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Thema: Philosophie
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16.07.2011, 15:58
AW: Philosophie
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16.07.2011, 16:11
AW: Philosophie
Wie sieht dieses Bewusstsein aus? Wie fühlt es sich an, ein Vogel zu sein? Wie sieht es in der Welt einer Laus oder einer Milbe aus? Mit welchen Sinnen nehmen die verschiedenen Tiere ihre Umgebung wahr - wie fühlt es sich an, wenn man Gerüche, Wellen, Licht, Strahlen, Magnetfelder... oder was auch immer zu Bildern umwandelt?
All diese Fragen und noch viele mehr folgen dieser banal anmutenden Frage, 'haben Tiere auch ein Bewusstsein'.
Deshalb habe ich diese Frage gestellt, um auf weitere Fragen zu kommen.
Darauf zu antworten - ohne es versucht zu haben, es nachzufühlen - , 'das kann kein Mensch wissen', wäre zu kurz gedacht.
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16.07.2011, 16:22
AW: Philosophie
Dass Tiere andere Wahrnehmungsfelder haben, z.B. größere/kleinere Sehfelder, und andere Körperfunktionen/Fortbewegungsmöglichkeiten ist klar. Aber wir sind uns doch einig, dass Tiere ein Bewußtsein haben, wie auch immer das geartet ist.
Wissen kann man es nicht. Aber ich finde es nicht sonderlich schwierig, sich z.B. in einen Vogel hineinzudenken. Ohne allerdings zu wissen, welche Gedanken einem Vogel durch den Kopf gehen. Aber das wissen wir ja von anderen Menschen häufig auch nicht, oder nur bedingt.
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16.07.2011, 16:36Inaktiver User
AW: Philosophie
ich finde es gar nicht so wichtig, genau zu wissen wie ein Vogel oder ein anderes Tierchen die Welt wahrnimmt. Es genügt für mich zu wissen was ich in bestimmten Situationen empfinde um entsprechend mit einem Tier umzugehen, ihm zu begegnen. Reagiert eine Katze ängstlich wenn ich sie streicheln möchte, werde ich sie nicht anfassen, das ist doch selbstverständlich. Ein Tier möchte eben genauso wie wir respektiert werden.
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16.07.2011, 16:45
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18.07.2011, 21:02
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19.07.2011, 21:26
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20.07.2011, 01:53Inaktiver User
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20.07.2011, 04:05
AW: Philosophie
Die Frage finde ich gar nicht merkwürdig.
Ein Bewußtsein kann ich doch nur dann haben, wenn ich mir meiner selbst bewußt bin.
Das Tiere etwas fühlen und etwas wahrnehmen kann ich mir gut vorstellen.
Aber ich glaube nicht, dass sich Tiere ihrer selbst bewußt sind.
Meiner Meinung nach unterscheidet genau das uns von den Tieren. Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es bei Tieren andere Ebenen eines Bewußtseins gibt.
Ich stell mir oft die Frage: Wann in der Evolution hat das Bewußtsein beim Menschen eingesetzt? Und wann beginnt ein Mensch sich seiner Selbst bewußt zu werden?
War es eine Art Erleuchtung?
Wahrscheinlich wohl eher ein Prozess.
Und wenn, wie lange hat es gedauert?
Oder stecken wir noch in dem Prozess?Geändert von lissie15 (20.07.2011 um 04:09 Uhr) Grund: Fragen hinzu gefügt
Das Chaos will anerkannt, will gelebt sein
ehe es sich
in eine neue Ordnung bringen lässt.
Hermann Hesse
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20.07.2011, 10:36
AW: Philosophie
Wer mag, kann sich dazu diverse (ältere) ZDF- und 3sat-Dokus bei YouTube - jeweils als Mehrteiler - anschauen:
Ist der freie Wille eine Illusion?
Illusion der Freiheit
Ist unsere Realität eine Illusion?
Was die auch derzeit immer wieder gerne hervorgeholten Libet-Experimente angeht, wird mir allerdings fast überall zu sehr vereinfacht. Grundsätzlich bitte nicht alles "wortwörtlich" nehmen, das sind populärwissenschaftliche Fernsehfeatures. Es braucht schon eine gewisse Menge weiter aufbereitende Literatur (im weitesten Sinne), um sich da ein genaueres Bild zu machen. Und der Mühe der eigenen Korrelation und Extrapolation.
Und hier noch etwas vom Schweizer Fernsehen:
Sternstunde Philosophie - Entzaubert die Hirnforschung den Menschen?
Man darf mich schlagen, aber ich finde das alles sehr spannend und entspannend...
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Für die Selbstversuch-Liebhaber noch ein Tipp zu unserem fundamentalen "Konstruktivismus" (der definitiv nicht nur den Gesichtssinn betrifft): Michael Bach: Optical Illusions & Visual Phenomena Erhellendes Buch dazu: "Visuelle Intelligenz" von Donald D. Hoffman
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Noch ein kleiner Tipp am Rande: Die besten Suchergebnisse in diesem Bereich der Information erhält man, wenn man (überall) die wissenschaftlichen Akteure sucht, nicht, zumindest nicht alleine, die Themen oder Stichworte.
Als Ausgangspunkte dafür eignen sich durchaus die OPACs der öffentlichen Bibliotheken, da die einen nicht mit kommerziellem Wust zuwerfen (warum denke ich dabei immer an Einparken und Peasepudding?)
Albireo



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