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  1. Inaktiver User

    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    @maddin,

    leihst Du mir Deinen? Ich habe nämlich keinen. Spruch.

    Zumal ich gerade den Rebstock-Spruch gebrauchen könnte. Ich als einsame Rebe trockne gerade aus, weil ich mir den Saft des Rebstocks - den Austausch mit anderen (Christen) - schon lange nicht mehr gebe, bzw. versuche glaubenstechnisch für mich alleine klarzukommen. Habe es aufgegeben, die sonntägliche Eucharistie, bzw. Gemeinschaft mit anderen zu praktizieren. Aber irgendwie fehlt das...

    Andererseits gibts hier eine gemütliche Gaststätte "Zum Rebstöckel"... :-)) da war ich noch nie...

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    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Hast Du Dich mal bei der "Konkurrenz" umgesehen? Evangelisch, freikirchlich?
    Bis auf Weiteres a.D.

  3. gesperrt

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    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @maddin,

    leihst Du mir Deinen? Ich habe nämlich keinen. Spruch.

    Zumal ich gerade den Rebstock-Spruch gebrauchen könnte. Ich als einsame Rebe trockne gerade aus, weil ich mir den Saft des Rebstocks - den Austausch mit anderen (Christen) - schon lange nicht mehr gebe, bzw. versuche glaubenstechnisch für mich alleine klarzukommen. Habe es aufgegeben, die sonntägliche Eucharistie, bzw. Gemeinschaft mit anderen zu praktizieren. Aber irgendwie fehlt das...

    Andererseits gibts hier eine gemütliche Gaststätte "Zum Rebstöckel"... :-)) da war ich noch nie...
    Ich denke, Du hast den Spruch falsch verstanden. Es geht nur um Dich und Gott. Aber bitte - es gibt hier Menschen, die Dir "helfen" können.

    GLG

  4. Inaktiver User

    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Tabea,
    ja, ich habe schon überall hier "reingeschnuppert", aber empfinde mich zwischen allen Stühlen. Bevor ich hierher umgezogen bin (vor noch nicht allzulanger Zeit), war ich lange in einer protestantischen Gemeinde. Dort fühlte ich mich sehr aufgehoben.

    Vielleicht bin ich auch zu anspruchsvoll. Träge bin ich auch . Aber Deine Frage hat gerade was in mir angestoßen... Vielleicht sollte ich einer vergessenen Idee wieder nachgehen. Wollte mal mit jemanden aus einer Gemeinde hier eine Zweierschaft bilden, sich 1x wöchentlich oder alle zwei Wochen treffen... sollte/könnte ich endlich mal in die Tat umsetzen... Hm.-

    maddin,
    Dass ich den Spruch falsch verstehe, hat mich jetzt verwundert, finde ich aber interessant. Guter Gedankenanstoß!

    Danke für Eure Impulse!

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    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Zitat Zitat von _maddin_ Beitrag anzeigen
    Ich will da keinem was verderben, aber ich hab den dummen Spruch "Gott ist der Rebstock........." Ich bin ja nicht wirklich abhängig und will es auch nicht sein.
    Für die nicht ganz so bibelfesten Schreiberinnen, zu denen ich mich auch zähle, hier mal der Spruch in Gänze:

    "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun."

    Ich schreib einfach mal, wie ich das verstehen würde, ohne Anspruch auf Unfehlbarkeit :

    Erst mal der erste Teil: Wenn ich mich auf Gott einlasse, dann begebe ich mich letztlich in eine freiwillige Abhängigkeitsbeziehung. Damit kann ich gut leben, weil dann auch glaube, dass mich diese Abhängigkeit innerlich durchaus frei macht.

    Dazu passt vielleicht ganz gut ein Text, den ich heute auf der Seite Sacred Space der irischen Jesuiten gefunden habe:

    Meinem Gott ist meine Freiheit nicht fremd.
    Gottes Geist ist es, der meine tiefsten Herzenswünsche zum Leben bringt,
    mich unmerklich zu allem Guten lenkt.

    Für mich bringt das zum Ausdruck, was es heißt, eine Rebe am Weinstock Gottes zu sein. Vom Weinstock geht sozusagen die Kraft in die Reben, lässt sie wachsen und Frucht bringen, und damit ihrer eigentlichen Bestimmung nachkommen. Wollte die Rebe jetzt lieber eine Tomate sein, würde das halt nicht funktionieren. Von daher heißt Glaube für mich, vielleicht wäre ich gerne eine Tomate, aber wenn Gott mich zur Rebe bestimmt hat, dann will ich glauben, dass das auch gut für mich ist und den Tomatenwunsch aufgeben. In letzter Konsequenz glaube ich, dass ich damit so werde, wie Gott mich von Anfang an gewollt hat.

    Und das "ohne mich könnt ihr nichts tun"?
    In dem Kontext würde ich sagen, als Rebe brauche ich den Weinstock. Wenn ich Rebe sein will, dann geht das nicht ohne den Weinstock, ohne ihn verdorre ich. Ich kann ja auch ein Kürbis werden, der ist ziemlich unabhängig. Das steht mir ja letztlich frei. Aber Rebe geht eben nur mit Weinstock. Das heißt für mich, Christ kann ich nur mit Bezug auf und Abhängigkeit von Gott sein.

    Empfindest Du das rein als Gedankengang wirklich als solche Zumutung?

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

  6. Inaktiver User

    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Zitat Zitat von _maddin_ Beitrag anzeigen
    Ganz kurz: Himmel, ich will hier keinen neuen Glaubenskrieg diskutiert wissen!

    Ich frage mich nur, wie ich lernen kann zu gauben!

    LG
    selbst auf die Gefahr hin, dass du dir hier nur einen Scherz erlauben willst schreib ich dir meine Antwort:
    du musst es wollen. Das heißt aber nicht gleichzeitig, dass es dir gelingt.
    Wenn du ernsthaft Glauben willst gehst du auch immer einen Weg.

    Zwangsläufig führt das zum Beten.
    Ich hab mal gebetet: ich will was merken - wenn es dich gibt.

  7. gesperrt

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    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Zitat Zitat von _maddin_ Beitrag anzeigen
    Ich will da keinem was verderben, aber ich hab den dummen Spruch "Gott ist der Rebstock........." Ich bin ja nicht wirklich abhängig und will es auch nicht sein.
    Die Traube ist ein Teil des Weinstocks, sie ist nicht vom Weinstock verschieden. Da finde ich es nicht sinnvoll zu sagen, die Traube sei abhängig.

    Und wenn da eine Abhängigkeit ist, dann nur eine solche, dass die ganze Zufuhr von Nährstoffen über die Wurzel und die Blätter der Pflanze geschieht, und die Traube, die abgeschnitten wird, kann nicht mehr weiter wachsen und verdirbt bald. Es ist aber keine Abhängigkeit in dem Sinn, dass es Verhaltensvorschriften gäbe.


    grüsse, barbara

  8. gesperrt

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    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    Angefangen von der christlichen Kirche, die den Gläubigen jahrhundertelang die Erbsünde eingeredet hat.
    Nicht die Erbsündenlehre ist das Problem, sondern deren Auslegung durch die Kirche. Die KK versteigert sich in ihrer Auslegung bis hin zu der Anmaßung, jede körperliche Liebe als Sünde abzuwerten. Und nicht dass das jetzt alte Kamellen aus vergangenen Jahrhunderten wären, habe erst vor kurzem einen katholischen Theologen so argumentieren gehört.
    Nein, nicht die Erbsündenlehre ist das Problem, das Problem sind von der Kirche in die Welt gesetzte Lügen wie die von der unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes bzw. Jungfrauengeburt, mit denen suggeriert werden soll, die Erbsünde des Menschen liege in seiner ‚sexuellen Unreinheit’. Das Zölibat ist da nur die Spitze des Eisberges, die ganze Moral der Kirche ist, bei genauerem Hinsehen, von Anfang bis Ende verlogen. Die evangelische Kirche geht da zwar nicht ganz so weit, aber der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Selbst die immer wieder zu beobachtende Abwertung vorehelichen Geschlechtsverkehrs als angebliche Sünde geht in die Richtung.

    Erbsündenlehre ist - der Bibel nach - die Lehre von der gefallenen ganzen Menschheit, symbolisiert durch den Sündenfall in der Schöpfungsgeschichte. Das hat aber nichts mit 'sexueller Unmoral' zu tun. In der Schöpfungsgeschichte gibt es nicht einen einzigen Hinweis, der das belegen würde.

  9. gesperrt

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    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    selbst auf die Gefahr hin, dass du dir hier nur einen Scherz erlauben willst
    Und bei solchen Aussagen ist es verwunderlich, wenn sich jemand wundert? Wie soll ich bei dieser Skepsis überhaupt mal Vertrauen erlangen?

  10. Inaktiver User

    AW: Wie bekommt man Zugang zum CHRISTLICHEN Glauben?

    Malina,
    deine Interpretation gefällt mir.

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