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22.07.2012, 09:57
AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften
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22.07.2012, 10:00Inaktiver User
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Du würdest dich aber als bekennender Atheist wie viele andere übrigens kaum scheuen wenn du es nun für nötig hälst in ein christlich geführtes Krankenhaus zu begeben....
Weil sie einen soo guten Ruf haben.....
Also, überleg was du schreibst oder dir wünschst - es könnte wahr werden!
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22.07.2012, 10:08
AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften
Die erste große Austrittswelle begann aber mit dem Solizuschlag. Der wurde 1991 eingeführt.
ist hier in der Statistik sehr gut ablesbar:
Jahr ev. Kirche kath Kirche
1990 144.143 143.530
1991 237.874 167.933
1992 361.256 192.766
1993 284.699 153.753
1994 290.302 155.797
1995 296.782 168.244
1996 225.602 133.275Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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22.07.2012, 10:10Inaktiver User
AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften
Wenn jemand wenig verdient, ist das durchaus nachvollziehbar: dem Soli kann keiner entgehen, der Kirchensteuer durchaus. Durch den Austritt.
Gruß, Elli
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22.07.2012, 12:13
AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften
Ich arbeite für eine kirchliche Einrichtung und kann den Hintergrund der ACK-Klausel ein Stück weit verstehen, als Minimalkonsens einer gemeinsamen Werteorientierung. In der Praxis führt dies zu (mindestens) zwei Problemen: Zum Einen der Fachkräftemangel, der durch das Aussieben durch die ACK-Klausel noch verschärft wird (noch mehr in den neuen Bundesländern, in denen die Quote der Menschen ohne kirchliche Zugehörigkeit noch größer ist). Zum Anderen werden Nutzer unserer Dienstleistungen nicht nach ihrer Religionszugehörigkeit "ausgesucht", wir haben inzwischen einen nicht übersehbaren Anteil an Menschen aus anderen als christlichen Religionsgemeinschaften. Ihnen im Sinne der Religionsfreiheit die Ausübung ihrer Religion zu ermöglichen, erfordert nicht nur eine erhebliche Toleranz bei den Mitarbeitern, sondern eigentlich auch ein gewisses Know-how. Es gibt erste, umfänglich begründete Einstellungen muslimischer Mitarbeitender.
Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.
- Robert Bresson -
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22.07.2012, 12:47
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
weiß nicht, ob ich mich als bekennender Atheist, falls ich einer wäre, unbedingt in ein christlich geführtes Krankenhaus begeben wollte. ich denke eher nicht, vermutlich wäre es mir egal. allerdings ging es gar nicht um Krankenhäuser, sondern um theologische Schulen und Fakultäten
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22.07.2012, 13:57Inaktiver User
AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften
Es wurde in einem anderen Strang mal formuliert, daß es ausreichend Möglichkeiten gibt, sich (und auch seine Kinder) nach dem eigenen Gutdünken auszurichten. Und zwar ohne gigantisch Anstrengungen. Und daß sich die Umstände an den Realitäten ausrichten.(hier Das ist wohl der wichtigste Aspekt, der die Diskussion auch relativiert. Und man sieht ja, daß veränderten Realitäten auch Rechnung getragen wird, (LaRimbeccas Beitrag).
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22.07.2012, 22:42
AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften
Nach dem ADAC wird laut Studien der Diakonie das höchste Vertrauen in ihr Leistungsspektrum entgegengebracht. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass - egal ob Pflegeinrichtungen oder Krankenhäuser - doch noch relativ viele Menschen davon ausgehen, dass die Einrichtungen nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgen, sondern auch auf Immaterielles wie Zuwendung, Fürsorge, Seelsorge Wert legen, die Versorgung also "ganzheitlicher" ist als nur die Verrichtung medizinisch oder pflegerisch notwendiger Tätigkeiten. Und das wird in erster Linie mit der "Rückkoppelung" an christliche Werte begründet.
Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.
- Robert Bresson -
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23.07.2012, 00:24
AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften
wie die ADAC-Studie ja besagt, gehen relativ viele Menschen davon aus, dass es so ist wie beschrieben, bei weitem also nicht alle. wieso aber sollte ausgerechnet ein bekennender Atheist auf "Seelsorge im christlichen Sinne" Wert legen? allgemeine Werte wie Zuwendung und Fürsorge wiederum werden Atheisten kaum auf das Christentum beschränken, das würde ihrem Weltbild sicher widersprechen. das ist ja der Irrtum, dem Gläubige unterliegen, indem sie davon ausgehen, positive christliche Werte könnten nur von ihrer Religion hevorgebracht werden. was im Umkehrschluss hieße, der Mensch sei aus sich selbst heraus nicht zu christlichen Werten wie Zuwendung und Fürsorge in der Lage, sondern bedürfe hierzu der Religion
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23.07.2012, 00:36



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