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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von walkabout Beitrag anzeigen
    Für mich sind "anthropozentrische Atheisten" materialistisch denkende Menschen, die Gott ebenso wie transzendente Ethik ablehnen und die in Moralvorgaben lediglich eine von Menschen aufgestellte Norm sehen.
    und was is jetzt "transzendente Ethik" wieder?

  2. gesperrt

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von walkabout Beitrag anzeigen
    Für mich sind "anthropozentrische Atheisten" materialistisch denkende Menschen, die Gott ebenso wie transzendente Ethik ablehnen und die in Moralvorgaben lediglich eine von Menschen aufgestellte Norm sehen.

    Der Mensch als Individuum oder in der Gemeinschaft ist für diese Menschen das Höchste und der Mittelpunkt,
    obwohl für sie der Wert einzelner Menschenleben nach Maßgabe einer pragmatischen Ethik durchaus
    relativierbar ist.
    Für mich als Atheist ist "der Mensch als Individuum oder in der Gemeinschaft" nicht unbedingt das Höchste.
    Flora und Fauna, die Umwelt, beziehe ich durchaus in meine Ethik mit ein, was ja christliche Menschen (macht Euch die Schöpfung untertan) eher nicht tun, bzw. laut Bibel zumindest nicht tun müssen.

    Dass der Mensch kein Mittel zum Zweck ist, sondern ein Zweck an sich, dass jeder Mensch eine unantastbare Menschenwürde hat, dass Menschen gleiche Rechte und haben, unabhängig von Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung, etc., ist nicht christliches, sondern humanistisches Gedankengut, das gegen Religionen, gegen das Gesetz eines archaischen, gewalttätigen Gottes, durchgesetzt wurde. Und noch heute wehren sich Religionsführer jeder Coleur dagegen, dass Schwule, Frauen, etc. die gleichen Rechte, und die gleiche Würde haben sollen. Maximal hat ein richtige Christ die Pflicht diese Geschöpfe mit Milde zu behandeln.

    Die Philosophie hingegen hat eine lange Geschichte des Nachdenkens über eine verbindliche Ethik, über Tugenden und Werte. Und es gibt Bücher zu Thema, wenn es Dich interessiert. Das tut es aber wohl nicht.


    Wenn Du mit relativierbar meinst, dass Tugenden und Werte ab und an modifiziert werden, hast Du natürlich recht. Und das ist auch gut so. Ich möchte jedenfalls nicht nach Massgabe einer archaiischen, nicht veränderbaren Gottesordnung leben, die einen grossen teils der Menschheit für minderwertig erklärt. Dann doch lieber ab und an ein bisschen menschengemachte aber menschenfreundliche Relativierung.

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von Pflub Beitrag anzeigen
    Für mich als Atheist ist "der Mensch als Individuum oder in der Gemeinschaft" nicht unbedingt das Höchste.
    Flora und Fauna, die Umwelt, beziehe ich durchaus in meine Ethik mit ein, was ja christliche Menschen (macht Euch die Schöpfung untertan) eher nicht tun, bzw. laut Bibel zumindest nicht tun müssen.
    Es heißt:"Macht euch die Erde untertan". Das zwingt aber niemanden sie gnadenlos auszubeuten. Man kann und darf es auch anders verstehen.

    Und noch heute wehren sich Religionsführer jeder Coleur dagegen, dass Schwule, Frauen, etc. die gleichen Rechte, und die gleiche Würde haben sollen. Maximal hat ein richtige Christ die Pflicht diese Geschöpfe mit Milde zu behandeln......
    Die Aussage ist nicht richtig. In einem anderen Strang habe ich die Meinung der EKD zur Homosexualität verlinkt.
    Ganz klar sollen und müssen sie die gleichen Rechte haben. Und niemand hat das Recht sie ihnen zu verweigern.
    In diesem Zusammenhang war übrigens auch die Rede davon das Bibel immer wieder neu ausgerichtet, bzw. das es eben keine unveränderbare Ordnung gibt.


    Ich gebe allerdings zu das die EKD keinen Religionsführer hat.

    Há gente que fica na história
    Da história da gente


    Ja zur EU

  4. gesperrt

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von Pflub Beitrag anzeigen
    Dass der Mensch kein Mittel zum Zweck ist, sondern ein Zweck an sich, dass jeder Mensch eine unantastbare Menschenwürde hat, dass Menschen gleiche Rechte und haben, unabhängig von Religion, Geschlecht, sexueller Ausrichtung, etc., ist nicht christliches, sondern humanistisches Gedankengut, das gegen Religionen, gegen das Gesetz eines archaischen, gewalttätigen Gottes, durchgesetzt wurde. Und noch heute wehren sich Religionsführer jeder Coleur dagegen, dass Schwule, Frauen, etc. die gleichen Rechte, und die gleiche Würde haben sollen. Maximal hat ein richtige Christ die Pflicht diese Geschöpfe mit Milde zu behandeln.
    stimmt genau. Religionen haben noch nie Menschenrechte und schon gar nicht Tierrechte vorangetrieben. diese wurden stets gegen den Widerstand von Religionen durchgesetzt. im Nachhinein den Spieß auch noch umzudrehen zu wollen ist hokuspokus

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von kai_77 Beitrag anzeigen
    stimmt genau. Religionen haben noch nie Menschenrechte und schon gar nicht Tierrechte vorangetrieben. diese wurden stets gegen den Widerstand von Religionen durchgesetzt. im Nachhinein den Spieß auch noch umzudrehen zu wollen ist hokuspokus
    Dieser Satz ist mit Verlaub totaler Blödsinn und absolut gelogen.

    Das zeigt mir einmal mehr das es keinen Sinn hat mit dir zu diskutieren.

    Matth. 7,6

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    Ja zur EU

  6. gesperrt

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Es heißt:"Macht euch die Erde untertan". Das zwingt aber niemanden sie gnadenlos auszubeuten.
    der Satz "Furcht und Schrecken vor euch sei über allen Tieren auf Erden und über allen Vögeln unter dem Himmel, über allem, was auf dem Erdboden wimmelt, und über allen Fischen im Meer; in eure Hände seien sie gegeben." (1Mo 9,2) ist wohl kaum anders zu verstehen, oder?

  7. gesperrt

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    Dieser Satz ist mit Verlaub totaler Blödsinn und absolut gelogen.
    anstelle mir frech Lügen zu unterstellen, welche Menschenrechte und welche Tierrechte wurden denn vom Christentum eingefordert? Beispiele?

  8. gesperrt

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von kai_77 Beitrag anzeigen
    anstelle mir frech Lügen zu unterstellen, welche Menschenrechte und welche Tierrechte wurden denn vom Christentum eingefordert? Beispiele?
    eine der weltweit ältesten Tierschutzvorschriften findet sich in den zehn Geboten, wo die Sabbathruhe ausdrücklich auch auf die Tiere ausgedehnt wird.

    Da ist das alte Testament schon unserer heutigen Gesetzgebung ein gutes Stück voraus, in dem Tiere meines Wissens nach wie vor als Sachen gelten und nicht einen eigenen juristischen Status haben.

    grüsse, barbara

  9. gesperrt

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    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    eine der weltweit ältesten Tierschutzvorschriften findet sich in den zehn Geboten, wo die Sabbathruhe ausdrücklich auch auf die Tiere ausgedehnt wird.

    Da ist das alte Testament schon unserer heutigen Gesetzgebung ein gutes Stück voraus, in dem Tiere meines Wissens nach wie vor als Sachen gelten und nicht einen eigenen juristischen Status haben.
    da sieht man mal, das Christentum hat noch nicht mal die Tierschutzbestimmungen, welche bereits im Judentum galten, übernommen, geschweige denn ausgebaut. wenn es um die Niederhaltung der Tierrechte geht, waren sich Kirche und Staat schon immer einig

  10. Inaktiver User

    AW: Was ist das eigentlich- ? Ein Opfer

    Zitat Zitat von Michael_Collins Beitrag anzeigen
    In diesem Zusammenhang war übrigens auch die Rede davon das Bibel immer wieder neu ausgerichtet, bzw. das es eben keine unveränderbare Ordnung gibt.
    Wäre doch vielleicht mal einen Versuch wert, die Gläubigen demokratisch abstimmen zu lassen, was in der Bibel stehen bleiben, was herausgenommen, und vielleicht auch noch, was ergänzt werden soll. Was dabei wohl herauskäme?

    Ich gebe allerdings zu das die EKD keinen Religionsführer hat.
    EKD ist die evangelische Kirche, nehme ich an. Wer bestimmt denn dort, wo's sozusagen langgeht?

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