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Thema: Mutter Erde

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    AW: Mutter Erde

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was ich an einem Staat als Vater auch besser finde, man kann ihn kritisieren.
    Was ich an Gott als Vater besser finde, ist: An ihm gibt es nichts zu kritisieren


    Und je besser er bereits ist, desto eher wird er reflektieren und sich sogar ändern. Der Staat ist natürlich ein selbstgemachtes Gebilde, ein Kunst-Vater sozusagen. Einen rein autoritären, bestimmenden Vater, der sich nicht ändern und auch nicht bessern kann (oder läßt), also einen Willkürherrscher, braucht kein Mensch meiner Meinung nach. Eine bodenbereitende Mutter, auf der alles, auch der Mensch, gedeihen kann, allerdings schon, ohne sie geht es nicht.
    Da sind wir eben unterschiedlicher Ansicht, Streuner.
    Ohne Gott gäbe es die Erde nicht.
    Ehrlich gesagt, ich hatte auch schon oft etwas zu kritisieren, an unserem Vater.
    Aber ich stellte immer wieder fest, ich hatte ihn nur nicht verstanden.
    Aber er spricht immer deutlicher zu mir.

    Er kommt.

  2. gesperrt

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    AW: Mutter Erde

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    streuner, diese frage ist generell nicht möglich, weil sie immer an der realität vorbeigeht!

    sie setzt eine neutrale instanz voraus, die über allem steht und "richtig" oder "falsch" an einer skala einordnet. diese instanz gibt es nicht, diese skala auch nicht.
    Erst gestern hatten ein Freund und ich dieses Thema "Instanz".
    Meine nächsthöhere Instanz, die mir sagt was richtig oder falsch ist, ist mein Gewissen.
    Danach kommt als höchste Instanz Gott.

    es gibt immer nur grade der angemessenheit. passt ein verhalten, eine reaktion, auf eine situation oder nicht? es gibt nur unterschiedlich große grade des angemessen-seins.
    Das ist ein Weg in Richtung 'richtig'.

    aber nicht "falsch" oder "richtig". so sehr du dir das auch wünschen magst.
    Das ist kein Wunsch. Ich bin davon überzeugt.

    und zu erspüren, wie angemessen ein verhalten ist, setzt das wissen um situationen voraus, die fähigkeit, sie einzuordnen in das gesamtgefüge der eigenen erfahrung und der welt an sich. darum kommst du einfach nicht herum, darum kommt niemand herum.
    Das alles lernt man im Laufe einer Menschheit.

  3. gesperrt

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    AW: Mutter Erde

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Streuner, da kann ich dir den Pachamama-Kult der Aymara und Quetschua anempfehlen. Im Verlaufe der Eroberung Südamerikas ging dieser eine Verbindung mit der katholischen Marienverehrung ein.

    Die Pachamama wird heute noch in vielen Gegenden Perus, Boliviens, Kolumbiens und Ecuadors, aber auch teilweise noch im Nordwesten von Argentinien und im Norden von Chile von der indigenen Bevölkerung verehrt. Für weite Teile der indigenen Bevölkerung vermischt sich die Gestalt der Pachamama mit der Gestalt der Mutter Gottes Maria. Es verbinden sich so „heidnische“ und christliche Vorstellungen (Synkretismus). (Quelle s.o.)

    Das ist doch praktisch. So hast du das Christentum gleich mit drin.
    Ich würde eher umgekehrt sagen: Im Christentum ist alles drin.
    Nur, mit GottheitEN hat es Gott nicht so recht.

    „Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation; bei denen, die mich lieben und auf meine Gebote achten, erweise ich Tausenden meine Huld.“
    Quelle
    Und ich auch nicht

  4. Inaktiver User

    AW: Mutter Erde

    Nur, mit GottheitEN hat es Gott nicht so recht.
    Er mag sie vielleicht nicht, aber es gibt sie, das wird jedenfalls in der Bibel so dargestellt.

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