Antworten
Seite 6 von 17 ErsteErste ... 4567816 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 169
  1. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von -Majolika Beitrag anzeigen

    Kann ich davon überzeugt sein? Ja! Weil es eine vertrauenswürdige Quelle gibt, die diese Verheißungen enthält.
    Warum ist diese Quelle vertrauenswürdig? Weil diese Quelle sich als vertrauenswürdig erwiesen hat.
    Muß man diese Quelle anerkennen? Nein...
    Womit wir wieder bei der Frage wären, was eine Quelle vertrauenswürdig macht. Das scheint eine grundsätzliche Frage zu sein.


    Ein weiser Mann sagte einmal: "Der Glaube ist nicht der Besitz aller Menschen".
    Ein anderer sagte: "Es gibt keinen Gott!"
    Tja, was soll uns das sagen, klingt ein wenig kryptisch, was deshalb nicht schlecht sein muß.

  2. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Frag die betreffende Person und dann überlege dir, ob du ihre Antwort für glaubwürdig hältst.

    Was einerseits davon abhängen dürfte ob a) die erzählte Erfahrung du auch so ähnlich schon gemacht hast und b) ob sich diese Person in der Vergangenheit für dich als glaubwürdig erwiesen hat oder eher nicht.
    Mit meiner Frage: "Wie unterscheiden?" meinte ich eigentlich, wie 'echte' Fakten von subjektiv auch als echt empfundenen Fakten unterscheiden. Da nutzt es nichts, wenn zweie gleichermaßen sich vor Spinnen (wahlweise Marienkäfern, anderen, z.b. auch völlig ungefährlichen Dingen oder Tieren usw.) fürchten, und die sich das dann gegenseitig bestätigen. Das macht das Ganze nicht zum echten Fakt, also nicht zur Wahrheit. Deren Wahrheit war und bleibt es natürlich.

    Gotteserlebnisse sind da etwas schwerer zu fassen, nicht zuletzt darum, weil wir bei uns keine ausgeprägte Kultur von Meditation und der Suche nach Gotteserlebnissen mehr haben und es uns somit an Erfahrungswissen dazu fehlt. Ausserdem können solche Erlebnisse sehr schwer zu beschreiben sein, unsere Sprache ist da etwas schwerfällig. Typisch sind scheinbare Paradoxe als Beschreibung, zum Beispiel "dann öffnete ich die Augen, die ganze Welt war anders, obwohl sie genau gleich geblieben ist."
    Kann ich nichts mit anfangen. Ich kenne nur 'Aha-Erlebnisse', und die machen etwas (z.B. die Welt) nicht "anders, obwohl es gleich bleibt" (was soll das denn bedeuten?), sondern man erkennt eben, Dinge, Umstände etc. sie werden klar, oder doch klarer.
    Vielleicht kannst Du oder jemand hier das nochmal mehr dazu sagen.

  3. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Da würde ich dem Streuner widersprechen. Man muss nicht an Gott glauben und man muss nicht religiös sein, um ein Gotteserlebnis haben. klassisches Beispiel aus der Bibel dürfte der Saulus sein, der auf dem Weg nach Damaskus vom Pferd fiel und zum Paulus wurde. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Person, die etwas Ähnliches erlebte.
    Was erlebten die denn, der Saulus/Paulus und Dein Bekannter? Ich kann mir da nichts so recht darunter vorstellen. Einer fällt vom Pferd, und?

    Durch Suche kann durchaus Erkenntnis gewonnen werden. Die Suche nach Gott ist allerdings nicht in erster Linie eine intellektuelle - dieser Weg ist schwierig - sie geht eher durch Erfahrungen.
    Ich bin natürlich auch der Meinung, daß Suche sehr wohl eine Erkenntnis bringen kann. Wer sucht, der findet, und wer seinen Verstand zur Kontrolle einschaltet, der erkennt in der Regel dann auch, was richtig ist und was nicht. Rein intellektuell ist eine erfolgreiche Suche auch meiner Meinung nach nicht. Aber wie gesagt zur Kontrolle nützlich. Man kann Pilze mit der NAse suchen (das ist doch was für Streuner, die riecht doch gerne - hehe, kleiner Scherz). Aber die Prüfung, welcher genießbar ist, welcher nicht, die muß der Verstand (Wissen, Vergleiche mit irgendwelchen Unterlagen, Vorlage bei Pilzstelle usw.) unternehmen.
    Wenn man dann ein paar (oder viele) Erfahrungen gesammelt hat, DANN ist es sinnvoll, darüber nachzudenken.
    Warum erst so spät?

    Und auch, sich mit andern Menschen darüber zu unterhalten. So ganz allein in der einsamen Ecke neigen Menschen dazu, sich in komische Ideen zu versteigen und falsche Einschätzungen zu treffen.
    Das kann man wahrscheinlich nicht verallgemeinern. Es ist genauso möglich, daß andere komische Ideen in manch eines Kopf bringen, sie auch noch zum wachsen und gedeihen führen, und er sie am Ende für seine eigenen, und vor allem richtige hält, obwohl sie vielleicht alles andere als das sind. Also wie gesagt, für allgemeingültig halte ich Deine Aussage nicht.




    Doch, man kann (den Glauben prüfen. - Ergäzung von mir). Es gibt massenhaft Methoden, die Gotteserlebnisse erleichtern bzw die Bereitschaft des Menschen dazu erhöhen, dass eins geschehen kann. das ganze Klosterleben ist darauf ausgerichtet, zum Beispiel.
    Ein erfahrenes G'tteserlebnis ist doch keine Überprüfung. G'tteserlebnisse können auch mittels Drogen hervorgerufen werden (also solche erfürchtig andächtig usw. fühlen lassende Erlebnisse, bei denen dann auch so ähnlche, schwer konkret greifbare aber von demjenigen her gesehen ergriffen wirkende Aussagen dazu kommen wie von Dir gesagt: "Welt ist anders, obwohl gleich").
    Auch wenn es ohne Drogeneinfluß zustandekommt, es ist keine Überprüfung. Eine Überprüfung findet mit dem Verstand statt, das Erlebte und Gefühlte ist auch einfach nur das.

    Für Leute mit Neigung zum Intellektuellen ist der Buddhismus ganz gut geeignet, weil der für alles, was während solcher Übungen passieren kann, präzise Fachbegriffe kennt. In der spirituellen Ecke deiner nächsten Buchhandlung dürftest du kiloweise Übungen vorgeschlagen finden. Aber machen muss man die Übungen schon selbst.
    Hältst Du solche transzendentalen Erfahrungen (wenn Du einen besseren Begriff dafür hast, stelle ihn gerne vor) für nötig? Und wenn ja, wofür nötig? Zum Verständnis der Welt? Dem eigenen Verständnis? IOder dem Verständnis von G*tt?
    Ich halte die nicht für nötig.

    Diese Erfahrungen und deren Reflektion erlauben mit der Zeit auch, heilige Texte und Schriften adäquat einzuordnen und kompetent zu kritisieren, denn in der Tat gibt es da sehr Wertvolles und es gibt auch Mist.
    Adäquat zu was, wäre hier die Frage. Adäquat zum eigenen Denken geht es auch ohne jede Transzendenz irgendwohin.

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit meiner Frage: "Wie unterscheiden?" meinte ich eigentlich, wie 'echte' Fakten von subjektiv auch als echt empfundenen Fakten unterscheiden. Da nutzt es nichts, wenn zweie gleichermaßen sich vor Spinnen (wahlweise Marienkäfern, anderen, z.b. auch völlig ungefährlichen Dingen oder Tieren usw.) fürchten, und die sich das dann gegenseitig bestätigen. Das macht das Ganze nicht zum echten Fakt, also nicht zur Wahrheit. Deren Wahrheit war und bleibt es natürlich.
    Was wäre denn der zu findende "echte Fakt" in dieser Geschichte? Es ist ja nicht so, als ob es genau eine richtige Art sich zu fürchten gäbe, und alle andern Arten, sich zu fürchten sind objektiv falsch. Es ist auch nicht so, dass man sich nur vor Dingen fürchten "darf", die die körperlich schaden könnten.


    Kann ich nichts mit anfangen. Ich kenne nur 'Aha-Erlebnisse', und die machen etwas (z.B. die Welt) nicht "anders, obwohl es gleich bleibt" (was soll das denn bedeuten?), sondern man erkennt eben, Dinge, Umstände etc. sie werden klar, oder doch klarer.
    ja, das ist ein guter Ansatz. Gotteserlebnisse sind quasi riesengrosse AHAs. Wo dir auf einmal der Sinn der Welt, des Universums und überhaupt klar ist. (nicht, dass du das dann nachher notwendigerweise in Worte fassen könntest...)

    @Saulus soll eine Stimme vom Himmel gehört haben und ein Licht gesehen haben. die Stimme sagte "ichbin jener, den du verfolgst" (also Christus). Danach soll er drei Tage lang blind gewesen sein, nichts gegessen und nichts getrunken haben. Dann kam ein Anhänger von Jesus namens Hananias und hat ihm die Hände aufgelegt und er sah wieder. (ist jetzt vielleicht nicht so das, was dir weiterhelfen könnte. Bleib lieber beim Aha-Erlebnis)

    @Verstand und Kontrolle: ja, der Verstand soll zur Kontrolle eingeschaltet werden, aber zuerst braucht er ein Rohmaterial, an dem er seine Kontrolle ausüben kann. und das Rohmaterial stammt eben aus der Erfahrung.


    @Drogen: man kann Gotteserlebnisse durchaus mit Drogen und ähnlich herbeizwingen, die Gefahr der Überforderung ist aber vorhanden, also das "Hängenbleiben auf dem Trip"

    @Überprüfung: die Überprüfung besteht darin, wie viel von dem "AHA" man in den Alltag mitnehmen und leben kann. Wenn die Erkenntnisse des AHA - die womöglich nur in bildhafter, traumhafter, verschwommener, symbolischer Form existieren - dein Leben reicher, grosszügiger, interessanter, liebevoller machen, dann ist die Chance gross, dass es ein echtes AHA war. Da muss der Bauch viel Arbeit leisten, der Verstand kommt da des öftern erst viel später mit mit Analysen.

    @Nötigkeit: es scheint in uns Menschen eine Sehnsucht nach solchen Erfahrungen zu geben. Darum mögen wir Sex (wegen dem Orgasmus) und Drogen (wegen dem Rausch) und Ausdauersportarten (wegen dem High) oder Mathematik (wegen den Aha-Erlebnissen). Ein Leben, dem solche Erlebnisse ganz fehlen, ist ein trauriges Leben. Es muss auch nicht immer das ganz grosse Feuerwerk sein, eine Serie an kleinen alltäglichen Aha-Erlebnissen reicht völlig aus.

    Das Mittelalter sah Gott verwirklicht: ästhetisch im Schönen, moralisch im Guten, intellektuell im Wahren. Immer, wenn wir das Schöne, das Wahre und das Gute erleben, geht es uns Menschen gut, weil dann ist Gott uns nahe.

    @Adequate Einordnung von Schriften: Adäquat zur Realität. Funktioniert das? ist die Leitfrage.

    eigentlich sind Gotteserlebnisse alltäglich, unspektakulär und etwas vom Gewöhnlichsten, das es gibt.

    grüsse, barbara

  5. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Was wäre denn der zu findende "echte Fakt" in dieser Geschichte? Es ist ja nicht so, als ob es genau eine richtige Art sich zu fürchten gäbe, und alle andern Arten, sich zu fürchten sind objektiv falsch. Es ist auch nicht so, dass man sich nur vor Dingen fürchten "darf", die die körperlich schaden könnten.
    Die Furcht selber ist Fakt, selbst dann, wenn sie in der objektiven Wahrheit keinen Sinn macht. (Man kann natürlich fragen, gibt es die, die objektive Wahrheit, wir gehen jetzt mal davon aus, es gibt sie. Sich vor einem Marienkäfer fürchten ergibt keinen Sinn, noch dazu wenn er vielleicht 5m weit entfernt ist, das legen wir jetzt mal so fest, sonst kommt man mit nichs weiter, wir können das, so jemand will, ein andermal aufgreifen). Die Frage, um die es geht, ist also, ist der Grund der Furcht überhaupt ein wahrer Grund zum Fürchten. Also ob es einen vernünftigen Grund dafür gibt.

    Gotteserlebnisse sind quasi riesengrosse AHAs. Wo dir auf einmal der Sinn der Welt, des Universums und überhaupt klar ist. (nicht, dass du das dann nachher notwendigerweise in Worte fassen könntest...)
    Doch, Aha-Erlebnisse kann man in Worte fassen, gerade das kann man. „Aha, jetzt habe ich verstanden, dies und jenes ist also so und so.“ Das ist ein Aha-Erlebnis. Diffuse Schilderungen von „anders und doch gleich“ geben kein Aha-Erlebnis wieder.

    @Saulus soll eine Stimme vom Himmel gehört haben und ein Licht gesehen haben. die Stimme sagte "ichbin jener, den du verfolgst" (also Christus). Danach soll er drei Tage lang blind gewesen sein, nichts gegessen und nichts getrunken haben. Dann kam ein Anhänger von Jesus namens Hananias und hat ihm die Hände aufgelegt und er sah wieder. (ist jetzt vielleicht nicht so das, was dir weiterhelfen könnte. Bleib lieber beim Aha-Erlebnis)
    Na ja, was für eine Geschichte! Aber ich sehe da kein Aha-Erlebnis, oder wo soll das „Aha! Jetzt verstehe ich es!“ in der Geschichte sein? Ein Aha-Erlebnis läßt regelmäßig klar oder zumindest klarer sehen, es macht doch gerade das nicht: blind.

    @Verstand und Kontrolle: ja, der Verstand soll zur Kontrolle eingeschaltet werden, aber zuerst braucht er ein Rohmaterial, an dem er seine Kontrolle ausüben kann. und das Rohmaterial stammt eben aus der Erfahrung.
    Ja, im weitesten Sinn sehe ich das auch so.

    Den Rest Deines Beitrages sehe ich mir demnächst an, ob das heute noch ist, weiß ich noch nicht. Gut Ding will Weile haben.
    Geändert von Inaktiver User (21.07.2012 um 23:45 Uhr)

  6. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage, um die es geht, ist also, ist der Grund der Furcht überhaupt ein wahrer Grund zum Fürchten. Also ob es einen vernünftigen Grund dafür gibt.
    Hallo Libentia

    Wenn man lange genug sucht, findet man immer einen vernünftigen Grund. Oder zumindest eine Rationalisierung. Sei es "die Art, wie die Beine sich bewegen, ist so unheimlich", oder man hat als Kind eine furchterregende Geschichte von Riesenmarienkäfern erzählt bekommen, oder man hatte mal einen Albtraum mit bösen Marienkäfern... dass der Grund oft ein subjektiver ist, macht ihn nicht schlechter.

    Furcht ist nichts Vernünftiges. Liebe auch nicht, Freude auch nicht...

    Doch, Aha-Erlebnisse kann man in Worte fassen, gerade das kann man. „Aha, jetzt habe ich verstanden, dies und jenes ist also so und so.“ Das ist ein Aha-Erlebnis. Diffuse Schilderungen von „anders und doch gleich“ geben kein Aha-Erlebnis wieder.


    Doch, Aha-Erlebnisse kann man in Worte fassen, gerade das kann man. „Aha, jetzt habe ich verstanden, dies und jenes ist also so und so.“ Das ist ein Aha-Erlebnis. Diffuse Schilderungen von „anders und doch gleich“ geben kein Aha-Erlebnis wieder.
    Eben: die Gotteserlebnisse haben ein AHA, aber sie haben die Worte dazu nicht. Einmal habe ich von jemandem gehört: In diesem Moment war mir alles klar, der Sinn des Universums und der ganze Rest - und dann war's wieder weg. Der Moment des Ahas konnte nicht soweit gehalten werden, bis Worte dafür gefunden werden konnten. Aber es war für diese Person ein einschneidendes und wichtiges Erlebnis.

    Ein Aha-Erlebnis läßt regelmäßig klar oder zumindest klarer sehen, es macht doch gerade das nicht: blind.
    Es kann durchaus blind machen für die Erfordernisse normalen Alltags. zumindest für eine Weile. Essen, wieso muss man das? Atmen, wieso muss man das? Geld, was soll der Scheiss...? Da können durchaus sehr grundlegende menschliche Tätigkeiten ernsthaft in Frage gestellt werden.

    grüsse, barbara

  7. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Barbara,
    betrachte bitte meinen Beitrag als Zustimmung.
    Diese Aha-Erlebnisse ohne große göttliche Verheißung sind Voraussetzung für seelische Gesundheit und Erfolg.

    Man könnte es auch Instinkt nennen.
    Oder auch Alltagsvertrauen.

    Wenn man Geschäftsleute nach ihrem Geheimrezept fragt dann hört man oft ganz einfache Dinge wie sie hören auf ihren Instinkt, riechen ein faules Geschäft.

    Und im Zweifelsfalle gilt für mich: lieber dann doch einmal übers Ohr gehauen als ewig misstrauisch.

    Allerdings möchte ich noch erwähnen: jeder Mensch der sich ändert - und das kann eben auch eine Situation sein wie Hinwenden zur Religion erfährt erst mal eine Schwächung. Weil das Alte, die alten Systeme eben nicht mehr funktionieren.

    Wo man früher einfach seine Ellenbogen gebrauchte oder die Lüge steht man jetzt erst mal nackt da.
    Es dauert bis man sein Leben auf ein anderes Fundament stellt.

    Und damit meine ich ausdrücklich weder ein Kloster noch sich ein Verkrauchen in Glaubensnischen.

    Im Gegenteil, es entsteht eine neue Sicherheit.
    Man weiß dann, die Dinge kommen auf einen zu.

    Ich finde, es ist langfristig die Mühe wert.

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Allerdings möchte ich noch erwähnen: jeder Mensch der sich ändert - und das kann eben auch eine Situation sein wie Hinwenden zur Religion erfährt erst mal eine Schwächung. Weil das Alte, die alten Systeme eben nicht mehr funktionieren.
    das trifft ganz besonders auch auf Situationen zu, wo sich Menschen von einer Religion abwenden, somit die alten Systeme dieser Religion nicht mehr funktionieren und diese Menschen dann einzig und allein auf sich selbst, ihnen Instinkt und ihre Vernunft angewiesen sind, welche sie zuvor anderen überlassen hatten. dieser Schritt kann sehr mutig sein
    Geändert von kai_77 (22.07.2012 um 09:30 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Pflub Beitrag anzeigen
    Gläubige Menschen sagen ja gerne, dass jeder an irgendwas glaubt.
    Das stimmt aber nicht.
    Im religiösen Sinne glaube ich an nichts.

    Ich verwende das Wort "glauben" natürlich auch im Alltag.
    Ich sage ja auch "Mein Gott", weils man es in der Umgangsprache eben so gewohnt ist.
    Sprachformeln eben.

    Aber hier sollten wir uns natürlich um saubere Definitionen bemühen.
    Also, von mir wirste das weder lesen noch hören.
    Ich halte manche Menschen für absolut gottlos und versaut.

    Mir passiert es aber immer wieder, dass mir versichert wird: an irgendwas glaubt doch Jeder.

    Meiner Meinung nach beginnt für Menschen die sich nicht aktiv um einen Glauben bemühen ein Automatismis.

    Sie glauben an das was um sie herum geschieht.
    Und ihr Blick fokussiert sich immer mehr auf das Schlechte.
    Ist natürlich nicht zwingend.

    Man wird nicht automatisch durch Zuehörigkeit zu einem Glauben ein besserer Mensch.

    Aber, der Blick kann sich verändern.
    Woher kommt das Gute? Das Schöne? Wieso siegt es meist?

    Ich hab ne Freundin die findet sich total aufgeklärt und toll und kristisch weil sie dauernd zu Demos geht.
    Ist so der Typ Wutbürger. Sie sieht nur die Mängel - letztens meinte sie mal, wohl immer kritischer zu werden.
    Ich finde sie schon fanatisch.

  10. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Könnte jemand von euch diese ganze Diskussion mal als Artikel zusammenfassen? Das wäre richtig gut, weil ich es ein wenig verwirrend finde, jetzt ale Beiträge zu lesen. Ein Artikel wäre dagegen hilfreich, weil die Diskussion wichtige Inhalte enthält, die nicht einfach wieder verschwinden sollten. Wäre das möglich?

Antworten
Seite 6 von 17 ErsteErste ... 4567816 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •