Beim Lesen hier bekomme ich Kopfschmerzen, das ist mir alles zu aggressiv und teilweise finde ich es ganz schlimm, was geschrieben wurde. Ich kenne die Bibel nicht von vorn bis hinten, habe sie noch nie ganz durchgelesen. Mir reichen einige wesentliche Passagen wie z.B. die Bergpredigt, aber auch anderes, vor allem das neue Testament. Darin geht es unter anderem auch darum, wie Menschen miteinander umgehen sollten, was gut für sie ist, wie sie eine Gesundheit für ihre Seele finden, dass Liebe untereinander und zu sich selbst zu einem erfüllten Leben gehören und dass die Liebe zu Gott das höchste Gebot ist, der uns als liebender Vater nahegebracht wird. Gott will den Frieden, nicht den Streit, er möchte, dass wir gütig miteinander sind, dass wir uns gegenseitig unterstützen.
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14.12.2011, 08:41Inaktiver User
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Geändert von Inaktiver User (14.12.2011 um 08:44 Uhr)
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14.12.2011, 17:25
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Lukas 12: 51 Meint nur nicht, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Erde zu bringen! Nein, ich bringe Auseinandersetzung! 52 Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei, 53 der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Offenbarung 3:14 Und an den Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Der, der treu ist, der vertrauenswürdige und zuverlässige Zeuge, der Ursprung von allem, was Gott geschaffen hat – der lässt ´der Gemeinde` sagen: 15 Ich weiß, wie du lebst und was du tust; ich weiß, dass du weder kalt noch warm bist. Wenn du doch das eine oder das andere wärst! 16 Aber weil du weder warm noch kalt bist, sondern lauwarm, werde ich dich aus meinem Mund ausspucken.
Markus 13:35 Seid also wachsam! Denn ihr wisst nicht, wann der Hausherr kommt, ob am Abend oder um Mitternacht, ob beim Hahnenschrei oder erst am Morgen.36 Er soll euch, wenn er plötzlich kommt, nicht schlafend antreffen.
Matthäus 7:15 Nehmt euch aber in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. 16 Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt man sie an dem, was sie tun. Weintrauben kann man nicht von Dornbüschen und Feigen nicht von Disteln ernten. 17 Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte. 18 Ein guter Baum wird keine schlechten Früchte tragen und ein kranker Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt. 20 Ebenso werdet ihr die falschen Propheten an ihren Taten erkennen.
Liebe Floraline, mein Tipp: Ließ doch mal die ganze Bibel, dann können wir uns gern weiter darüber unterhalten. Oder du besuchst mal irgend so einen Bibelkurs. Aber wenn möglich nicht so einen dieser „Wellness-Bibel-Veranstaltungen“, wie sie in christlichen Kreisen herumgereicht werden und die nur die „Friede-Freude-Eierkuchen“-Stellen aus der Bibel rauspicken.
Vielmehr einen, der möglichst die ganze Bibel zum Inhalt hat. Und dann bild dir deine EIGENE Meinung.
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14.12.2011, 18:24
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Ach, so schlimm ist das gar nicht. Es ist schon sehr faszinierend, zu lesen, wie dieses kleine Wüstenvolk vor dreitausend Jahren diesen Gott erfahren hat, während ringsum Götzen angebetet wurden. Und wie es dann immer wieder der Versuchung erliegt, doch lieber einen greifbareren Gott haben zu wollen, wieder und wieder abfällt und wieder und wieder zurückfindet. Klar, vieles ist erst mal fremd, aber ist auch berührend zu lesen, wie dieser Gott, der so furchtbar zornig werden kann, doch auch immer wieder voller Güte und Barmherzigkeit ist.
Und letztlich fußt das Neue Testament auf dem Alten.
Gruß,
MalinaDu hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)
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14.12.2011, 18:31Inaktiver User
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Meine eigene Meinung ist einfach: die Streitereien mag ich nicht, ich brauche das Liebevolle, das Barmherzige , das Gütige, das Verständnisvolle, wie es Jesus gelehrt und gelebt hat.
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14.12.2011, 18:33
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
... wie es die, die in den ersten jahrhunderten unserer zeitrechnung die heutige fassung des neuen testaments zusammengestellt haben, es gern verstanden haben wollten!
um dann auf diesem ziemlich willkürlich zusammengestellten fundament eine männerdominierte herrscherkirche aufzubauen.Geändert von Lizzie64 (14.12.2011 um 20:41 Uhr)
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14.12.2011, 18:43
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Nein Florina, darum geht es nicht. Du bringst hier ständig irgendwelche die Bibel betreffende Einwände, die einfach so nicht zutreffen. Offensichtlich aber kennst du die Bibel gar nicht, jedenfalls nicht im ganzen, wie du ja selbst sagtest, sondern nur ausgewählte Zitate daraus, die offenbar von Papst, Kirche, Theologen usw. unters Volk gebracht werden, während mit der ganzen Wahrheit hinter dem Berg gehalten wird. Es liegt also nicht an dir, dass dein Gesamtbild von der Bibel unstimmig ist, sondern an den "Lehrkräften".
Deshalb meine obige Empfehlung, also wirklich nicht böse gemeint.
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14.12.2011, 20:19
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Nochmal zu dir Tessie.
Ich sehe nicht, dass sich hier irgendjemand der Rechtfertigung eines Gewaltverbrechens schuldig gemacht hat! Ich hoffe, das hast du auch so nicht gemeint - sonst würde ich das als Verleumdung werten.
Das Deuteronomium (das sog. 5. Buch Mose) ist zum überwiegendenden Teil eine Gesetzessammlung, sozusagen das BGB des alten Judentums. Mit meiner Bemerkung
hatte ich ausdrücken wollen, dass die Vorstellung davon, was als strafwürdiges Verbrechen gilt, sich über die Jahrtausende geändert hat. Heute empfinden wir Ehebruch, Prostitution oder homosexuelle Handlungen nicht mehr als Verbrechen (allenfalls in strenggläubigen Kreisen - nicht nur im Judentum! - noch als Sünde .. da hat sich also in gewisser Weise ein Relikt aus vorchristlicher Zeit erhalten
), dafür aber Vergewaltigung oder sexuelle Handlungen an Minderjährigen. Ich nehme an, dass letzteres zur Zeit des Alten Testaments und noch lange danach - und sicher nicht nur im Judentum - nicht als Verbrechen galt.
Es ist ein Verdienst der historisch-kritischen Methode, mit der du leider nichts anzufangen weißt, dass solche zeitbedingten Faktoren - wie z.B. die historische Entwicklung des Rechtsverständnisses - beim Versuch, einen biblischen Text zu analysieren und zu verstehen, mit einbezogen werden.
(Ich wollte eigentlich noch mehr schreiben, aber Tochter muss an den PC - bis evtl. später.
)
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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14.12.2011, 21:08Inaktiver User
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14.12.2011, 22:11Inaktiver User
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Als Außenstehender empfindet man das wie die Beschreibung eines Stockholm-Syndroms.
Man stellt sich einen Familienvater vor, der Frau und Kinder mit völlig willkürlichen, massiv sadistischen Gewaltausbrüchen terrorisiert. Schläge, Tritte, Schreien, Schütteln. Ohne erkennbaren Anlass, mal gegen den einen, mal gegen die andere gerichtet. Blaue Flecken, Verbrennungen, Knochenbrüche, Hirnblutung.
Und der sich in den Phasen zwischen seinen Ausbürchen als charmanter Partner und gütiger Patriarch gibt. Der Frau zuzwinkert, das Töchterchen auf den Schoß nimmt, mit dem Sohn angeln geht.
Voller Güte und Barmherzigkeit.
Die Seinen fallen wieder und wieder ab und nehmen Zuflucht zu den Götzen (Frauenhaus. Beratungsstelle. Jugendamt. Wohngruppe.) und kommen wieder und wieder zu ihm zurück.
Und die Identifikation mit dem Herrscher geht so weit, dass die Mutter auf sein Geheiß hin die Kinder prügelt und Bruder und Schwester einander nach dem Leben trachten ("So spricht der HERR, der Gott Israels: ‚Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten" Exodus, 32). Jeder von ihnen würde sein Leben hingeben, um Papis großer Liebling sein zu dürfen.
Irgendwann bringt der Familientyrann seinen jüngsten Sohn um, der unschuldig ist wie ein neugeborenes Lamm. Der Kleine erleidet ein entsetzliches Martyrium, bevor er endlich sterben darf.
Die überlebenden Familienmitglieder überhöhen und mystifizieren diese Tat. Als könnte durch unschuldig vergossenes Blut die Welt gerettet werden.
Wenn ich mir die Lebensrealität der Menschen bis vor wenigen Jahrzehnten vorstelle; die ständige Angst vor Krankheit, Verlust und Tod; die Strukturen der familiären und gesellschaftlichen Unterdrückung, das Leid und die Grausamkeit: Da müssen diese Erzählungen einen Nerv getroffen haben.
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14.12.2011, 23:04
AW: "Wer war Jesus von Nazareth ?"
Ich weiß nicht, auf was für seltsame Ideen du kommst, liest du denn die Postings nicht genau? Wo ist denn hier ein Gewaltverbrechen passiert? Und warum sollte sich jemand eines Gewaltverbrechens rechtfertigen, wo doch gar keins passiert ist? Es hat ja noch nicht mal jemand behauptet, er würde - im Falle eines Falles - ein Gewaltverbrechen begehen.
Also nun bitte bleib mal auf dem Teppich, Analuisa, deine Gedankenkonstruktionen sind völlig aus der Luft gegriffen.
Darum ging es doch nicht. Mir ist klar, dass im heutigen überwiegenden Judentum das mosaische Gesetz in seiner Gesamtheit nicht mehr angewandt wird, das sagte ja auch Texas-Ammerle klar und deutlich. Offenbar hast du aber gar nicht den ganzen Zusammenhang mitbekommen, um den es hier ging. Fasse es noch mal kurz zusammen: Die Auseinandersetzung ging offenbar damit los, dass ich sagte, dass (nach meiner Überzeugung) Jesus nicht gekommen ist, um die alte jüdische Religion wieder aufzurichten. Aber auch nicht, um eine neue Religion zu begründen, sondern, um alle Religionen zu beseitigen.
Daraufhin fühlte sich Texas-Ammerle offenbar beleidigt und bezeichnete meine Aüßerungen als geschmacklos/arrogant. Es ist aber auch klar, dass sich immer jemand beleidigt fühlt, wenn man irgend etwas gegen Religionen sagt. Aber damit muss man leben in so einem Forum, wo derart gegensätzlich Auffassungen aufeinanderprallen. Auch ich muss mir ja den Vorwurf von Geschmacklosigkeit/Arroganz von Seiten Texas-Ammerle gefallen lassen, aber ich habe aus den genannten Gründen damit auch kein größeres Problem.
Anschließend kam nun Opelius mit seiner (für meine Begriffe obskuren) Behauptung, dass kein i-Punkt und kein Komma im Gesetz gestrichen würde, solange Himmel und Erde bestehe (er belegte dies mit einer Stelle in der Bergpredigt...), womit dann ja auch meine These widerlegt wäre (womit er natürlich recht hätte...). Nach diesen seinem Standpunkt ist nun also das mosaische Gesetz noch heute bis auf den letzen Buchstaben (d.h. in allen Einzelheiten) gültig. Daraufhin gab ich zu bedenken, dass dann die entsprechenden Regeln und Vorschriften ja noch heute im Judentum praktiziert werden müssten und stellte die Frage in die Runde, ob das denn tatsächlich so wäre.
Darauf eingehend meldete sich wieder Texas-Ammerle zu Wort und meinte, dass heute ja keine Opfer mehr gebracht werden können, mit der Begründung, dass es heute keinen Tempel mehr gibt. Auch würden keine Menschen mehr gesteinigt/getötet werden, da es heute so viele Homosexuelle, Ehebrecher usw. gäbe und dann ja (angeblich) die halbe Welt gesteingt werden müsse. Naja, wie auch immer, so ganz beruhigend finde ich diese Antworten nun zwar gerade nicht, aber man muss halt mit anderen Ansichten/Glaubensrichtungen anderer leben, das ist klar.
Was mich an der Sache aber wirklich befremdlich finde ist, dass es offenbar Gläubige gibt, welche das mosaische Gesetz noch heute für voll gültig halten. Das meinte ich, als ich sagte, man macht sich mitschuldig an den Verbrechen. Und dass solche Verbrechen tatsächlich noch heute passieren, wenn auch nicht im jüdischen, doch im muslimischen Bereich (jedenfalls in dem Bereich, in dem das mosaische Gesetz noch heute für gültig gehalten wird...)
Ungeachtet dessen würde ich deshalb aber nun niemanden unterstellen, dass er dieses Gesetz praktiziert, nur weil er es noch für gültig hält. Denn immerhin kann man ja auch noch NEIN sagen und sich widersetzen, ohne Frage. So würde ich es z.B. handhaben, falls ich (gezwungener Massen) unter einer solchen, aus meinem Empfinden heraus unmenschlichen Religion leben müsste (freiwillig würde ich das ohnehin nicht tun...)
Ich hoffe, du verstehst nun, worum es wirklich ging und dass du mit deinen Annahmen völlig falsch liegst. Leider ist es ja so, das man bei oberflächlichem und flüchtigem Lesen schnell zu falschen Schlussfolgerungen kommt und anderen Dinge unterstellt, die in Wirklichkeit gar nicht relevant sind, ist mir auch schon öfter passiert. Man ließt eben nicht immer alles im ganzen Zusammenhang und nimmt sich oft nicht die Zeit, alles genau nachzuverfolgen. Nichts für ungut.


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