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Thema: Philosophie
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01.11.2011, 15:02
AW: Philosophie
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01.11.2011, 15:24
AW: Philosophie
Entschuldige, aber das ist mein Glaube, und den kannst weder du noch sonst wer, mir nehmen. Und da wir ja Glaubensfreiheit haben, kann ich meinen Glauben auch vertreten, wie ich das hier z.B. tue.
Versuch bitte nicht, mir Lehren anzulasten, die ich weder vertrete noch in Schutz nehme, sondern die von genau den Religionen vertreten werden, die offenbar du in Schutz nimmst. Warum? Benötigst du diese Lehren für dein Weltbild, für deinen Glauben, nach dem es keinen Gott gibt - und wenn überhaupt, dann ein Monster, was weder gerecht noch gut ist?
Und noch was: Von mir aus kann wirklich jeder glauben was er will – vorausgesetzt, dass er nicht mein persönliches Leben, sowie das von anderen, welche diesen Glauben nicht teilen, betrifft. Das ist aber gerade bei den Religionen, von denen hier gerade die Rede war, offenbar nicht der Fall, wie dir sicher bekannt ist. Diese Religionen maßen sich an, über andere Geschöpfe verfügen zu können und ihre teils abstruden, auf jeden Fall aber widersprüchlichen und unlogischen Glaubensansichten auf andere, Unbeteiligte übertragen zu können.
Mit den von dir dargelegten Glauben, auch wenn ich ihn nicht teile, habe ich nicht die geringsten Probleme. Wie kommst du darauf?
Von was du hier redest ist Toleranz. Sicher keine schlechte Tugend, aber mit Gerechtigkeit hat das nichts zu tun.
Was ist gerecht? Du hast doch die Frage fast schon selbst beantwortet: Gerecht ist, niemanden etwas zuzufügen, was du nicht willst, das man dir zufügt. Ist doch nicht so schwer, oder? Wir Menschen können in unserer jetzigen Form nie vollkommen gerecht sein, dazu sind wir zu unvollkommen. Aber wir können uns wenigstens bemühen, es zu sein – oder eben nicht.
Und (nach meinem Glauben) ist Gott, im Gegensatz zu uns Menschen, vollkommen gerecht, wie ich bereits sagte. Schon allein daraus sollte hervorgehen, dass wir eben nicht Gottes Ebenbild sind, wie behauptet.
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01.11.2011, 15:58
AW: Philosophie
wir sind uns einig, Tessie :D
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01.11.2011, 22:24
AW: Philosophie
Genau das solltest Du tun. Hinterfrage alles was man Dir sagt, um zu einer eigenen Überzeugung zu kommen.
Wenn Du denkst, DAS kann es nicht sein, dann lehne diese Haltung ab.Wenn wir mal in der christlichen Historie zurückblicken, dann gibt es z. B. Zeiten, wo das Töten der Andersgläubigen absolut akzeptiert war. "Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein."
Schrecklich, schrecklich!Es gibt Zeiten der Inquisition, wo um des Seelenheiles willen die schrecklichsten Gräuel am Körper des Menschen vollzogen wurden.
Das muss aufhören! Gut, dass nur noch eine Religion übrig ist, die das immer noch so macht.
Allerdings hört man auch da immer seltener davon.
Du und ich wissen aber, dass sie sich höchstwahrscheinlich alle geirrt und sinnlos getötet haben. Nicht nur Du und ich wissen das. Immer mehr lernen es.Ich denke nicht, dass ein Kreuzritter, der Jerusalem befreit hat und dafür x Muslime über die Klinge hat springen lassen, um seinen Einzug ins Paradies gefürchtet hat.
Ich denke auch nicht, dass Mr. Bush, als er die "Achse des Bösen" ausgemacht hat, sich vom Teufel besessen fühlte.
Wenn Hitler nicht gedacht hätte, dass es was Gutes war, was er tat, hätte er es auch nicht getan. Das gilt für jeden Herrscher, der jemals geherrscht hat. Manche machten es richtig, viele nicht.
Einen Fehler machten sie alle gemeinsam: Man wollte Menschen dazu zwingen, dies oder das zu glauben und so oder so zu leben.
Jegliche Zwangsherrschaft ist noch immer gescheitert.
Denk nicht darüber nach, wie sie entstanden sind, sondern über den praktischen Sinn jedes einzelnen Gebotes für den Alltag.Die Bibel ist ein Buch, von Menschen geschrieben. Auch wenn anderes behauptet wird.
Wer außer Moses hat den brennenden Dornbusch gesehen, aus dem ihm die 10 Gebote "diktiert" wurden?
"Kind, pass auf, sonst fällst Du runter!", sagt Mutter.Für mich ist es pfiffig, sich auf eine "höhere Instanz" zu berufen, wenn eine ausgeflippte Menschenmenge den Respekt verliert. Und diese Instanz muss auch eine bedrohliche Macht haben, sonst funktioniert es nicht.
Soll das Kind sich vor der Mutter fürchten oder vor dem Runterfallen?
Oder vor dem Zorn der Mutter, nachdem es runter gefallen ist, weil es nicht folgsam war und sich in Gefahr gebracht hat?
Wenn Du meinst, dass Du selber auf Dich aufpassen kannst und die Regeln von Gott nicht brauchst, dann tu es.Und... ganz wichtig... diese Instanz muss außerhalb meiner Selbst angesiedelt sein. "Der liebe Gott, der im Himmel auf mich wartet"
In jedem Menschen ist auch das Tier.Nur so funktioniert die "Erbsünde".
Also sind wir automatisch alle was Böses, oder?
Aber auch der Geist Gottes.
Da liegt der Hase im Pfeffer!Und nur, wenn wir die Regeln befolgen, die uns die von Gott Eingeweihten weitersagen, dann haben wir eine Chance, am Tag der "Grossen Gerechtigkeit des Jüngsten Gerichtes" für würdig befunden zu werden.
Nur, wenn DU diese Regeln, nach denen Du lebst, für richtig befindest, hast Du eine Chance.
Sonst belügst Du Dich selbst.
Du hast die Wahl: Halte Deine eigenen Regeln für die richtigen oder die, von Anderen.
Aber in einem Punkt hast Du keine Wahl: Was Du für richtig befindest, musst Du selber herausfinden und bestimmen.
Das kann Dir niemand abnehmen.
Genau so isses.Da wird mir die Methapher der Schafherde, die von den Hirten auf den "Rechten Weg" geführt werden, glasklar.
Irgendwie bin ich wohl ein schwarzes Schaf und wahrscheinlich wäre ich vor noch nicht allzulanger Zeit auf dem Scheiterhaufen gelandet.
Naja, Schafe, die nicht bei der Herde bleiben, werden beizeiten vom Geier gefressen.
Da wäre doch der Hirte blöd, wenn er seine Schafe sehenden Auges in die Irre laufen ließe.
Nichts anderes tat Jesus. Er wies uns darauf hin, wenn Du da vorne nicht rechts abbiegst, sondern geradeaus weiter rennst, fällst Du in die Schlucht.
Ob Du diesen Hinweis glaubst und ernst nimmst oder nicht, ist Deine Entscheidung.
Jeder Mensch kann einen Draht zu Gott haben, wenn er will und wenn er ihn sucht.Gott als allmächtige, nicht direkt wahrnehmbare Instanz darzustellen, zu der nur Auserwählte den direkten Draht haben, ist die geschickteste Manipulation, die ich mir vorstellen kann.
Hat sich Kain selber zum Kain gemacht oder wurde er dazu gemacht?Im Moment gibt es mehr und mehr schwarze Schafe.
Es wird schwieriger, sie zu kontrollieren. Also braucht es wieder gute Kontroll-Instrumente. Der muslimische Bruder ist Jemand, den man recht gut kennt, weil er seine Regeln aus den gleichen Wurzeln zieht.
Er legt sie nur anders aus.
Also ist es ein Leichtes, diesen Bruder zum Feind... zum Kain... zu machen.
Tja, wie kommen die Menschen nur auf solche Ideen...Das Gruseligste, was im Moment aus dieser Feindschaft als Manipulationsmittel entstanden ist, ist die Furcht vor dem "Schläfer", dem Nachbar, der nur darauf wartet, aus der Unerkanntheit zum terroristischen Monster zu werden.
Es steht so im Koran. 'Sich den Feind zum Schein zum Freund machen', ist im Koran erlaubt.
Und woher soll man wissen, was in einem Menschen vor sich geht.
Es bleibt einem nichts anderes übrig, als vorsichtig und misstrauisch zu sein.
Wer oder was ist der Verursacher dieses Misstrauens?
Muslime, die ihren Glauben verlassen wollen, werden vom Koran mit dem Tode bedroht.
Ungläubige (auch Christen) werden vom Koran mit dem Tode bedroht.
Es herrscht (buchstäblich) die Angst.
Wie begegnet man dieser Angst?
Kein Zwang!
Den Weg des Wassers gehen.
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Vertraue Dir selbst.Wem kann man da noch vertrauen? Doch nur denen, die sagen, sie haben den Durchblick.
Und wer hat den Durchblick? Unsere gewählten, christlichen Regierungen.
* Ironiebutton an* Dem Himmel sei Dank dafür! *Ironiebutton aus*
Und verhalte Dich vertrauenswürdig.
Das hat schon seinen Sinn und ist nicht nur eine lästige Vorschrift.
Jeder weiß, wie man sich vertrauenswürdig verhält.
Und jeder weiß, was man erntet, wenn man sich nicht vertrauenswürdig verhält:
Es begegnet einem Misstrauen. Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem Andern zu und dazu verleite auch keinen Andern, dass er es tut.
Ich zumindest, berufe mich auf meinen Verstand und meine Vernunftbegabtheit.Mein Fazit: Menschen, die sagen, sie wissen besser als ich, was gut für mich ist, denen glaube ich nicht. Egal auf welche "Höhere Instanz" sie sich berufen.
Und diese beiden sagen mir zum Beispiel, dass es nur ein Wunder gewesen sein, dass aus einem mikroskopisch kleinen Punkt, wie die Wissenschaft sagt, das gesamte Universum mitsamt dem filegranen Leben und seinen vernunftbegabten Menschen entstanden ist, und nicht einfach ein "natürlicher" Vorgang. Denn, wenn der Urknall die Folge eines Naturgesetzes ist (nicht "war" - er findet immer noch statt), dann muss es dieses Naturgesetz auch schon vor dem Urknall gegeben haben, wo aber doch behauptet wird, beim Urknall seien die jetzigen Naturgesetze festgelegt worden.
Theoretisch müsste es die Naturgesetze und somit die Natur, in der wir leben, schon immer und für immer geben.
Alles was geschieht, ist ausnahmslos ein natürlicher Vorgang.
Diese höhere Instanz ist in Dir drin.Es mag wirklich eine "Höhere Instanz" geben, aber diese Instanz ist dann auch in der Lage, sich mir direkt mitzuteilen.
Sie braucht keine äußeren Vermittler.
ExaktMeine Aufgabe ist es, dieser... inneren Stimme... Raum und Gehör zu verschaffen.
Steht das nicht auch in der Bibel?Die Polynesier haben eine klare Regel, eine die sich "stimmig" anfühlt. Man kann sie übersetzen mit:" Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu"
Nur her damit!Es gibt noch einige andere sehr schlüssige Weisheiten in der polynesischen Vorstellung, aber ich denke, es führt zuweit, die hier jetzt einzustellen.
Sicher entdecken wir noch mehr Gemeinsamkeiten.
Überhaupt sollte sich mal ein Religionswissenschaftler die Mühe machen, ein Buch zu schreiben, in dem alle Gemeinsamkeiten von möglichst allen Religionen der Welt gesammelt und beschrieben werden. Das brächte bestimmt Licht ins Dunkel. Auch die Atheisten und überhaupt jede Weltanschauung sollten dabei mitwirken, nach allen Gemeinsamkeiten, die alle Menschen verbindet, zu suchen.
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01.11.2011, 23:36
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01.11.2011, 23:40
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03.11.2011, 00:37
AW: Philosophie
Was sollen wir unseren Nachkommen hinterlassen,
Gold und Geld
oder alles was man sich dafür kaufen kann?
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03.11.2011, 08:21
AW: Philosophie
Och, ich hätte nichts dagegen, meinen Kindern etwas Geld und Gold zu hinterlassen - fände ich wirklich schön, wenn das klappen würde.
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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03.11.2011, 17:42
AW: Philosophie
Man sagt, "Wasser speichert Information".
Und "es gibt auch Information weiter".
Was will es uns sagen?
Geh den Weg des Wassers, der Führt immer ans Ziel?
... den Weg des geringsten Widerstandes?
Woher kommt dieses geheimnisvolle Element, das Wasser?
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03.11.2011, 17:56
AW: Philosophie
Überleg Dir mal, was Du alles tun musst, um an Gold und Geld zu kommen.
Und was alles bewegt werden muss, damit Deine Kinder in den Besitz dieser "Wert-Sachen" kommen, die sie sich dafür kaufen können - wie viele seltene Erden dafür aus dem Boden gegraben werden müssen, aus Boden, auf dem lange nichts mehr wächst.
Wie viele Abermilliarden Tonnen Erd-Öl müssen aus der Erde gepumpt, mithilfe von Erd-Öl transportiert und mit nochmal so viel Energie zu Produkten verarbeitet, und diese Produkte wieder transportiert werden, um schließlich den Müll wieder irgendwo zu vergraben oder zu verbrennen, damit all die schönen Sachen hergestellt werden, die sich Deine Kinder kaufen wollen sollen.
Wenn Du Deinen Kindern Gold und Geld hinterlässt, gräbst Du dadurch Deinen eigenen Kindern den Boden unter den Füßen weg, der eigentlich dazu da ist, die Lebensmittel anzubauen die sie zum Leben brauchen. Willst Du das?
Alles was Du isst, wächst auf dem Boden, auf dem Du gerade stehst.
Hier wächst unser Brot.
Zusatz:
Ich habe ganz vergessen, zu erwähnen,
was alles bewegt werden muss, bis Du einen Klumpen Gold in Händen hältst
- einen Klumpen Gold, mit dem niemand wirklich etwas Sinnvolles anfangen kann.
Was sind das für schwere Maschinen, die eingesetzt werden, damit das Gold zutage kommt. Maschinen aus viel Eisen, welches wiederum aus dem Boden gegraben werden muss.
Manch ein Bergarbeiter wird ein Leben lang schuften, um am Ende eines harten Lebens seinen Kindern einen Klumpen Gold hinterlassen zu können.Geändert von Streuner (03.11.2011 um 18:29 Uhr)



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