Genau!Du hast es auf den Punkt gebracht.
Kein Mensch, der von einer Nahtoderfahrung berichtet hat, war wirklich tot.
Religion fordert vom Menschen, sich das Paradies zeitlebens zu verdienen. Deshalb muß man leben und kämpfen, um sich einen Platz im Paradies, Nirwana, den Ewigen Jagdgründen etc. zu sichern.
Glaube war auch immer mit Religion verbunden. Und Glaube/Religion bedeuten auch Verzicht, der Gläubige muß sein Leben nach den Vorgaben der Religion leben. Dafür muß man ihm natürlich etwas versprechen. Für nix und wieder nix glaubt keiner.
Stellt man den Gläubigen ein Leben nach dem Tod in Aussicht, hat man das beste Mittel in der Hand, sie bei der _Stange zu halten. Ob sich dieses Versprechen auch erfüllt, kann ja keiner mehr überprüfen.
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Ergebnis 211 bis 220 von 968
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13.03.2015, 16:13
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Hinfallen, Krone richten, weitergehen. 
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13.03.2015, 16:26
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13.03.2015, 16:31
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Das trifft definitiv nicht für Protestanten zu.
Luther lehrte "sola fide" (lat.: „allein durch Glauben“, „allein aus Glauben“) und bezeichnet ein Grundelement der reformatorischen Lehre von der Rechtfertigung und ist ein theologischer Grundsatz der Kirchen, die aus der Reformation hervorgegangen sind. Er drückt die Überzeugung aus, dass der Mensch allein durch seinen Glauben das ewige Leben erlangt. „Sola fide“ findet sich aber schon vorreformatorisch, etwa bei Thomas von Aquin.
Das Himmelreich muss man sich aus lutherischer Sicht nicht "verdienen".Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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13.03.2015, 16:54Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Bevor man es nur negativ sieht:
Religion war in wüsten Zeiten auch immer ein Mittel, noch Schlimmeres zu verhindern...die Menschen hatten Angst, nicht in den Himmel zu kommen, wenn sie sich daneben benahmen...was sicherlich manches Verbrechen un damit auch Leid verhindert hat.
So sind die 10 Gebote genaugenommen ein Verhaltenscodex...der einer Urbevölkerung Grenzen aufzeigte und somit das Zusammenleben erleichterte. Ich finde durchaus, das es Sinn macht..oder gemacht hat.
Wir leben jetzt in aufgeklärten Zeiten..und sollten gewisse Regeln beachten, ohne Angst vor der Hölle zu haben.
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13.03.2015, 17:13Inaktiver User
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Das liegt wohl weniger daran, dass sie tot waren, sondern an dem Bewusstsein, das Fähigkeiten hat, die noch nicht erforscht wurden. Wir können uns zB unter Hypnose an Dinge erinnern, die wir längst vergessen hatten...sogar an die eigene Geburt. Möglicherweise kann unser Bewusstsein uns auch so ein Bild "zeigen"...wie wir auf dem OP-Tisch liegen - meistens voller Narkotika und in einer Ausnahmesituation...vielleicht kann unsere Seele den Körper ja sogar kurzfristig verlassen.
Vielleicht aber spiegelt uns das Bewusstsein auch in unseren letzten Momenten unsere Überzeugungen, und genau das, womit wir unsere Seele in unserem Leben gefüttert haben...("wenn du stirbst, verlässt deine Seele deinen Körper..")
"Es wird uns nach unserem Glauben geschehen" steht in der Bibel. Vielleicht stimmt das ja...
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13.03.2015, 17:17
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
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13.03.2015, 17:23
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Ich halte es auch für wahrscheinlicher, dass man gar nicht tot sein muss, um solche Bewusstseinszustände o. Ä. zu erleben. Vielleicht sind auch Phänomene wie Depersonalisation und Stimmenhören ein Beispiel dafür. Bei Ersterem hat man wohl ein Gefühl der Körperlosigkeit. Bei Letzterem nimmt man eventuell wie bei Telepathie Gedanken anderer Menschen (oder Seelen?) wahr.
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13.03.2015, 17:31
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
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13.03.2015, 17:32
AW: Nach dem Tod - ewiges Leben, Himmel/Hölle ... gar nichts?
Doch, durch Glauben. Kein Glauben an den richtigen Gott, kein Himmelreich.
Finde solche Götter unsagbar egozentrisch. „Nur wenn Du an mich glaubst, dann kommst Du in das Paradies! Bete mich an, knie vor mir!“ Egal wie gut ein Mensch ist, das bringt gar nichts. Selbst der Böseste kommt in den Himmel, solange er nur glaubt.
Gibt da ja das Beispiel der mordenden Gläubigen. Die haben einfach irgendjemanden umgebracht, sich gestellt, alles gestanden, wurden zum Tode verurteilt und haben ihre Sünden auf dem Richtblock bereut. Das war der Schnellzug ins Paradies: Egal was man angestellt hat, glauben und bereuen bringt einen trotzdem ins Paradies.Geändert von Quirin (13.03.2015 um 17:38 Uhr)
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13.03.2015, 17:35



Du hast es auf den Punkt gebracht.
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