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  1. gesperrt

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Vor allem, wenn ich (und andere)mich bemühe, hier Differenzierungen einzubringen, so werden sie schlicht ignoriert und einfach Christen pauschal als ungebildete Schnösel verunglimpft. Ich finde das unwürdig.
    äh - du findest es ungebildet schnöselig, den Zufall herbeizuziehen, um göttliche Inspiration zu finden. Ich finde das keineswegs ungebildet schnöselig, sondern klug und pragmatisch und wirkungsvoll.

    mei mei, was da wieder alles hinein interpretiert wird, was da gar nicht steht...

    gruss, barbara (Christin)

  2. gesperrt

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Wie kann man nur spöttisch beissend sein.
    Das ist nicht spöttisch und nicht beissend.

    Ich denke du hast wenig Ahnung davon was einen Christen ausmacht...
    du denkst falsch.

    gruss, barbara

  3. gesperrt

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Akzent Beitrag anzeigen
    Vielleicht verhält es sich mit Gottgläubigen so, dass die Gottesexistenz oder ob Gott wirklich existiere einfach selbstverständlich ist. Sie werden erst gar nicht geplagt von Fragen ob Gott wirklich existiere. Keine Spur von einer Notwenigkeit nach Gott fragen zu müssen.
    Als Gläubige frage ich nicht NACH Gott, sondern ich frage Gott, wenn ich eine Frage habe. Und da ich befriedigende Antworten erhalte, regelmässig und immer wenn ich frage, ist der Fall für mich erledigt: Gott ist wirklich, und wirksam.

    Ob das jetzt sonst jemand glaubt, dem es an solchen Erfahrungen fehlt... nun, jeder Mensch muss selbst wissen, was er alles herausfinden will, und was nicht. Mir ist auch völlig egal, was andere glauben oder annehmen, wie sie sich auf ihren Tod vorbereiten, wie sie ihrem Leben einen Sinn geben - oder auch nicht.

    Und andere die auch auf dem feinen Instrument der Gedankenwelt spielen zweifeln eben oder lehnen ganz ab und sagen sich dass Gott wohl eine selbst geschaffene Illusion ist.
    Wenn es an der Datenbasis aus der Erfahrung fehlt, haben alle Gedanken der Welt keinen Ansatzpunkt für ein kompetentes Urteil, sondern dann bleibt wirklich alles sterile, leere Fantasie.

    Wo Erfarungen vorhanden sind, ist's etwas Anderes.

    gruss, barbara

  4. Inaktiver User

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre dann aber ein erlernter oder aufgesetzter Glaube, der so vernichtet werden kann wie du es beschreibst, print. Wahrhafter Glaube ist etwas tief im Innern verankertes
    Das ist es ja. Man kann Glauben nicht aufsetzen, aufzwingen, diktieren oder vorschreiben.
    Entweder man kann...oder nicht...

  5. Inaktiver User

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das wäre dann aber ein erlernter oder aufgesetzter Glaube, der so vernichtet werden kann wie du es beschreibst, print. Wahrhafter Glaube ist etwas tief im Innern verankertes
    Wenn das so ist - wie kommt es dann zu diesem "im Inneren verankerten"?

    Ich bin katholisch getauft worden. Es gab Zeiten, da WOLLTE ich glauben. Es ist mir nicht gelungen, bzw. ich habe diesen Glauben verloren.

    Hab ich was falsch gemacht - habe ich irgendwie "falsch geglaubt"?
    Fehlt mir etwas im Inneren - kann sich da einfach nichts verankern?
    Oder hatte Gott keine Interesse an mir?

    Ich weiß, solche Fragen könnten schon wieder als Provokation verstanden werden. Ist aber nicht so gemeint - das ging mir tatsächlich alles schon mal durch den Kopf, damals. Ich habe aber meinen Frieden damit gemacht, für mich funktioniert es eben leider nicht.

    Ich kann mir auch vorstellen, dass Glauben mit persönlichen Erfahrungen zu tun hat. Nicht nur - aber eine Rolle spielt es schon.

  6. Inaktiver User

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Ich kann mir auch vorstellen, dass Glauben mit persönlichen Erfahrungen zu tun hat. Nicht nur - aber eine Rolle spielt es schon.
    Das kann ich von meiner Seite aus bestätigen. Hätte ich nicht entsprechende (übersinnliche) Erfahrungen gemacht, fiele es mir auch schwer manches zu glauben.

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    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das habe ich noch nie so gesehen.
    Meiner Meinung nach fragt die Religion nach dem "Warum?"
    Und beantwortet das mit „Da ist Gott, und seinen Gründe und sein Wirken sind unergründlich, und Du sollst es und ihn nicht hinterfragen!“ Das ist keine Antwort auf die Frage nach dem Warum, sondern ein Verbot, diese Frage zu stellen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und auf das "Warum?" hat die Wissenschaft keine Antwort.
    Kann sie auch gar nicht haben.
    Wenn Du damit die Frage meinst, wieso die Welt so ist, wie sie ist, in dem Sinne, weshalb die Naturgesetze so sind, wie sie sind, dann würde ich das so nicht sagen. Es gibt heute keine Antwort aus dem Bereich der Wissenschaft, aber das bedeutet nicht, dass es nicht irgendwann möglich sein wird. Es gibt durchaus Spekulationen in diesem Bereich, die vielleicht eines sehr fernen Tages in den Bereich einer Beweisbarkeit kommen könnten.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es sei denn man bezieht die Philosophie und die Religion mit ein in den Wissenschaftskanon.
    Da gibt es ja auch keine Antworten auf die Frage nach dem Warum. Außer komischen Geschichten und komischen Regelwerken.

  8. Inaktiver User

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Und beantwortet das mit „Da ist Gott, und seinen Gründe und sein Wirken sind unergründlich, und Du sollst es und ihn nicht hinterfragen!“ Das ist keine Antwort auf die Frage nach dem Warum, sondern ein Verbot, diese Frage zu stellen.
    Du musst einen sehr schlechten Religionsunterricht gehabt haben.

    Wenn Du damit die Frage meinst, wieso die Welt so ist, wie sie ist, in dem Sinne, weshalb die Naturgesetze so sind, wie sie sind, dann würde ich das so nicht sagen. Es gibt heute keine Antwort aus dem Bereich der Wissenschaft, aber das bedeutet nicht, dass es nicht irgendwann möglich sein wird. Es gibt durchaus Spekulationen in diesem Bereich, die vielleicht eines sehr fernen Tages in den Bereich einer Beweisbarkeit kommen könnten.
    Weshalb die Gesetze so sind wie sie sind ist nicht die Frage nach dem Warum, letzendlich nach dem Sinn des Lebens. Die wird Dir weder die Physik noch die Chemie noch die Biologie geben können. Das ist auch nicht deren Aufgabe.

    Da gibt es ja auch keine Antworten auf die Frage nach dem Warum. Außer komischen Geschichten und komischen Regelwerken.
    Wenn für Dich Philosophie und Religion Geschichten und komische Regelwerke sind, warum schreibst Du dann in diesem Forum?

    Du interessierst Dich doch letztlich überhaupt nicht ernsthaft für eine andere Sicht der Welt als Deine, Du scheinst Dich Gläubigen Menschen extrem überlegen zu fühlen und wertest hier wirklich komplette Geistesdisziplinen als nutzlosen Müll ab und lehnst es ab auch nur ein bisschen zu differenzieren.

    Da Du ja selbst die Philosophie komplett abwertest, hier zumindest ein bisschen Allgemeinbildung zu diesem Thema:
    Philosophie
    Zitat
    Es gibt Probleme die sich nicht mit Hilfe der "gewöhnlichen" Wissenschaften bearbeiten lassen: Die Fragen nach dem, was "gut" und "böse" ist, was "Gerechtigkeit" bedeutet, ob es einen Gott gibt, ob der Mensch eine unsterbliche Seele besitzt oder was der "Sinn des Lebens" ist.

    Eine weitere Klasse von Fragen, kann ebenfalls nicht Gegenstand der Wissenschaften sein:
    So untersucht die Biologie zwar die Welt des Lebendigen, sie kann aber nicht bestimmen, was letztlich das Wesen des Lebendigen ausmacht, ob und wann lebendige Organismen getötetet werden duerfen oder welche Rechte und Pflichte das menschliche Leben beinhaltet.
    (...)
    Allgemein erhebt sich nicht nur hinsichtlich jeder Einzelwissenschaft, sondern grundsätzlich die Frage, wie wir mit dem gewonnenen Wissen umgehen sollen.
    (...)
    In allen solchen Fällen versagen die Erklärungsmodelle der Einzelwissenschaften. Bei diesen Problemen handelt es sich um philosophische Fragen.

  9. User Info Menu

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wenn es an der Datenbasis aus der Erfahrung fehlt, haben alle Gedanken der Welt keinen Ansatzpunkt für ein kompetentes Urteil, sondern dann bleibt wirklich alles sterile, leere Fantasie.

    Wo Erfarungen vorhanden sind, ist's etwas Anderes.

    gruss, barbara
    Das eigene Leben hat viel mit Erfahrungswerten zu tun und Phantasie ermöglicht zusätzlich noch in andere Bereiche zu steuern. Selbst darüber kann man sich eine eigene Meinung bilden.

    - Der leichte Weg ist auch der richtige Weg -
    von Bruce Lee



  10. User Info Menu

    AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du musst einen sehr schlechten Religionsunterricht gehabt haben.
    Es gibt nur schlechten Religionsunterricht, denn es wird etwas verwissenschaftlicht und in die Schulen gebracht, was entweder in die Kirchen oder in den Deutschunterricht gehört.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wenn für Dich Philosophie und Religion Geschichten und komische Regelwerke sind, warum schreibst Du dann in diesem Forum?

    Du interessierst Dich doch letztlich überhaupt nicht ernsthaft für eine andere Sicht der Welt als Deine, Du scheinst Dich Gläubigen Menschen extrem überlegen zu fühlen und wertest hier wirklich komplette Geistesdisziplinen als nutzlosen Müll ab und lehnst es ab auch nur ein bisschen zu differenzieren.
    Ich hatte nicht das Gefühl, dass gegen geisteswissenschaft im allgemeinen gewettert wurde. Letztlich wird lediglich überspitzt formuliert, dass die Religion die Philosophie vergewaltigt, in dem die Gedankenprozesse zur Fragestellung nach "Sinn des Lebens" oder "Gut und Böse" unterbindet und mit einem dicken "GOTT" beantwortet.

    Und ja, in der Regel fühlen sich Ungläubige Gläubigen gegenüber überlegen.
    Das liegt in der Natur der Dinge, wenn man das Gefühl hat, jemand sei auf dem Holzweg. Das ist auch gar nicht persönlich gemeint, sondern Ausdruck einer gewissen Neugier.
    Was bringt die religiösen Menschen dazu, ihren Verstand und ihre Fähigkeit selbst eine Ethik und Moral zu entwickeln einer religion unterzuordnen. Warum entwickeln sie keinen eigenen Sinn für's Leben, sondern nehmen ihn von außen an?
    Wenn ich meine philosophischen Fragen von der Kirche für mich beantworten lasse, ohne sie selbst erarbeitet zu haben, und die Kirche verliert ihre Integrität, würde dann nicht meine Welt zusammen brechen? (Ich schaue zu dir Odenwaldschule und katholische Kirche)

    Und genau diese Fragestellung ist es, die zumindest mich Atheisten hier im Forum sein lässt. Es wird vielen Atheisten ähnlich gehen.

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