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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    genau. Hirntod und Bewusstsein? "Bewusst sein?". Das geht nicht. Wäre möglich, sie meint so etwas wie "Seele"?
    Ich glaube auch nicht, dass die Seele noch im Körper ist, wenn der Hirntod eingetreten ist.

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    in dem Fall wäre es überflüssig, Leute zu anästhesieren, wenn die hirntot sind. ist aber nicht der Fall, der Körper benimmt sich noch sehr lebendig; auch wenn das bewusste Bewusstsein vielleicht nicht mehr vorhanden ist, vom Unterbewussten ist noch eine ganze Menge da. Schliesslich gibt's auch ausserhalb des Kopfes jede Menge Nervenzellen, und die funktioneren grundsätzlich auch nicht anders als die, die im Kopf drin sind, und die sind ja alle noch vorhanden, lebendig und aktiv auch bei Hirntod.

    gruss, barbara
    Ich kenne mich mit der Materie nicht aus, aber ich dachte immer, dass die Reize bestimmter Nervenzellen ins Gehirn weitergeleitet werden. Wenn aber im Gehirn keine Aktivität mehr gemessen werden kann, dann wird da wohl auch nichts mehr dorthin weitergeleitet.

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Woher kommt diese Verurteilung der Menschen? Warum ist Dir nicht egal, wie andere Menschen ihr Leben gestalten?

    Du bist also ein "Opfer" der Umstände?
    Spätestens als Erwachsener kann man sich frei entscheiden!
    Was ist an Beliebigkeit schlimm? Wovor hast Du Angst?
    Weil andere Menschen mit ihrem Glauben mein Leben beeinflussen.
    Da dies so ist, ist jede Kritik angebracht und jede Konsistenz zu prüfen.
    Ich habe es ja schon ein paar mal ausgeführt darum nur eine Aufzählung der direkten Beeinflussungen (Religionsunterricht, Veranstaltungsverbot, Steuern an Kirchen, Glockengebimmel, Sonderrechte der Kirchen im Arbeitsrecht und vieles mehr).

    Ich wiederhole es gern. Religion ist für mich nichts weiter als übereifriges Interpretieren von Literatur. Ein Hobby.
    Und euer Hobby, drängt sich mir auf.

    Ich höre ganz gern Rockmusik. Dennoch zwinge ich keinem meinen Geschmack auf. Mit Religion sollte man es genau so halten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, das ist keine einhellige Meinung. Es gibt Ärzte die das anzweifeln. Du hast, wie so oft, eine vorgefasste Meinung an der Du festhälst, ohne nach links und rechts zu gucken was andere dazu sagen könnten.
    Das Bewusstsein löst sich meiner Ansicht nach erst vom physischen Körper, wenn der Sterbeprozess abgeschlossen ist. Solange die Körperfunktionen noch durch Maschinen aufrecht erhalten werden, hat dies nicht stattgefunden.
    Es gibt immer irgendjemanden der einhellige Meinungen anzweifelt.
    Sogar diese irren Impfgegner oder Chemtrail-Gläubigen finden ab und an Ärzte, die ihre Theorien bestätigen.

    Also gut. "Einhellig" im wörtlichen Sinne bedeutet "ohne Gegenstimmen". Im teleologischen Sinne allerdings bedeutet es,
    "der nahezu komplette Anteil aller relevanten Beteiligten".

    Beispielsweise wären relevante Beteiligte in Fragen "Hirntod" die Bundesärztekammer.

    Und die Stellt fest:
    "Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. [...] Mit dem Hirntod ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt. Wird vom Arzt ein äußeres sicheres Zeichen des Todes festgestellt, so ist damit auch der Hirntod nachgewiesen."

    Quelle
    Geändert von Analuisa (29.04.2015 um 12:28 Uhr) Grund: Quellenangabe durch Moderation ergänzt

  4. Inaktiver User

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Weil andere Menschen mit ihrem Glauben mein Leben beeinflussen.
    Da dies so ist, ist jede Kritik angebracht und jede Konsistenz zu prüfen.
    Ich habe es ja schon ein paar mal ausgeführt darum nur eine Aufzählung der direkten Beeinflussungen (Religionsunterricht, Veranstaltungsverbot, Steuern an Kirchen, Glockengebimmel, Sonderrechte der Kirchen im Arbeitsrecht und vieles mehr).

    Ich wiederhole es gern. Religion ist für mich nichts weiter als übereifriges Interpretieren von Literatur. Ein Hobby.
    Und euer Hobby, drängt sich mir auf.

    Ich höre ganz gern Rockmusik. Dennoch zwinge ich keinem meinen Geschmack auf. Mit Religion sollte man es genau so halten.
    Siehst Du, genau das verstehe ich nicht. Inwieweit etwas Dich beeinflußt liegt doch in Deiner Hand. Es ist eine Frage der Sichtweise, Deiner Haltung dazu. Ich gehöre auch keiner Religion an aber alles was Du anführst tangiert mich in keiner Weise.
    Auch verstehe ich nicht warum Du hier in dieser Rubrik schreibst, Deinen Focus immer wieder darauf richtest. Ändern kannst Du die Gegebenheiten damit nicht. Du kannst Deinen Frust darüber loswerden - ja - aber mal ehrlich, Deine Zeit könntest Du sicher auf angenehmere Weise verbringen, als gegen Windmühlenflügel zu kämpfen.

    Beispielsweise wären relevante Beteiligte in Fragen "Hirntod" die Bundesärztekammer.

    Und die Stellt fest:
    "Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms. [...] Mit dem Hirntod ist naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt. Wird vom Arzt ein äußeres sicheres Zeichen des Todes festgestellt, so ist damit auch der Hirntod nachgewiesen."
    Das ist für mich die einseitige, begrenzte Sicht der Wissenschaft dazu, die zweifle ich an. Ich will hier aber keine Diskussion zur Organspende lostreten. Die gab es bereits an anderer Stelle im Forum zur Genüge, deswegen werde ich das nicht näher ausführen.
    Geändert von Inaktiver User (22.04.2015 um 13:00 Uhr) Grund: Ergänzt

  5. Inaktiver User

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nirgends habe ich gesagt, dass flüchtlinge keinen glauben haben.
    ich glaube nur nicht, dass sie an ein leben danach auch nur ansatzweise denken und dies als tröstlich empfinden,
    wenn sie gerade um das nackte ÜBERleben kämpfen.

    ich habe mal gelesen, dass soldaten im schützengraben, die nicht gläubig waren, zu gott beteten, dass sie lebend da raus kommen.

    ist doch genau das gleiche. nur der lebenswille zählt.
    nicht, was für ein angenehmes, unbeschwertes leben erwartet sie im jenseits.

    Zum Glück war ich noch nicht in einer so verzweifelten Lage wie die Soldaten in einem Schützengraben :-(
    Daher weiß ich auch nicht, was ich machen würde. Man reagiert weder logisch, noch überlegt, wenn man so brutalen Stress hat, wie diese Männer.. Ich weiß, dass Menschen unter extremen Stress seltsam und sehr unterschiedlich reagieren können: manche sind gelähmt, andere müssen zur Toilette, wieder andere zittern und weinen.
    Ich bin gar nicht scharf drauf, das näher kennenzulernen...

    Vielleicht hilft ja so ein Gebet in Momenten tiefster Verzweiflung manchen (nicht allen), um die Fassung wieder zu gewinnen, nicht mehr gelähmt zu sein vor lauter Angst und wieder handlungsfähig zu werden.

    Andererseits sind Gebet und extreme Notsituation nicht immer kompatibel. Manchmal wäre es besser, zu handeln (wenn das möglich ist) und seinen religiösen Gefühlen lieber später Raum zu geben..

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich gehöre auch keiner Religion an aber alles was Du anführst tangiert mich in keiner Weise.
    Es interessiert dich vielleicht nicht, aber es betrifft dich eben doch.

    Gerade erst wieder wurde eine Kindergartenleiterin im bayerischen Holzkirchen entlassen, weil sie heiraten wollte.
    Offenbar handelt es sich um einen katholischen Träger, und sie wollte ihre Freundin heiraten.

    Aus irgendwelchen Gründen glaubt der Arbeitgeber sich hier in das Privatleben seiner Angestellten einmischen zu dürfen. Ein Vorgang, der in Deutschland undenkbar ist, ES SEI DENN es ist dieser fürchterliche Verein Namens Kirche.

    Das einzige, wodurch die katholische Kirche heutzutage noch auffällt ist das Diskriminieren von Menschen mit eigener Lebensvorstellung und Kindesmissbrauch.

    Dennoch lässt man sie quasi-öffentliche Aufgaben übernehmen und gibt ihnen dort freie Hand, obwohl sie offensichtlich rechtswidrige Praktilken anwenden. (§7 i.V.m. §1 AGG)

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zum Glück war ich noch nicht in einer so verzweifelten Lage wie die Soldaten in einem Schützengraben :-(
    Daher weiß ich auch nicht, was ich machen würde. Man reagiert weder logisch, noch überlegt, wenn man so brutalen Stress hat, wie diese Männer.. Ich weiß, dass Menschen unter extremen Stress seltsam und sehr unterschiedlich reagieren können: manche sind gelähmt, andere müssen zur Toilette, wieder andere zittern und weinen.
    Ich bin gar nicht scharf drauf, das näher kennenzulernen...

    Vielleicht hilft ja so ein Gebet in Momenten tiefster Verzweiflung manchen (nicht allen), um die Fassung wieder zu gewinnen, nicht mehr gelähmt zu sein vor lauter Angst und wieder handlungsfähig zu werden.

    Andererseits sind Gebet und extreme Notsituation nicht immer kompatibel. Manchmal wäre es besser, zu handeln (wenn das möglich ist) und seinen religiösen Gefühlen lieber später Raum zu geben..
    Ich war schon im wahrsten Sinne des Wortes sterbenskrank und es stand auf der Kippe.
    Bei mir fand dort kein religiöser Automatismus statt. Es gab keinerlei Erleuchtung oder bitten an einen unsichtbaren Zauberer.
    Stattdessen habe ich mich auf die Hilfe der Notärzte, später auf das Krankenhaus und danach auf die Reha verlassen.
    Kurzum, ich habe an die Menschen geglaubt, die sich um mich bemüht haben.

  8. Inaktiver User

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen
    Ich war schon im wahrsten Sinne des Wortes sterbenskrank und es stand auf der Kippe.
    Bei mir fand dort kein religiöser Automatismus statt. Es gab keinerlei Erleuchtung oder bitten an einen unsichtbaren Zauberer.
    Stattdessen habe ich mich auf die Hilfe der Notärzte, später auf das Krankenhaus und danach auf die Reha verlassen.
    Kurzum, ich habe an die Menschen geglaubt, die sich um mich bemüht haben.

    DA hast du Glück (und fähige Ärzte) gehabt :-)

    Beten ist ja nicht (so seh ich das) nicht nur ein wenig realistisches Bitten an eine höhere Macht.
    Man konzentriert sich auf etwas, man kann dabei zur Ruhe kommen, sich entspannen.
    Vorgefertigte Gebete, die man in- und auswendig kennt, sind ein angenehmer Automatismus, um seine Gedanken auf etwas anderes als die Bedrohung zu lenken und können daher hilfreich sein.
    Bei Menschen, die "sich sammeln" - und das tut man, wenn man betet - normalisiert sich der Blutdruck, man beruhigt sich,
    man gewinnt Vertrauen (in was auch immer) und hat einen praktikablen Weg gefunden, sich in Notlagen selbst ein wenig zu helfen.

    Ich verstehe Menschen, die beten...es kann sehr heilsam sein...und manchmal, wenn keine Option - keine Heilung mehr möglich ist, beruhigend..

  9. gesperrt

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von liebestoll Beitrag anzeigen
    Ich kenne mich mit der Materie nicht aus, aber ich dachte immer, dass die Reize bestimmter Nervenzellen ins Gehirn weitergeleitet werden. Wenn aber im Gehirn keine Aktivität mehr gemessen werden kann, dann wird da wohl auch nichts mehr dorthin weitergeleitet.
    Es werden einige Punkte im Hirnstamm gemessen, ob das dann wirklich das Relevante misst, keine Ahnung. und ob sich Bewusstsein nur und ausschliesslich über das Gehirn im Körper verankert oder womöglich auch sonst noch wo, wär auch noch eine gute Frage.

    gruss, barbara

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es werden einige Punkte im Hirnstamm gemessen, ob das dann wirklich das Relevante misst, keine Ahnung. und ob sich Bewusstsein nur und ausschliesslich über das Gehirn im Körper verankert oder womöglich auch sonst noch wo, wär auch noch eine gute Frage.

    gruss, barbara
    möglich, dass es bei Hirntod im... öhm, naja..... (...) ist.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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