Zuerst auf Deinen letzten Wunsch: wünsch es Dir lieber nicht. Nur Moses hat seinen Herrn im Feuerbusch gesehen, weil zumindest nach jüdischer Überlieferung der Anblick Gottes den Tod bedeutet. Nach dem Alten Testament sind alle anderen, die Gott kontaktierte, über Boten (Engel) informiert worden.Mir wäre am liebsten, am Ende sind alle glückselig vereint und nicht ein einziger Mensch muss in die Hölle. Gibt es nun die Hölle oder gibt es sie nicht, nach christlichem Glauben?
Wenn zum Beispiel ein Massenmörder seine Untaten bis über seine letzten Sekunden hinaus nicht bereut, wäre es doch logisch, oder?
Und dann noch eine Frage:
Werden wir Gott jemals mit unseren Augen zu sehen bekommen?
Ich wünsche es mir so sehr. Das ist mein Lebensziel. Ob ich es jemals erreiche
Es gibt nach meiner Kenntnis weder im Alten noch im NeuenTestament einen Hinweis auf eine Hölle. Diese Vorstellung ist eher der griechischen Mythologie geschuldet, dem Hades. Für unser menschliches Gerechtigkeitsdenken ist es eine Wunschvorstellung, dass wir entscheiden könnten, wer eigentlich in die Hölle gehört.
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21.06.2012, 09:17
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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21.06.2012, 17:41
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
du glaubst, Christen können dir die Frage beantworten? wie kommst du darauf? ich fürchte, deine Fragen werden unbeantwortet bleiben. und sollten doch Antworten kommen, wird dir jeder was anderes erzählen. was aber auch einen Vorteil hat: du kannst dir die Antwort aussuchen, dir dir am besten gefällt. ganz nach dem Motto *wünsch dir was*
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21.06.2012, 18:33Inaktiver User
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Meine Mutter war davon überzeugt, dass alle menschen nach ihrem Tod in das himmlische Paradies kommen. Die Sklaven in Amerika sangen Gospel, die dasselbe aussagen. Hier auf der Erde haben wir oft viel leid, Angst und Schmerz, das wird vorüber sein. Jesus sagte: Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. (Johannes16,33)
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21.06.2012, 20:10
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21.06.2012, 20:19
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21.06.2012, 20:34
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22.06.2012, 00:42Inaktiver User
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
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22.06.2012, 08:50
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22.06.2012, 09:32
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Wenn wir Berichte aus dem Jenseits hätten, würde sich Glauben in Wissen verwandeln. Dann würden wir hier nicht über den christlichen Glauben, sondern über christliches Wissen über das Jenseits sprechen.
Das ist für alle, auch für mich, nicht befriedigend. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Was macht nun den Unterschied zwischen glaubend Hoffenden und Zweiflern aus?
Es gibt im neuen Testament einige Stellen, die versprechen, dass Seele nach dem Tod eins mit Gott sein wird. Für viele, auch für mich, tröstlich.
Wie stellen sich Atheisten oder Zweifler das Ableben eines Menschen vor? Für jeden persönlich dürfte die Antwort recht einfach sein: aus und vorbei. Und was sagt Ihr Angehörigen, die einen geliebten Menschen verloren haben? Auch "Aus und Vorbei"? Oder hohle Phrasen, wie: er/sie wird ewig in unseren Herzen weiterleben?Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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22.06.2012, 10:30
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Ja, so ist es, so empfinde ich das, das glaube ich. Deine Version wäre mir lieber, aber mein Weg hat mich davon weggeführt. Das "Weiterleben in meinen Gedanken" empfinde ich nicht als hohle Phrase, das ist so; auch das ist tröstlich und bereichernd. Übrigens trauere ich um und denke an geliebte Wesen - auch Tiere!


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genau das wollte ich schon immer hören. wunderbar

- aber saugu(a)t! Nur statt Met bitte einen ordentlichen Roten. ja, es gibt ein leben vor dem tod.
