ich verweise nochmals auf meinen Beitrag #64, in dem ich bereits schrieb: "wenn ich in einer Situation dringend auf Hilfe anderer angewiesen bin, ist mir egal wer mir hilft und aus welchen Motiven heraus derjenige das tut. ich werden selbstverständlich den einen wie den anderen dankbar für seinen Einsatz sein.(...)"
noch Fragen?
ein Forum ist immer theoretisch, liegt nun mal so in der Natur der Sache
erstens stimmt es nicht. ich engagiere mich im Tierschutz auf vielfältige Weise, auch gegen üble Zustände in der Massentierhaltung. und das, obwohl hier doch eigentlich die Fleischesser in der Pflicht wären, oder?
Lippenbekenntnisse allein genügen nicht, wenn keine konkreten Taten folgen. du musst schon was dagegen tun, wenn du wirklich willst dass es besser wird. wenn du schon von Fleischessen nicht wegkommst, aus welchen Gründen auch immer, dann sehe ich es als deine Pflicht an, gegen die Misstände in der Tierhaltung einzutreten, und zwar mit Wort und Tat!
Weltanschauung? weil ich Vegetarismus/Veganismus für die in ethischer Sicht beste Ernährungsweise halte? was verlangst du da eigentlich von mir? soll ich das jetzt widerrufen, obwohl ich davon überzeugt bin? was soll denn das?
Ergänzung: da wir gerade bei Weltanschauung sind, die dir ja offenbar so ganz und gar nicht zusagt. aber ich kann das ganze ja auch gern mal von der anderen Seite her aufrollen, nämlich von der Frage, was ich von der Tradition des Fleisch-Essen halte, vielleicht wird es dann deutlicher: Tiere zum Zwecke der Nahrungsgewinnung zu töten halte ich, abgesehen von dem Fall wenn es zum Überleben zwingend notwendig ist, für eines der größten Verbrechen, die sich ein Mensch überhaupt schuldig machen kann. er vergreift sich auf diese Weise an schwächeren, wehrlosen und unschuldigen Geschöpfen, was egoistisch, niederträchtig, gemein, brutal und feige ist. und nicht besser wird, wenn man es abstreitet, verharmlost, verdrängt oder glaubt, es mit religiösem Geschwurbel rechtfertigen zu können - im Gegenteil
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Ergebnis 131 bis 140 von 140
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13.08.2012, 16:40
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Geändert von kai_77 (13.08.2012 um 19:22 Uhr) Grund: Ergänzung
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13.08.2012, 18:50Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Was Ethik von Vegetariern und noch mehr, Veganern angeht:
Sie handeln in dem Punkt besonders ethisch, da sie keine Tiere töten, deren Leben also nicht opfern (Strangthema), um sie zu essen. Ob sie darüber hinaus gegen die Natur, andere Menschen usw. ebenfalls besonders ethisch handeln, das ist erstmal offen. Durchaus möglich, daß ein Vegetarier seine Kinder schlägt, an für die Erde fragwürdigen Stellen nach Öl bohrt oder irgendwas eben tut, was man als unethisch bezeichnen könnte.
Das wollte ich aussagen, kai.
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13.08.2012, 19:26
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13.08.2012, 19:33Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
*lol* Hast aber auch den Teil weggelassen, in dem ich den Bezug sehr wohl deutlich gemacht habe. :-))))
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13.08.2012, 19:38
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18.08.2012, 09:46
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Hallo Libentia,
ich opfere momentan nicht.
Ein Opfer, finde ich, sollte etwas persönliches sein, z.B. nicht nur der schnöde Mammon, also mein Geld, das ich investieren oder mit dem ich jemanden bestechen oder beeinflussen kann - was ich übrigens nicht tue.
Wenn ich opfere, dann ist es, MEINE Zeit, MEIN Lämmchen, MEINEN Sohn ( ich meine damit das Opfer des Ismael, das Gott verschmäht hat ), MEINE Blumen, MEINE Kerze.
Dafür baue ich mir eine Art Chanel auf, ich verbinde mich mit dem "Unpersönlichen", das ich nicht in der Hand habe wie beispielsweise "besseres Wetter", wofür ich opfere.
Was ich damit erreiche, ist wohl nur der Ausdruck meines persönlichen Wunsches über etwas, was ich nicht allein beeinflussen kann und das mich sehr intensiv beschäftigt.
Früher habe ich beispielsweise fürs allgemeine Stromsparen und die Unversehrtheit der Natur gekämpft, indem ich unter anderem bei Kerzenlicht las und mit dem Fahrrad fuhr, ich verzichtete also fanatisch auf Bequemlichkeit.
Viele liebe Grüße, AllesGeändert von Alles (18.08.2012 um 10:00 Uhr)
... living next door to ...
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18.08.2012, 09:57
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Nach meiner Theorie hatte Jesus eine Menge Verwandte im Hochadel, mit denen er nichts zu tun haben wollte ( wegen des schnöden, menschenverachtenden Mammons, MACHT und EINFLUß ). Er hat gezeigt, dass Dich ein ethisch einwandfreies Leben immer zurückwirft, ja, daß Du ans Kreuz genagelt wirst, aber er hat auch gebetet, geopfert und gesagt, dass er hoffe, dass er der letzte sein würde, der so leiden muß. Bis heute haben wir sein Versprechen noch nicht wahr gemacht, aber wir arbeiten daran.
... living next door to ...
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18.08.2012, 18:33
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
dazu ein passendes Bibelzitat:
Matthäusevangelium, Kapitel 12, Vers 7
Wenn ihr begriffen hättet, was das heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer, dann hättet ihr nicht Unschuldige verurteilt.
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19.08.2012, 01:57Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer
Hallo Alles,
der Strang war bereits sehr aufschlußreich, was ein Opfer darstellt.
Zitat walkabout:
Paßt m.E. überhaupt nicht.dazu ein passendes Bibelzitat:
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25.08.2012, 14:38Inaktiver User
AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer



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