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  1. Registriert seit
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    AW: Meine Gedanken

    Ich kann nur raten mich von Extremen zu verabschieden.
    Wer in seinem Leben bereits Extremsituationen überstand hat weiß, dass diese zwischenmenschlichen Empfindlichkeiten totaler Tinnef sind.
    Zwischen totaler Selbstaufgabe und extremen Egozentrismus gibt es noch genügend Schattierungen.
    Ein gesundes Augenmaß für die eigenen Wünsche und Ziele gepaart mit aktiver Empathie reicht völlig aus.

    Die Selbstaufgeber fühlen sich irgendwann übervorteilt und werden unglücklich. Die "Ich-Zeit"-Leute sind in der Regel schon unglücklich und verschlimmern es mit dem Egozentrismus nur.
    Raus kommen aus der Komfortzone,
    Probleme und Wünsche proaktiv ansprechen und das Gegenüber nicht raten lassen. Kompromisse bzw. Konsenz mit Freunden, Partnern und Kindern finden und dann läuft es.

  2. Avatar von aurora11
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    AW: Meine Gedanken

    Guten Tag, Nasenmann,

    ich bin ehrlich nicht sicher: Hat Dein Post irgendetwas mit dem zu tun, was ich gestern geschrieben habe und musste das einfach "mal raus"?

    Ich hoffe, Du hattest schöne Weihnachten - Grüße - Aurora


  3. Registriert seit
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    AW: Meine Gedanken

    Ich habe den Eindruck, dass das ziemlich viel damit zu tun hat.

  4. Inaktiver User

    AW: Meine Gedanken

    Zitat Zitat von Nasenmann Beitrag anzeigen
    Zwischen totaler Selbstaufgabe und extremen Egozentrismus gibt es noch genügend Schattierungen.
    Ich stimme Dir im Grunde zu.
    Ein jeder muss darin seinen Weg finden, aber nicht für jeden ist der gleiche Weg richtig.

    Es gibt Menschen, die beispielsweise ihr Hab und Gut verschenken und sich klösterlichen Gemeinschaften anschließen (und in diesen Strukturen aber einen Halt finden und auf diese Weise sehr glücklich werden können).

    Es gibt Menschen, die sehr viel für andere tun und davon glücklich werden, was zurück kommt.

    Aber auch diese, brauchen eine starke Selbstliebe und sollten auch auf eine Weise ein "gesundes Ego" haben.
    Ich muss gerade an folgenden Satz von dem Pater Pedro denke, der sich für Kinder in Madagaskar einsetzt: "dass Spenden und Helfen ein Vergnügen sein soll und keine moralische Verpflichtung! Wer hilft, soll dabei glücklich sein und mit beiden Händen loslassen, um seine beiden Hände frei zu haben!"

    Ich glaube, das sind einige Wenige die so großes tun können.
    Die meisten wollen und dürfen ein weitaus normaleres Leben leben.
    Du hast schon ein großes Paket zu tragen mit den Todesfällen in Deiner Familie.

    Sich gut um sich selbst zu kümmern ist auch eine wichtige Aufgabe.

  5. Avatar von aurora11
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    AW: Meine Gedanken

    Hallo und guten Morgen,

    bei meinem Zitat in Post #100 handelt sich es um ein Gleichnis.

    Mit meinen Gedanken und meiner Entwicklung lebe ich ein meiner Einschätzung nach ein ganz normales Leben.

    Viele Grüße, Aurora

  6. Avatar von Akzent
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    AW: Meine Gedanken

    ... Wie kann man das jetzt verstehen. Hast du dein Ego jetzt unter Kontrolle? Lebst du nach dem Gleichnis und wie sieht das aus. Bist du vielleicht ehrenamtlich tätig oder folgst du anderen Gesetzmäßigkeiten? Im Prinzip ist es ja gut zu erkennen was besser ist in seinem Leben während der wenigen Tage in einem Leben. Was heißt das für dich "ein normales Leben führen"?

    Oder sind es "nur " Gedankengänge die dich zu Erkenntnis gelangen wollen. Ich meine damit setzt du in die Tat um?


    Geändert von Akzent (28.12.2014 um 14:13 Uhr)

  7. Avatar von aurora11
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    AW: Meine Gedanken

    Hallo, Akzent,

    mein Ego habe ich natürlich nicht unter Kontrolle. Aber ich bemühe mich darum, dem Ego nicht so großen Raum einzuräumen bzw. es zurückzunehmen. Ich denke und erlebe, dass das gut für mich und für andere ist.

    Ich lebe ganz normal in dem Sinne, dass ich berufstätig bin und einen Alltag lebe wie viele andere Menschen auch. Ein Ehrenamt übe ich seit vielen Jahren aus.

    Ich lebe nicht nach dem Gleichnis, in dem ich alles was ich materiell besitze verschenke. Aber ich finde schon, dass ich um so reicher werde, je weniger mein Herz an Dingen hängt, die ich auch abgeben könnte. Ich übe mich nach meinen Möglichkeiten darin, den Focus auf Gemeinnützigkeit statt auf Egoismus zu legen. Ich übe mich im Loslassen der Vorstellung, mir gehöre etwas. Ich versuche, meine "Mächtigkeit" vs Machtlosigkeit realistisch einzuordnen.

    Letztendlich sehe ich es als Vorbereitung auf den Moment, an dem ich alles loslassen muss. In dem Moment liegt mir daran, dass der "Nachlass" für meine Kinder eher immatrieller "Stärke" ähnelt.

    Eine Rente spare ich ungeachtet dessen an.

    Viele Grüße, Aurora

  8. Avatar von aurora11
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    AW: Meine Gedanken

    Guten Morgen in die Runde,

    ich hoffe, Ihr habt einen schönen, sonnigen Frühlingssonntag!

    Heute morgen - ich bin allein - gingen mir folgende Gedanken durch den Kopf (in Sachen 'Aurora-Ego'):

    Als ich einst dachte (und hierhin notierte) "das Ego muss zurück", war meine Motivation, die Dinge zum Positiven zu bewegen. Dass auch andere Einflüsse meines Selbst Anteile an meinen Gedanken hatten, war mir ehrlich gesagt nicht bewusst; und so war ich erschrocken (und zugegebenermaßen auch etwas getroffen), als eine Userin mich mit 'Sonnenkönigs"-Attributen verband. Doch ich merkte auf, als auch eine Tante (die inzwischen verstorben ist) mich dahingehend spiegelte, dass ich mich mit dieser meiner Darstellung wohl eher selbst beweihräuchern würde als tatsächlich das Ego zurückgeschraubt bekäme.

    Bemerkenswert finde ich an diesem Umstand (ich hab heute nicht meinen ganzen Thread erneut gelesen, alles bezieht sich nur auf meine Erinnerung), dass diese beiden Einflüsse mir am präsentensten sind nach den ganzen Jahren. Sie "pieksten" am meisten und sie sind mir vorherrschend in Erinnerung geblieben.

    Mir gefällt das und es motiviert mich, weiterhin das mögliche Überborden meines Egos kritisch im Auge zu behalten.

    Viele Grüße, Aurora

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