Richtig. Und zwar auch wenn jemand Tier ist.
Tatsache ist, dass es heute sehr gut möglich ist sich gesund zu ernähren, ohne Tiere zu essen.
Das braucht in der Tat nicht mehr diskutiert zu werden.
Und nur darum ging es mir.
Und daher ist und bleibt es eine Frage des Wollens und nicht des Könnens oder gar Müssens, ob jemand Tiere isst oder nicht.
Versuche Dich doch bitte nicht in verquirlter Mäeutik, sondern formuliere Deine Fragen klar verständlich, dann bekommst vielleicht auch eine Antwort. Sokrates war übrigens Vegetarier.
Antworten
Ergebnis 191 bis 200 von 294
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31.07.2012, 21:04
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
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31.07.2012, 21:19
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31.07.2012, 21:54
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Deswegen habe ich "das Volk" auch in Anführungszeichen gesetzt.
In Anbetracht der Statistiken, die im Gegensatz zu Deiner vorherigen Behauptung, von einer Zunahme der Fleischproduktion sprechen, ist es gerechtfertigt "das Volk" zu sagen. Und bei einem Anteil von 1% Biofleisch verus 99% Ekelfleisch beim Konsum sowieso.
Hier in Deutschland.nein, wenn ich Biofleisch esse, weil ich es so wähle, dann lebe ich eine Einstellung, die Unweltschutz und Nachhaltigkeit fördert.
Insgesamt förderst Du aber damit die Einstellung, dass Fleisch essen erstrebenswert ist, und somit global gesehen all die oben ausgeführten Risiken und Nebenwirkungen für Umwelt, Klima und Erährungssituation von Menschen in Entwicklunsländern.
Sicher kann ein massvoller Genuss von Biofleisch der körperlichen Gesundheit nicht schaden.nein, man muss keine Tiere essen.
Aber man kann tote Tiere als Teil einer gesunden Ernährung haben, und man kann die Haltung und Zucht von Tieren unweltfreundlich und arm an Leid für's Tier gestalten
Darum ging es aber nicht.
Es geht nicht um können, sondern um wollen.
Aus den angeführten Gründen.
Sicher kann man die Tierhaltung und Tiertötung unweltfreundlich gestalten.
Schöner Verschreiber übrigens.
Du möchtest auf den Genuss von totem Tier nicht verzichten, und es ist OK für Dich, wenn das Tier vorher halbwegs anständig produziert wurde, und bei der Tötung nicht so viele Schmerzen und Ängste hatte.
Wie gesagt: es ist Dein Wille, Deine Genussentscheidung, eine Notwendigkeit ist es nicht.
Hier wieder ein verkapptes "Raubtier"argument:- ärmer an Leid als das, was durchschnittlich in der Natur passiert auf alle Fälle.
In der Natur leiden Tiere mehr als auf dem Biohof.
Ein völlig verqueeres Argument, das verschleiern soll, dass Tiere, auch Tiere aus Biohaltung, ausschliesslich als ein Mittel zum Zweck produziert werden, und zwar um den menschlichen Gaumen zu kitzeln.
(Die Schönheit Deines Gottes manifestiert sich also tatsächlich eher in einem zum Zweck degradierten Tier, als in einem Tier das in seiner natürlichen Umbegungvon Menschen unbelästigt lebt.)
Menschliche Natur hingegen ist Kultur.
Und Kultur heisst auch Entscheidungen treffen zu können, die über unsere reflexhafte Triebnatur hinausgehen.
Wenn man will.
Müssen tut man nicht.
Man kann sich auf auch auf die Ausrede zurückziehen, dass wir ja alle Tiere sind, und deshalb zum Tiere fressen gemacht sind. Dann muss man aber auch fressen sagen dürfen.
Fakt bleibt:
Fleisch muss man nicht essen, sondern will man.
Man kann es gänzlich lassen, wenn einem die Gründe, die dagegen sprechen wichtig genug sind.
Dir reicht es, wenn Dein Genuss deutschen Landschaften nicht schadet, und die Tiere nicht zu sehr leiden müssen, wenn sie leben und dann für Deinen Genuss getötet werden. (Und dass die Bibel nicht explizit dagegen spricht, wenn ich das richtig erinnere.)
Die Gründe, die ich gegen Tiere essen aufgeführt habe, sind dennoch unbestreitbar.
Sie sind nur für Dich nicht relevant genug.
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31.07.2012, 21:55
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31.07.2012, 21:59
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31.07.2012, 22:02Inaktiver User
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Naja, selbst der Dümmste kann auch mal 'nen Lichtblick haben, das größte Arschloch irgendwo auch mal 'ne gute Seite, der wirrste Kopf 'mal einen vernünftigen Gedanken. (Alles genauso übrigens auch umgekehrt möglich). Also was soll Deine Aufzählung sagen?
Sie hat doch überhaupt keinen Bezug zu Pflubs Hinweis, daß Sokrates Vegetarier war. Oder kann man annehmen, daß er in meine (oder auch Deine) obige Auzählung paßt?Geändert von Inaktiver User (31.07.2012 um 22:09 Uhr)
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31.07.2012, 22:03
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31.07.2012, 22:06
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31.07.2012, 22:08
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Was soll der Hinweis auf Sokrates als Vegetarier bewirken? Ich hab nicht danach gefragt, es sollte irgendein Bezug hergestellt werden, nehme ich an, so in Richtung großer Denker, ethisches Denken etc. Pflub hat das angebracht und ich habe einige Namen genannt, mit der sich vegetarische/vegane Gruppen eher weniger gerne schmücken.
Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
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31.07.2012, 22:14
AW: Fleisch essen oder nicht, der Vegetarismus-Strang
Die Anführungszeichen heben die billigwurstessenden Biertrinker auch nicht im Niveau, und nicht in der Wertschätzung.
ich lebe nicht in Deutschland.Hier in Deutschland.
Das meist Essen kaufe ich in der Schweiz.
Nein, insgesamt fördere ich die Einstellung, dass unsere Nahrungsmittel - sowohl tierische Lebewesen wie pflanzliche Lebewesen - auf eine Art wachsen und leben können, die für ihre jeweilige Art angemessen ist.Insgesamt förderst Du aber damit die Einstellung, dass Fleisch essen erstrebenswert ist, und somit global gesehen all die oben ausgeführten Risiken und Nebenwirkungen für Umwelt, Klima und Erährungssituation von Menschen in Entwicklunsländern.
Ich werf ja auch keinem Vegetarier vor, dass er durch den Konsum von Tofu den Anbau von gentechnisch verändertem Soja fördern will.
Deine Gründe betreffen Massentierhaltung und Raubbau an der Natur. Einen Grund ausserhalb der Einstellung, warum bewusstes Essen von toten Tieren nicht in Ordnung sein soll, habe ich von dir nicht gehört.Es geht nicht um können, sondern um wollen.
Aus den angeführten Gründen.
Die einzige Notwendigkeit ist das Sterben. Und eventuell noch das Zahlen von Steuern. Was den Rest betrifft, sind wir frei.Du möchtest auf den Genuss von totem Tier nicht verzichten, und es ist OK für Dich, wenn das Tier vorher halbwegs anständig produziert wurde, und bei der Tötung nicht so viele Schmerzen und Ängste hatte.
Wie gesagt: es ist Dein Wille, Deine Genussentscheidung, eine Notwendigkeit ist es nicht.
ja, es ist mein Wille, Fleisch zu essen.
Das ist erst mal eine schlichte Tatsache, ohne Wertung.Hier wieder ein verkapptes "Raubtier"argument:
In der Natur leiden Tiere mehr als auf dem Biohof.
ja und? Auch Weizen und Rüben werden ausschliesslich als Mittel zum Zweck produziert, den menschlichen Gaumen zu kitzeln.Ein völlig verqueeres Argument, das verschleiern soll, dass Tiere, auch Tiere aus Biohaltung, ausschliesslich als ein Mittel zum Zweck produziert werden, und zwar um den menschlichen Gaumen zu kitzeln.
Worauf willst du hinaus?
ja, ich habe meine Entscheidung zum Fleischessen lange und bewusst überlegt getroffen. Das ist nicht ein Reflex und nicht ein Trieb.Menschliche Natur hingegen ist Kultur.
Und Kultur heisst auch Entscheidungen treffen zu können, die über unsere reflexhafte Triebnatur hinausgehen.
Wenn man will.
Müssen tut man nicht.
Man kann sich auf auch auf die Ausrede zurückziehen, dass wir ja alle Tiere sind, und deshalb zum Tiere fressen gemacht sind. Dann muss man aber auch fressen sagen dürfen.
sind sie für mich nicht.
Man kann es gänzlich lassen, wenn einem die Gründe, die dagegen sprechen wichtig genug sind.
deutsche Landschaften sind mir egal. Biblische Begründungen habe ich keine.Dir reicht es, wenn Dein Genuss deutschen Landschaften nicht schadet, und die Tiere nicht zu sehr leiden müssen, wenn sie leben und dann für Deinen Genuss getötet werden. (Und dass die Bibel nicht explizit dagegen spricht, wenn ich das richtig erinnere.)
Gut erkannt!Die Gründe, die ich gegen Tiere essen aufgeführt habe, sind dennoch unbestreitbar.
Sie sind nur für Dich nicht relevant genug.
grüsse, barbara



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