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Thema: Philosophie

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    AW: Philosophie

    Moin moin,

    Nein, im Ernst: der rein praktische Nutzen im Sinne einer direkten Berufsperspektive dürfte, abseits einer akademischen Laufbahn, eher gering sein
    Das seh ich auch so. Wenn man sowas studiert und damit Geld verdienen will, sollte man tatsächlich sowas wie Journalismus oder anderes anpeilen.

    Ich komme nur immer noch nicht klar mit eurer Verbindung zur Religion. Philosophie beschäftigt beschätigt sich objektiv und nüchtern mit allen anderen Wissenschaften und den Ideen, die aus ihnen entspringen. Selbstverständlich muss sich ein Philosoph dann auch damit beschäftigen, was die Leute vor z.B. 500 oder 1000 Jahren beschäftigt hat. Aber ich glaube, dass es für einen modernen philosophischen Denker eher von Nachteil ist, religiös zu denken. REligion ist Teil der Wissenschaften für einen Philosophen, ebenso wie Psychologie, Chemie, Physik, Soziologie usw. Nicht mehr und nicht weniger sollte es sein, weil doch sonst gar nicht mehr objektiv (im Rahmen der Möglichkeiten als Mensch) philosophiert werden kann....

    Liebe Grüße
    Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein.

  2. gesperrt

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    AW: Philosophie

    Zitat Zitat von aprilmayjune Beitrag anzeigen
    Philosophie beschäftigt sich objektiv und nüchtern mit allen anderen Wissenschaften und den Ideen, die aus ihnen entspringen.
    Ja, auch.

    Aber, "woher entspringen zuerst die Dinge aus denen dann die verschiedensten Wissenschaften entstanden sind und noch entstehen werden und die daraus entstehenden Ideen, mit denen sich die Philosophen beschäftigen?". Nicht nur auch damit, sondern zuerst damit beschäftigt sich die Philosophie*. Dann erst macht es Sinn, darüber nachzudenken, was daraus werden kann, beziehungsweise, was man daraus machen kann. "Was ist veränderlich - was bleibt? Was kann man selber ändern und worauf hat man keinen Einfluss oder nur teilweise Einfluss? Worauf hat der Einzelne nicht keinen aber wenig Einfluss (zwischen "keinen..." und "wenig..." liegen Welten), insgesamt aber die ganze Menschheit gemeinsam großen Einfluss? Manchmal unbewusst, besser aber bewusst".

    *Auch, wenn man darauf (vielleicht) keine endgültige Antwort finden wird, so muss man doch jede mögliche Antwort so weit wie nur irgendwie möglich vom möglichen Anfang bis zum möglichen Ende, oder auch die Möglichkeit ohne Anfang und ohne Ende (ewig) in die Liste aller möglichen Szenarien mit aufnehmen und sämtliche Möglichkeiten so lückenlos wie möglich durchdenken. Danach kann man sie nebeneinander stellen, um sie zu vergleichen. Dadurch kann man möglicherweise feststellen, welche Möglichkeit die wahrscheinlichste ist. Es kann aber auch sein, dass gerade durch den Vergleich aller Möglichkeiten (wie und warum alles entstanden ist) sich eine einzige Möglichkeit als die richtige erweist. Es ist aber auch schon viel gewonnen, wenn durch einen Vergleich erkennbar wird, dass nur eine Möglichkeit die richtige sein kann, falls es so ist. Es kann aber auch sein, dass, wenn alle Möglichkeiten logisch erscheinen oder sich als logisch erweisen, alle Möglichkeiten zutreffend sind und einander nicht ausschließen. Es kann aber auch sein, dass "nur" Teile der verschiedenen Möglichkeiten der Wahrheit entsprechen und zueinander passen und zueinander gehören, wie Puzzle-Teile, die zusammengesetzt die Wahrheit ergeben.

    Kurz gesagt, tut die Philosophie nichts anderes als jede andere Wissenschaft auch:
    Sie beschäftigt sich mit der Wahrheitsfindung.

    Wenn man Religion(en) als Suche begreift und nicht als Ziel,
    dann tun auch diese nichts anderes, als sich mit der Wahrheitsfindung zu beschäftigen.
    ________________________________________

    In alle Möglichkeiten des Werdens (Vergangenheit und Zukunft) und des Seins auch die religiöse mit einzubeziehen, heißt 'ganzheitlich denken'.
    Das gehört einfach dazu, will man keine Möglichkeit außer Acht lassen, solange keine Möglichkeit ausgeschlossen werden kann.

  3. gesperrt

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    AW: Philosophie

    Hier mal etwas nicht-Religiöses:

    Gesetze sind Eckpfeiler der momentan vorherrschenden Meinung der Hüter des momentan vorherrschenden Gesetzes.

    Und wie sollte es aber sein?:
    Gesetze sind Eckpfeiler der momentan vorherrschenden Meinung aller Menschen.

    Und was, wenn sich alle Menschen irren? Könnte das sein?
    Auf was oder wen sollen wir dann vertrauen?

    (na ja, vielleicht ein wenig religiös angehaucht... je nach dem, wie die Antwort des Einzelnen lautet)
    Geändert von Streuner (08.07.2012 um 14:53 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Philosophie

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Hier mal etwas nicht-Religiöses:
    Huch? Das meinst Du nicht im Ernst, oder?

    Auf was oder wen sollen wir dann vertrauen?
    Ach so, war also doch nur ein Scherz.


    Und falls Dich eine nichtreligiöse Antwort auf diese Frage, worauf weltliche Gesetze fußen, tatsächlich interessiert: Auf die Vernunft, den gesunden Menschenverstand. Gewürzt mit ein wenig Logik ab und an.

    Übrigens, so wie Du Gesetze definierst, ich weiß ja nicht, von welchem Land Du da sprichst, aber das hört sich doch sehr willkürlich an. In unserem Land fußen Gesetze auf logischen, vernünftigen, und sich daraus ergebenden sittlichen moralischen Erwägungen. Bestimmt habe ich was vergessen, vielleicht ist es auch nicht ganz korrekt ausgedrückt, - aber das ist in diesem "wischiwaschiallesundirgendwas-Strang" ja auch egal, - aber ganz gewiß sind sie nicht willkürlich.

  5. gesperrt

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    AW: Philosophie

    Durst überstehen lernen gehört auch zu einem gesunden Wachstum.
    Aber 'den Durst überstehen' haben erst alle gelernt, wenn alle den Durst überwunden haben und keinen mehr dürstet

    Muss wirklich erst jeden selbst gedürstet haben, damit er es lernt?

  6. gesperrt

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    AW: Philosophie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Huch? Das meinst Du nicht im Ernst, oder?



    Ach so, war also doch nur ein Scherz.


    Und falls Dich eine nichtreligiöse Antwort auf diese Frage, worauf weltliche Gesetze fußen, tatsächlich interessiert: Auf die Vernunft, den gesunden Menschenverstand. Gewürzt mit ein wenig Logik ab und an.
    Gewürzt auch mit Fehlern ab und an.
    Gesetze werden von Menschen gemacht.
    Irren ist menschlich.
    Kann man jemandem trauen, der sich irren kann?


    Ich kann das nur, wenn ich weiß, da ist jemand, der verzeiht uns unsere kleinen Fehler.
    Geändert von Streuner (08.07.2012 um 16:21 Uhr) Grund: Ich kann das nur, wenn...

  7. gesperrt

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    AW: Philosophie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "wischiwaschiallesundirgendwas-Strang"
    Ich möchte nichts auswischen.
    Was möchtest Du auswischen?

  8. Inaktiver User

    AW: Philosophie

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Ich möchte nichts auswischen.
    Was möchtest Du auswischen?
    Damit meinte ich, daß es in diesem Strang sowieso so kreuz und quer geht, daß es fast egal scheint, was man hier überhaupt 'reinschreibt. DAs stimmt natürlich so auch wieder nicht.

    Zum Thema (also Deinem eben angesprochenen ):

    Was tut man dann, wenn die Gesetze von demjenigen, dem 'vertraut' wird, sich dann ebenfalls als falsch herausstellen? Man könnte ja einem Betrüger anheimgefallen sein. Soll ja schon vorgekommen sein. Und man hätte dessen Gesetze nicht einmal mit seinem eigenen Verstand überprüft, weil man ja 'vertraut' hat, möglicherweise hat man gezweifelt, aber eben lieber vertraut als zu überprüfen. Ist es da nicht besser, gleich von Vornherein zu überprüfen, seinen Verstand anzuwenden, mit allem was dazugehört (Erfahrung, Moral, Logik usw.), und Gesetze weder ungeprüft zu übernehmen noch zu erlassen, sondern eben auf dieser Grundlage zu erlassen?
    Damit hätte man allerdings auch die Verantwortung am Hut, die hat man nicht, wenn man es ungeprüft vertrauend einfach an jemanden abgibt. Ist das vielleicht der Punkt?

  9. Inaktiver User

    AW: Philosophie

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Muss wirklich erst jeden selbst gedürstet haben, damit er es lernt?
    Damit er was lernt?

    Kann man jemandem trauen, der sich irren kann?
    Wonach richtet sich denn bei Dir, wem Du vertraust? Nach seiner Rechtschaffenheit und Redlichkeit, oder nach seiner (möglicherweise nur vorgegebenen, bzw. irrig angenommenen) Perfektion?

  10. gesperrt

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    AW: Philosophie

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Damit meinte ich, daß es in diesem Strang sowieso so kreuz und quer geht, daß es fast egal scheint, was man hier überhaupt 'reinschreibt. DAs stimmt natürlich so auch wieder nicht.

    Zum Thema (also Deinem eben angesprochenen ):

    Was tut man dann, wenn die Gesetze von demjenigen, dem 'vertraut' wird, sich dann ebenfalls als falsch herausstellen?
    Dann lernst Du daraus.
    Aber, wie viel Zeit haben wir zum Lernen?

    Genug?

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