Na ja, "brauche"...
Aber egal, also wir hatten mal einen Metzger um's Eck, der auf Bestellung auch Biofleisch anbot. Aber die kleinen Bauern hier, die bieten das nicht an, nur die großen Hofläden mit richtigen Kühltheken (schon wie im Supermarkt), wo sollten sie es auch lagern, ist ja auch eine Frage der Hygieneverordnungen, nehme ich an, keine Ahnung.
Gemüseverkauf aus der Obstkiste ist halt kein Problem. Gut für mich.![]()
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26.07.2012, 16:19Inaktiver User
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
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26.07.2012, 17:11
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Fleisch auf dem teller ist komprimiertes leid,welches ich meinem körper und meiner seele nicht zuführen möchte.das kann einfach nicht gesund sein!!
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26.07.2012, 18:21
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Opelius, informier dich lieber erst mal. erstens benötigt der Mensch bei weitem nicht so viel Eiweiß, wie gemeinhin angenommen und zweites gibt es auch einheimische vegane Eiweißlieferanten. was aber nicht heißen soll dass alles was von Übersee kommt, zu verdammen ist

seltsam, solange ich bei der BriCom bin und hier mitlese, hat kein einziger Veganer/Vegetarier versucht, die Bibel zur "Legitimation" des Vegetarismus/Veganismus herzunehmen. aber unzählige gläubige Christen berufen sich auf die Bibel zur Legitimation ihrer Fleisch-Nahrung. na so wat
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26.07.2012, 18:38Inaktiver User
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Das stimmt, schon x-mal gelesen, dieses kindlich anmutende "Wir dürfen Fleisch essen".
Dürfen tun wir alle, es gelten die weltlichen Gesetze. Die Frage ist, will man es. Und dazu sollte man dann auch selber stehen, egal ob man es nun ißt oder nicht, und nicht irgendeinen G'tt oder sonstwen vorschieben, der es ja erlaubt, und wenn der falsch liegt, - oder man falsch interpretiert hat,- mei, ja, was eigentlich dann?
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26.07.2012, 18:49
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Du meinst, erst wenn man Gott anerkennt, darf man in der Bibel nach Stellen suchen, die darauf hin deuten, dass Christen kein Fleisch essen?
Zitat von Opelius
Es ist in der Tat ein wenig anders:
Christen referieren, egal um welches Thema es geht, gerne auf die Bibel.
Es steht also nicht explizit in der Bibel, dass "man" kein Fleisch essen darf, also darf ich Fleisch essen...
Und daher kommt es, wenn man das Thema mit Christen diskutiert immer zu diesen seltsamen Schleifen.
Habe ich eigentlich schon mal einen Christen sagen hören "Die Bibel ist da widersprüchlich, alos lasse ich es am besten", oder "Die Bibel erlaubt es meiner Meinung nach, ich lasse es aber trotzdem, weil es grausam ist, andere Lebewesen zu töten"?
Nichtgläubige Menschen gehen oft davon aus, dass bekennende Christen einen hohen eigenen Anspruch in Bezug auf Empfindsamkeit und Achtsamkeit und Barmherzigkeit haben.
Nichtgläubige Vegetarier gehen daher oft davon aus, dass bekennende Christen doch eigentlich eher Vegetarier sein müssten. Sie nehmen Christen bei einem Wort, das diese natürlich so nie gegeben haben.
So reden die Menschen natürlich aneinenader vorbei.
Wenn wir eines hier gelernt haben, dann doch dieses, dass bekennende Christen, wenn es um ihre konkrete Lebensführung, oder gar um Einschränkungen ihres Lebens geht, die Bibel solange massieren, bis sie schon zu ihrem Leben passt.
Nur dann, wenn die Bibel ihrem ganz persönlichen Gewohnheiten und Vorlieben nicht widerspricht, dann wird sie vehement verteidigt. Mein Eindruck zu mindest.
Auf keinen Fall hat man es als Christ nötig sich moralisch besser zu verhalten als die Bibel vorschreibt.
Die Bibel ist also sozusagen der Maximalstandard, der nie überschritten werden muss, aber jederzeit unterschritten werden kann, wenn es nicht ins eigene Konzept passt.
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26.07.2012, 18:57
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26.07.2012, 19:17Inaktiver User
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Also im Edeka ist das Fleisch vom Bauer Lemke. (kleiner Scherz)
Ich denke auch, ein direkter Hinweis oder Nachweis sollte schon sein. Da es ein gutes Verkaufsargument ist, würde den auch niemand weglassen, wo er ihn dranschreiben könnte. Wer es also nicht benennt, der hat es nicht, davon kann man m.E. ausgehen. Und beim Bauern muß es halt ein Biobauer sein, das sind ja nicht alle, und leider geben sie gerade zunehmend auf, wie ich gehört habe, weil Zukauf und Pacht von Land wegen der staatlichen Zuschüsse für Biogasanbau (also Mais etc.), die Preise kaputtmachen, so daß es sich nicht mehr rechnet.Ich bin der Meinung, ich muss es eigentlich direkt am Hof kaufen, oder in einem Laden, der ausdrücklich darauf hinweist, daß es Biofleisch ist, da und dort gehalten / geschlachtet etc. wurde.
Die teureren Preise beim metzger sagen doch null komma nix darüber aus, daß die Tiere ein schöneres / artgerechteres Leben hatten - oder ?
Das geht ein wenig ab vom Thema, aber trotzdem, es gibt den Trend zur Einsicht:Allerdings nicht bei jedem:Da die Mikroben in einer Biogasanlage die organische Substanz in der Biogasgülle weitgehend abbauen und sie deshalb nicht mehr dem Bodenleben zur Verfügung steht, kommt es bald zu einem großflächigen Absterben der Bodenfauna.
Da ohne Bodenleben langfristig die Bodenstruktur und damit die Bodenfruchtbarkeit zerstört wird, kündigen immer mehr Verpächter ihre Pachtverträge und geben Ihr Land zu einem deutlich geringeren Pachtpreis lieber an Milchvieh- oder Biobauern ab.
hierUm diesen verhängnisvollen Trend entgegen zu wirken, sollten nach Ansicht des Abgeordneten Westerndorf die Direktzahlung für Biogasflächen verdoppelt werden.
Es wird behauptet, noch höhere Subventionen würden den Boden wieder verbessern. Ja. Was soll man dazu sagen.
Sorry für oT, aber wir sind ohnehin mehr beim Fleisch als bei vegetarischer Kost. Sollten vielleicht wieder zu den Pflanzen kommen.
Abschließend aber noch diese Bemerkung von mir: Ein schöneres Leben für Schlachttiere kann man sicher ermöglichen, ein artgerechtes leider nicht. Gefangenschaft ist nunmal Gefangenschaft, das ist ja nicht zu ändern, auch wenn manche wenigstens Freilauf haben.
.Geändert von Inaktiver User (26.07.2012 um 21:32 Uhr)
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26.07.2012, 19:23
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Es ist wohl kaum das Problem eines bekennenden Christen wenn andere sich bestimmte Vorstellungen machen wie diese zu sein hätten. Wenn also nichtgläubige Vegetarier sich vorstellen Christen müssen Vegetarier sein, so ist das ganz alleine deren Sache.
Ich z.B. sehe mich nicht in der Pflicht den Vorstellungen anderer zu entsprechen.
Umgekehrt erwarte ich das von meinen Mitmenschen auch nicht.
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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26.07.2012, 19:44
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Hey: mir musst Du das nicht erklären.
Ich bin die letzte, die der Meinung wäre, dass Christen die besseren Menschen wären, zumindest niht mit Taten. Mit Worten hört man ja gerne mal die Ansicht, Gott wäre das Gute, ud wer nicht an Gott glaubt, hat ja gar keine Basis oder keinen Anlass gut zu sein, von daher, usw., usw.
Ansonsten ist Dir aber der Kontext, in dem ich das geschrieben habe nicht entgangen, hoffe ich ...
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26.07.2012, 20:13Inaktiver User
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
offtopic, daher gelöscht
Geändert von Inaktiver User (26.07.2012 um 20:17 Uhr)



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