Hallo zusammen,
im Zuge eines Abschlußprojektes einer Weiterbildung beschäftige ich mich mit dem Thema Seele. Und möchte dazu auch gerne eine paar persönliche Meinungen sammeln. Mich interessiert:
Was ist für Euch die Seele?
Welche Eigenschaften hat sie, welche Assoziationen verbindet Ihr damit?
Wie kann man Kontakt zu seiner Seele aufnehmen?
Ist Seele überhaupt wichtig, wenn ja, wozu?
Freue mich über jede Antwort!
Viele Grüße
Laalemana
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 30
Thema: Seele - was ist das?
-
05.04.2006, 09:37
Seele - was ist das?
-
05.04.2006, 16:18Inaktiver User
Re: Seele - was ist das?
Hi,
ich mache es mir inzwischen diesbezüglich sehr leicht, dass ich einfach den Teil in mir, der nicht menschlich ist (mein Körper wurde zum Beispiel von meinen Eltern erschaffen
und dann haben sie geholfen, mein Ego auszubilden
) also der Teil, der göttlich ist an mir und auch in Kontakt ist und bewußt tritt mit Gott, ich als meine Seele bezeichne.
Meine Seele hat Qualitäten, die weder mein Körper noch mein Ego haben (Liebe, Gefühle (empfinde ich als Ausdruck meiner Seele, wie zum Beispiel auch ein Gewissen, das Gefühl dafür (nicht schlechtes Gewissen im Sinne von, das wurde mir von Menschen verboten) was richtig und falsch für mich ist. Und vor allem die Möglichkeit meine Begrenzungen, die mir durch meinen Körper auferlegt sind, zu durchbrechen. Nachts, wenn meine Seele den Körper verläßt (oder auch im Wachbewußtsein, wenn ich sogenannte Astralreisen praktiziere) nehme ich meine Seele war als den Teil, der wirklich ICH ist. Darüber hinaus bin ich der festen Überzeugung, dass meine Seele ewig lebt und auch wenn mein Körper stirbt, weiter existiert und sogar sich wieder neue Eltern suchen kann, um neue Erfahrungen zu machen...
Seele ist nicht wichtig. Es sei denn, sie ist es
Bin versucht meine Seele ganz einfach als den göttlichen Anteil im Menschen zu bezeichnen.
nathaliethor
-
05.04.2006, 16:38Inaktiver User
Re: Seele - was ist das?
Gegenthese: Das, was in einigen religiösen und philosophischen Konzepten als "Seele" bezeichnet wird, ist, wie das Bewusstsein, nichts anderes als eine Funktion - oder Illusion - des Gehirns.
Jede Religion und jede philosophische Schule hat ihr eigenes Seelenkonzept. So ist es zum Beispiel falsch, das abendländisch-christliche Seelenkonzept eins zu eins auf die hinduistische und buddhistische Inkarnationslehre zu übertragen.
Das abendländisch-christliche Ein-Seelen-Konzept ist zudem weltweit der Ausnahmefall. Die meisten religiösen und philosophischen Systeme gehen von mehreren Seelen pro Mensch aus - aber eben, diese Seelen werden anders verstanden als die abendländisch-christliche Vorstellung.
-
05.04.2006, 16:58
Re: Seele - was ist das?
Der Begriff Seele wird von verschiedene Disziplinen unterschiedlich gebraucht:
Die Philosophie verwendet den Begriff als das lebendige geistige Prinzip.
Die Psychologie als Zusammenfassung von Erleben, Fühlen und Verhalten.
Die Psychatrie eigentlich nur im Zusammenhang mit außergewöhnlichen Erkrankungen, die nicht sichtbare körperliche Ursachen haben.
Andere wissenschaftliche Bereiche bezeichnen Seele als Zusammenspiel von Wille, Gemüt und Geist.
In der Religion .... aber da lies Horus, die hat Ahnung.
Und umgangsprachlich ist die "Seele" eines Betriebs oder Vereins jemand, der immer an das Notwendige denkt und dafür sorgt - und das ist nie einer der Bonzen.
-
05.04.2006, 17:46Inaktiver User
Re: Seele - was ist das?
Und umgangsprachlich ist die "Seele" eines Betriebs oder Vereins jemand, der immer an das Notwendige denkt und dafür sorgt - und das ist nie einer der Bonzen.
Genau!
Übertragen würde das heissen: die Seele ist das (Lebens-)Notwendige. Oder das Menschliche. Der Mittelpunkt. Das Interface.
-
06.04.2006, 16:56Inaktiver User
Re: Seele - was ist das?
Na wenn es schon jemanden interessiert, dan sag ichs ebenHallo zusammen, im Zuge eines Abschlußprojektes einer Weiterbildung beschäftige ich mich mit dem Thema Seele. Und möchte dazu auch gerne eine paar persönliche Meinungen sammeln. Mich interessiert:
Seele ist jener Teil von/in mir, welcher jenseits von Raum und Zeit steht. Darum kann sie im nächsten Inkarnationsversuch problemlos vor Christus ein Leben absolvieren, denn in der Zeit können wir uns bewegen und wir "trennen" uns von der Seele für die Inkarnation, um diese richtig dramatisch zu erleben.Was ist für Euch die Seele?
Täten wir das nicht, würden wir das Leben noch weniger ernst nehmen als wir es jetzt schon tun.
Eigentlich ist das schon gesagt. Sie ist näher an jener Dimension, in welcher die Kraft hauptsächlich sich befindet, welche Raum und Zeit ermöglicht (hat und andauernd tut)Welche Eigenschaften hat sie, welche Assoziationen verbindet Ihr damit?
Individuell. Vieles findet von selbst statt z.B. durch Inspiration oder in Träumen, Visionen, aber viele Menschen können in Meditation näher an ihre Seele kommen und mit diesem sozusagen "Herkunftsland" kommunizieren.Wie kann man Kontakt zu seiner Seele aufnehmen?
Manche können es nur zeitweilig, unabsichtlich und dann sind es Erleuchtungsmomente.
Hier (im inkarnierten Zustand) ist sie insofern wichtig, als sie stark beeinflusst, wie wir was erleben. Dem einen ist dieselbe Entscheidung ein Klacks, dem anderen ein Trauma und wieder einem anderen die Erleuchtung.Ist Seele überhaupt wichtig, wenn ja, wozu?
Wichtig für die Psyche, wie wir die geistigen Teile des menschlichen Bewusstseins nennen ist sie ganz bestimmt, denn sie ist das oberste Steuerelement.
Wenn jemand den Kontakt zu seiner Seele verliert, kann es (nach Meinung jener welche mit spirituellen Mitteln arbeiten) zu Fremdbesetzungen kommen. Die entsprechenden Menschen sind dann nicht mehr wieder zu erkennen von Verhalten und Zielsetzungen her.
Darauf basiert jeder Exorzismus, das Gebiet ist aber gefährlich, weil strenggläubige durchaus es für Besessenheit halten können, wenn ein ihnen anvertrauter Mensch mal sagt: "Leuts, Euer Schabernack ist mir jetzt zu blöd, macht den Zirkus alleine weiter ich tu was Gscheiters..."
Aber viele die damit arbeiten können ohne perverse Machtdemonstrationen und in einem guten Verhältnis zur Entscheidungsfreiheit ihrer Klienten arbeiten und sind ganz vernünftige Leute.
Nur die Extremisten gibt es eben in jeder Branche, davor ist nicht mal der Eremit sicher.
Gutes GelingenFreue mich über jede Antwort! Viele Grüße Laalemana
-
06.04.2006, 17:20
Re: Seele - was ist das?
Seele? Ist dass das, was da unten im Bauch so knurrt?????
-
07.04.2006, 08:51
Re: Seele - was ist das?
An alle, die sich hier schon beteiligt haben.
Danke für Eure Beiträge! Freue mich über die Resonanz, denn ich war mir gar nicht sicher, ob zu dem Thema überhapt jemand Stellung nehmen würde. Bin gespannt, was noch dazu geschrieben wird.
Sonnige Grüße
Laalemana
-
07.04.2006, 09:23Inaktiver User
Re: Seele - was ist das?
Hallo!
Hier sind einige Glaubensansichten/Aussagen/Lehren verschiedener Religionen.
In der Schrift Hinduism von Swami Vivekananda wird gesagt:
„Der Hindu glaubt, jede Seele sei ein Kreis, dessen Mittelpunkt im Körper, seine Peripherie aber nirgendwo sei, und der Tod bedeute nur, daß dieser Mittelpunkt von einem Körper zum andern hinüberwechsle. Die Seele ist auch nicht an den Zustand der Materie gebunden. Sie ist in ihrem Wesen frei, ungebunden, heilig, rein und vollkommen. Aber irgendwie ist sie an die Materie gebunden und denkt sich als Materie.“
Professor Oscar Cullmann (Theologische Fakultät der Universität Basel und der Université de Paris) schreibt in dem Buch Unsterblichkeit der Seele oder Auferstehung der Toten?:
„Wenn wir heute einen Durchschnittschristen, sei er Protestant oder Katholik, Intellektueller oder nicht, fragen, was das Neue Testament über das individuelle Los des Menschen nach dem Tode lehrt, so werden wir, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die Antwort erhalten: ,Die Unsterblichkeit der Seele.‘*“
Der berühmte Vers in 1.*Mose [2:7] besagt nicht, wie oft angenommen wird, daß der Mensch aus Leib und Seele bestehe; er besagt, daß Jahwe den Menschen bildete, Staub vom Erdboden, und dann daranging, die reglose Gestalt mit lebendem Odem, der in ihre Nase geblasen wurde, zu beleben, so daß der Mensch ein lebendes Wesen wurde, was die einzige Bedeutung von nephesch [Seele] hier ist“ (H. Wheeler Robinson vom Regent’s Park College, London, in der Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft, Bd. 41 [1923]).
„Man darf nicht denken, der Mensch habe eine Seele; er ist eine Seele“ (E. F. Kevan, Rektor des Londoner Bible College, in The New Bible Commentary [1965], 2. Ausg., S. 78).
„Die Seele ist gemäß dem A[lten] T[estament] kein Teil des Menschen, sondern der ganze Mensch — der Mensch als ein lebendes Wesen. Im N[euen] T[estament] hat der Begriff eine ähnliche Bedeutung, und zwar bedeutet er hier das menschliche Leben: das Leben eines einzelnen, vernunftbegabten Wesens“ (New Catholic Encyclopedia [1967], Bd. 13, S. 467).
„Die Bibel sagt nicht, daß wir eine Seele haben. ,Nephesch‘ ist die Person selbst, ihr Nahrungsbedürfnis, das Blut in ihren Adern, ihr ganzes Sein“ (Dr. H. M. Orlinsky, Hebrew Union College, zitiert in der New York Times vom 12. Oktober 1962).
Viele nominelle Christen glauben, die Menschen würden nach dem Tod entweder in den Himmel oder in die Hölle kommen.
Hindus dagegen glauben an eine Wiedergeburt.
Gemäß islamischem Glauben wird es nach dem Tod einen Gerichtstag geben, an dem Allah das Leben eines jeden bewerten und den Betreffenden entweder für das Paradies oder für die Feuerhölle bestimmen wird.
In einigen Ländern sind die Glaubensansichten über die Toten eine merkwürdige Mischung aus einheimischem Brauchtum und nominellem Christentum.
In Sri Lanka zum Beispiel lassen sowohl Buddhisten als auch Katholiken Türen und Fenster weit offen, wenn sich in ihrer Familie ein Sterbefall ereignet hat, und der Sarg wird so aufgestellt, daß die Füße des Verstorbenen in Richtung Haustür zeigen.
Sie glauben, durch diese Maßnahmen könne der Geist oder die Seele des Verstorbenen besser hinausfinden. Unter vielen Katholiken und Protestanten in Westafrika ist es üblich, die Spiegel zu verhängen, wenn jemand gestorben ist, damit niemand darin den Geist des Toten erblickt.
40*Tage später feiern dann Angehörige und Freunde die Himmelfahrt der Seele.
Trotz dieser Vielfalt scheinen sich die meisten Religionen zumindest in einer Sache einig zu sein: Sie glauben, daß etwas im Innern einer Person — ob es Seele oder Geist genannt wird — unvergänglich ist und nach dem Tod des Körpers weiterlebt.
Fast alle der Hunderte von Religionen und kleineren Glaubensgemeinschaften der Christenheit vertreten den Glauben an die Unsterblichkeit der Seele.
Dieser Glaube wird auch im Judentum offiziell gelehrt.
Im Hinduismus ist dieser Glaube das Fundament der Reinkarnationslehre.
Nach muslimischer Auffassung lebt die Seele weiter, wenn der Körper stirbt.
Die australischen Ureinwohner, die afrikanischen Animisten, die Schintoisten und sogar die Buddhisten lehren allesamt Variationen des einen Themas.
Sokrates und Platon, griechische Philosophen des 5.*Jahrhunderts*v.*u.*Z., sollen zu den ersten Förderern der Vorstellung von einer unsterblichen Seele gehört haben.
Aber sie waren nicht deren Urheber. Sie gaben ihr vielmehr einen gewissen Schliff und wandelten sie in eine philosophische Lehre um, wodurch sie für die gebildeten Schichten sowohl ihrer Tage als auch späterer Zeiten größere Anziehungskraft erhielt.
Tatsache ist, daß die Zoroastrier im alten Persien und die Ägypter noch vor ihnen ebenfalls an die Unsterblichkeit der Seele glaubten.
„Im Altertum“, heißt es in dem Buch The Religion of Babylonia and Assyria, „verspürten Ägypten, Persien und Griechenland den Einfluß der babylonischen Religion.“
Mit Bezug auf die Glaubensansichten der Ägypter heißt es in dem Buch weiter: „Angesichts der frühen Kontakte zwischen Ägypten und Babylonien, wie sie durch die El-Amarna-Tafeln offenbart werden, gab es gewiß vielfältige Gelegenheiten für das Eindringen babylonischer Ansichten und Bräuche in die ägyptischen Kulte.“ Fast das gleiche kann von der alten persischen und griechischen Kultur gesagt werden.
Glaubten denn die alten Babylonier an die Unsterblichkeit der Seele? Dazu schrieb Professor Morris Jastrow*jr. von der Staatsuniversität von Pennsylvanien (USA):
„Weder das Volk noch die führenden religiösen Denker [in Babylon] hielten je die Auslöschung aller ins Dasein gekommenen Dinge für möglich.
Der Tod war [für sie] das Tor zu einem anderen Leben, und die Überzeugung, daß es für den Menschen keine Unvergänglichkeit [des gegenwärtigen Lebens] gab, betonte lediglich die Unmöglichkeit, dem Wechsel im Dasein, den der Tod herbeiführt, zu entgehen.“
Ja, die Babylonier glaubten, das Leben werde nach dem Tod in irgendeiner Form fortdauern. Sie zeigten das dadurch, daß sie den Toten Gegenstände ins Grab legten, die ihnen zum Gebrauch im Jenseits dienen sollten.
Von diesen Religionen (Judentum, Christentum, Islam)ist das Judentum bei weitem die älteste.
Seine Wurzeln gehen etwa 4*000 Jahre zurück bis auf Abraham — lange bevor Sokrates und Platon der Theorie von der Unsterblichkeit der Seele Form gaben.
Im Altertum glaubten die Juden an die Auferstehung der Toten und nicht an eine dem Menschen innewohnende Unsterblichkeit (Matthäus 22:31, 32; Hebräer 11:19).
Im Jahr 332*v.*u.*Z. eroberte Alexander der Große den Nahen Osten, einschließlich Jerusalems.
Als Alexanders Nachfolger seinen Hellenisierungsplan fortsetzten, kam es zur Verschmelzung der beiden Kulturen — der griechischen und der jüdischen. Die Juden wurden im Laufe der Zeit mit griechischem Gedankengut vertraut, und einige wandten sich sogar der Philosophie zu.
Philon von Alexandria, der im ersten Jahrhundert*u.*Z. lebte, war ein solcher jüdischer Philosoph.
Er verehrte Platon und suchte das Judentum an Hand der griechischen Philosophie zu erklären, wodurch er späteren jüdischen Denkern den Weg bahnte.
Der Talmud — schriftliche Kommentare zu den mündlichen Gesetzen der Rabbiner — wurde ebenfalls durch griechisches Gedankengut beeinflußt.
„Die Rabbiner des Talmuds“, sagt die Encyclopaedia Judaica, „glaubten an die Weiterexistenz der Seele nach dem Tod.“
In späteren jüdischen Geheimschriften, wie zum Beispiel der Kabbala, ging man sogar so weit, die Reinkarnation zu lehren. Die Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele gelangte somit durch die Hintertür der griechischen Philosophie in das Judentum.
In der New Encyclopædia Britannica wird folgendes ausgeführt:
„Von der Mitte des 2.*Jahrhunderts*n.*Chr. an empfanden Christen, die in griechischer Philosophie etwas bewandert waren, das Bedürfnis, ihrem Glauben in entsprechenden Begriffen Ausdruck zu verleihen, und zwar zur Befriedigung ihres eigenen Intellekts und um gebildete Heiden zu bekehren.
Die Philosophie, die ihnen am geeignetsten erschien, war der Platonismus.“
Zwei der frühen Philosophen, die großen Einfluß auf die Lehren der Christenheit ausübten, waren Origenes von Alexandria und Augustinus von Hippo.
Nachhaltig beeinflußt von Platons Vorstellungen, trugen beide dazu bei, diese Vorstellungen mit christlichen Lehren zu verschmelzen.
Während die Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele im Judentum und in der Christenheit auf platonischen Einfluß zurückgeht, war sie im Islam von Anfang an vorhanden. Der Koran, das heilige Buch des Islam, lehrt, daß der Mensch eine Seele hat, die nach dem Tod weiterlebt.
Überall auf der Welt haben die Religionen, gestützt auf die Lehre von einer unsterblichen Seele, offenkundig eine verwirrende Vielzahl von Glaubensansichten in bezug auf das Jenseits entwickelt.
Und solche Ansichten haben Milliarden von Menschen nicht nur beeinflußt, sondern auch beherrscht und versklavt...
Gruß Majolika
-
07.04.2006, 09:52
Re: Seele - was ist das?
@Majolika,Überall auf der Welt haben die Religionen, gestützt auf die Lehre von einer unsterblichen Seele, offenkundig eine verwirrende Vielzahl von Glaubensansichten in bezug auf das Jenseits entwickelt.
Und solche Ansichten haben Milliarden von Menschen nicht nur beeinflußt, sondern auch beherrscht und versklavt...
Gruß Majolika
ich habe schon begonnen, mich zu wundern, aber STIMMT JA - gemäss der Auffassung deiner Glaubensgemeinschaft glaubt ihr ja nicht an eine Seele - oder?
Die Auferstehung ist in eurem Falle unabhängig von der Seele und wird nur 144.000 ausgewählten Menschen gewährt - richtig?
Wenn also jeder eine unsterbliche Seele hätte, dann gäbs massive Auswahlprobleme für diesen einen Gott!
Zum Ausgangsposting:
Für mich ist die Seele ein nicht näher beschreibbarer Teil, der als einziger - wenn überhaupt - so etwas wie eine vage Möglichkeit hat, mein jetziges Dasein zu überdauern.
Ich kann die Seele nicht beschreiben und versuche es auch gar nicht. Selbst das "Überdauern" kann ich mir nicht konkret und plastisch vorstellen.
Seele lässt sich nicht wissenschaftlich beweisen - aber ein persönliches Gefühl, eine Art von Glauben habe ich trotzdem daran.



Zitieren