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  1. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Man kann Vieles glauben, ich sage, man glaubt etwas, weil man der Quelle, warum auch immer, vertraut, daß sie es weiß. Wann und warum vertraut man einer Quelle, welche Kriterien machen eine Quelle vertrauenswürdig?

    Etliches kann man auch selber wissen, aus eigener Erfahrung z.B.

    Der Glaube geht von der Richtigkeit des Gesagten aus, weil man davon ausgeht, daß die Quelle die Wahrheit kennt.
    Meine Überzeugung:

    Es gibt soviele Wahrheiten wie es Menschen gibt.

    Mein Glaube:

    Erschließt sich aus dem roten Faden (Übereinstimmung) der sich durch verschiedene Quellen zieht in Abstimmung mit eigener Erfahrung (innerem Wissen) und eigenem Erleben. Ohne letzteres wäre der Glaube nicht erfahrbar und somit auch das Vertrauen nicht gegeben.

  2. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Stehen die Begriffe für sich alleine?
    Ich würde mal sagen, dass aus Glaube und Überzeugung eine Weltanschauung wird und aus der Weltanschauung leitet sich dann unser ethisch-moralisches Handeln ab.
    Ist es nun wichtig, ob die Weltanschauung begründet und richtig ist, oder ob unser moralisches Handeln stimmig ist?

  3. gesperrt

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    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    „Nur das Ablehnen eines Gottes ist doch noch keine Überzeugung oder Weltanschauung?“
    Die Annahme, dass es einen Gott gibt, aber auch nicht.


    Nein, die Annahme, dass es keinen Gott gibt, ist natürlich noch kein Weltbild, aber vielleicht ein Teil eines Weltbildes.
    Das Weltbild entsteht aus der Weltanschauung.
    Überzeugungen sind nochmal was anderes.

  4. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Es gibt soviele Wahrheiten wie es Menschen gibt.
    Was Du hier sagst, ist in etwa das, wie ich das Wort 'Überzeugungen' definiert habe. Also eine Quelle als richtig annehmen und dann auch als eigene Quelle betrachten. Oder vielleicht noch besser: Nicht als die eigene, sondern als die Ursprungsquelle betrachten. Wenn es nicht so wäre, und die Quelle tatsächlich immer die echte Ursprungsquelle wäre, wäre es immer die Wahrheit, und folglich gäbe es nur die eine Wahrheit, man könnte gar keine andere finden.


    „Nur das Ablehnen eines Gottes ist doch noch keine Überzeugung oder Weltanschauung?“
    Dieses Zitat ist übrigens nicht von mir. Ich hatte das nur selbst zitiert hier am Strangbeginn, so als Einstieg.

  5. Inaktiver User

    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stehen die Begriffe für sich alleine?
    Ich würde mal sagen, dass aus Glaube und Überzeugung eine Weltanschauung wird und aus der Weltanschauung leitet sich dann unser ethisch-moralisches Handeln ab.
    Ist es nun wichtig, ob die Weltanschauung begründet und richtig ist, oder ob unser moralisches Handeln stimmig ist?
    Meiner Meinung nach ist nicht Priorität ob du Recht hast.

    Viel mehr zählt ob du für deine Mitmenschen erkennbar und berechen bar bist.
    Es sollte zumindest ein Bemühen zu erkennen sein.

    Es besteht auch kein Zwang dazu.

    Aber, ich denke mal, so als völlig unberechenbar und schwammig verschrien zu sein wirkt unsympathisch und nicht vertrauensvoll.

    Für mich gehören Glaube und Vernunft zusammen.
    Vernunft ist das Antigift gegen Fanatismus.

    Und eine Vernunft ohne Glauben ist wie ein Streben ohne Ideale.

  6. gesperrt

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    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und eine Vernunft ohne Glauben ist wie ein Streben ohne Ideale.
    dem muss ich widersprechen. ich kenne beides aus eigener Erfahrung: "Atheist sein" und "Agnostiker sein". während meines früheren Lebens als Atheist hatte ich, soweit ich nur denken kann, immer irgendwelche Ideale. diese Zeit in meinem Leben möchte ich nie vermissen

  7. gesperrt

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    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Die Quelle einer Überzeugung ist man immer selbst.
    Ich glaube, was ich für richtig befinde.

    Ob die Quelle der Information mein eigenes Denken und meine eigenen Erfahrungen sind oder Erzählungen von Anderen, spielt dabei keine Rolle. Mann lässt sozusagen die ankommenden Daten erst mal über die Kopf-eigene Festplatte laufen, scannt sie und sortiert sie in "verstanden", "unklar", "verstanden-richtig - verstanden-falsch", u.s.w.

    Deshalb sollte man sich so viele und vielseitige Meinungen wie möglich anhören, um sie dann selber zu überdenken. Was ich von dem mir Gesagten in meinen Wahrheitsschatz aufnehme, oder was erst mal in den Glaubensschatz gehört oder eher in die Grübelecke, darüber muss ich mir klar werden

  8. gesperrt

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    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube an die Evolution, bin überzeugt von der Evolution und meine Weltanschauung gründet sich im Glauben und der Überzeugung an die Evolution....

    Alles gesagt oder?
    Alles?
    Was sagt die Evolution über 'vor der Evolution' und was sagt sie über 'nach der Evolution'?

    An die Evolutionstheorie glaube ich auch (vielleicht nicht alle Einzelheiten, aber...).
    Berschreibt sie doch wunderbar, wie sich alles Leben entwickelt hat, und stellt sogar eine anschauliche Theorie zur Schau, wie alles Leben begonnen haben könnte.

    Wenn ich einen Vortrag über die Entwicklung des Lebens (Evolution) höre, dann weiß ich am Ende über das Leben so viel wie über ein Auto nach einem Vortrag über den Aufbau und die Fuktionsweise von Autos.

    Es wäre natürlich vermessen, beim Verkehrsunterricht darüber zu sprechen, wie das Eisenerz entstanden ist, aus dem das Auto gebaut wurde, und all die anderen Geschichten über die Entstehung der übrigen Materialien.
    Will man aber die ganze Wahrheit über die Entstehung eines Autos erfahren, so reicht es nicht, über die Funktionsweise und den Aufbau eines Autos Bescheid zu wissen.

    Die Evolution beschreibt, wie sich das Leben entwickelt hat.
    Aber nicht, wie es entstanden ist.
    Darüber gibt es in allen Wissenschaften nichts als wilde Spekulationen, die nicht seriöser werden, wenn sie von namhaften Wissenschaftlern ausgesprochen werden. Was man nicht weiß, weiß auch die Wissenschaft nicht besser.

  9. gesperrt

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    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Zitat Zitat von Pflub Beitrag anzeigen

    Mit Glauben im religiösen Sinne hat die alltagsprachliche benutzung des Wortes "glauben" nichts zu tun.
    Ich weiß nicht wie es bei Euch ist, bei mir ist es so:
    Wenn ich sage, "Ich glaube...", dann sage ich das, wenn ich davon überzeugt bin.
    Überzeugt aufgrund von Ereignissen, Erkenntnissen und überwältigend vielen Indizien - die sich gegenseitig auch noch untermauern.

    Für mich gibt es nur die Zwei:
    'Ich glaube' und 'Ich halte für möglich (...habe aber noch nicht genügend Anhaltspunkte, um glauben zu können)'.

  10. gesperrt

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    AW: Glaube, Überzeugung und Weltanschauung

    Gläubige Menschen sagen ja gerne, dass jeder an irgendwas glaubt.
    Das stimmt aber nicht.
    Im religiösen Sinne glaube ich an nichts.

    Ich verwende das Wort "glauben" natürlich auch im Alltag.
    Ich sage ja auch "Mein Gott", weils man es in der Umgangsprache eben so gewohnt ist.
    Sprachformeln eben.

    Aber hier sollten wir uns natürlich um saubere Definitionen bemühen.

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