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Thema: Du bist Gott!
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15.07.2011, 04:42
AW: Du bist Gott!
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15.07.2011, 05:05Inaktiver User
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15.07.2011, 16:00
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15.07.2011, 19:59Inaktiver User
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15.07.2011, 20:15Inaktiver User
AW: Du bist Gott!
Glaubst Du, dass man Wahrheit, also die Wahrheit, so es sie gibt, wirklich in ein einziges Buch packen kann?

Da halte ich unsere Sprache für weitgehend viel zu unzureichend.
Sie ist ungenau, dem Wortlaut nach. Ohne lebendige Bilder, aus denen heraus geschrieben und gelesen wird, kann sie keinen Konsenz erzeugen.
Und ich bezweifle, dass etwas wie "Gott" in Worte gefasst werden kann - oder sollte.
Für den praktischen Teil ist das eh unerheblich.
Ich halte die Bibel für einen Pfad von vielen. Da stehen tolle Sachen drin - jedenfalls, soweit ich lesen kann.
Gott sagte auch, das wir uns kein Bild von ihm machen sollen.Klar muss man auch berücksichtigen, wie die Bibel entstanden ist.
Sowas wie Notare gab es damals noch nicht.
Nicht umsonst wird in der Bibel davor gewarnt, den Inhalt der Bibel zu verändern - und mit dem Inhalt ist der Sinn des Geschriebenen gemeint.
Vielleicht sagte er das, weil ein Bild eine viel zu statische Form ist.
Ein Sinn lässt sich aus Worten nur im Kontext der Zeit und der Kultur und ... herauslesen.
Dass uns die Bibel heute noch etwas sagt, spricht für ihre unfassbar schönen und eingängigen "Herzensbilder". Aber steht irgendwo in der Bibel: "Ich bin die absolute Wahrheit"?
Wenn das so wäre, hätte "Gott" sich die Nummer mit dem freien Willen ja sparen können, oder?
My 2 cent.Geändert von Inaktiver User (15.07.2011 um 20:22 Uhr)
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15.07.2011, 20:30
AW: Du bist Gott!
Genau. Und wer weiß, wie sich die Bibel entwickelt hätte, wenn die erste, 'nicht weichgespülte' Version des göttlichen Gesetzes veröffentlicht worden wäre? Ich bin beinahe sicher, sie sähe in großen Teilen anders aus. Aber das sollte dann wohl nicht so sein - wer kennt schon die Wege Gottes?
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15.07.2011, 23:09
AW: Du bist Gott!
Ja, die Wahrheit gibt es. Das Buch ist eine Anleitung, wie man mit der Wahrheit umgehen kann, wie sie einem tagtäglich und zu jeder Zeit und immer und überall begegnet.
Wir wissen, dass es die Wahrheit gibt.Da halte ich unsere Sprache für weitgehend viel zu unzureichend.
Wie sie aussieht, das kann man freilich mit Worten nicht beschreiben, allein schon, weil wir sie nicht kennen - nicht die ganze Wahrheit. Nur so viel davon, wie wir kennen sollen. Wie viel das ist, das sollte jeden interessieren, damit er danach sucht.
Genau deshalb sollst Du eben nicht nur auf den genauen Wortlaut hören, sondern diese Worte mit Sinn erfüllen, dann erfüllst Du sie mit Leben.Sie ist ungenau, dem Wortlaut nach.
Ohne lebendige Bilder, aus denen heraus geschrieben und gelesen wird, kann sie keinen Konsenz erzeugen.
Den Konsenz musst DU erzeugen!
Hier wieder das gleiche: Erfülle das Wort mit Leben!Und ich bezweifle, dass etwas wie "Gott" in Worte gefasst werden kann - oder sollte.
Ist es nicht.Für den praktischen Teil ist das eh unerheblich.
Es gibt viele Pfade von und zu vielen Pfaden.Ich halte die Bibel für einen Pfad von vielen.
Ich habe gehört, dort wo ich hin will, führt nur ein schmaler Pfad hin.
Den möchte ich finden.
Da kannst Du besser lesen als ichDa stehen tolle Sachen drin - jedenfalls, soweit ich lesen kann.
Zum Lesen habe ich meistens zu wenig Geduld.
Aber ich bin ein guter Zuhörer - umso dankbarer bin ich, wenn mir jemand etwas aus der Bibel erzählt.
Ja, viele tolle Sachen habe ich auch schon gehört, aus der Bibel, das stimmt.
Darüber habe ich bis jetzt noch zu wenig nachgedacht.Gott sagte auch, das wir uns kein Bild von ihm machen sollen.
Vielleicht sagte er das, weil ein Bild eine viel zu statische Form ist.
Aber sie beschäftigt mich auch schon seit längerem, diese Frage.
Wieso "nur"? Gerade das macht sie doch so zeitlos gültig.Ein Sinn lässt sich aus Worten nur im Kontext der Zeit und der Kultur und ... herauslesen.
Eben!Dass uns die Bibel heute noch etwas sagt, spricht für ihre unfassbar schönen und eingängigen "Herzensbilder".
Vergleiche sie mit der Wirklichkeit, dann weißt Du, ob sie die Wahrheit spricht.Aber steht irgendwo in der Bibel: "Ich bin die absolute Wahrheit"?
Und dann kommst Du auch gleich an die Stellen, die möglicherweise bewusst oder unbewusst gefälscht sind.
Ich für meinen Teil vergleiche das was ich mir denke und was ich glaube mit der Wirklichkeit, um festzustellen, ob es stimmt.
Wasss für ne Binse, wa!
Schon haben wir wieder diesen Befehl, dem wir uns nicht verweigern können: Jeder Mensch ist verpflichtet, selber zu entscheiden was er tut.Wenn das so wäre, hätte "Gott" sich die Nummer mit dem freien Willen ja sparen können, oder?
My 2 cent.
Sollte jetzt jemand denken, 'aber was ist, wenn ich mich zu jemandes Sklaven gemacht habe?', so sage ich ihm, auch dazu hast Du Dich dann entschieden.
Aber...
Man darf es nicht verheimlichen...
Die Angst kann den Willen bezwingen
Drum.
Raube nie jemandem seinen Willen.
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16.07.2011, 00:43Inaktiver User
AW: Du bist Gott!
So einfach ist das nicht. Das ist sogar ziemlich kurz gedacht.
Ich bin eine extreme Gegnerin der "alles, was passiert, hast Du Dir selbst zuzuschreiben" - Theorie.
Deine Aussage impliziert, dass jemand im Vorhinein wusste, dass er sich zum Sklaven macht, wenn er dieses oder jenes tut oder läßt.
Nicht sehr realistisch als Annahme. Oder?
Naja, von den meisten ist das zeitlebens ein erstrebter Standard - Unabhängigkeit. Wahlfreiheit.Schon haben wir wieder diesen Befehl, dem wir uns nicht verweigern können: Jeder Mensch ist verpflichtet, selber zu entscheiden was er tut.
In punkto Freier Wille kann man sich durchaus die Frage stellen, was und ob das so gut ist ... ich habe da meine eigene Theorie, die ist aber nicht sehr populär.
Und: wenn wir uns nicht verweigern könnten, wäre es kein freier Wille, oder?
Aber...
Man darf es nicht verheimlichen...
Die Angst kann den Willen bezwingen
Psssst: Man darf aber auch sagen, dass mein göttliches Ich größer ist als meine Angst. Und sich trotzdem in die Hosen machen dabei.
Geändert von Inaktiver User (16.07.2011 um 00:54 Uhr) Grund: Tabea-Syndrom:-)
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16.07.2011, 01:09
AW: Du bist Gott!
Schon haben wir wieder diesen Befehl, dem wir uns nicht verweigern können: Jeder Mensch ist verpflichtet, selber zu entscheiden was er tut.
Ich würde lieber sterben, als mich einer Gewaltherrschaft zu unterwerfen, die mir verbietet, eigenständig zu denken und zu handeln.Naja, von den meisten ist das zeitlebens ein erstrebter Standard - Unabhängigkeit. Wahlfreiheit.
In punkto Freier Wille kann man sich durchaus die Frage stellen, was und ob das so gut ist ... ich habe da meine eigene Theorie, die ist aber nicht sehr populär.
Und: wenn wir uns nicht verweigern könnten, wäre es kein freier Wille, oder?
Merk Dir das!
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16.07.2011, 01:14



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