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    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Okay Bae - DAS hilft mir jetzt wirklich! Vielen Dank.

    immer gerne

    grüsse, barbara

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    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja die Sache mit dem Urknall und der Ausdehnung des Universums ist doch ziemlich sicher... da hat niemand mit Lehm gebastelt und schon gar nicht uns.

    Von daher - eine Macht - wie auch immer - ein höheres Wesen.... und dann zweifel ich schon wieder.

    Wie soll das gehen? Wo sitzt diese Macht und wozu?

    Jesus lebte - will ich gar nicht anzweifeln, aber Gottes Sohn? Die unbefleckte Empfängnis? Ach kommt schon - DAS sind Märchen. Das alte Testament ein Märchenbuch - schön zu lesen sicher, aber wahr?

    Und darauf stützt sich diese unsere Religion?

    "Ihr kommt nur zum Vater denn durch mich" so Jesus - was soll das heißen? Alle die ihn nicht kennen kommen nicht zu Gott? Budhhisten, Hinduisten etc.pp können Jesus gar nicht kennen weil sie die Bibel nicht kennen - sie alle sind ausgeschlossen? Was ist das dann für ein Gott?

    Gott liebe alle? Kaum oder?

    Und SO einen Gott kann ich dann wirklich nicht akzeptieren....
    Hier mal ein Versuch - mein Versuch:

    Wo sitzt Gott? Und wozu gibt es ihn?
    Überall im kleinsten Atom. Jedenfalls nicht als rauschebärtiger Patriarch auf einer Wolke im Himmel. Er ist ein schöpferisches Prinzip, aber gleichzeitig auch Person, zu der ich in Beziehung treten kann, von der ich gesehen und erkannt bin. Wozu es ihn gibt, weiß ich nicht, aber ohne ihn gäbe es mich auch nicht, so glaube ich.

    Jesus als Gottes Sohn? Unbefleckte Empfängnis?
    Jesus als Gottes Sohn sehe ich als magische Zeugung eines Halbgotts durch Gott und Maria. Die unbefleckte Empfängnis bezieht sich im übrigen nicht auf Jesus, wie viele glauben, sondern darauf, dass Maria frei von Erbsünde empfangen wurde. Was das genau heißt, darüber könnte man ganze Bücher schreiben, ist mir für meinen Glauben aber nicht so wichtig. Kann ich so akzeptieren, brauch ich aber nicht unbedingt für mich. Für mich heißt Gottessohnschaft, dass Jesus in einer einzigartigen Weise von Gott ergriffen war. Ich glaube, es war Rahner, der von der absoluten Selbstmitteilung Gottes schrieb. In Jesus hat Gott den Menschen sich zu erkennen gegeben. Und ich glaube ihm, dass er in einzigartiger Weise etwas von Gott erfahren und erspürt hat, dass er unbedingt weitergeben musste, bis er mit seinem Leben dafür bezahlte. Er lebte aus einer einzigsartigen Verbundenheit mit Gott, Gottesunmittelbarkeit heraus. Warum gerade er, warum danach und davor anscheinend niemand mehr, das gehört für mich zum Geheimnis Gottes. Es reicht, dass es den einen gegeben hat.

    "Ihr kommt nur zum Vater denn durch mich"
    Heißt für mich nicht, dass es nur einen einzigen richtigen Weg zum universellen Gott gibt, sondern dass der Weg zu Gott, wie Jesus ihn verkündet hat, nur über ihn führen kann, was mir auch logisch erscheint. Ich denke, es gibt noch andere Weg zu Gott, sonst müsste jeder Buddhist, Muslim, Jude etc. ja spätestens nach dem Tod einsehen, dass er geirrt hat. Das glaube ich nicht. Aber wenn ich Gott so erfahren will, wie Jesus ihn erfahren hat, dann muss ich ihm nachfolgen.

    Gott liebe alle? Kaum oder?
    Warum nicht? Ich glaube, dass Gott jeden Menschen liebt, dass er zu jedem einzelnen eine Beziehung haben möchte, dass er zugleich aber die menschliche Freiheit, sich gegen ihn zu entscheiden, extrem achtet. Das ändert nichts an seiner Liebe. Die ist in meinen Augen einfach sein Wesen. Ich glaube aber auch, dass diese Liebe nicht immer vordergründig erkennbar ist dadurch, dass er jeden Menschen vor allem Leid bewahrt, sondern dass sie ein Grundprinzip hinter allem ist. Das Leid ist in dem Sinn quasi vordergründig und begrenzt, die Liebe fundamental und grenzenlos. Und wenn ich mich auf diese Liebe einlasse, ihr vertraue, dann kann ich auch hinter das Leid sehen und sie dort wahrnehmen.

    Keine Ahnung, ob das nachvollziehbar ist.

    Gruß,

    Malina

  3. gesperrt

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    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Malina70 Beitrag anzeigen
    Das sollte wohl auch legitim sein.
    Diese Frage stellt sich doch hier überhaupt nicht.

    Traditionen haben für mich keinen Wert an sich.
    Mir liegen eben Menschen, die darüber nachdenken, warum sie tun, was sie tun eben eher. Das habe ich bei Dir doch gar nicht in Frage gestellt.

  4. Inaktiver User

    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es gibt nur einen Logos, der alle Menschen erleuchtet - es gibt nur eine Logik.

    Logische Schlüsse sind entweder korrekt oder nicht, und wer die Werkzeuge der Logik beherrscht, kann das für jeden beliebigen Satz und Schluss genau sagen.

    Was sich der Logik natürlich entzieht, sind die gegebenen Sätze, die als Basis für logische Schlussfolgerungen ziehen. Je nachdem, ob jemand denkt "der Mensch ist im Grunde gut" oder "der Mensch ist im Grunde böse", wird ganz unterschiedliche Schlüsse ziehen - und auch die Wahrheit des einen oder andern Satzes kann natürlich heiss diskutiert werden, wobei die Logik allein nicht zu einer eindeutigen Schlussfolgerung führen kann.
    Es geht nicht nur um Logik, Logik kann in die Irre führen. Logik ist nur ein ganz kleiner Teil des Menschseins.

  5. Inaktiver User

    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Malina das ist ja genau mein Problem - magische Zeugung, Halbgott? Damit genau kann ich nicht.

    Du personalisiert Gott - und genau das geht für mich nicht. Ich kann ihn mir nicht vorstellen als etwas Greifbares.

    Aber ich bin sicher, es gibt ein Leben nach dem Tod - nur nicht im Himmel oder an der Seite Gottes - so nicht.


    Aber du kannst und das ist ja wichtig.

    Was Bea geschrieben hat trifft es für mich auf den Punkt und kommt meinen Ideen von diesem ganzen geglaube oder nichtgeglaube ganz nah.


    Und auf diese Weise - und geahnt hab ich das ja schon immer - bin ich doch "gläubiger" als ich selbst dachte. Für mich ist das nur völlig getrennt von der Kirche.

  6. Inaktiver User

    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Okay, ... dann hast Du ja anscheinend sogar eine negative Vorerwartung Christen gegenüber.
    Nein so in dieser Absolutheit auch nicht.

    Ich bin halt nur sehr vorsichtig mit Menschen, die sich die Frömmigkeit auf die Stirn tätowiert haben und das wie ein Mantra vor sich hertragen. Diese sind meist die schlimmsten Intriganten, Mobber und gewaltbereitschaftesten.
    Diejenigen, die ihren Glauben leben, die müssen ihr Ego damit nicht aufpolieren und ihre Schattenseiten verdrängen, wie toll sie sind. Die bekehren auch nicht sondern wissen um die Dinge.

    Das gilt nach meinen Erfahrungen für jede Gruppierung, nicht nur für Christen.
    Das hat schlicht mit den menschlichen Veranlagungen zu tun, in jedem von uns steckt ein Mörder beispielsweise, nur die Frage ist wird diese Anlage aktiviert oder nicht.

    Es hat ja viel mit den eigenen Erfahrungen zu tun, zum Glück habe ich ganz persönlich solche negativen Erfahrungen nicht gemacht, komme aber auch aus einer Stadt, die zwar stark christlich ist, aber eben doch vielleicht was anderes als ein Dorf.
    Eine Stadt ist mit einem Dorf nicht vergleichbar, selbst die Dörfer untereinander pflegen eine Rivalität, normalerweise eine gesunde, es gibt aber auch Ausnahmen.
    Die Männer gehen Sonntags nur deswegen in die Kirche weil sie hinterher dann in den Frühschoppen gehen dürfen, beispielsweise.

    Jeder Mensch bescheisst sich selbst, redet sich Dinge schön um vor anderen besser dazustehen um dazuzugehören etc. nur ist es ein Unterschied ob ich das weiss und mir meiner Schwächen bewusst bin und anderen damit nicht auf die Pelle rücke oder ob ich mich hinter einem christlichen Wertekanon verstecke, meine ich wäre ja was besseres wie die anderen, und denen das auch ständig vorhalte wie lotterhaft ihr Leben doch wäre.
    Da wird dann auch gern das mit dem Balken und dem Splitter gern vernachlässigt wenns um andere geht, für sich wird das Bibelzitat aber grosszügig angewandt.

  7. Inaktiver User

    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und auf diese Weise - und geahnt hab ich das ja schon immer - bin ich doch "gläubiger" als ich selbst dachte. Für mich ist das nur völlig getrennt von der Kirche.
    Gilt für mich genauso, ich mache meinen Gottes - Dienst oder besser gesagt Menschen - Dienst lieber an den Menschen selber und helfe ihnen direkt!

  8. gesperrt

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    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und auf diese Weise - und geahnt hab ich das ja schon immer - bin ich doch "gläubiger" als ich selbst dachte. Für mich ist das nur völlig getrennt von der Kirche.
    ich bin auch gar nicht unglücklich darüber, dass sich der Papst nicht für die Details meines Privatlebens interessiert.

    grüsse, barbara

  9. Inaktiver User

    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich bin auch gar nicht unglücklich darüber, dass sich der Papst nicht für die Details meines Privatlebens interessiert.

    grüsse, barbara
    Wäre aber mal ganz interessant wie er das sehen würde.... , da wärs schnell vorbei mit der christlichen Nächstenliebe...

  10. User Info Menu

    AW: Diskussionsstrang zu den Zitaten einiger Christen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Weil der Papst von sich behauptet der Vertreter Gottes auf Erden zu sein!
    Nein, tut er nicht. er nennt sich Stellvertreter Christi.
    Aber auch das ist nur und ausschließlich für Katholiken relevant.

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    ich bin auch gar nicht unglücklich darüber, dass sich der Papst nicht für die Details meines Privatlebens interessiert.

    grüsse, barbara
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