Prioritäten klar werden heißt ja, alles was niedrige Prioritäten hat wird einfach ignoriert, egal der Konsequenzen.
Was heißt das geozentrische funktioniert? Wenn Du alles ins heliozentrische umrechnest und von da weiter rechnest funktioniert es sicher. Nur warum die Tür nehmen, wenn ich an der Fassade hochklettern kann.wobei anzufügen ist: das geozentrische Weltbild funktioniert. Das heisst, es ist durchaus möglich, damit die Position von Planeten in der Zukunft zu berechnen. Und seit Arte mal die Maschine von Antikythera vorstellte, hab ich sogar das Epizykelprinzip begriffen...
ob man geozentrisch oder heliozentrisch oder noch-sonst-was-zentrisch wählt, hat viel mit praktischen Gründen und auch mit Weltanschauungen zu tun. Rein physikalisch gibt es keine besonders ausgezeichneten Punkte. Es ist genauso möglich, einen Punkt auf der Erde als Bezugspunkt zu wählen (zB den eigenen Bauchnabel), wie auch irgend einen andern Punkt (zB das Zentrum unserer Galaxis), und alles andere in Bezug auf diesen Punkt zu berechnen.
Folglich funktioniert das geozentrische Weltbild nur scheinbar und nur mit Tricks, durch Einbildung.
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Ergebnis 51 bis 60 von 81
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20.06.2012, 10:17
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
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20.06.2012, 11:02
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
richtig. Was für mich bedeutet, dass ich gewisse Verse der Bibel schlicht ignoriere, dass ich mit ihnen nicht einverstanden bin oder dass ich sie nicht verstehe.
Interessanterweise habe ich allerdings die Feststellung gemacht, dass ich trotz dieser Einschränkungen viele Bibelstellen wörtlicher nehme als jene, die behaupten, die ganze Bibel wörtlich zu nehmen.
nein, auch die antiken Astronomen mit dem geozentrischen Modell haben Planetenpositionen vorausberechnen können. Es mag vom Rechnen her komplizierter gewesen sein als das Newton'sche Modell, aber dennoch waren beide auf dieselben Resultate gekommen.Was heißt das geozentrische funktioniert? Wenn Du alles ins heliozentrische umrechnest und von da weiter rechnest funktioniert es sicher.
nein, es funktioniert. Punkt.Folglich funktioniert das geozentrische Weltbild nur scheinbar und nur mit Tricks, durch Einbildung.
Abgesehen davon kommt es immer auf den Zweck an.
Wenn dir jemand erklärt, wie du in der Stadt vom Rathaus zum Fussballstadion kommst, ist dein Bauchnabel ein deutlich besserer Ausgangspunkt als die Sonne. Wenn du die Absicht hast, eine Sonde auf Jupiter zu senden, empfiehlt sich das heliozentrische Bild als Referenz. Falls du eine Nachricht in die Andromeda-Galaxie schicken willst, ist das Heliozentrische auch nicht mehr geeignet, da du einen Referenzpunkt brauchst, der relativ zu zwei Galaxien Sinn macht.
Es hängt eben immer von dem ab, was du tun willst, welches Modell du wählst.
grüsse, barbara
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20.06.2012, 14:27
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
ist ja dein gutes Recht das so zu sehen und es geht mich auch nichts an darüber zu befinden. absolut vermessen finde ich nur, wenn gewisse Gläubige anderen Gläubigen (oder Nichtgläubigen) diesen Schuh anziehen wollen und dabei auch noch von Beweisen faseln, das ist einfach nur lästig.
apropo deine Sichtweise: was macht dich denn so sicher, dass das alles von Gott inspiriert ist? und nicht verändert, manipuiert, reduziert und/oder an gewisse Denkstrukturen angepasst worden ist?
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20.06.2012, 17:40
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Danke

Deine Antworten sind hilfreich und beruhigend.
Nur eine Frage noch, "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben", heißt es in einem der Zehn Gebote.
In Indien und China beispielsweise werden aber viele Götter verehrt, weil die Menschen dort eben in ihre Religion hineingeboren wurden. Verstoßen diese Menschen gegen dieses Gebot, aus Sicht der Christen oder aus der Sicht Gottes?
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20.06.2012, 17:48
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20.06.2012, 17:50
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20.06.2012, 19:48
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20.06.2012, 19:58Inaktiver User
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Nun sind wir drei : ich glaube es auch nicht.
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21.06.2012, 01:55
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Es gibt da noch eine Frage an die Christen, die mich schon lange umtreibt:
Es heißt immer, "nach dem Tod kommen wir ..." - ja wo hin, in den Himmel, ins Paradies oder ins Ewige Leben?
Oder ist das alles das selbe? Manche behaupten, das Paradies findet hier auf der Erde statt, manche, es ist im Himmel, wieder andere behaupten, ein Teil der Menschen bleibt auf der Erde und nur soundsoviele Tausend kommen (qualifizieren sich für den ...) in den Himmel (das fände ich ungerecht), wieder andere sagen, erst einmal herrschen auf der Erde tausend Jahre paradiesische Zustände, und dann kommt der Jüngste Tag. Und danach kommen wir (alle?) erst in den Himmel.
Mir wäre am liebsten, am Ende sind alle glückselig vereint und nicht ein einziger Mensch muss in die Hölle. Gibt es nun die Hölle oder gibt es sie nicht, nach christlichem Glauben?
Wenn zum Beispiel ein Massenmörder seine Untaten bis über seine letzten Sekunden hinaus nicht bereut, wäre es doch logisch, oder?
Und dann noch eine Frage:
Werden wir Gott jemals mit unseren Augen zu sehen bekommen?
Ich wünsche es mir so sehr. Das ist mein Lebensziel. Ob ich es jemals erreiche?
Geändert von Streuner (21.06.2012 um 02:02 Uhr)
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21.06.2012, 02:04



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