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Ergebnis 21 bis 30 von 81
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20.06.2012, 00:01
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
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20.06.2012, 00:06
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Ich habe in Beitrag 19 bereits geschrieben, auch in den anderen Beiträgen lasse ich keinen Zweifel, das ich Glauben nicht beweisen kann. Aber auch gar nicht will.
Mein Satz den du in deinem Beitrag 20 zitierst, ist klar erkennbar ein allgemeiner Satz der wie so viele Sätze in der Ich-Form geschrieben ist.
Aber deine Unhöflichkeit spricht hingegen Bände. Kannst du eigentlich über Religion reden ohne Schaum vorm Mund ?
Oder anders, bringt es dir persönliches Wohlfühlen andere, insbesondere Christen, vorführen zu wollen, mit bewusst falsch verstandenen Zitaten ?
Das war rethorisch und ich möchte auch keine Antwort darauf. Ich verabschiede mich aus dieser Runde.Geändert von Analuisa (24.06.2012 um 21:51 Uhr) Grund: Zitat an Editierung angepasst - sorry, jetzt erst gesehen
Há gente que fica na história
Da história da gente
Ja zur EU
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20.06.2012, 00:07
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20.06.2012, 00:09
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20.06.2012, 00:10
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Da ich nicht katholisch bin, kann ich dazu nichts sagen. Ich will auch nicht sagen das es nicht auch bei einigen Evangelischen Kirchen Dinge und Ansichten gibt, die ich nicht in Ordnung finde.
Ich kann jedoch nur für mich persönlich sprechen.
Und ich mag es nicht anderen meinen Glauben aufzuschwatzen, ich weiß das ich nichts weiß und nichts beweisen kann.
Ich habe meinen Weg gefunden in dem ich mich wohlfühlen kann. Und ich respektiere jeden der einen anderen Weg geht.
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20.06.2012, 00:14
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Ja klar.
Ich versuche es mal anders. Wenn irgendwo geschrieben steht, "Gras ist grün". Und ein anderes sagt, "Gras ist blau" und er bezieht sich auf genau den Text.
Dann kann ich objektiv sagen, das steht da aber nicht. Verstehst du was ich meine ?
Und so ist das auch von mir gemeint gewesen. Es gibt einzelne die sich auf Textstellen beziehen und da kann man schon objektiv sagen ob es da wirklich steht oder eben nicht.
Ob der Satz jetzt wirklich und wahrhaftig ist, das ist in Glaubensfragen natürlich kaum objektiv. Da ist eben Glauben.
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20.06.2012, 00:18
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20.06.2012, 00:38
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20.06.2012, 02:31
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Hallo Kai!
Erst mal, find ich super, dass Du diesen Thread eröffnet hast
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Ich hätte auch ein paar Fragen an die Christen, d.h., eigentlich sind es Fragen an Gott.
Was macht Gott mit den vielen Millionen Menschen, die in eine andere Religion hineingeboren wurden und mit derselben oder oft noch viel stärkeren Hingabe Opfer an ihre Götter(!) bringen? Ich denke dabei an die Rituale am Ganges oder an die Eingeborenen-Stämme in Afrika oder oder oder.
Oder was macht Gott mit den vielen Menschen, die sich zwar Christen nennen, weil sie irgendwann mal von Gott, Jesus und dem Heiligen Geist gehört haben, aber nie die Möglichkeit haben, etwas Genaueres darüber zu lesen, weil sie vielleicht nicht lesen können, weil sie in irgendwelchen Slums oder Armenvierteln wohnen?
Oder was macht Gott mit den Menschen, die niemals die Gelegenheit haben, auch nur im Entferntesten daran zu denken, an Gott zu glauben, weil sie in ein Milieu hineingeboren wurden, wo das nun mal nicht üblich ist. Das kann überall auf der Welt der Fall sein und in allen Gesellschaftsschichten. Auch in den reicheren Gesellschaftsschichten.
Was die Christen in den ärmeren Schichten angeht, erkläre ich mich da immer solidarisch mit diesen Menschen, die aus oben genannten Gründen nicht die Möglichkeit haben, sich bis aufs i-Tüpfelchen genau mit der Bibel und den verschiedensten Auslegungen und Meinungen all der vielen Schriftgelehrten und Philosophen die es seit Menschengedenken gab und gibt auseinanderzusetzen. Deshalb sage ich immer: Es reicht eben doch, wenn man an Gott glaubt. Man muss nicht alles verstehen. Es versteht sowieso niemand alles. Solchen Menschen möchte ich sagen: Auch, wenn es vielleicht nicht ganz dem entspricht, was in der Bibel steht was Du glaubst, so lasse Dir trotzdem nicht einreden, Du seist ein schlechter Christ und Dein Glaube ist ein Geschwurbel.
So viel zu den "ungebildeten" Christen.
Aber nochmal zurück zu den vielen Andersgläubigen: Mal angenommen, das Christentum, mit seinem Kern, den Glauben an die hl. Dreifaltigkeit und die Auferstehung Christi, ist tatsächlich die einzig wahre Religion. Was macht Gott dann mit oben genannten Menschen, die nichts dafür können, dass sie einen anderen Glauben haben und vielleicht an mehrere Götter glauben? Sind die denn alle verloren?
Das kann ich nicht glauben!
Was sagen die Christen dazu, die die Bibel ausführlicher studiert haben, als beispielsweise ich?Geändert von Streuner (20.06.2012 um 02:36 Uhr)
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20.06.2012, 03:10
AW: was ich schon immer Christen fragen wollte
Guten Abend zusammen,
von Blila3
Also ich bin bei dem Wikitext auch relativ bald ausgestiegen - sind wir also schon mal zwei Doofe - ich stells mir einfach so vor: Gott hat 3 "Personifizierungen",schluck. ok, ich bin blöd, ICH kapier das nicht. muss nichts heißen, aber ich fress einen Besen, wenn das auch nur ein Drittel des christlichen Fußvolkes versteht.
Ach ja: wir sollen nicht verstehen, wir sollen ganz einfach GLAUBEN.
Gott= Mutter und Vater, Sohn= der mit den real irdischen Erfahrungen, den wir am ehesten begreifen können, heiliger Geist= die Insipiration, die Muse.
Aber mal ehrlich: ich (ganz persönliche Meinung!) bin mir sicher, daß es Gott und auch Jesus total humpe ist, ob das einer versteht oder nicht. Und wenns Dir ohne die Dreifaltigkeit oder mit einer Vierfaltigkeit besser geht - na, ist doch auch schön!
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß Gott jemandem einen Strick daraus dreht, der sich bewußt oder mangels Information gegen das Christentum als Religion entscheidet.
Ich stell mir Gott (oder wie man das auch immer nennen will) schon ein bißchen größer vor.
Und weit jenseits von ständigem Werten oder Abwerten.
Mir selber liegt das Christentum halt am nächsten, da fühle ich mich zuhause - und doch stell ich mir vor,
daß auch alle anderen Religionen gottgewollt sind.
Wird Gott sich halt gedacht haben:
mei, die Welt ist bunt, dann brauchts auch eine bunte Glaubenswelt.
Und Reinkarnation wird zwar im Neuen Testament nicht explizit erwähnt, aber ich halte
sie für durchaus möglich.
Schönen Abend zusammen,
und bitte friedlich bleiben



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