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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Das finde ich bewundernswert.

    Ich glaube aber eine Frage bringt immer wieder eine Neue mit sich...ich wünschte ich könnte glauben wie ein Kind.
    Du hast Recht, jede Frage bringt eine neue mit sich. Aber bislang komme ich mit den Antworten klar.
    Ich hoffe es bleibt so.

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  2. gesperrt

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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Zitat Zitat von kai_77 Beitrag anzeigen
    Liebe ja - aber nur für diejenigen, die an ihn glauben, stimmt doch?
    Jede Religion ist ein System, in dem eigene Regeln gelten, und gelten dürfen.

    Es istfür Dich nicht relevant, was ein Gott, an den Du nicht glaubst, für Regeln aufstellt.
    Eine fiktive Figur stellt innerhalb einer Spielsituation Regeln auf. Diese Regeln gelten nur für die Mitspieler dieses Spiels. Wenn Du dieses Spiel nicht mitspielst, gehen Dich die Spielreglen nichts an. Die Mitspieler dürfen sich die absurdesten und phantasievollsten Regeln geben. Das ist ihr gutes Recht. Es besteht keine Notwendigkeit, die Spielregeln so zu gestalten, dass alle sie akzeptieren können, egal ob sie mitspielen oder nicht.

    Genauso albern wie es ist, wenn die Mitspieler darauf bestehen, dass die Spielregeln ihres Spiel für alle anderen ausserhalb des Spiels gelten sollen, ist es albern, wenn sich Nichtmitspielerdarüber aufregen, dass die Regeln ihrer Meinung nach nicht richtig sind. Erstens geht es die Nicht-Mitspiele einfach nichts an, was andere untereinander ausmachen, und zweitens gibt man dem Spiel damit eine Allgemeingültigkeit, die das Spiel ja gar nicht hat.

    Ich darf mich als Nichtmitglied erst dann einmischen und aufregen, wenn die Spieler ihre Spielregeln auf alle anwenden, für alle verbindlich machen wollen. Ansonsten: lass doch den Leuten ihren Spass.

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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    @pflub

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  4. Inaktiver User

    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Pflub, was für eine gute und plaktaive Beschreibung. Kompliment!

  5. gesperrt

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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Was ich mich immer frage, ist, warum allmächtig in Zusammenhang mit Gott gerne so verstanden werden würde, dass er dann ja all das Elend wegmachen müsste.

    Warum sollte er?
    Weil er es nicht aushält Menschen leiden und sterben zu sehen?

    Aber genau das ist doch ein zentraler Punkt des Menschseins und genau daraus erschließt sich doch für viele sogar ein bzw. der Lebenssinn - so wie aus anderen zentralen Themen des Menschseins wie z.B. Liebe. Das ist der Gegenpol.
    Wir hätten eine ganz andere Menschheitsgeschichte, gäbe es einen Gott, der die Menschen in Watte packen und sich vor sich selbst und der Natur zu schützen.

    Ich finde die Frage müßig und überflüssig.

  6. Inaktiver User

    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    wenn ich abstrahiere und mir den allmächtigen Gott vorstelle, so frage ich mich, warum er "ausgerechnet" Menschen in Watte packen sollte. Denn nach dem christilichen Glauben erschuf er alles. ALLES. d.h. er "machte" den Urknall, er "erschuf" die physikalischen Gesetze, er ließ von da an alles seinen Gang. dass irgendwann einmal Menschen daraus erwuchsen, ist zwar für uns logisch, doch ist es für einen allmächtigen Gott logisch? Wir können doch im gesamten Spiel nur einen ganz kleinen Teil ausmachen, und daher frage ich mich, warum er ausgerechnet diesen winzigen , kleinen Teil besonder behandeln sollte.

    achso ... daher ist es für mich "logisch", dass die Welt ist, wie sie ist, und dass u.a. Kriege, Krankheit, Leid herrschen und keine Allmacht etwas dagegen unternimmt.

  7. gesperrt

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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir können doch im gesamten Spiel nur einen ganz kleinen Teil ausmachen, und daher frage ich mich, warum er ausgerechnet diesen winzigen , kleinen Teil besonder behandeln sollte.
    ich meine die Frage kommt aus der (selbstgemachten) Idee, die Krone der Schöpfung zu sein, der Mittelpunkt des Universums zu sein, die Lieblingskinder Gottes zu sein.

    Mir persönlich scheint das auch ein bisschen ... verrückt zu sein.
    Mir fällt gerade kein anderes Wort ein und es passt sehr gut zu der Verrücktheiten z.B. der christlichen Kirche:
    Es gibt auf der einen Seite einen Gott der sagte, macht euch die Erde untertan.
    Es gibt auf der anderen Seite eine Kirchenorganisation, die ist zwischen Gott und dem "normalen" Menschen geschaltet, die vermittelt: Der normale Mensch sündigt ständig, muss Buße tun und bekommt nach dem Tod die Belohnung - wenn er sich zu Lebzeiten nicht völlig verlaufen hat zwischen anständig leben, sündigen und Buße tun. Gott wird je nach Mission mit den Eigenschaften allmächtig, liebend, gut und strafend belegt.

    Es gibt also sowohl Eigenverantwortung als auch die totale Gängelei in einem Atemzug.
    Dass man darüber verrückt werden kann und irgendwann nicht mehr weiß, wo vorne und hinten ist, liegt auf der Hand.
    Und an dieser Dichotomie werden sich die Glaubensinstitutionen letztendlich die Zähne ausbeißen. An den Religionen selbst liegt das meiner Meinung nach nicht. Die würden nämlich, zeitgemäß ausgelegt, jeweils ziemlich klar richtungsweisend sein können.

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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Obwohl, diese ganzen Plagen, die Sintflut usw., ist ja nicht gerade nichts.

    Also ich meine das so, daß man daraus schließen könnte, daß es möglich ist einzugreifen.
    Wie Du diese Plagen ansprichst, könnte man meinen, dass Du ernsthaft glaubst, Gott hätte die geschickt. Das wäre dann ja wohl ein Beweis für seine Existenz. Das ist sicher nicht Deine Intention.

    Meine Interpretation dazu: Immer haben Menschen geglaubt, dass große Plagen wie Heuschrecken, Erdbeben, sintflutartige Regenfälle und epidemische Krankheiten wie Pest von Gott oder den Göttern geschickt worden sind.

    Die Sintflut wird keineswegs nur in der Bibel beschrieben. Die bekanntesten Berichte sind im 1. Buch Mose der Bibel, im Gilgamesch-Epos und im Atraḫasis-Epos überliefert. Es wird so eine Katastrophe irgendwann einmal passiert sein. Es gibt mehrere Theorien dazu: der gigantische Tsunamie, der durch die minoische Explosition im östlichen Mittelmmer ausgelöst wurde (Santorini ist der Rest des ehemaligen Vulkans). Alle Küstenstädte im östlichen Mittelmeer versanken in den Fluten und schlagartig war die minoische Kultur ausgelöscht.
    Für mich überzeugender ist das Schwarze Meer, auf dessen Grund des heutigen Meeres lebten Menschen . Durch gewaltige Regenmengen stieg das Mittelmeer an und durchbrach die Dardanellen und überspülte die ganze tieferliegende Region.

    Das was mich an der Geschichte fasziniert ist, dass selbst solche gigantischen Katastrophen keineswegs alle Menschen töten. Irgendwer überlebt soetwas immer und wird dadurch Zeitzeuge - in der Bibel halt Noah. Selbst im Zentrum von Hiroshima haben wenige die Atombombenexplosion überlebt und es gibt noch viele vergleichbare Geschehnisse.

    Selbst beim gewaltigen Erdbeben von Sodom und Gomorrha überlebte laut Bibel Lot, während seine Frau zur Salzsäule erstarrte.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. gesperrt

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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Die Sintflut wird keineswegs nur in der Bibel beschrieben. Die bekanntesten Berichte sind im 1. Buch Mose der Bibel, im Gilgamesch-Epos und im Atraḫasis-Epos überliefert. Es wird so eine Katastrophe irgendwann einmal passiert sein. Es gibt mehrere Theorien dazu: der gigantische Tsunamie, der durch die minoische Explosition im östlichen Mittelmmer ausgelöst wurde (Santorini ist der Rest des ehemaligen Vulkans). Alle Küstenstädte im östlichen Mittelmeer versanken in den Fluten und schlagartig war die minoische Kultur ausgelöscht.
    Für mich überzeugender ist das Schwarze Meer, auf dessen Grund des heutigen Meeres lebten Menschen . Durch gewaltige Regenmengen stieg das Mittelmeer an und durchbrach die Dardanellen und überspülte die ganze tieferliegende Region.

    Das was mich an der Geschichte fasziniert ist, dass selbst solche gigantischen Katastrophen keineswegs alle Menschen töten. Irgendwer überlebt soetwas immer und wird dadurch Zeitzeuge - in der Bibel halt Noah. Selbst im Zentrum von Hiroshima haben wenige die Atombombenexplosion überlebt und es gibt noch viele vergleichbare Geschehnisse.

    Selbst beim gewaltigen Erdbeben von Sodom und Gomorrha überlebte laut Bibel Lot, während seine Frau zur Salzsäule erstarrte.
    was soll daran faszinierend sein? kann da nichts entdecken, was mich auch nur im entferntesten faszinieren könnte. es ist völlig normal, wenn bei Katastrophen paar Leute überleben, nichts weiter als reine Statistik. und die ließe sich sogar mathematisch in Zahlen fassen, Wahrscheinlichkeitrechnung lautet das Zauberwort. also nix Übernatürliches, kein Gott und keine Götter werden hierfür benötigt

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    AW: Ist Gott allmächtig oder gut? / Vertrauen auf Gott schwergemacht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn ich abstrahiere und mir den allmächtigen Gott vorstelle, so frage ich mich, warum er "ausgerechnet" Menschen in Watte packen sollte. Denn nach dem christilichen Glauben erschuf er alles. ALLES. d.h. er "machte" den Urknall, er "erschuf" die physikalischen Gesetze, er ließ von da an alles seinen Gang. dass irgendwann einmal Menschen daraus erwuchsen, ist zwar für uns logisch, doch ist es für einen allmächtigen Gott logisch? Wir können doch im gesamten Spiel nur einen ganz kleinen Teil ausmachen, und daher frage ich mich, warum er ausgerechnet diesen winzigen , kleinen Teil besonder behandeln sollte.

    achso ... daher ist es für mich "logisch", dass die Welt ist, wie sie ist, und dass u.a. Kriege, Krankheit, Leid herrschen und keine Allmacht etwas dagegen unternimmt.
    Das ist aber eine deistische Weltsicht, dass Gott irgendwann mal die Welt erschaffen hat, sich aber nun nicht mehr weiter darum kümmern, sondern den Dingen ihren Lauf lässt.

    Als Christ hingegen glaube ich an einen den Menschen zugewandten, liebenden Gott und muss mich trotzdem mit der Tatsache auseinandersetzen, dass dieser Gott Leid geschehen lässt. Und das bleibt eine beständige Herausforderung, das Leid im Glauben an einen liebenden, barmherzigen Gott zu bewältigen. Es geht, und man kann daran sogar reifen und tiefer im Glauben werden, aber es ist durchaus nicht einfach und leicht konsumierbar, sondern eine Lebensaufgabe. Und mir hilft zu sehen, dass andere das geschafft haben und aus ihrem ganz persönlichen Leid gestärkt und gereift herauskommen und icht verbittert und verhärtet. Und dann weiß ich wieder, warum ich diesen Weg auch gehen will.

    Ich kann nicht das Leid der ganzen Welt verstehen oder erklären. Ich kann nur meine eigene Bewältigungsstrategie suchen und mich dabei von anderen Menschen und deren Strategien leiten lassen.

    Gruß,

    Malina

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