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  1. gesperrt

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    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    So war es aber. Ich habe als Mitarbeitervertreter mit den Leuten gesprochen. Wenn die Menschen andere Gründe hatten, so haben sie die nicht benannt.
    keine Ahnung weshalb sie die "anderen" Gründe nicht benannt haben, vielleicht wollten sie nur langen Diskussionen aus dem Weg gehen? aber es ist doch geradezu kindisch anzunehmen, die Soli_Steuer wäre DER Grund gewesen für den Austritt aus der Kirche

  2. Inaktiver User

    AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung

    Zitat Zitat von kai_77 Beitrag anzeigen
    und theologische Schulen, Fakultäten? Mag ja sein dass sie Nicht-Kirchenmitgliedern offen stehen, aber kaum ein (bekennender) Atheist würde Theologie studieren
    Du würdest dich aber als bekennender Atheist wie viele andere übrigens kaum scheuen wenn du es nun für nötig hälst in ein christlich geführtes Krankenhaus zu begeben....
    Weil sie einen soo guten Ruf haben.....

    Also, überleg was du schreibst oder dir wünschst - es könnte wahr werden!

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    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Die erste große Austrittswelle begann aber mit dem Solizuschlag. Der wurde 1991 eingeführt.
    ist hier in der Statistik sehr gut ablesbar:

    Jahr ev. Kirche kath Kirche
    1990 144.143 143.530
    1991 237.874 167.933
    1992 361.256 192.766
    1993 284.699 153.753
    1994 290.302 155.797
    1995 296.782 168.244
    1996 225.602 133.275
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Wenn jemand wenig verdient, ist das durchaus nachvollziehbar: dem Soli kann keiner entgehen, der Kirchensteuer durchaus. Durch den Austritt.

    Gruß, Elli

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    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Ich arbeite für eine kirchliche Einrichtung und kann den Hintergrund der ACK-Klausel ein Stück weit verstehen, als Minimalkonsens einer gemeinsamen Werteorientierung. In der Praxis führt dies zu (mindestens) zwei Problemen: Zum Einen der Fachkräftemangel, der durch das Aussieben durch die ACK-Klausel noch verschärft wird (noch mehr in den neuen Bundesländern, in denen die Quote der Menschen ohne kirchliche Zugehörigkeit noch größer ist). Zum Anderen werden Nutzer unserer Dienstleistungen nicht nach ihrer Religionszugehörigkeit "ausgesucht", wir haben inzwischen einen nicht übersehbaren Anteil an Menschen aus anderen als christlichen Religionsgemeinschaften. Ihnen im Sinne der Religionsfreiheit die Ausübung ihrer Religion zu ermöglichen, erfordert nicht nur eine erhebliche Toleranz bei den Mitarbeitern, sondern eigentlich auch ein gewisses Know-how. Es gibt erste, umfänglich begründete Einstellungen muslimischer Mitarbeitender.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  6. gesperrt

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    AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du würdest dich aber als bekennender Atheist wie viele andere übrigens kaum scheuen wenn du es nun für nötig hälst in ein christlich geführtes Krankenhaus zu begeben....
    Weil sie einen soo guten Ruf haben.....

    Also, überleg was du schreibst oder dir wünschst - es könnte wahr werden!
    weiß nicht, ob ich mich als bekennender Atheist, falls ich einer wäre, unbedingt in ein christlich geführtes Krankenhaus begeben wollte. ich denke eher nicht, vermutlich wäre es mir egal. allerdings ging es gar nicht um Krankenhäuser, sondern um theologische Schulen und Fakultäten

  7. Inaktiver User

    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Es wurde in einem anderen Strang mal formuliert, daß es ausreichend Möglichkeiten gibt, sich (und auch seine Kinder) nach dem eigenen Gutdünken auszurichten. Und zwar ohne gigantisch Anstrengungen. Und daß sich die Umstände an den Realitäten ausrichten.(hier Das ist wohl der wichtigste Aspekt, der die Diskussion auch relativiert. Und man sieht ja, daß veränderten Realitäten auch Rechnung getragen wird, (LaRimbeccas Beitrag).

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    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Zitat Zitat von kai_77 Beitrag anzeigen
    weiß nicht, ob ich mich als bekennender Atheist, falls ich einer wäre, unbedingt in ein christlich geführtes Krankenhaus begeben wollte. ich denke eher nicht, vermutlich wäre es mir egal.
    Nach dem ADAC wird laut Studien der Diakonie das höchste Vertrauen in ihr Leistungsspektrum entgegengebracht. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass - egal ob Pflegeinrichtungen oder Krankenhäuser - doch noch relativ viele Menschen davon ausgehen, dass die Einrichtungen nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgen, sondern auch auf Immaterielles wie Zuwendung, Fürsorge, Seelsorge Wert legen, die Versorgung also "ganzheitlicher" ist als nur die Verrichtung medizinisch oder pflegerisch notwendiger Tätigkeiten. Und das wird in erster Linie mit der "Rückkoppelung" an christliche Werte begründet.
    Mache das sichtbar, was ohne dich vielleicht nie gesehen werden würde.

    - Robert Bresson -

  9. gesperrt

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    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Nach dem ADAC wird laut Studien der Diakonie das höchste Vertrauen in ihr Leistungsspektrum entgegengebracht. Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass - egal ob Pflegeinrichtungen oder Krankenhäuser - doch noch relativ viele Menschen davon ausgehen, dass die Einrichtungen nicht nur wirtschaftliche Ziele verfolgen, sondern auch auf Immaterielles wie Zuwendung, Fürsorge, Seelsorge Wert legen, die Versorgung also "ganzheitlicher" ist als nur die Verrichtung medizinisch oder pflegerisch notwendiger Tätigkeiten.
    wie die ADAC-Studie ja besagt, gehen relativ viele Menschen davon aus, dass es so ist wie beschrieben, bei weitem also nicht alle. wieso aber sollte ausgerechnet ein bekennender Atheist auf "Seelsorge im christlichen Sinne" Wert legen? allgemeine Werte wie Zuwendung und Fürsorge wiederum werden Atheisten kaum auf das Christentum beschränken, das würde ihrem Weltbild sicher widersprechen. das ist ja der Irrtum, dem Gläubige unterliegen, indem sie davon ausgehen, positive christliche Werte könnten nur von ihrer Religion hevorgebracht werden. was im Umkehrschluss hieße, der Mensch sei aus sich selbst heraus nicht zu christlichen Werten wie Zuwendung und Fürsorge in der Lage, sondern bedürfe hierzu der Religion

  10. gesperrt

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    AW: Deutschland und seine Kirchen und Glaubensgemeinschaften

    Zitat Zitat von LaRimbecca Beitrag anzeigen
    Und das wird in erster Linie mit der "Rückkoppelung" an christliche Werte begründet.
    christliche Werte sind eigentlich was? gibt es dafür eine klare Definition?

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