Hallo!
Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert... Das gesamte mosaische Gesetz stammt von Gott JHWH.
Und da kann auch Tessi noch so viel Gegenteiliges schreiben.
Nur weil jemand Gegenteiliges behauptet, muß nicht zensiert werden. Sinnvoller ist es doch, zu zeigen, warum das Gebot: "Du sollst nicht morden" mit den anderen Gesetzen übereinstimmt.
Denn im hebräischen Urtext steht nicht: "Du sollst nicht töten"
sondern "Du sollst nicht morden"...
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08.04.2012, 08:20
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
Geändert von -Majolika (08.04.2012 um 08:23 Uhr)

Liebe Grüße von Majolika 

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08.04.2012, 10:58
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
Ich verbitte mir derartig miese Unterstellungen, ich würde "den jüdischen Glauben in den Dreck ziehen". Jedes Kind weiß doch, dass es DEN jüdischen Glauben nicht gibt.
Und ich bin sogar überzeugt davon, dass es heute viele Gläubige jüdischen Glaubens gibt, die sich von "gewissen" Textstellen des Pentateuch distanzieren (ohne ihren Glauben aufzugeben...).
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08.04.2012, 11:02
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08.04.2012, 12:39
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
Mord geschieht nach alttestmentarischen Auffassung und nach unserem Recht, wenn es aus niederen Beweggründen zu einem Tötungsdelikt zwischen Menschen kommt, die derselben Familie, Stamm und Volk angehören. Kampfhandlungen gegen feindliche Soldaten sind nicht verboten, denn es geht um das Überleben des Stammes, der Familie und des Volkes. (schwer verkürzte Darstellung).
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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08.04.2012, 12:54
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
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08.04.2012, 13:57
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
.Gewiß ist „töten“ auf deutsch ein umfassendes Verb, das alle Arten, jemanden ums Leben zu bringen, beinhaltet und für alle Arten von Opfern gilt. Diese allgemeine Bedeutung wird im Hebräischen durch das Verb „harag“ ausgedrückt. Das Verb jedoch, das in der Tora für das Gebot verwendet wird, ist ein ganz anderes, nämlich „ratsah“, das mit „morden“ übersetzt werden sollte. Diese Wurzel bezieht sich nur auf verbrecherische Tötungshandlungen
Jüdische Allgemeine / Das Sechste Gebot - Du sollst nicht morden ...Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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08.04.2012, 14:22
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
".... Gewiß ist „töten“ auf deutsch ein umfassendes Verb, das alle Arten, jemanden ums Leben zu bringen, beinhaltet und für alle Arten von Opfern gilt. Diese allgemeine Bedeutung wird im Hebräischen durch das Verb „harag“ ausgedrückt. Das Verb jedoch, das in der Tora für das Gebot verwendet wird, ist ein ganz anderes, nämlich „ratsah“, das mit „morden“ übersetzt werden sollte. Diese Wurzel bezieht sich nur auf verbrecherische Tötungshandlungen."
Tja, und was verbrecherische Tötungshandlungen sind und was nicht, das bestimmt also die Thora bzw. die jeweils gültigen aktuellen Gesetze der Länder ...
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08.04.2012, 15:14
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
Sicher so ist es.Tja, und was verbrecherische Tötungshandlungen sind und was nicht, das bestimmt also die Thora bzw. die jeweils gültigen aktuellen Gesetze der Länder ...
Wenn Du jemanden bei dem Versuch des brutalen Überfalls auf Deine Familie abwehrst und der dabei zu Tode kommt, ist es Notwehr.
Wenn Du Deine Nachbarn überfällst und tötest, um deren Besitz Dir anzueignen, ist es Mord.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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08.04.2012, 17:15
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09.04.2012, 00:01Inaktiver User
AW: Gottesbilder/Religion und Glauben
Sind im Judentum die Gebote in einer anderen Reihenfolge aufgeschrieben worden? Bei uns im Christentum ist das Tötungsverbot das fünfte Gebot, im sechsten geht es um Ehebruch.
Mit dem Tötungsverbot ist nach unserem Verständnis nicht nur das Morden gemeint, nicht allein das Töten des Körpers sondern auch das Töten der Seele. Das finde ich sehr wichtig an diesem Gebot.



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