Ich finde es nicht gut, da sKinder so von den Eltern in eine religiöse Richtung geschubbst werden.
Muß aber sein, denn sondt wäre das Fortbestehen der Kirche gefährdet.
Warum überlegt nicht jeder mit - meinetwegen- 18 jahren, in welche Kirche /gemeinschaft/ gar nix er gehören möchte?
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10.07.2012, 13:37Inaktiver User
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
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10.07.2012, 13:52
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen, tun das aus ihrer Überzeugung heraus. Und das ist auch ihr Elternrecht. Genauso wie es ein Elternrecht ist, dass Kinder nicht religiös erzogen werden.
Dabei denken Eltern nicht über den Fortbestand einer Institution nach.
Weshalb willst Du religiöse Selbstbestimmung auf 18 Jahre anheben. Dieses Recht steht jedem ab dem 14. Lebensjahr zu.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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10.07.2012, 13:58
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Keine Ahnung. bei mir ist alles ziemlich simpel.
Ich bin wahrscheinlich ein langweiliger Mensch, der sich mit einfachen Konzepten zufrienden gibt.
Ich sitze einfach da, gucke in die Welt und denke mir, dass alles gut ist.
Es ist doch Wunder genug, das etwas ist und nicht nur Nichts.
Ich habe gar kein Bedürnis danach, dass mich jemand bedingungslos liebt oder annimmt.
Menschlich, Zweifel inbegriffen reicht völlig.
Ich begehe auch keine Sünden, sondern höchsten Fehler oder Dummheiten.
Ich bin nicht verdammt, und werde auch von niemandem verdammt.
Und Erlösung, was auch immer das sein soll, vermisse ich wohl nicht.
Ich empfinde religiöse Konzepte oft als dem eigentlich ganz einfachen Leben unnötigerweise aufgesetzt und übergestülpt.
Menschen brauchen aber wohl ab und an ein bisschen Drama im Gefühlesleben und im Hirnkastl.
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10.07.2012, 14:10
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Da muss ich mir nix eingestehen.
Und Du unterschätzt den Scharfsinn und die Unabhängigkeit kritischer Kinder.
Es kommt nämlich gar nicht darauf an, dass man für sich selber völlig wertneutral rüberkommt, sondern dass man es mit der Wertneutralität in Bezug auf die Entscheidung der Kinder von früh an wirklich ernst meint.
Und das tue ich in der Tat.
Ich hätte kein Problem damit, wenn mein Kind meiner Meinung nach Quatsch mit Sosse glaubt, oder meint, dass meine Einstellung Quatsch mit Sosse ist.
Beim abendlichen Zähneputzen gibts trotzdem keine Diskussionen.
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10.07.2012, 14:13
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10.07.2012, 14:18
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Und Du fragst Dich nie, warum es etwas gibt und nicht nichts?
Hast Du nicht manchmal ein Gefühl von grenzenloser Dankbarkeit ohne so recht zu wissen wem gegenüber eigentlich?
Ich denke ja immer, das sind so Urgefühle, die fast jeden ab und an mal überkommen. Und manch einer fragt dann eben weiter und gräbt da weiter.
Ich finde es aber auch legitim, es bei der Wahrnehmung dieser Gefühle zu belassen. Nur mir würde das halt nicht reichen. Ich wollte genau an diesen Stellen immer tiefer schauen, weil in mir die Ahnung war, dass ich da etwas finden könnte.
Das meinte ich auch mit spiritueller Begabung. Weniger eine Fähigkeit, sondern eine tiefere Sehnsucht, eine andere Empfänglichkeit.
Gruß,
Malina
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10.07.2012, 14:19Inaktiver User
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10.07.2012, 14:27Inaktiver User
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10.07.2012, 14:28
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
ich habe meine Kinder mit Sicherheit nicht wertneutral erzogen. Kann ich nicht, wollte ich nicht und meine Frau schon garnicht.
Ich kann dem nicht das Geringste abgewinnen. Unsere Kinder sind inzwischen erwachsen und haben ihre sehr eigenen Ideen, wie sie ihre Kinder erziehen. Wertneutral ist das auch nicht, aber auch nicht religiös.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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10.07.2012, 14:33Inaktiver User


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