Eigentlich wollte ich diesen Thread ja beenden (da sieht man es wieder, "weniger ist oft mehr").
Da nun aber das Interesse an dieser Diskussion (wenn vielleicht auch nicht am Missionieren an sich) nun doch wieder aufflammt, möchte ich mal zu der Frage, was ich mir unter Missionieren vorstelle, etwas sagen.
Eigentlich hatte ich mir ja niemals bewusst und absichtlich vorgenommen, "so, jetzt gehe ich mal Missionieren", sondern auf dieses Thema kam ich erst durch eine Kritik von Analuisa, für die ich Dir, liebe Analuisa, im Nachhinein dankbar bin, weil es sich nun als konstruktive Kritik erweist
Mein Leben lang (schon als Kind) tue ich schon nichts anderes, als darüber nachzudenken, was es für Anzeichen geben könnte, dass die Welt nicht zufällig entstanden ist, sondern, dass da ein Wille und eine Überlegung eines Schöpfers dahinter stecken könnte. Und auch darüber, welche Aussagen der verschiedenen Religionen aber auch der Wissenschaft übereinstimmen könnten.
Da ich auf der Suche nach Indizien für und gegen einen Schöpfer mehr Indizien für einen Schöpfer gefunden habe, habe ich einfach das Bedürfnis, wie jemand, der einen Schatz entdeckt hat, möglichst viele Menschen auch nur mal zum Nachdenken anzuregen und dazu, sich ebenfalls auf die Suche nach der Wahrheit zu begeben. Suchen können wir alle gemeinsam. Finden muss sie dann jeder für sich.
Weder nützt es was, sich sicher zu fühlen, nur, weil ein Pfarrer oder eine Bibel oder ein Koran oder was es da alles gibt, mir gesagt hat, "Du kommst in den Himmel, wenn...", noch nützt es was, sich sicher zu fühlen, sich auf eine entgegengesetzte Richtung festzulegen, nur, weil zum Beispiel die Wissenschaft dies und das behauptet.
Zu einer eigenen Überzeugung kann man nur kommen, wenn man alles was einem gesagt wird, selber hinterfragt. "Selber denken!" ermahnte uns in diesem Forum so oft ein User, den ich nach wie vor sehr schätze. Recht hat er! Selber über das nachdenken, was uns andere vordenken. Noch so kluge Theologen und noch so gute Wissenschaftler können sich irren, die meinen, mit "Sicherheit" sagen zu können, wo und wie alles entstanden ist. Jeder Mensch kann aber auch einen Teil dieses Puzzles zur Wahrheitsfindung beitragen. Wenn ich dem Einen oder Anderen - oder am besten jeden - davon überzeugen kann, dass allein schon die Tatsache, dass es verschiedene Religionen gibt, ein eindeutiger Hinweis darauf ist, dass wir es alle nicht genau wissen, trotzdem oder gerade deswegen aber sich jeder nie aufhören soll, sich Gedanken darüber zu machen, wie wir Menschen entstanden sind, wo wir herkommen und warum es uns gibt, dann habe ich meine Mission schon erfüllt. Ich will Menschen davon überzeugen, dass man niemals aufhören darf, nach der Wahrheit zu suchen (ich weiß, das war eine Wiederholung - musste jetzt aber nochmal gesagt werden).
Ich möchte niemanden von meiner Überzeugung überzeugen. Sich alle Meinungen und Erkenntnisse anhören, sie miteinander vergleichen, um eventuelle Übereinstimmungen oder auch Abweichungen festzustellen, um sich dann eine eigene Meinung, völlig unabhängig von irgendwelchen vorgekauten und vordiktierten Religionen, zu bilden, und sich niemals sicher sein und immer wieder auch seine eigene Überzeugung zu hinterfragen, dazu möchte ich jeden anregen, das möchte ich jedem empfehlen.
Wenn das Missionieren ist, na, dann missioniere ich eben.
(Sollten sich irgendwelche grammatikalische oder formale Fehler eingeschlichen haben, bitte ich, dies zu entschuldigen. Da ich gesundheitlich etwas angeschlagen bin und in letzter Zeit kaum schlafe, bin nun schon fix und alle. Deshalb schaffe ich es heute nicht mehr, Korrektur zu lesen.)
Nun aber wirklich, ein paar Tage PAUSE-
Danke![]()
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12.06.2012, 00:56
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
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12.06.2012, 01:47
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Zum Beispiel:ein Eingebunden sein in etwas Größeres, etwas was erklärt.
Es geschehen manchmal schlimme Dinge.
Aber im größeren Zusammenhang gesehen stellen sie sich manchmal als notwendig und nützlich heraus.
Die Weltgeschichte hat uns schon oft gezeigt, dass manchmal Zerstörung notwendig ist, um Neues hervorzubringen.
Dass massenhafter Tod oft notwendig ist für neues Leben. Dass Tod generell notwendig ist, damit neues Leben entstehen kann. Tod bedeutet also Wiedergeburt. Wird ein Lebewesen geboren, wird Leben weitergegeben. Stirbt ein Lebewesen, wird Leben weitergegeben (So gesehen ist, wie in jeder Religion, zum Beispiel auch im Buddhismus etwas Wahres zu finden).
Was muss das z.B. für die Betroffenen für ein Drama gewesen sein, als zu Dinos Zeiten und auch vorher und nachher immer wieder mal fast alles Leben ausgelöscht wurde. Welche Vorteile uns heute lebenden Menschen diese Katastrophen gebracht haben, kann sich jeder selber ausmalen.
Man könnte sich fragen, "Wozu ist die Welt und das Leben entstanden, wenn sie, wie die Wissenschaft sagt, eines Tages wieder zerstört wird?"
Noch lange, bevor die Wissenschaft es bestätigte, stand es in der Bibel: "Aus (Sternen)Staub sind wir, zu Staub kehren wir zurück. Aus Sternenstaub formte sich die Erde zu einem glühenden Feuerball, der zu Asche wurde, nachdem er abkühlte. Aus der Asche wurde Lehm, daraus entstand der Mensch. Eines Tages wird die Erde wieder zu Asche, wenn sie von der Sonne verbrannt wird, diese Asche zerfällt dann wieder zu Staub."
Wenn DAS in der Bibel steht, dann besteht auch Anlass, zu glauben, was noch in der Bibel steht: Dass der Mensch weiterlebt. Das sehe ich zum Beispiel als eines der vielen Indizien, von denen ich weiter oben sprach.
Deshalb ist die Wissenschaft zur Wahrheitsfindung genauso unentbehrlich wie der Glaube an einen Schöpfer - und zwar aller Religionen und Weltanschauungen.
Diese vielen Beispiele, so könnte man zumindest annehmen (Indiz), sollen uns zeigen, dass wir wiedergeboren werden, auch dann, wenn die jetzige Erde einmal zerstört werden soll. So, wie schon einmal aus dem Nichts (vor dem Urknall) die Erde und das Leben entstanden ist, so kann es wiedergeschehen. Das gibt Hoffnung. Der Glaube daran gibt Sicherheit, nicht das Wissen. So viel wir auch jemals wissen werden, das letzte Fitzelchen "müssen" wir glauben.
Ich nenne sie "Indizien". Die Bibel nennt sie "Zeichen".
So sehe ich die Dinge. Davon kann jeder halten was er will.
Ist das jetzt "Missionieren"? Und wenn ja, ist es auf diese Weise etwas Schlechtes?
(eigentlich wollte ich ins Bett...
)
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12.06.2012, 06:50
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Mir keine religionslose Gesellschaft bekannt, die über eine höhere Ethik verfügt hätte, als Gesellschaften mit religiöser Bindung. Der Kommunismus ist in dieser Hinsicht grandios gescheitert.
Viele Werte, die unser Wertesystem ausmachen, sind bereits so tief in unser kollektives Bewusstsein eingesickert, dass sie gar nicht mehr als spezifisch christliche Werte erkannt werden. Auf der anderen Seite haben sich viele christliche Werte nicht auf breiter Front durchgesetzt, wie z.B. die Feindesliebe, die sicherlich auch zum Anspruchsvollsten gehört, dem sich der Mensch stellen kann. Aber trotzdem ist sie als ethisches Konzept bekannt.
Ich sehe Kirche aber auch nicht so sehr als wertstiftende Institution, sondern eben als Gemeinschaft. Hätte die Kirche die Botschaft Jesu nicht über die Jahrtausende irgendwie bewahrt, wüssten wir heute wohl nichts mehr über diesen Wanderprediger aus Pälestina, ob er nun Gottes Sohn war oder nicht. Es brauchte eine wie auch immer geartete Institution, die den Glauben zusammenhielt und den Kern weiterreichte. Dass dabei viel falsch gelaufen ist, bestreitet selbst der Papst nicht. Aber es gibt die Kirche immer noch und immer noch Menschen in ihr, die sie nicht als die beste aller möglichen Formen sehen, aber immerhin als einen Ort, der ihnen Gemeinschaft mit anderen Gläubigen ermöglicht. Neben all ihren Verfehlungen birgt die Kirche halt auch immense Schätze, allein schon in der Liturgie.
Und es gab in der Kirche neben den Machtpolitikern und Sündern auch immer solche, die sich um Arme, um Kranke gekümmert haben. Das wird auch gerne mal vergessen und Kirche auf Rom, den Papst, den Vatikan reduziert. Aber jeder Landpfarrer, der sich bemüht, in seinem Wirkungsfeld die Botschaft Jesu lebendig werden zu lassen, ist genauso Kirche. Und ich finde, man tut diesen Menschen Unrecht, wenn man sie gleich pauschal mit verurteilt. Die Welt, auch die der Kirche, ist meist sehr viel differenzierter und vielfältiger.
Ich glaube, von außen sieht man oft nur "die da oben", während man, wenn man sich in die ganz konkrete Ortsgemeinde begibt, immer auch Menschen findet, die ihren Glauben mit viel Überzeugung, Tiefe, Herzensgüte und auch Humor leben. Das ist es, was mich überzeugt, dabei zu bleiben und mich diesen Menschen anzuschließen, bei allen Bauchschmerzen, die ich auch immer mal wieder habe. Ich finde es schön, Teil einer solchen Gemeinschaft zu sein, und die Kirche gibt mir dafür den notwendigen organisatorischen und liturgischen Rahmen.
Es gab und gibt immer wieder Versuche, kleine unabhängige Gemeinschaften zu gründen und ein urchristliches Ideal zu verwirklichen. Und oft genug scheitern diese Versuche dann, weil es doch wieder zu Richtungsstreitigkeiten kommt. Andere Gruppen spalten sich ab, etc. Ein großes Standbei der katholischen Kirche ist die Tradtion. Das macht sie häufig unflexibel und starr, bewahrt aber andererseits auch eine Orientierungsrahmen, in dem sich alle, die ihr angehören, bewegen können.
Viele Grüße,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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12.06.2012, 06:55
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Dafür werden Minderheiten nicht so wert geschätzt.
http://www.unhcr.ch/fileadmin/rechts...LKA_072009.pdf
NGO kritisieren ein Gerichtsurteil über die Rückschaffung tamilischer Asylbewerber nach Sri Lanka- swissinfo
Zur Verhandlung des Bürgerkrieges auf Sri Lanka, 08.01.2004 (Friedensratschlag)
tägliche Meldungen | Amnesty International - SRI LANKA
Ehrlich: Ich glaube keine Kultur, keine Religion hat nur gute Seiten. Auch der auf Sri Lanka weit verbreitete Buddhismus nicht. Ich schätze einige Gedankengänge des Buddhismus und einige philosophische Ansätze - weiß aber auch, das diese angeblich so sanfte Religion in ihrer Ausübung über Jahrhunderte nicht immer soooo friedlich war.
"Die herrschende Mönchselite beutete Land und Menschen mit Hilfe eines weitverzweigten Netzes an Klostereinrichtungen und monastischen Zwingburgen gnadenlos aus. Der relativ kleinen Ausbeuterschicht - ein bis eineinhalb Prozent - stand die große Masse der Bevölkerung als "Leibeigene" beziehungsweise "unfreie Bauern" gegenüber. Die Steuer- und Abgabenlasten, die diesen Menschen aufgebürdet wurden, drückten sie unter die Möglichkeit menschenwürdiger Existenz. Bitterste Armut und Hunger durchherrschten den Alltag in Tibet; es gab keinerlei Bildungs-, Gesundheits- oder Hygieneeinrichtungen (außerhalb der Klöster). Privilegierte beziehungsweise benachteiligte Lebensumstände wurden erklärt und gerechtfertigt durch die buddhistische Karmalehre, derzufolge das gegenwärtige Leben sich allemal als Ergebnis angesammelten Verdienstes respektive aufgehäufter Schuld früherer Leben darstelle.
Das tibetische Strafrecht zeichnete sich durch extreme Grausamkeit aus. Zu den bis weit in das 20. Jahrhundert hinein üblichen Strafmaßnahmen zählten öffentliche Auspeitschung, das Abschneiden von Gliedmaßen, Herausreißen der Zungen, das Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe und dergleichen." (keine gute Quelle,http://www.trend.infopartisan.net/trd7807/t387807.html, aber auf die Schnelle nix anderes gefunden)
Ich glaube, dass es schwierig ist, die buddhistische Kultur aus europäischer Sicht wirklich voll zu durchdringen, da einige Konzepte sehr weit ab von unserem kulturellen Gut sind. Vieles wurde deshalb "verwestlich", was nicht überall goutiert wird.
Übrigens der Dalai Lama himself hat mal gesagt, wir Westler sollte auf unsere eigenen spirituellen Wurzeln schauen, da wär viel Gutes. (sinngemäß)Geändert von ellipell2 (12.06.2012 um 07:18 Uhr) Grund: Erläuterungen
Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
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12.06.2012, 07:52
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
will nicht in der Vergangenheit herumgraben, es geht mir um die Gegenwart, den Ist-Stand. wie der zustande gekommen ist, ist mir da zunächst mal egal. was die Vergangenheit betrifft, hat ja nun das Christentum auch nicht die besten Karten, im Gegenteil. was also sollen solche Vergleiche?
was ich über Sri Lanka sagte, zeigt nun mal, dass es woanders und ohne Christentum auch geht. und nicht nur geht, sogar besser geht. mein freund, der das berichtete, ist übrigens Katholik. und wenn der das sogar sagt ...
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12.06.2012, 08:04
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Kai, in Sri Lanka gibt es böse Menschenrechtsverletzungen (siehe meine Links). Auch das ist Teil der heutigen Kultur dort.
Als Urlauber/ Zugereister auf Zeit bekommst du doch nur einen Bruchteil zu sehen, wie weit bekommt man da die dunklen Seiten zu sehen? Wohl kaum. Dieses Romantisieren finde ich befremdlich. Sri Lanka ist wie viele andere Länder auch nicht die Insel der Glückseeligkeiten, genausowenig wie Europa, Amerika, etc.Ein Verstand, der einmal
durch eine neue Idee über sich hinaus wuchs,
kehrt niemals
zu seiner ursprünglichen Form zurück.
[Oliver Wendell Holmes]
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12.06.2012, 08:14
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Jesus missionierte andere Menschen, indem er anderen Menschen die Botschaft vom Reich Gottes predigte.(Lukas 8:1) "Kurz danach begann er von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf zu ziehen, wobei er predigte und die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkündigte. Und die Zwölf waren mit ihm."
Zu diesen gehörten nicht nur Personen, die sowieso schon auf der Seite Gottes waren. Er missionierte Menschen, die von ihrem falschen Weg umkehren mussten, wenn sie wieder in die Gunst Gottes kommen wollten.
Jesus missionierte oder predigte und schulte seine Jünger ebenfalls zu missionieren oder zu predigen.(Lukas 5:32) "Ich bin gekommen, nicht um Gerechte, sondern Sünder zur Reue zu rufen.“
Er sagte, dass alle seine Nachfolger dies tun sollten. Es war nicht einem Klerus vorbehalten...

Liebe Grüße von Majolika 

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12.06.2012, 08:49
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Das denke ich auch. Vieles erkennt man als Außenstehender einfach nicht, schon gar nicht, wenn man nur kurze Zeit vor Ort ist.
Und Christentum ist nicht gleich Kirche, auch wenn das oft gleichgesetzt oder vermischt wird. Ich möchte mal behaupten, dass man am christlichen Glauben, so wie er in den Evangelien verkündet wird, nicht viel auszusetzen findet, egal wie man selbst dazu steht. Dass daraus nicht nur Gutes entstanden ist, bestreitet niemand. Aber ob der Buddhismus die Menschen immer zum Heil führt, ist auch fraglich. Gerade die Vertröstung auf ein späteres Leben oder der Gedanke, dass das Leid in diesem Leben womöglich eine Buße für Vergehen aus dem letzten Leben ist, führt dazu, dass die Menschen sich mit ihrem Schicksal abfinden, während wir mit unserem Bewusstsein, nur dieses eine Leben zu haben, viele eher in die Hände spucken und die Dinge anpacken. Jede Religion birgt auch die Möglichkeit des Missbrauchs in sich. Und was hier im Westen als Buddhismus verkauft wird, ist meist nicht mehr als buddhistische Philosophie, mit buddhistischer Religion hat das eher wenig zu tun. Da werden auch schon mal Äpfel mit Birnen verglichen. Und der Dalai Lama selbst fordert die Menschen aus dem Westen ja sogar ausdrücklich auf, sich lieber ihrer eigenen Religion zuzuwenden, die eben auch eng mit dem Kulturkreis zusammenhängt.
Ich gestehe jedem das Recht zu, sich vom christlichen Glauben abzuwenden oder gar nicht erst ihm zuzuwenden, aber diese Pauschalisierungen und Abwertungen in Bausch und Bogen finde ich nicht gerechtfertigt.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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12.06.2012, 09:54
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Das ist mir neu, daß in der Bibel steht, aus Sternenstaub formte sich die Erde zu einem Feuerball.
Da scheint jemand gewisse Tatsachen zu verdrehen. Kommt mir vor wie jemand der hinterher immer behauptet es vorher gewußt zu haben und mit seinen neuen Erkenntnisse prahlt.
Ein Kritikpunkt an der Bibel ist es ja gerade, daß sie lediglich den damaligen Stand der Wissenschaft wiedergibt. Nicht das was ein Gott eigentlich hätte wissen müssen.
Jetzt zu behaupten in der Bibel steht etwas von Sternenstaub und Planetenbildung ist gewöhnungsbedürftig.
@streuner, Dir gibt der Glaube Kraft und Hoffnung. Warum läßt Du es nicht dabei? Was hast Du davon andere zu bekehren?
Wenn Du mal wirklich tief in Dich blickst steckst Du voller Zweifel. Die räumst Du durch Bekehrung anderer nicht aus. Im Gegenteil.
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12.06.2012, 10:02
AW: Ist Missionieren etwas Schlechtes?
Die Leute haben sich freiwillig Jesus seine Worte angehört. Die sind von weit angereist nur um seine Worte zu hören.
Das macht den Unterschied zum Missionieren aus. Beim Missionieren stellst Du Dich nämlich nicht auf einen Platz und läßt andere zuhören, da sprichst jeden persönlich an und erklärst denen erst einmal, wie dumm sie sind und Du, nur Du, die Lösung für ihre Probleme hast.


) nun doch wieder aufflammt, möchte ich mal zu der Frage, was ich mir unter Missionieren vorstelle, etwas sagen.
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