Du könntest zum Beispiel Repressalien erleidden.
Wenn du dich auf die Seite eines Mobbingopfers stelltest.
Seinen Arbeitsplatz zu verlieren stellt kein Opfer dar?
Es hat ja soo lange gedauert bis überhaupt der Begriff Mobbing-Opfer definiert worden ist.
Warum wohl? Weil ja alle so gerne helfen, weil helfen so schön ist?
Ist es nicht immer.
Ist oft mit Angst verbunden, vor Verlusten oder Schäden z.B..
Und das erleidet kein Mensch gerne oder so nebenbei. Und die Liebe zur Menschheit hilft da auch nur bedingt wenn überhaupt.
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06.08.2012, 10:53Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
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06.08.2012, 10:59
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Unterschiedliche Definitionen eben.
Zitat von Inaktiver User
Es wird ja gerne gemacht, dem anderen "Angst" zu unterstellen, wenn er anders tickt als man selbst.
Das ist manchmal auch eine Form von Arroganz: man selbst ist mutig, und kann die Dinge an sich heranlassen, muss nicht verdrängen und abwehren, wie derjenige, der Angst hat.
Für mich ist der Begriff einfach oft unpassend.
Abgesehen von der Bedeutung "Verkehrsopfer", etc. ist der Begriff für mich einfach falsch angewendet.
Für mich kommt der Begriff "Opfer" aus einem Kontext, in dem ich nicht lebe.
Es ist ein stark religiös konnotierter Begriff, und hat nichts mit meiner Denkwelt zu tun.
Ich begehe zum Beispiel auch keine Sünden, ich muss nicht erlöst oder errettet werden, etc.
Das sind alles "Fachbegriffe" speziell für den religiösen Bereich, mit dem entsprechenden Konzepten dahinter. Wenn ich diese Begriffe benutze, verweise ich automatisch auf den religiösen Kontext, in dem ich selbst aber nicht operiere.
Ob diese Erkärung ankommt ....?
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06.08.2012, 11:15
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
der "Opfer"-Begriff hat auch für mich einen sehr negativen Beigeschmack, was wohl an dem religiösem Kontext liegen mag, den dieser Begriff zweifellos innehat. ich verwende ihn deshalb nach Möglichkeit nicht, selbst wenn ich damit etwas Positives zum Ausdruck bringen möchte. deshalb nicht, weil Missverständnisse geradezu vorprogrammiert sind
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06.08.2012, 12:21Inaktiver User
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06.08.2012, 19:28Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Ist es eigentlich seltsam, wenn die, die ein freiwilliges Opfern an sich so sehr geachtet und respektiert haben wollen, manchmal auch genau die sind, die es kritisieren, wenn einem unfreiwilligen Opfer beigestanden wird?
Geändert von Inaktiver User (06.08.2012 um 20:09 Uhr)
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06.08.2012, 19:44
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06.08.2012, 19:48Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
@Libentia - wie meinst du das? Kannst du es bitte erklären oder etwas ausführlicher werden, vielleicht mit einem Beispiel.Wenn einem unfreiwilligen Opfer beigestanden wird, wieso sollte das kritisiert werden? Wenn ich jetzt an kriminelle Delikte denke und die Opfer solcher Gewalttaten, das wären ja unfreiwillige Opfer, denen sollte man doch auf jeden Fall bestehen, z.B. ist der Weiße Ring eine Vereinigung, die dies tut. Dass dies kritisiert wurde, habe ich noch nicht gehört. Denkst du jetzt an einen bestimmten Fall?
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06.08.2012, 20:12Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Opelius, ich habe es nun als Frage formuliert, weil ich es eigentlich besser so verstanden haben möchte. Ich frage mich das. Würdest Du bitte Dein Zitat dahingehend ändern, danke Dir.
Ich finde, das ist immer mal zu beobachten. Z.B. im Vegetarierstrang hier. Wobei ich da jetzt erst nachsehen müßte, ob sich dort konkret jemand geäußert hat, der sich hier dann wieder ebenfalls konkret geäußert hat. Insofern ist das nicht soooo ein gutes Beispiel. Aber Ihr versteht vielleicht trotzdem, was ich meine.Geändert von Inaktiver User (06.08.2012 um 20:15 Uhr)
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06.08.2012, 21:21
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06.08.2012, 23:48Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Macht nix, ich versuche es, noch genauer zu erklären.
Ob spezielle User hier sich so äußern, wie ich es meine, weiß ich jetzt aus dem Kopf nicht, und werde das jetzt auch nicht nachsehen, weil es darauf nicht ankommt, sondern auf eine bestimmte Haltung. Mir fällt diese halt auf. Und ich frage mich, ob das seltsam ist, oder vielleicht sogar gut zusammenpassend.
Wenn man sagt, Tieropfer sind okay, um sie selber zu essen, oder warum auch immer. Es ist also okay, daß ein Tier geopfert wird, zum Opfer wird. Und wer sie schützen will, wird kritisiert oder wenigstens belächelt. Und das geschieht, ich beziehe mich jetzt nicht auf unseren Vegetarierstrang hier, sondern generell, es geschieht. Andererseits sind diese gleichen Leute ganz angetan davon, daß sich ein Mensch für irgendwas opfert oder aufopfert, zumindest finden sie das respektabel, wenn nicht gar nachahmenswert.
Paßt das überhaupt zusammen?
Ich kam wie gesagt durch unseren Vegetarierstrang hier und diesen Strang hier auf diesen Zusammenhang. Ohne mich jetzt auf eine bestimmte Aussage zu beziehen, und das finde ich auch entbehrlich, das auf eine konkrete Aussage zu beziehen, diese Haltung gibt es auf jeden Fall, und nicht so ganz selten.
Habe ich deutlich machen können, was ich meine?



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