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10.07.2012, 09:47
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
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10.07.2012, 09:51
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Wer gleichgültig ist, ist nicht emotional.
Ansonsten kannst du dir mal nach "Forum atheist" googlen, dich anmelden, dich als Gläubige ausgeben und dich dann mal auf einen schönen Shitstorm gefasst machen. viel Vergnügen bei dieser gar nicht gleichgültigen Erfahrung wünsch ich dir ;-)
grüsse, barbara
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10.07.2012, 09:55
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Wobei man noch darauf hinweisen muss, dass es auf die Frage "wer/was war ganz am Anfang?" es überhaupt keine Antworten gibt.
Während das Christentum definiert: Gott IST der Anfang und er IST das Ende, und durchaus auch freimütig zugibt, dass dies menschliches Verständnis überschreitet.
Interessanterweise wird den Religionen oft ein Vorwurf daraus gemacht, wenn sie auf das Nicht-zu-verstehende hinweisen, während dieselben Leute im wissenschaftlichen Bereich den Hinweis auf das Nicht-zu-verstehende als Qualitätsmerkmal und Ehrlichkeit wertschätzen. Versteh das wer will, ich versteh das nicht.
grüsse, barbara
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10.07.2012, 09:57Inaktiver User
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Eben nicht!
Dir scheint entgangen zu sein, dass man gerade der KK ihre Gestrigkeit vorwirft.
Mein eigener Weg ist zusammengefasst: wieso hab ich eigentlich so viel Umweg gemacht.
Das Schlichte, Einfache, Deutliche und sogar das Leben mit nur ein und dem selben Partner war und ist das Abenteuerlichste und Intensivste überhaupt.
Um nix zu übertreffen mit anderen Spielarten.
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10.07.2012, 09:57
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Religion wird jedem Menschen "beigebracht", je nach dem, in welche Religion er hineingeboren wird.
Allerdings hat der Mensch die Möglichkeit zu hinterfragen, zu denken, zu vergleichen und ist nicht gezwungen, das gesamte Leben in dieser Art zu verbringen.
Ich denke auch, dass es eben wichtig ist, in der Schule, in der Gesellschaft über die Religionen aufzuklären, damit viele Missverständnisse einfach auch ausgeräumt werden.
Ein Kind komplett ohne Religion aufwachsen zu lassen ist schwierig, ich denke sogar unmöglich, da die Einflüsse immer um uns herum sind.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
Lieber groß gemustert, als keinkarriert
BVB 
Cuba oder Kuba
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10.07.2012, 09:58Inaktiver User
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Im oben bereits erwähnten Spiegelartikel beklagt 'die Kirche' einen 'verborgenen Atheismus', der sehr schwer in den Griff zu bekommen sei. Eine Art Unterwanderung durch Atheisten. Das zeigt auch, wie unsinnig es ist, unmündige Kinder, die das selber nicht beurteilen können, einfach in eine Religionsgemeinschaft einzubringen.
P.S.: Damit kein Mißverständnis aufkommt: In dem Artikel im Spiegel 28/12 wurde von kirchlicher Seite beklagt, man habe: (Zitat) "einen weitverbreiteten 'verborgene Atheismus' innerhalb der Kirche, der viel schwerer in den Griff zu bekommen sei als der öffentlich vorgetragene Atheismus" (Zitat Ende)
Von mir wurde das oben als "eine Art Unterwanderung durch Atheisten" bezeichnet, weil das für mich das Empfinden der Kirche zu diesem Problem ist.Geändert von Inaktiver User (10.07.2012 um 10:46 Uhr)
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10.07.2012, 10:02
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Nein, das ist mit Sicherheit kein Grund, weil sich die möglichen Erwartungen nicht erfüllen werden.
Da ich sehr lange in einer bekannten diakonischen Einrichtung gearbeitet habe, begegneten mir zwei Typen von Christen: diejenigen, die von klein auf damit groß geworden sind und die "Spätberufenen", also Menschen, die sich erst im Erwachsenenalter für einen Glauben entschieden haben.
Letztere waren immer ziemlich humorlos, vertraten ihre neue Überzeugung derart vehement, dass es manchmal ziemlich unangenehm war. Es müssen bei ihnen wirklich einschneidende Erlebnisse vorgelegen haben, dass sie sich als Erwachsene für einen Glauben entschieden.
Nicht ohne Grund wird behauptet:"Konvertierte sind die schlimmsten!"Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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10.07.2012, 10:12
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Unterwanderung durch Atheisten, ich finde das klingt ein wenig streng.
Aber ich denke, dass die Religion, wie sie vor vielleicht 50 Jahren noch gelebt worden war, heute nur schwer "an den Mann" zu bringen ist.
Die Menschen hinterfragen mehr und häufiger, es gibt keine "Vorbilder" im kirchlichen Sinne mehr.
ich denke auch, dass viele Menschen sich ihre eigenen Gedanken zur Religion machen und gemacht haben und entsprechend auch "ihre Relogion" leben, die bestimmt noch von Dingen geprägt sind, die man in der Schule oder von den Eltern gelernt hat, sie vielleicht aber auch vom gesunden Menschenverstand kommen.da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblogcarpe diem
Alles wird gut
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BVB 
Cuba oder Kuba
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10.07.2012, 10:12Inaktiver User
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Wieso soll das schwierig sein? Einflüsse sind immer da. Viele erreichen einen nicht. Zum Beispiel erreicht einen Zigarettenwerbung nicht, wenn man nicht raucht. Man kann Sinnfragen auch ohne Bezug zur Religion diskutieren, und man kann z. B. die Zeugen Jehovas ganz prima ignorieren, obwohl sie einem überall auflauern.
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10.07.2012, 10:15Inaktiver User
AW: Beitritt in eine Glaubensgemeinschaft im Kindesalter und Selbstbestimmung
Nun ja, manche Leute finden irgendwann heraus, dass sie nicht an Gott glauben, aber sie meinen dennoch, dass die Kirche wichtig sei - für die anderen. Weil die sonst zu Verbrechern würden, ohne Glauben, und weil sie so einfach gestrickt seien, dass man ihnen sagen muss, wo es lang geht.



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