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  1. Moderation

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen
    Und ja, in der Regel fühlen sich Ungläubige Gläubigen gegenüber überlegen.
    Das liegt in der Natur der Dinge, wenn man das Gefühl hat, jemand sei auf dem Holzweg.
    Dies gilt vermutlich genauso für die andere Seite.

    Interessant, dass es vielen so schwer fällt, die Perspektive zu wechseln, und das, was man für sich selbst in Anspruch nimmt, auch den anders Denkenden zuzugestehen.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Dies gilt vermutlich genauso für die andere Seite.

    Interessant, dass es vielen so schwer fällt, die Perspektive zu wechseln, und das, was man für sich selbst in Anspruch nimmt, auch den anders Denkenden zuzugestehen.
    Der Perspektivwechsel ist hier ja auch leider nicht möglich.
    Es geht ja nicht darum ob jemand das Recht hat zu glauben was er will, natürlich ist das so.
    Es geht allerdings um die Frage, wie es wirklich ist.
    Dem Gläubigen reicht sein Glaube als Antwort. Dem Ungläubigen reicht das nicht. Das ist leider unvereinbar.

  3. gesperrt

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen
    Es gibt nur schlechten Religionsunterricht, denn es wird etwas verwissenschaftlicht und in die Schulen gebracht, was entweder in die Kirchen oder in den Deutschunterricht gehört.
    Schule hat keineswegs nur die Aufgabe, (Natur)Wissenschaft zu lehren.

    Letztlich wird lediglich überspitzt formuliert, dass die Religion die Philosophie vergewaltigt, in dem die Gedankenprozesse zur Fragestellung nach "Sinn des Lebens" oder "Gut und Böse" unterbindet und mit einem dicken "GOTT" beantwortet.
    Da hat mir Religion und religiöser Praxis nun so gar überhaupt nichts zu tun. Auch in religiösen Kontexten muss ein Mensch selbst seinen Weg finden, und den Sinn seines Lebens. Religion stellt allerdings eine Menge Werkzeuge zur Verfügung, wie ein Mensch diesen persönlichen, eigenen Sinn finden kann, was ja durchaus lebenspraktisch relevant ist, zB hinsichtlich der Berufswahl.

    Mozart war religiös, der Sinn seines Lebens war allerdings "Musik" und nicht "Gott". Newton war religiös, der Sinn seines Lebens war "Forschung", nicht "Gott". mittelalterliche Handwerker waren religiös, deren Sinn im Leben war das Schaffen von Produkten ihres Handwerks - durchaus "ad maiorem gloriam dei", zum grösseren Ruhm Gottes, aber nicht direkt Gott. Und wenn man sieht, wie schön die Dinge sind, die sie geschaffen haben, da können wir Modernen daneben in vieler Hinsicht und wie grüne Schulbuben fühlen.

    Und ja, in der Regel fühlen sich Ungläubige Gläubigen gegenüber überlegen.
    Gibt's denn irgendwelche Belege dafür, dass dieser Glaube stichhaltig ist? sidn Ungläubige reicher, glücklicher, kommen sie besser mit Lebenskrisen zurecht, sind sie schöner, haben sie bessere Beziehungen, machen sie bessere Kunst...?


    Das ist auch gar nicht persönlich gemeint, sondern Ausdruck einer gewissen Neugier.
    Das Gefühl von Überlegenheit hat mit Neugier aber nichts zu tun, weil da ja schon von Anfang an klar ist, welche Option als die beste betrachtet wird. Neugier würde das offen lassen.



    Was bringt die religiösen Menschen dazu, ihren Verstand und ihre Fähigkeit selbst eine Ethik und Moral zu entwickeln einer religion unterzuordnen. Warum entwickeln sie keinen eigenen Sinn für's Leben, sondern nehmen ihn von außen an?
    Weil wir kulturelle Wesen sind...? Wirfst du Ingenieuren etwa auch vor, dass sie das Rad kopieren und den Gebrauch des Feuers, und nicht alles von Null an selbst entwickeln? Oder den Physikern, dass sie die Newton'schen mechanischen Gesetze aus Schulbüchern lernen, und nicht ganz von allein und selbst drauf kommen?

    von traditionellem Wissen zu profitieren, heisst ja nicht, es unkritisch und eins zu eins zu übernehmen. Sondern man kriegt damit eine Basis, Material und Werkzeug, mit dem man dann selbst arbeiten kann und durchaus auf seine eigene, persönliche Art damit arbeiten kann.

    Wenn ich meine philosophischen Fragen von der Kirche für mich beantworten lasse, ohne sie selbst erarbeitet zu haben, und die Kirche verliert ihre Integrität, würde dann nicht meine Welt zusammen brechen? (Ich schaue zu dir Odenwaldschule und katholische Kirche)
    nein, weil ich ja nicht einfach copy paste mache, sondern auch die Inhalte der Bibel, die Lehren der Kirchenväter, die Katechismen etc mir selbst aneigne, zu verstehen versuche, hinterfrage.

    Würde für dich der Satz des Pythagoras denn ungültig werden, wenn du erfahren würdest, dass der Mathematiklehrer, der ihn dir beigebracht hat, pädophil ist?

    gruss, barbara

  4. gesperrt

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen
    Dem Gläubigen reicht sein Glaube als Antwort. Dem Ungläubigen reicht das nicht.
    Dieser dein Glaube stimmt nicht mit den Tatsachen überein.

    gruss, barbara

  5. Moderation

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    @Nasenmann, ich bezog mich ausdrücklich auf das Überlegenheitsgefühl, das du ansprachest.

    Wenn es für dich so selbstverständlich ist, dass du dich als "Ungläubiger" Gläubigen überlegen fühlst, solltest du ihnen dieses Recht umgekehrt genauso zugestehen, findest du nicht?
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.

    ... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    @Nasenmann, ich bezog mich ausdrücklich auf das Überlegenheitsgefühl, das du ansprachest.

    Wenn es für dich so selbstverständlich ist, dass du dich als "Ungläubiger" Gläubigen überlegen fühlst, solltest du ihnen dieses Recht umgekehrt genauso zugestehen, findest du nicht?
    Na klar.

    Auch ich wurde von Katholiken damals mitleidig angesehen, dass ich "nur" standesamtlich geheiratet habe. Ist ja völlig legitim.

    Allerdings sind die Fakten eher auf unserer Seite.
    Alle gewichtigen religiösen Fragen, denen man im Laufe seines Lebens begegnet, werden systematisch widerlegt.
    Nicht der Nikolaus, sondern die Eltern haben die Schokolade in den Stiefel gesteckt. Nicht der Osterhase, sondern die Eltern haben die Eier versteckt. Den Weihnachtsmann gibt es nicht, und ob es Geschenke gibt liegt nicht am brav sein, sondern am Kontostand der Eltern.
    Die Zahnfee tauscht die Zähne nicht gegen Geschenke. Man wird von Eltern und Gesellschaft ständig angelogen, damit einem das Leben "schöner" gemacht wird.
    Die Kirchen machen exakt das selbe.
    Lediglich bei Gott wird man gesellschaftlich nicht belächelt.
    Faktisch gibt es allerdings keinen Unterschied zwischen Osterhase und Gott. Weder Existenz noch Nicht-Existenz können bewiesen werden.
    Stellt sich halt die Frage, was sollte beim Glauben an Gott also anders sein, als am glauben an den Osterhasen?

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Deine Beispiele sind sehr schlecht gewählt. Es gibt im christlichen Glauben weder den Osterhasen, noch den Weihnachtsmann und auch kein Nikolaus kommt höchstpersönlich vorbei. Die Zahnfee ist in der Erziehung auch eine ziemlich neue Erfindung.

    Deine Argumentation ist daher nicht schlüssig.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Deine Beispiele sind sehr schlecht gewählt. Es gibt im christlichen Glauben weder den Osterhasen, noch den Weihnachtsmann und auch kein Nikolaus kommt höchstpersönlich vorbei. Die Zahnfee ist in der Erziehung auch eine ziemlich neue Erfindung.

    Deine Argumentation ist daher nicht schlüssig.
    Für Kinder ist der Weihnachtsmann gottgleich. Er sieht dich immer und führt Buch über deine Sünden.
    An Weihnachten kommt die große Abrechnung und du bekommst Geschenke oder nicht.
    Am Ende wird dir aber eh alles vergeben und es gibt dennoch Geschenke, denn er ist ja der Gute.
    Nüchtern betrachtet ist es ein Machtmittel, um Kinder dazu zu veranlassen brav zu sein. Initiert und gesteuert von den machthabenden.
    Das ist Religion in seiner reinsten Form.
    Eine Parallelreligion zum Christentum für Kinder.

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Und wer erzählt das seinen Kindern?

    Christen werden schon den Kindern erzählen, dass an Weihnachten die Geburt Christi gefeiert wird und zu Ostern die Auferstehung. Der Weihnachtsmann ist eine recht amüsante Geschichte eines Brauseherstellers und der sieht dem Nikolaus so ähnlich wie ein Zwilling. Selbst meine muslimischen Nachbarn feiern an Heiligabend ein Geschenkefest mit Tannenbaum, weil die Kinder das eingefordert haben.

    Ergänzung:
    ich gehe davon aus, dass Du Deinem eingeschulten Sohn niemals ein Märchen vorgelesen hast. Denn Märchen sind selten wahr, sie stellen eine Zauberwelt vor, die der Wirklichkeit nicht stand hält.
    Wobei Märchen, Mythen und Sagen immer etwas mit Psychologie zu tun haben. Es werden menschliche Abgründe, Hoffnungen und Ängste dargestellt, die jeder auch in eigenem Erleben kennen lernt.
    Geändert von Opelius (21.03.2015 um 13:14 Uhr)
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Und wer erzählt das seinen Kindern?

    Christen werden schon den Kindern erzählen, dass an Weihnachten die Geburt Christi gefeiert wird und zu Ostern die Auferstehung. Der Weihnachtsmann ist eine recht amüsante Geschichte eines Brauseherstellers und der sieht dem Nikolaus so ähnlich wie ein Zwilling. Selbst meine muslimischen Nachbarn feiern an Heiligabend ein Geschenkefest mit Tannenbaum, weil die Kinder das eingefordert haben.

    Ergänzung:
    ich gehe davon aus, dass Du Deinem eingeschulten Sohn niemals ein Märchen vorgelesen hast. Denn Märchen sind selten wahr, sie stellen eine Zauberwelt vor, die der Wirklichkeit nicht stand hält.
    Wobei Märchen, Mythen und Sagen immer etwas mit Psychologie zu tun haben. Es werden menschliche Abgründe, Hoffnungen und Ängste dargestellt, die jeder auch in eigenem Erleben kennen lernt.
    Ich habe ihm auch vom Weihnachtsmann erzählt. Nichts macht Kinder wetterfester gegen religion, als das Entdeckendürfen, dass hinter Hokuspokus immer Menschen stecken.
    Als meine Kinder anfingen skeptisch zu werden und entdeckten, dass wir hinter dem Weihnachtsmann steckten, war das ein echter Gewinn.
    Plötzlich gab es das weihnachtliche Bestrafungsszenario der Geschenke/Rute nicht mehr, sondern das Fest wurde zu einer Gelegenheit zu der man sich eine Freude macht.
    Sie fingen an Geschenke für uns zu basteln und Bilder zu malen, um uns auch eine Freude machen zu können. Sie waren begeistert, Spendenpakete zu packen für Leute die nicht so privilegiert wie wir leben, weil sie wussten, dass es einen Unterschied macht und nicht irgendein Zauberwesen hinterher eh alles schön macht.
    Man ist manchmal überrascht, wie emphatisch kleine Menschen sein können, wenn sie merken, dass man das Leben anderer durch nette Gesten positiv verändern kann, und dass es eben nicht, wie selbstverständlich vom Himmel fällt.
    Es stecken eben wir hinter den Weihnachtsgeschenken. Eventuell haben wir dafür Entbehrungen inkauf genommen. Die Kinder können dies erkennen und darüber lernen, dass es etwas Gutes ist, auch für andere Menschen Gutes zu tun, selbst wenn es schmerzt.
    Dafür ist die Weihnachtsmanngrschichte Gold wert.

    Der Weihnachtsmann wurde von Coke nur benutzt. Letztlich ist er aber die Übernahme des niederländischen Sintaklass. Aus ihn wurde Santa Claus. Nikolaus und Sintaklass sind quasi das gleiche.

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