Du ziehst deine Menstruationsschmerzen als Beispiel für das Aushaltenkönnen von Schmerz her.
Während es hier u.a. um körperlich zugefügte Schmerzen in Bürgerkriegen oder bei Krebskranken ging.
Und du kannst dich nicht reinversetzen in die unendlich und unerträglich leidenden Menschen irgendwo anders denn "hier". Hauptsache du kannst dich mit deinem "Schmerz" anfreunden. Er dauert ja eh nur den ersten Tag der Menstruation. Bravo, gut gemacht.
Das nenne ich mal Empathie.
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13.04.2015, 16:33
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
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13.04.2015, 16:48
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Hallo bae, danke für Dein Post #648
Du gehst sehr pragmatisch mit der Aussicht auf (und dem tatsächlich erlittenen) Schmerz und Leid um. Das hat etwas Erfrischendes für mich.
Andererseits glaube ich, dass Du diese starke, innere Haltung anderen, die gerade inmitten einer Katastrophe stecken, nur (positiv) nahebringen kannst, wenn Du gleichzeitig vermitteln (oder durchscheinen lassen) kannst, dass Du sie auch emotional verstehst und respektierst, also mit_fühlst. Also, Dich durchaus emotional mit ihnen verbindest. Dich also mit ihnen (emotional) solidarisierst. Ansonsten hat das was von einem kalten Aufruf à la "Nun sei mal nicht so jammerig. Zähne zusammengebissen und durch!"
Naja, aber ich denke, so meintest Du es auch nicht.
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13.04.2015, 17:21
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13.04.2015, 17:33
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Manches ist durchsichtiger als es scheint.
Gewaltig ist der Unterschied zwischen x und u!
Ein Piratenboot ist kein Kirchenschiff.
Seize the Day, Heaven Can Wait
If you could read my mind, love, what a tale my thoughts could tell....(Gordon Lightfood)
Allegro con brio
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13.04.2015, 17:36
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Manches ist durchsichtiger als es scheint.
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13.04.2015, 17:40Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Nein, ich sage niemand, wie er/sie zu leiden hat.
Wie könnte ich...ist Leiden doch individuell - ein jeder leidet seiner Persönlichkeit entsprechend...und freut sich seiner Persönlichkeit entsprechend.
Ich habe nur gesagt, dass manche Menschen an ihrem Leid zerbrechen und ich sowas als nicht sinnbringend ansehe.
Kommt jetzt noch der allmächtige Gott als übergeordnete Kraft ins Spiel, der dieses ganze Chaos angeblich lenken/verwalten soll, wird's gänzlich dubios - lässt er doch sein Ebenbild verzweifeln und zerbrechen.
Als Gott sollte er doch andere Möglichkeiten haben, die Menschen weiter zu bringen...und nicht auf die typischen Spannungselemente eines Tatort (Vergewaltigung, Mord, Folter, seelische Qualen) setzen, um den Menschen Entwicklung zu ermöglichen...es spiegelt rein menschliche Denkweise wieder..
Nicht jeder Mensch ist tapfer und erträgt wie dein Mann schlimme Situationen. Auch die Schwachen brauchen Verständnis.
Viele wissen nicht, wie sie mit einem Pflegefall umgehen sollen und benehmen sich..eigenartig...nicht aus Bosheit, sondern aus Verlegenheit. Ging mir früher als junges Mädel genauso...
Was wäre, wenn Gott dafür sorgen würde, das die Welt friedlich ist?
Wäre prima...kann er aber nicht, weil es ihn nicht gibt...
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13.04.2015, 17:40
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
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13.04.2015, 17:43
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
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13.04.2015, 18:00Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Periodenschmerz und den Schmerz, den ein schwer Krebskranker zB empfindet, kann man nicht vergleichen...auch nicht mit den Schmerzen, die einen Verbrechensopfer bewusst zugefügt wurden.
Die Mens geht rum...kann echt weh tun, aber hey, 2 Spalttabletten und Leben geht weiter..damit kann frau leben.
Aber mit den heftigen Schmerzen, dass ein junger Mensch sinnlos sterben muss (gab es in meiner Familie zB) kann man sich einfach nicht anfreunden.
Was den Körper angeht: ich sehe den Körper als den Tempel meiner Seele an. Klar nutze ich diesem Tempel, aber ich ehre und achte ihn (auch wenn das jetzt irgendwie blöde klingt). Ich BIN dieser Tempel...was ihm geschieht, geschieht auch mir.
Also passe ich gut auf ihn auf...
Was Schmerzen angeht: neenee - ich bin der Typ, der sich beim Zahnarzt gerne eine Spritze verpassen lässt ;-)
Wenn ich Schmerz egal welcher Art vermeiden kann, dann tu ich das - bei mir und bei anderen auch. Anders gesagt: ich versuche mir anderen und mir gut umzugehen und niemanden leichtfertig zu verletzen.
Manchmal ist es unumgänglich..
Ich sehe auch nicht, dass alles, was ist, zum Benutzen da ist. Manches ist zum Ansehen, zum Bestaunen - ich muss mir nicht alles "zunutze" machen..Das ist es ja, was uns von anderen Lebewesen unterscheidet: wir haben ein Bewusstsein, sollten nicht vom Ego getrieben sein und uns "alles" nutzen, was geht. Gier ist nämlich eine...Todsünde ;-)
Glaubst du wirklich, dass du entscheiden kannst, wie du dich mit Menschen verbindest?
Man kann professionellen Abstand halten - aber ganz oft sind es die, die anderen (berufsmässig zB) helfen, die irgendwann selbst Hilfe brauchen...wir sind alle nur Menschen..
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13.04.2015, 18:31
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Nein, ich meinte tatsächlich solche Sätze, hier z.B. von auchda:
Ich habe nicht das Bedürfnis, einen Menschen der leidet, ob in Afrika oder in meiner Nachbarschaft, zu erklären, warum das aus meiner Sicht so ist und ob das hilfreich ist oder nicht.Erkläre mal den Opfern von Verbrechen in Indien, in Syrien...den Sinn ihres Leides!
Du verwechselst nun nicht Mitgefühl mit Jammerei, wie schlimm und wie schrecklich doch alles ist? Ich glaube da steckt mehr die Angst dahinter, es könnte einen selber treffen? Ich weiß es nicht.
Zitat von Zazu2
Und trotzdem gestehe ich jedem zu, zu leiden über was und wann er möchte. Sei es der Tod eines Angehörigen oder weil der Mann langweilig geworden ist.
Mein Motto: alles hat seine Zeit und ich habe selber schon öfter erlebt, wie schön das Leben nach Tiefpunkten ist.Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.



sind, aber falls es mir nicht passieren sollte, mich in einen mittelalterlichen Folterkeller als Opfer zu verirren, sind das alles Dinge, die mir eher nicht passieren werden. 
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