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  1. Inaktiver User

    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Was macht nun den Unterschied zwischen glaubend Hoffenden und Zweiflern aus?
    Es gibt im neuen Testament einige Stellen, die versprechen, dass Seele nach dem Tod eins mit Gott sein wird. Für viele, auch für mich, tröstlich.
    Wie stellen sich Atheisten oder Zweifler das Ableben eines Menschen vor? Für jeden persönlich dürfte die Antwort recht einfach sein: aus und vorbei. Und was sagt Ihr Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben? Auch "Aus und Vorbei"? Oder hohle Phrasen, wie: er/sie wird ewig in unseren Herzen weiterleben?
    Inwieweit etwas (mental) Unendliches mit dem Tröstlichen verknüpft ist/wird, hat sich mir ehrlich gestanden noch nie so recht erschlossen. Eventuell habe ich da einen blinden Fleck, der die Notwendigkeit über die psychische Funktionalität hinaus verdeckt (die für mich nachvollziebar, also möglich, aber letzlich banaler erscheint, als die oben angegebene 'hohle Phrase'). Feuerbach/Freud klingen in diesem Kontext für mich plausibel. Was nicht zwingend zu einem eliminativen Materialismus führen muss.

  2. gesperrt

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    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wie stellen sich Atheisten oder Zweifler das Ableben eines Menschen vor? Für jeden persönlich dürfte die Antwort recht einfach sein: aus und vorbei. Und was sagt Ihr Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben? Auch "Aus und Vorbei"? Oder hohle Phrasen, wie: er/sie wird ewig in unseren Herzen weiterleben?
    ich glaube nicht dass nach dem Tod alles aus und vorbei ist. was Bae zum Thema geschrieben hatte, klingt für mich relativ stimmig, anderes wiederum gar nicht. unsterbliche Seele und Reinkarnation klingen für mich stimmig und darüber gibt es, im Gegensatz zu einem Jenseits, auch Erfahrungsberichte. eine Religion benötige ich hierfür nicht, zu was auch?

  3. Inaktiver User

    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wie stellen sich Atheisten oder Zweifler das Ableben eines Menschen vor? Für jeden persönlich dürfte die Antwort recht einfach sein: aus und vorbei. Und was sagt Ihr Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben? Auch "Aus und Vorbei"? Oder hohle Phrasen, wie: er/sie wird ewig in unseren Herzen weiterleben?
    "Es tut mir leid." Oder einfach Klappe halten.

    "Er ist jetzt im Himmel" und "Gott hat ihn gerufen" sind auch hohle Phrasen.

    Ich finde es eher beruhigend zu denken, dass es dann vorbei ist. Wer will denn ewig leben?

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    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Es tut mir leid." Oder einfach Klappe halten.

    "Er ist jetzt im Himmel" und "Gott hat ihn gerufen" sind auch hohle Phrasen.

    Ich finde es eher beruhigend zu denken, dass es dann vorbei ist. Wer will denn ewig leben?

    Fakt ist wenige wollen sterben.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

  5. gesperrt

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    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer will denn ewig leben?
    Ich.

  6. gesperrt

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    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Eine Frage an alle:

    Sind meine Beiträge noch erwünscht?

  7. Inaktiver User

    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Eine Frage an alle:

    Sind meine Beiträge noch erwünscht?
    Ja. Ich bin immer sehr gespannt auf deine Beiträge. auch wenn ich nicht immer darauf antworte, aber ich lese sie gern und denke darüber mal mehr mal weniger nach. Manchmal ärgere ich mich übrigens auch, also alles so wie es sein soll, oder?

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    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Er ist jetzt im Himmel" und "Gott hat ihn gerufen" sind auch hohle Phrasen.
    Für den, der daran glaubt, sicher nicht. Wobei ich mit solchen Aussagen gegenüber anderen, deren Einstellung dazu ich nicht kenne, sehr zurückhaltend bin, eben weil ich nicht will, dass etwas, was mir sehr wertvoll ist, beim anderen als hohle Phrase ankommt.

    Ich kann nur ganz persönlich sagen, mein Vater lag diese Woche nach einer schweren Herz-OP zwischen Leben und Tod. Und ja, es war mir ein großer Trost denken zu können, "Dein Wille geschehe!". Jenseits aller Phrasen, in dem Bewusstsein und festen Glauben, dass er, wenn er tatsächlich stirbt, in Gottes Arme hineinstirbt, auch wenn er hier bei uns ein schmerzliches Loch hinterlassen wird. Das kann ich aber so nur für mich sagen und glauben. Einem anderen würde ich diese Sichtweise niemals aufdrängen, auch wenn ich sie als großes Geschenk empfinde.

    Meinem Vater geht es inzwischen etwas besser, und wir haben mittlerweile recht große Zuversicht, dass er uns doch noch eine Weile erhalten bleibt, auch wenn er laut Aussage der Ärzte noch nicht ganz über den Berg ist.

    Gruß,

    Malina

  9. Inaktiver User

    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von mckenzie Beitrag anzeigen
    Fakt ist wenige wollen sterben.
    Fakt ist: Alle sterben.

  10. gesperrt

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    AW: was ich schon immer Christen fragen wollte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja. Ich bin immer sehr gespannt auf deine Beiträge. auch wenn ich nicht immer darauf antworte, aber ich lese sie gern und denke darüber mal mehr mal weniger nach. Manchmal ärgere ich mich übrigens auch, also alles so wie es sein soll, oder?
    Alles paletti, auch, wenn ich Dich nicht ärgern will

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