Das irritiert mich auch mit dem Ablass oder zur Beichte gehen dieses die Katholiken verwenden. Wie kann man meinen alles ist im Lot wenn man für sich z. b. gravierende Lebensfehler macht. Ich selbst bin jetzt kein Katholik sondern protestantisch lutherisch und ich habe auch aus Verständnis heraus aus meiner Freiheit die mir gegeben ist etwas daraus zu machen desgleichen dafür Verantwortung zu übernehmen aber schon aus Respekt vor den eigenen Wurzeln und Tradition heraus. Wer nicht selbst entscheidet der wird entschieden....
Antworten
Ergebnis 491 bis 500 von 968
-
22.03.2015, 10:26
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
- Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
von Bruce Lee
-
22.03.2015, 10:27Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Ich denke, es wäre interessant für Dich ihn Dir mal anzusehen.Nein, kenn ich nicht.
Woher weisst Du was Du weisst?
Wieviel Einfluss hast Du auf das, was um Dich herum passiert?
Glaubst Du, Du bist lediglich Opfer Deiner Umstände?
Was ist Wirklichkeit und was sind Gedanken?
Wie wirklich ist unsere Realität?
Diese Fragen sind das zentrale Thema des Films "What the Bleep do we know!?".
14 Wissenschaftler und Dozenten geben verblüffende Antworten auf die Fragen des Lebens !
-
22.03.2015, 10:27Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Ich habe tatsaechlich mal jemanden getroffen, der aus diesem Grund seinen Glauben abgelegt hat. Ich gebe zu, ich war total verblüfft, weil ich niemals gelernt habe, dass man betet "ich will das" und dann kriegt man das (verkürzt ausgedrückt).
Es scheint also sowas tatsaechlich gelehrt zu werden - er selbst kam aus einem freikirchlichem Umfeld.
-
22.03.2015, 10:38Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Da muss ich mal wieder eingreifen

Mamgi hat das sehr verkürzt und somit falsch dargestellt.
Als ob man jemanden umbringen darf und das in der Beichte erzählt und dann klopft einem der Pfarrer auf die Schulter und sagt 'alles gut, Junge'
Nein, im Grunde ist der Prozess wenn man etwas falsches gemacht hat sehr aehnlich wie in der evangelische Kirche.
Das wichtigste um zu erkennen wenn Du etwas falsch gemacht hast ist eben diese Erkenntnis und die Reue.
Und natürlich muss man Fehler im Leben wieder gut machen.
Aber man kann, sicher auch als evangelischer Christ, darüber "mit Gott reden" und auch ihn um "Verzeihung" bitten.
Bei der katholischen Kirche gibt es hierzu zusaetzlich die Möglichkeit der Beichte, also eines Gespraechs mit dem Pfarrer.
Das kann eine Art Katylasator sein, es nicht alles mit sich allein auszumachen, sondern im Gespräch ... Und es hat tatsaechlich Ähnlichkeiten zu einer sehr modernen Form ... der Therapie.
Auch hier sieht man die befreiende Wirkung des Gespraechs.
C.G. Jung, einer der großen Väter der modernen Psychologie, war übrigens großer Anhänger der Beichte und sah die Rolle des Priesters als sehr wichtig an.
Tatsächlich ist die Beichte aber immer weniger beliebt, sie wird selten praktiziert...
Ein wichtiger Grund könnte tatsaechlich sein, dass die Therapie die bevorzugte Form geworden ist um über belastende Dinge zu reden.
Ablasshandel, aber das weisst Du wohl selbst, war eine Fehlentwicklung in der Kirche des Mittelalters. Er ist seit 1562 verboten.Geändert von Inaktiver User (22.03.2015 um 10:44 Uhr)
-
22.03.2015, 10:41Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Bei mir wars leider nicht so entspannt... trotzdem hatte ich die Chance, im christlichen Glauben zu wachsen. Es sit mir nicht gelungen. Im Gebet habe ich mich sogar immer besonders allein gefühlt... eine Konfrontation mit meinen Ängsten und Wünschen, mit der ich dann doch alleine bleibe. Da gibt es wohl einen Schritt, den ich nie geschafft habe.
Ja, sehr überzeugend sogar, was menschliche Tugend (ein Wort, welches heute altmodisch klingt, leider) angeht - nur eben nicht dafür, dass Gott da ist als uns zugewandtes höheres Wesen und dass er einen guten Plan für uns hat.Aber natürlich kann auch Jesus, das Neue Testament überzeugen, wenn man sich damit befasst ... und da bin ich ja nicht die einzige.
Ja, letztendlich ist das wohl so - genau wie in der Liebe auch.Letzendlich glaube ich, dass ein aktiver Glaube aus einer Entscheidung heraus resultiert.
Religionen haben sich schon immer gegenseitig beeinflusst, sofern die eine nicht die andere ausgemerzt hat.Ich finde das aber letzlich nicht schlimm, wobei ja tatsächlich das Christentum in Deutschland eher auf dem Rückzug ist und andere Religionen, z.B. der Buddhismus auf neues Interesse stoßen.
Ich persönlich finde das zwar schade, weil ich denke, dass sich viele nur sehr oberflächlich mit dem Christentum befassen und unseren eigenen kulturellen und religiösen Reichtum nicht zu schätzen wissen, andererseits gibt es wohl eben diesen 'Wettbewerb'.
Das finde ich sehr spannend.
Den Buddhismus empfinde ich eher als Philosophie denn als Religion, weil Buddha keine Gottheit ist.
Sein liebster Satz ist mir: "Glaube nichts, was du nicht selbst für wahr und gut befinden kannst" was auch die Selbstverantwortung des Menschen hervorhebt.
Die Frage ist halt: wie tief muss ich mich mit einem Glauben befassen, um überhaupt über die Eingangshürde hinweg zu kommen - ob es überhaupt einen Gott gibt?
-
22.03.2015, 10:41
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
ich bin ja katholisch, zur Beichte geh ich trotzdem nicht. Wenn ich was zu beichten habe, sag ich das direkt dem Herrgott und nicht seinem Bodenpersonal.
Die Grundidee der Beichte ist allerdings durchaus sinnvoll. Fehler, die ich machte, hab ich nun mal gemacht, und die lassen sich nicht mehr rückgängig machen. passiert ist passiert. Shit happens.
Aber ich kann mir selbst und andern verzeihen, ich kann daraus lernen und es ab sofort anders - hoffentlich besser - machen, und ich kann von vorne anfangen, ohne dass ich mich für den Rest meines Lebens innerlich zerfresse.
gruss, barbara
-
22.03.2015, 10:46
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Wenn ich als Katholik sündige (das kann vom harmlosen Lügen bis zum Mord reichen), gehe ich zur Beichte, spreche mit dem Pfarrer über meine Sünde, bereue, tu Buße und damit ist die Sünde erledigt.
z.B.: ich habe einen Menschen getötet, der Kirche reicht es aus, wenn ich so wie oben vorgehe. Daher auch das Beichtgeheimnis - dieses gilt auch bei Mord und ich werde nicht der weltlichen Gerichtsbarkeit übergeben!!!
Gott verzeiht alles steht in der Bibel!
Hinfallen, Krone richten, weitergehen. 
-
22.03.2015, 10:47
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Du hast den Schritt benannt. Und das hängt davon ab, wie beharrlich und entschlossen du bist. so im Sinne von "ich hör erst auf, wenn ich eine Antwort kriege, und eine Antwort, die ich verstehe!"
Die Motivation dafür ist natürlich leichter dann zu haben, wenn man grad an einer existenziellen Lebenskrise leidet und nirgends mehr einen Ausweg sieht, aber ich wünsche dir nun nicht eine solche Krise, nur damit du beim Beten in Kontakt mit dem Göttlichen kommen kannst, das wär ein fieser Wunsch.
Die Antwort, die ich beim Beten kriege, ist in der Tat dieses Gefühl "es ist alles in Ordnung, es ist alles gut, trotz der katastrophalen Umstände."
gruss, barbara
-
22.03.2015, 10:48Inaktiver User
-
22.03.2015, 10:48



Zitieren