das ist für mich nicht erklärungsbedürftig. wenn ich die welt und speziell die nachrichten anschaue, sind die glaubenskonflikte und auswirkungen das, was mich am meisten beschäftigt.
dennoch möchte ich Libentia rechtgeben und aus meiner spontanen antwort auf die überschrift hier keine diskussion machen.
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Ergebnis 11 bis 20 von 36
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06.07.2012, 19:02
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
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10.07.2012, 23:31
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
Gefährlich wird jede Religion, wenn sie fundamentalistisch wird.
Sie verhängt ein Denkverbot.
Religion ist ein Denkverbot.
Und ein Denkdiktat.
Was brauchen wir?
Freiheit.
Wir sind frei.
Kann jeder umgehen, mit Freiheit?
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Der Eine findet Geborgenheit im Zwang, der Andere in der Loslösung.
Suche nicht den Zwang zur Loslösung.
Lasse die Loslösung von alleine kommen.
Dann kommt sie gerne.
Das Glück ist wie ein scheues Reh.
Hetzt Du ihm hinterher, huscht es davon.
Und jage es nicht!Geändert von Streuner (10.07.2012 um 23:40 Uhr) Grund: Nicht jagen!
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12.07.2012, 01:10
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
Gott braucht keinen Zeugen beim Beichten.
Gott glaubt Dir was Du ihm sagst.
Er hört Dich.
Und er erhört Dich.
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Jemand sagte mir mal:
Aber in meiner Seele ist es so dunkel, da will der bestimmt nicht rein schauen.
Und wenn doch? Und wenn er Deine finstere Seele ausleuchten würde - nur wenn Du willst?
Du willst keine Seele?
Ok! Auch gut.
Oder willst Du sie nur nicht sehen?
Würdest Du sie gerne sehen, wenn Du eine hättest?Geändert von Streuner (12.07.2012 um 01:21 Uhr)
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12.07.2012, 08:03
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
Religion hat mehrere Aspekte. Einige der für mich positiven sind:
Religion kann die persönliche Verbindung zum Wesentlichen sein.
Religion kann ein Übungssystem zur sinnvollen, gesunden Lebensgestaltung sein (Kontemplation, Fastenzeiten, Auseinandersetzung mit dem eigenen Gewissen...)
Religion kann ein soziales Ereignis sein und Kern einer Gemeinschaft sein.
grüsse, barbara
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12.07.2012, 08:27
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
Wir leben seit Ackerbau und Viehzucht und Landbesitz in Mode kam, und es bekannt wurde, dass Frauen von einem bestimmten Mann schwanger werden, in patriarchalischen Zeiten. Was Frausein bedeuten kann ohne diesen Kontext, wird sich erst zeigen, wenn wir eine Weile anders gelebt haben.
Dass all das was Du beschrieben hast auch ohne religiösen Überbau möglich ist, weil Menschen das sowieso können und wollen, weil wir - biologisch - so strukturiert sind, kann sich erst zeigen, wenn Religionen verschwunden sind.
Die Thesen und Anschauungen der christlichen Religion, ihr Welt- Menschen- und Frauenbild hat uns in den letzten 2000 Jahren dermassen durchdrungen, dass wir sie als Gesellschaft und als Individuum verinnerlicht haben. Wir können uns nicht vorstellen, dass es ohne geht (obwohl es natürlich einzelne Gegenbespiele gibt, denen dann unterstellt wird, sie würden dann eben an Geld, etc. glauben, ...) Unsere Denk- und Fühlmuster sind geprägt von dieser ganz speziellen Welt- Menschen- und Frauenanschauung, die, da wir ein flexibles Gehirn haben, aber auch eine ganz andere sein könnte.
Es braucht keine spirituellen/religiösen Konzepte all das zu tun was Du beschrieben hast.
Ausser natürlich man spannt die Begriffsdefintion von Religion so weit, dass eigentlich alles menschliche Nachdenken über sich und die Welt darunter Platz hat. Aber dann macht der Begriff Religion keinen Sinn mehr. Dafür haben wir nämlich schon ein Wort: Philosophie
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12.07.2012, 12:16
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
Das ist für mich das Wesentliche bei der Religion, die Verbindung zum Wesen-t-lichen - zum Lebendigen.
Und das IST die Herkunft. Oder kommt irgendetwas aus etwas nicht-Lebendigen?
Beachtet man die Naturgesetze, lebt man gesund - körperlich.Religion kann ein Übungssystem zur sinnvollen, gesunden Lebensgestaltung sein
Es gibt aber auch "geistige Naturgesetze". Die halten die Seele gesund.
Eben.(Kontemplation, Fastenzeiten, Auseinandersetzung mit dem eigenen Gewissen...)
Und sie kann Trost sein für die Einsamen und die Einsamen verbinden - verbinden im Guten.Religion kann ein soziales Ereignis sein und Kern einer Gemeinschaft sein.
Einsame Menschen sind auch anfällig für andere Verbindungen, die nicht so gut sind.
Einsame Menschen sind leichter gefügig zu machen.
Einsame Menschen sind in vielerlei Hinsicht führ- und verführbar. Wenn DA der falsche Führer kommt,...!!!
Es gibt viele falsche Führer. Und mindestens einen richtigen, dem alle folgen. Aber den muss jeder selber finden. Man darf Suchen helfen. Das ist für mich Religion: Hilfe suchen und Suchen helfen. Und jeder geht freiwillig hin. Haben wir es wirklich immer in der Hand, was wir uns wünschen? Haben wir uns wirklich immer in der Hand? Oder nimmt uns jemand bei der Hand, wenn wir sie annehmen?
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12.07.2012, 12:45
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
Wie, anders? Ohne Mann? Und der Mann? Ohne Frau?
Warum nicht?! Jede Lebensform soll ein Mal gelebt sein.
Und wer meint, Fortpflanzung macht keinen Sinn mehr, der soll damit aufhören (aber nur der!) und etwas Sinnvolles tun.
Es gibt außer der Fortpflanzung noch Tausend andere sinnvolle Dinge im Leben.
Jedes Blatt und jeder noch so kleine Apfel, jeder Wurm und jeder Vogel macht einen Baum zu einem ganzen Baum.
Was wäre ein Baum ohne Wind...
Religionen können nie verschwinden weil man Geschehenes nicht ungeschehen machen kann.Dass all das was Du beschrieben hast auch ohne religiösen Überbau möglich ist, weil Menschen das sowieso können und wollen, weil wir - biologisch - so strukturiert sind, kann sich erst zeigen, wenn Religionen verschwunden sind.
Was geschehen ist, wirkt sich immer aus.
Auch, wo Religion mit Gewalt versucht wurde, sie aus den Köpfen der Menschen zu verbannen, zeigen sich entsprechende Auswirkungen.
Der Einzelne mag auch ohne Religion ein friedlicher, liebenswerter Mensch bleiben können.
Aber die Grundstimmung in einer Gesellschaft ohne Religion gleicht sehr der Tierwelt. Deshalb ist es gut, dass es, sozusagen als Anschauungsmaterial, auch Gesellschaften gab (gibt), wo Religion beim Großteil der Bevölkerung oder bei den Herrschenden einer Bevölkerung keinen Platz hat (Mexiko, etc.).
Denselben Effekt wie die Abwesenheit von Religion (egal, ob freiwillig oder aufgezwungen) kann auch aufgezwungene Religion bewirken, nur auf anderen Wegen. Egal, ob es die erzwungene Religions-frei-heit (frei von Religion) ist oder die aufgezwungene Religion, es mündet immer in Gewalt. So wie jeder Zwang mehr oder minder in Gewalt mündet.
Man wird es nur erfahren, wenn man es ausprobiert, welche die richtige Lebensweise ist.Die Thesen und Anschauungen der christlichen Religion, ihr Welt- Menschen- und Frauenbild hat uns in den letzten 2000 Jahren dermassen durchdrungen, dass wir sie als Gesellschaft und als Individuum verinnerlicht haben. Wir können uns nicht vorstellen, dass es ohne geht (obwohl es natürlich einzelne Gegenbespiele gibt, denen dann unterstellt wird, sie würden dann eben an Geld, etc. glauben, ...) Unsere Denk- und Fühlmuster sind geprägt von dieser ganz speziellen Welt- Menschen- und Frauenanschauung, die, da wir ein flexibles Gehirn haben, aber auch eine ganz andere sein könnte.
Hat sich jemand für die "falsche" Lebensweise entschieden, und es dämmert ihm vor dem Lebensabend, soll der nicht trotzdem eine Chance bekommen? Oder jene, die es nie merken, was können die dafür?!
Welche ist denn die "richtige" Lebensweise?
Ich würde sagen, so, dass sich jeder wohl fühlt und niemand sich oder einem anderen schadet.
Und welche ist die richtige Denkweise?
Braucht es für alles ein Wort?Es braucht keine spirituellen/religiösen Konzepte all das zu tun was Du beschrieben hast.
Ausser natürlich man spannt die Begriffsdefintion von Religion so weit, dass eigentlich alles menschliche Nachdenken über sich und die Welt darunter Platz hat. Aber dann macht der Begriff Religion keinen Sinn mehr. Dafür haben wir nämlich schon ein Wort: Philosophie
Muss alles in eine Schachtel?
Kann nicht ein Ding zwei Namen haben oder zwei Dinge miteinander verbunden sein?
Sind nicht alle Dinge unzertrennlich miteinander verbunden? DU zum Beispiel, lebst in meinem Leben, also bist Du ein Teil meines Lebens. So ist es mit allen Dingen: Alles ist Teil von Allem, ...Teil des Ganzen - fließend ohne Übergang.Geändert von Streuner (12.07.2012 um 12:56 Uhr)
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12.07.2012, 12:46Inaktiver User
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
ich weiß nicht, ich finde es nicht so gesund, was du da schreibst. Es ist niederdrückend und beengend, Depression erzeugend. So wie du es sagst, würde ich mich unfroh und bedrückt fühlen. Ich würde Religion abhaken. Oder mich aus dem Fenster stürzen.
Wo ist das Frohe, das Hoffnungsvolle, das Liebende, das Offene, das Freie? Das Heilbringende und Heilmachende, das Jesus uns durch sein Leben und Sterben versprochen hat? Nur das kann gesund machen
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12.07.2012, 12:55Inaktiver User
AW: Was ist eigentlich - ? Religion
Mir ist das jetzt zu kompliziert, aber ich bin nicht ein Teil, das ohne Übergang fließt. Und Teil des Ganzen, was soll das genau bedeuten? Ich bin nicht Teil von irgendjemand anderem, der Blödsinn macht. Du kannst sicher sein, dass es nicht mein Teil ist, wenn jemand Bomben legt und andere Menschen in die Luft jagt oder Menschen mißbraucht und verletzt. Da gibt es aber ganz viele Grenzen dazwischen.
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12.07.2012, 13:00



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