Ok, aber wieso dann so radikal:
Er könnte ja auch einfach weniger Fleisch oder eben Bio-Fleisch essen.
Und was für Fleisch isst er bei euch Zuhause?
Außer Haus ist es ja noch fast ein Ding der Unmöglichkeit, Bio-Fleisch zu essen.
Ich fühle mich jetzt nicht angegriffen, aber genau solche Sprüche finde ich bei dem ganzen Thema extrem kontraproduktiv.
Du machst dich damit über Leute lustig, die anders als du noch Fleisch essen, aber eben versuchen, das bewußt und ein Stück weit "tiergerecht" zu tun.
Wie gesagt, ich teile deine Wahrnehmung nicht, dass ALLE behaupten, sie würden nur Bio-Fleisch essen.
Aber diejenigen, die das sagen, denen glaube ich es auch.
Warum musst du dich darüber so echauffieren?
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26.07.2012, 14:20
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
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26.07.2012, 14:22
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Mir ging es dabei auch mehr um die Haltung.
McDonalds ist weder gesund noch umweltbewußt und das in mehrfacher Hinsicht.
Wenn einem das total egal ist, ist die Distanz zu einem Vegetarier (und meiner Erfahrung nach leben die meistens auch in anderer Hinsicht gesünder) schon sehr groß.
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26.07.2012, 14:46Inaktiver User
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Was ist denn bitte radikal daran, wenn ich jemanden in etwas unterstützen würde, sofern er genau das tun wollte, worin ich ihn unterstützen könnte?
Wenn Du sagst, "wenn mein Kind dies und jenes lernen will, dann werde ich ihn darin unterstützen". Ist das radikal? Das hat doch mit radikal nichts zu tun.
Sicher, kann er gerne machen, und wenn er weniger essen wollte, als er tut, würde ich auch das unterstützen. Auch wenn das vielleicht wieder jemand anderer hier radikal (oder religiös, oder ... oder... ) nennt.Er könnte ja auch einfach weniger Fleisch oder eben Bio-Fleisch essen.
Wenn jemand schon groß und eine ziemlich reife Persönlichkeit ist, dann bestimmt er selbst über sein Leben und kann das auch. Man kann sich gegenseitig beraten, und manchmal auch was übernehmen. Gegenseitiger Respekt ist wichtig. Es geht hier zwar um Leben und Tod, aber ja nicht vom Partner.
Es gibt bei uns nicht nur Biofleisch, schon weil man da gar nicht so einfach d'rankommt, und es manchmal auch wirklich sehr teuer ist. Manchmal kaufe ich auf Höfen, das ist allerdings nicht nur Bio, teils ist es das.Und was für Fleisch isst er bei euch Zuhause?
Außer Haus ist es ja noch fast ein Ding der Unmöglichkeit, Bio-Fleisch zu essen.
Mich wundert halt, daß 'alle' selbstverständlich nur Bio kaufen, Opelius z.B. nimmt sogar dies für sich in Anspruch:Ich fühle mich jetzt nicht angegriffen, aber genau solche Sprüche finde ich bei dem ganzen Thema extrem kontraproduktiv.
Du machst dich damit über Leute lustig, die anders als du noch Fleisch essen, aber eben versuchen, das bewußt und ein Stück weit "tiergerecht" zu tun., was ja schon ein wenig aufwendig ist. Ich glaube das nicht, um es genau zu sagen. (Sorry, Opelius, aber kannst ja mal schildern, wie Du Dich beispielsweise in all dem 'persönlich überzeugst', vielleicht kann ich es dann glauben, daß Du das immer tust).Ich lehne Massentierhaltung und lange Transportwege ab, ebenso Tiere, die "unwürdig" gehalten werden und Tierrassen, die explizit auf schnelles Fleischwachstum gezüchtet wurden, und bei denen daher von vorneherein klar ist, dass sie Medikamente und Antibiotika brauchen werden. Ich esse daher ausschliesslich Biofleisch und überzeuge mich persönlich von alle dem, bevor ich Fleisch esse.
Ich glaube jedem sofort, daß er "am liebsten" nur solches Fleisch kaufen würde. Und ich finde das eine sehr gute Basis! Denn die Nachfrage steuert das Angebot, wir haben es bei Gemüse-Bioware gesehen, sie ist unterdessen sogar in jedem Discounter zu haben, wenn auch nicht unbedingt die mit den strengeren Auflagen wie Bioland, aber es ist Bioware.
Nein, ich echauffiere mich nicht. Ich mache mich ein wenig darüber lustig, das ja. Ich wollte aber - eigentlich - wirklich damit niemanden verletzen. Ich finde nur, es bringt überhaupt nichts, wenn man sich (und auch anderen) da was vormacht. Das ist wie die Frage an die Damen, warum sie die 'ollen Frauenheftchen' kaufen, "natürlich nur wegen der Rätsel".Wie gesagt, ich teile deine Wahrnehmung nicht, dass ALLE behaupten, sie würden nur Bio-Fleisch essen.
Aber diejenigen, die das sagen, denen glaube ich es auch.
Warum musst du dich darüber so echauffieren?
Ich sage, ja, ich lese auch Bild der Frau! Und am liebsten die Klatschseite.Geändert von Inaktiver User (26.07.2012 um 14:49 Uhr)
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26.07.2012, 15:12
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
warum sollte ich meine Essensgewohnheiten hier verdeutlichen, dann schriebe ich in der Rubrik über Essen. Fleisch, das ich kaufe, stammt von einem alten Bauern, der sein Viehzeug liebt und hegt. Der Hof liegt nur 2 km von meinem Zuhause fern. Kann ich auch mit dem Rad hinfahren. Ich lebe zum Glück nicht mehr in einer Großstadt, wo ich nur kaufen konnte, was der nächste Supermarkt anbot.(Sorry, Opelius, aber kannst ja mal schildern, wie Du Dich beispielsweise in all dem 'persönlich überzeugst', vielleicht kann ich es dann glauben, daß Du das immer tust).
Wenn ich irgendwo zum Essen eingeladen werde, kann und will ich nicht überprüfen, woher das Fleisch kommt. Ich bin da nur Gast.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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26.07.2012, 15:19
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Mal ne andere Frage - wer kennt sich da aus ? :
Ich kenn jemand, der meint, er kauft grundsätzlich kein Fleisch / keine Wurst bei Lidl oder Discountern, wegen Massentierhaltung etc. So weit so gut.
Er kauft lieber bei Edeka (wobei der meines Wissens auch unter "Discounter" läuft) an der Theke oder beim Metzger, da sei Fleisch / Herkunft besser.
Ich bin der Meinung, ich muss es eigentlich direkt am Hof kaufen, oder in einem Laden, der ausdrücklich darauf hinweist, daß es Biofleisch ist, da und dort gehalten / geschlachtet etc. wurde.
Die teureren Preise beim metzger sagen doch null komma nix darüber aus, daß die Tiere ein schöneres / artgerechteres Leben hatten - oder ?

..
Segne die Gegenwart
Vertraue Deinem Selbst
Erwarte das Beste

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26.07.2012, 15:38
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
@ libentia:
Ich bin auch eine von "Allen"!
Ich habe mehre Biobauernhöfe ausfindig gemacht und sie ohne Vorankündigungen besucht.
Bei dem Hof der mir am meisten zusagte, kaufe ich seitdem mein Fleisch.
Der Bauer schlachtet einmal pro Monat zu Terminen die er vorher ankündigt.
Zu diesen Terminen fahre ich hin (pro Strecke knappe 15 Kilometer) und kaufe Fleisch für's ganze Monat.
Meist auch Nebenprodukte die der Bauer erzeugt (z.B. Aufstriche), Schlachtabfälle für die Katzen und Eier von seinen frei laufenden Hühnern.
Das Fleisch ist je nach Sorte 20 bis 50 % teurer als beim Discounter, was mir aber kein Loch ins Budget reisst weil wir nicht sehr viel davon brauchen und mir der Bauer die Schlachtabfälle zudem schenkt = Katzenfutter für einige Tage.
Abgesehen davon gibt es bei uns nichts "Fleischiges", also kein Wurstbrot & Co.
Stattdessen sehr viele schmackhafte und gesunde Alternativen.
Ist das lustig?
Klingt das, findest Du, machbar oder viel zuaufwendig?
Bin ich für Dich unglaubwürdig?
Mein Mann isst übrigens auch ab und zu eine Leberkässemmel - ich kann's ihm nicht verbieten und akzeptiere das eben. Er wird sich auch bestimmt nie für Dinkel oder Hirse begeistern können - wir finden trotzdem immer einen Konsens.
Weiters denke ich dass "Alle", also all jene denen Tierleid gleichgültig ist, nicht in solch einem Strang schreiben würden.
LG Die Strassenkatze
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26.07.2012, 15:42Inaktiver User
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Na, das hört sich doch fast romantisch an.
Ich habe auch solche Höfe in Laufnähe. Die Bauern allerdings weigern sich, mir ein Steak abzusäbeln. Manche verkaufen allerdings samstags für zwei Stunden Kartoffeln oder Spargel, oder Honig. Ist halt weniger Aufwand, als die Hantiererei mit Fleisch.
Geändert von Inaktiver User (26.07.2012 um 16:18 Uhr)
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26.07.2012, 15:44Inaktiver User
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26.07.2012, 15:52
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26.07.2012, 15:58
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Du musst schon wissen, wann die Bauern schlachten.Die Bauern allerdings weigern sich, mir ein Steak abzusäbeln
Mein Bauer liefert nur auf Vorbestellung. ich muss mindestens 6 Wochen vorher wissen, wann ich Fleisch brauche. So ein Bauernhof ist eben nicht Lidl.Geändert von Opelius (26.07.2012 um 16:08 Uhr)
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel



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