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  1. Inaktiver User

    Re: Sinn des Lebens

    Oder kannst du dir vorstellen, dass uns die Evolution den Sinn des Lebens wirklich erklärt?
    Naturwissenschaften befassen sich nicht mit Sinnfragen. Daß die Menschen heute im Schnitt ein anderes Selbstverständnis haben, hat zwar auch mit Leuten wie Kopernikus, Fraunhofer oder Leavitt zu tun, aber die Frage nach dem Sinn oder dem Glück ist meiner Meinung nach eine sehr persönliche Angelegenheit. Glück hat für mich etwas mit Im-Einklang-Leben zu tun, wie man das hinbekommt, muß wohl jeder für sich herausfinden.

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    Re: Sinn des Lebens

    Hallo, Bedürfnis

    Ich finde das absolut spannend. Wir sollten unseren Kindern - egal wie alt oder wie intelligent sie sind - dankbar sein, dass sie uns mit solchen Fragen aus dem Alltagstrott, aus der Routine, rausholen und uns wieder zum Nachdenken bringen. Und schwupps sinnt man über sein Leben nach. Ist doch toll. Man beschäftigt sich auf einmal mit seinem einen Glauben und Wissen. Was soll man sagen?
    Das kommt immer auf das Alter des Kindes an. Mit einem 20-jährigen kann man doch toll diskutieren. Gibt die Frage doch mal zurück. Was findet er toll? Was bewegt ihn? Woran glaubt er? Er sollte die Antwort selbst suchen und sie nicht vorgekaut von Dir bekommen (sofern es eine Antwort gibt).
    Aber einem 20-jährigen würde ich wahrscheinlich das Buch "Die Prophezeihungen von Celestine" und danach "Die Mäusestrategie" in die Hand drücken. Wenn er das gelesen hat, dann kann er mit der Frage nochmal kommen.
    Liebe Grüße
    Jupitermond

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    Re: Sinn des Lebens

    Weil es aber für alles im Leben immer so etwas wie ein Grundschema gibt, eine Art Grundgesetz oder eine fundamentale Gesetzmäßigkeit denke ich, dass das Glücklichsein sich als Indikator dafür gut eigenen würde.

    Auf einen einfachen Nenner gebracht ist Glücklichsein sowohl Zielsetzung als auch ein persönliches Maß, um festzustellen, ob man seinen Weg, gefunden hat. Wie bei jedem guten Grundgesetz setzt das Glücklichsein eine Richtschnur und erhält jedem seine persönliche Freiheit für eine völlig individuelle Ausgestaltung und damit aber auch die Eigenverantwortung seinen Weg selbst zu finden.
    @Maxima

    das hört sich irgendwie gelungen an, aber irgendwie bleibe ich dabei, dass damit noch absolut gar nichts erklärt ist. Jedenfalls nicht meinem persönlichen Empfinden nach.

    Wenn Glücklichsein dem Leben einen Sinn geben soll, aber jeder selber diesen Glückszustand definieren soll ohne Richtschnur und in vollster Eigenverantwortung, dann bin ich der Ansicht, dass da neben den wenigen, die es vielleicht (!) auf die Reihe kriegen, ziemlich viele kranke Menschen rauskommen. Alle, die an der persönlichen Glückssuche verzweifeln und ihren Kummer in Drogen, Alkohol, Kaufrausch oder sonstwas ertränken.

    Wenn du sagst, dass ich das falsch verstehe, weil ich von einem ziemlich "einfachen" Glückszustand ausgehe, dann wäre ich daran interessiert, dass du genau definierst, was du darunter verstehst.

    Ich möchte es nicht vertiefen, aber der Buddhismus konkretisiert diesen Zustand des Nicht-Leidens ziemlich genau und er meint damit nicht "Glück" im landläufigen Sinne.

    Mir gibt die buddhistische Linie (ohne ein Buddhist zu sein) jedenfalls einen gewissen Anhaltspunkt dafür, was im Leben wichtig und was weniger wichtig ist. Beispielsweise wie Lebenserfahrungen einzuschätzen sind, wie Emotionen einzuschätzen sind - und dass es Sinn machen kann, seine Erwartungen, Wertungen und Zielsetzungen entspannter zu sehen.

    Dann kann man sich tatsächlich auch über kleine (!) Dinge wertfrei freuen - an dieser Stelle treffen sich vielleicht unsere Vorstellungen dann auch.





  4. Inaktiver User

    Re: Sinn des Lebens

    "Kleine" Wünsche sind leichter erfüllbar.

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    Re: Sinn des Lebens

    "Kleine" Wünsche sind leichter erfüllbar.
    @Korys,

    was sehr logisch ist, fast schon ein Naturgesetz!


    Khan hat hier mal kritisch den folgenden Satz eingeworfen:

    Der Sinn des Lebens ist das Leben selbst.
    Also, so banal ist das nicht, auch wenn es so klingt.

    Wenn ich mit einer ganz übergeordneten Betrachtungsweise an das Leben, seine Entstehung und sein Ende, einschliesslich der damit verbundenen Naturgesetze dran gehe, dann muss ich ehrlich sagen:

    Dann ist der Sinn des Lebens das Leben selbst und nix anderes. Kein guter oder schlechter Sinn, aber es läuft auf Leben hinaus - es ist einfach da und läuft und läuft und läuft...zumindest auf der Erde.

    Vielleicht hilft dieser Satz der beschränkten Gattung Mensch nicht weiter, aber in der Gesamtheit betrachtet ist es so, dass der Kreislauf aus Leben und Vergehen schon irgendwie Sinn macht.

    Dies mal als Gegenentwurf zur persönlichen Sinnsuche jedes Einzelnen.


  6. gesperrt

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    Re: Sinn des Lebens

    @Elwyn
    ich habe überhaupt nicht den Anspruch etwas absolut zu klären. Ich denke auch nicht, dass das möglich ist. Für mich ist das alles ein Entwurf. Es wird aber sicher niemand abgenommen werden können "sein" Glücklichsein selbst zu definieren. Auch wenn er sich bei den Buddhisten oder an anderer Stelle Anleihen holt, muss er nicht zwangsläufig deren Erkenntnisse als der Weisheit letzter Schluss betrachten. Es bleibt immer die eigene Suche.

    Wenn Glücklichsein dem Leben einen Sinn geben soll, aber jeder selber diesen Glückszustand definieren soll ohne Richtschnur und in vollster Eigenverantwortung, dann bin ich der Ansicht, dass da neben den wenigen, die es vielleicht (!) auf die Reihe kriegen, ziemlich viele kranke Menschen rauskommen. Alle, die an der persönlichen Glückssuche verzweifeln und ihren Kummer in Drogen, Alkohol, Kaufrausch oder sonstwas ertränken.
    Ich würde sagen, dass das der aktuelle Zustand ist, oder täusche ich mich da?

    Ich glaube, dass wir mit unserer jeweiligen Vorstellung von Glück nicht so weit von einander entfernt liegen. Einige Ansätze im Buddhismus halte ich für wichtig. Allerdings glaube ich, dass Leid ein Aspekt des Lebens ist, der wichtig ist, um die Welt im Gleichgewicht zu halten und, dass Glücklichsein nicht definiert ist durch die reine Abwesenheit von Leid. Glücklichsein hat für mich eher etwas mit dem richtigen Spannungsverhältnis zu tun.

    @Zitronenmond
    Pffft, das ist aber eine magere Ausrede. Wobei, das schöne Wort "ergebnisoffen" peppt sie etwas auf...
    Nicht wahr. "Ergebnisoffen" kann man ungeheuer gut einsetzen, wenn einem nichts mehr einfällt. Was jetzt nicht den Schluss nahelegen sollte, dass mir eben der Text ausgegangen ist.
    Ja, das können sie.
    Aber warum sollten sie es tun?
    Wo soll das hinführen?
    Woher soll ich das wissen? Sie machen es halt. Vielleicht, weil es gut zu Käsekuchen passt?

    @Aladin
    All das gilt für viele Lebewesen
    Ja und, habe ich etwas anderes behauptet?
    Zusammenhänge sind eine synthetische Leistung unseres Gehirns, es "gibt" sie nicht
    Ach wenn Du nur geschwiegen hättest...
    Wenn ein Stein ins Wasser fällt, löst er Wellenbewegungen aus. Die ist ein Zusammenhang. Es gibt ihn. Wenn Du etwas kluges sagen möchtest, dann such Dir doch etwas aus, was vom Polyethylen Deiner Gehirnwindungen synthetisiert werden kann.

    zu dieser Erfahrung sind wohl nur Menschen fähig
    Eine unbewiesene Behauptung, die der menschlichen Anmaßung entspringt.

    wenn das Leben einen Sinn hätte, müsste der von zwei Faktoren unabhängig sein:
    - von der Länge eines Lebens
    - davon, dass er von jemandem erkannt wird.
    Zwei Schlüsse, die sich von rein garnichts zwingend ableiten lassen.

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    Re: Sinn des Lebens

    Jeder Mensch spürt die Schwerkraft wenn er ein Ei auf den Boden fallen lässt. Jeder kann Schatten und Licht erkennen. Jeder Mensch wird alt. Jeder Mensch kann Tag und Nacht erfahren.
    All das gilt für viele Lebewesen
    Ja und, habe ich etwas anderes behauptet?
    Nein. Auch nicht, dass das etwas mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Du hast es nur mal so erwähnt.


    Zusammenhänge sind eine synthetische Leistung unseres Gehirns, es "gibt" sie nicht
    Ach wenn Du nur geschwiegen hättest...
    Wenn ein Stein ins Wasser fällt, löst er Wellenbewegungen aus. Die ist ein Zusammenhang. Es gibt ihn. Wenn Du etwas kluges sagen möchtest, dann such Dir doch etwas aus, was vom Polyethylen Deiner Gehirnwindungen synthetisiert werden kann.
    Lebewesen nehmen Informationen wahr, filtern einen Grossteil davon weg, speichern den Rest zerstückelt in verschiedenen Regionen ihres Gehirns und setzen diese Bruchstücke bei Bedarf wieder zusammen (synthetisieren). Wie das geschieht hängt u.a. von der Art der Sinnesorgane und von der Struktur des Gehirns ab. Du kannst sicher sein, dass ein Fisch den Zusammenhang zwischen Stein und Wasser ganz anders erlebt als ein Frosch und der wieder ganz anders als ein Wasserfloh.


    Die (gerichtete) Zeit gehört aus der Sicht eines sterblichen Wesens zu den fundamentalen Erfahrungen
    zu dieser Erfahrung sind wohl nur Menschen fähig
    Eine unbewiesene Behauptung, die der menschlichen Anmaßung entspringt.
    sagen wir mal: zwei unbewiesene Behauptungen. Falls Du Interesse an dem Thema hast, empfehle ich Dir gerne entsprechende Fachliteratur.


    wenn das Leben einen Sinn hätte, müsste der von zwei Faktoren unabhängig sein:
    - von der Länge eines Lebens
    - davon, dass er von jemandem erkannt wird.
    Zwei Schlüsse, die sich von rein garnichts zwingend ableiten lassen.
    mag sein, aber kannst Du mir mal kurz erklären, welchen Sinn das Leben eines Kindes hat, das bei der Geburt stirbt?

  8. gesperrt

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    Re: Sinn des Lebens

    Nein. Auch nicht, dass das etwas mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Du hast es nur mal so erwähnt.
    Ich hatte es im Gesamtzusammenhang zur Erläuterung von Einfachheit geschrieben. Das bezog sich eindeutig auf den Sinn. Lies doch einfach etwas sorgfältiger.

    Du kannst sicher sein, dass ein Fisch den Zusammenhang zwischen Stein und Wasser ganz anders erlebt als ein Frosch und der wieder ganz anders als ein Wasserfloh.
    Ist an dieser Erkenntnis etwas neues? Soll das ein Beleg dafür sein, dass es keinen Zusammenhang gibt, oder ist Dir aufgefallen, dass Deine vorherige Behauptung unsinnig war?

    sagen wir mal: zwei unbewiesene Behauptungen. Falls Du Interesse an dem Thema hast, empfehle ich Dir gerne entsprechende Fachliteratur.
    Nein, sagen wir mal nicht. Ich kann Dir beweisen, dass kein einziges Buch über Tiere von einem Tier geschrieben wurde welches kein Mensch war. Du wirst mir nicht beweisen können, dass man die Denkfähigkeit von Tieren eindeutig analysieren kann. Alle Untersuchungen zu diesem Thema gehen von Annahmen aus.

    mag sein, aber kannst Du mir mal kurz erklären, welchen Sinn das Leben eines Kindes hat, das bei der Geburt stirbt?
    Wie sollte ich? Wenn jedem ein eigener Sinn innewohnt, muss also auch jeder Sinn individuell entdeckt werden. Ergo gibt es keinen universellen Sinn für Kinder, die bei der Geburt sterben.

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    Re: Sinn des Lebens

    Ich hatte es im Gesamtzusammenhang zur Erläuterung von Einfachheit geschrieben. Das bezog sich eindeutig auf den Sinn.
    Soweit komme ich noch mit, nur den Bezug zum Sinn des Lebens kriege ich nicht hin


    Du kannst sicher sein, dass ein Fisch den Zusammenhang zwischen Stein und Wasser ganz anders erlebt als ein Frosch und der wieder ganz anders als ein Wasserfloh.
    Ist an dieser Erkenntnis etwas neues? Soll das ein Beleg dafür sein, dass es keinen Zusammenhang gibt, oder ist Dir aufgefallen, dass Deine vorherige Behauptung unsinnig war?
    Die Frage ist in meinen Augen, ob es einen Zusammenhang gibt . Oder ob verschiedene Lebewesen zum gleichen Sachverhalt nicht sehr unterschiedliche Zusammenhänge konstruieren. Wir Menschen fügen dem u.U. noch eine Bedeutung hinzu.


    sagen wir mal: zwei unbewiesene Behauptungen. Falls Du Interesse an dem Thema hast, empfehle ich Dir gerne entsprechende Fachliteratur.
    Nein, sagen wir mal nicht. Ich kann Dir beweisen, dass kein einziges Buch über Tiere von einem Tier geschrieben wurde welches kein Mensch war. Du wirst mir nicht beweisen können, dass man die Denkfähigkeit von Tieren eindeutig analysieren kann. Alle Untersuchungen zu diesem Thema gehen von Annahmen aus.
    Alle Untersuchungen gehen von Annahmen aus. Und kein einziges Buch über Blinddarmoperationen ist von einem Blinddarm geschrieben worden. Hälst Du sie darum alle für überflüssig? Die Beiträge in dem Buch "Der Geist der Tiere" von Perler/Wild sind keine eindeutigen Analysen, wer würde solche aber auch erwarten?


    mag sein, aber kannst Du mir mal kurz erklären, welchen Sinn das Leben eines Kindes hat, das bei der Geburt stirbt?
    Wie sollte ich? Wenn jedem ein eigener Sinn innewohnt, muss also auch jeder Sinn individuell entdeckt werden. Ergo gibt es keinen universellen Sinn für Kinder, die bei der Geburt sterben.
    und das Kind, das bei der Geburt stirbt: entdeckt es seinen Sinn selbst oder hat es keinen?

  10. gesperrt

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    Re: Sinn des Lebens

    Soweit komme ich noch mit, nur den Bezug zum Sinn des Lebens kriege ich nicht hin
    Dann kann ich Dir auch nicht helfen. Vielleicht übst Du erst noch ein wenig im allgemeinen Forum unter der Rubrik "Worüber habt ihr Euch heute gefreut".

    Die Frage ist in meinen Augen, ob es einen Zusammenhang gibt . Oder ob verschiedene Lebewesen zum gleichen Sachverhalt nicht sehr unterschiedliche Zusammenhänge konstruieren. Wir Menschen fügen dem u.U. noch eine Bedeutung hinzu.
    Ein Zusammenhang ist ein Zusammenhang. Wobei man im normalen Sprachgebrauch manchmal auch eine Kette von Zusammenhängen als einen Zusammenhang bezeichnet. Der Zusammenhang wenn ein Stein ins Wasser fällt, ändert sich nicht, egal ob da jetzt ein Fisch oder ein Mensch zusieht. Es werden auch nicht plötzlich zwei Zusammenhänge aus einem, nur weil ein Fisch und ein Mensch das ganze betrachten. Dass Wahrnehmung und Bedeutung eines Ereignisses sich je nach Betrachter unterscheiden können, muss ja nicht erwähnt werden. Aber wir schmeißen jetzt nicht Bedeutung und Zusammenhang durcheinander, nicht wahr?

    Alle Untersuchungen gehen von Annahmen aus. Und kein einziges Buch über Blinddarmoperationen ist von einem Blinddarm geschrieben worden. Hälst Du sie darum alle für überflüssig? Die Beiträge in dem Buch "Der Geist der Tiere" von Perler/Wild sind keine eindeutigen Analysen, wer würde solche aber auch erwarten?
    Völlig falsch. Es gibt genügend Bücher, die Beweise und abschließende Ergebnisse liefern. z.B. in der schon vielfach zitierten Physik. Dass der Apfel auf den Boden fällt, wenn man ihn fallen lässt ist keine Annahme. Die Existenz eines Blinddarms ist eindeutig bewiesen und ich würde nur auf ein von einem Blinddarm geschriebenes Buch beharren, wenn jemand behauptete, dass Blinddärme in gewissem Umfang denken könnten.
    Wenn jemand behauptet den Geist einer anderen Lebensform, mit der er nicht eindeutig kommunizieren kann, zu kennen, dann halte ich das für eine Anmaßung. Das war unsere Ausgangsposition und diese konntest Du auch mit Verrenkungen nicht widerlegen.

    und das Kind, das bei der Geburt stirbt: entdeckt es seinen Sinn selbst oder hat es keinen?
    Wer sagt denn, dass jeder seinen Sinn erkennen muss. Ich vermute mal, dass die Mehrheit der Menschheit durchaus glücklich und zufrieden (oder auch nicht) lebt, ohne ihren Sinn zu erkennen.

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