Inwieweit etwas (mental) Unendliches mit dem Tröstlichen verknüpft ist/wird, hat sich mir ehrlich gestanden noch nie so recht erschlossen. Eventuell habe ich da einen blinden Fleck, der die Notwendigkeit über die psychische Funktionalität hinaus verdeckt (die für mich nachvollziebar, also möglich, aber letzlich banaler erscheint, als die oben angegebene 'hohle Phrase'). Feuerbach/Freud klingen in diesem Kontext für mich plausibel. Was nicht zwingend zu einem eliminativen Materialismus führen muss.
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22.06.2012, 16:00Inaktiver User
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
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22.06.2012, 17:45
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
ich glaube nicht dass nach dem Tod alles aus und vorbei ist. was Bae zum Thema geschrieben hatte, klingt für mich relativ stimmig, anderes wiederum gar nicht. unsterbliche Seele und Reinkarnation klingen für mich stimmig und darüber gibt es, im Gegensatz zu einem Jenseits, auch Erfahrungsberichte. eine Religion benötige ich hierfür nicht, zu was auch?
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22.06.2012, 22:41Inaktiver User
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23.06.2012, 00:39
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23.06.2012, 17:31
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23.06.2012, 18:09
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Eine Frage an alle:
Sind meine Beiträge noch erwünscht?
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23.06.2012, 18:47Inaktiver User
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
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23.06.2012, 19:20
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Für den, der daran glaubt, sicher nicht. Wobei ich mit solchen Aussagen gegenüber anderen, deren Einstellung dazu ich nicht kenne, sehr zurückhaltend bin, eben weil ich nicht will, dass etwas, was mir sehr wertvoll ist, beim anderen als hohle Phrase ankommt.
Ich kann nur ganz persönlich sagen, mein Vater lag diese Woche nach einer schweren Herz-OP zwischen Leben und Tod. Und ja, es war mir ein großer Trost denken zu können, "Dein Wille geschehe!". Jenseits aller Phrasen, in dem Bewusstsein und festen Glauben, dass er, wenn er tatsächlich stirbt, in Gottes Arme hineinstirbt, auch wenn er hier bei uns ein schmerzliches Loch hinterlassen wird. Das kann ich aber so nur für mich sagen und glauben. Einem anderen würde ich diese Sichtweise niemals aufdrängen, auch wenn ich sie als großes Geschenk empfinde.
Meinem Vater geht es inzwischen etwas besser, und wir haben mittlerweile recht große Zuversicht, dass er uns doch noch eine Weile erhalten bleibt, auch wenn er laut Aussage der Ärzte noch nicht ganz über den Berg ist.
Gruß,
Malina
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23.06.2012, 19:26Inaktiver User
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23.06.2012, 19:48



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