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Warum sind die Menschen denn so geworden?
Die Menschen sind so, weil sie sich von Gott gelöst haben, weil sie sich nichts mehr von ihm sagen lassen wollen.
Wie oft höre oder lese ich, dass es ohne Gott besser ist? Wo in aller Welt sehe ich das? Nirgends!
Warum ist die Welt nicht schöner ohne Gott? In den tausenden von Jahren war genug Zeit, die Welt ohne Gott schöner zu machen. Doch Pustekuchen!
Warum haben wir keine friedlichen Lebensverhältnisse?
Warum sind die Menschen immer noch so egoistisch?
Warum beuten die Menschen rücksichtlos die Erde aus?
Warum wird die Kluft zwischen arm und reich immer größer?
Warum werden alte Menschen abgeschoben?
Warum sind nur junge gutaussehende Menschen erfolgreich?
Weil es allen an der Liebe fehlt!
Es fehlt die Liebe die Jesus gelehrt hat.
Diese selbstlose Liebe, die nur das Wohl des anderen im Sinn hat, wäre der Schlüssel um Kriege zu beenden.
Diese Liebe würde Rücksicht auf die Umwelt nehmen. Mit dieser Liebe gäbe es keine extreme Armut, weil die Liebe antreiben würde, um zu teilen.
Diese Liebe würde die Alten achten und niemand würde wegen seines Aussehens benachteiligt.
Ich denke, dass sich mittlerweile die ganze Welt, die ein gottloses Leben propagiert, ein Armutszeugnis ausgestellt hat!
Ich frage dich also: WANN IST ES DENN ENDLICH SOWEIT?
Wie lange noch muß ich warten, bis eine gottlose Gesellschaft Frieden schafft?
Bis eine gottlose Gesellschaft die Armut beseitigt?
Bis eine gottlose Gesellschaft die alten Menschen achtet und nicht in Altersheime abschiebt?
Bis eine gottlose Gesellschaft aufhört die Kinder zu mißbrauchen?
Bis eine gottlose Gesellschaft im Einklang mit der Natur lebt und sie nicht ausbeutet?
Mit gottlos meine ich, ohne den Schöpfer der Erde, Jehova Gott, zu berücksichtigen.
Ohne das umzusetzen, was sein Sohn Jesus Christus sagte und vorlebte.
Die Zeit war lange genug!!!
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Thema: Die zehn Gebote
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23.04.2011, 08:38Inaktiver User
AW: Die zehn Gebote
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23.04.2011, 09:55
AW: Die zehn Gebote
ich finde, hier wird sehr über die Bedeutung der Zehn Gebote spekuliert.
Ein bißchen geschichtliches Hintergrundwissen hilft da möglicherweise:
noch umfangreicher nachzulesen hierDas Volk Israel bildete sich schrittweise aus einzelnen in der Wüste nomadisierenden Stämmen, die jeweils eigene Glaubensvorstellungen hatten. Langsam schlossen sich die Sippen zusammen - die verschiedenen Vorstellungen glichen einander an. Man nimmt an, dass sich im Laufe dieses allmählichen Zusammenschlusses auch die Zehn Gebote als gemeinsames Regelwerk entwickelt haben (ca. 10. - 7. Jahrhundert vor Christus). Die älteste bekannte Bibelhandschrift "Papyrus Nash" aus dem 2. Jahrhundert vor Christus enthält den Dekalog noch als Mischform beider Versionen.
Die Zehn Gebote sind in meinen Augen die erste Verfassung des Volkes Israel. Es schwört die nomadisierenden Stämme mit unterschiedlichen Gottesvorstellungen auf den einen Gott ein und damit ist ein Idealziel definiert - wie in unserer Verfassung die grundsätzlichen Menschenrechte, der demokratische und föderalistische Staatsaufbau das Ziel und die absolute Grundlage ist.
Es folgen das Shabbat-Gebot, in meinen Augen das erste Sozialgesetzbuch in der Geschichte: Du sollst am siebten tage ruhen - und das gilt in seinem Absolutsanspruch nicht nur für Juden, sondern auch für die Sklaven und für (andergläubige) Fremde.
das vierte Gebot, Vater und Mutter zu ehren, regelt das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern - und damit auch die Besitzverhältnisse. Wer dieses Gebot nicht befolgt, wird bis heute aus der Familie ausgeschlossen.
Du sollst nicht morden. Für uns heute eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber das Verbot Stammesmitglieder zu morden musste damald wahrscheinlich so deutlich einmal dargestellt werden. Es betrifft aber nicht das Töten eines Feindes im Krieg - aber darüber gibt es heutzutage unterschiedliche Auffassungen.
Du sollst nicht ehebrechen, betont die grundsätzliche Bedeutung der Familie. Wir haben den besonderen Schutz der Familie auch im Art. 6 unseres Grundgesetzes. Sie ist die Kernzelle jeden Gemeinwesens. Es impliziert kein Keuschheitsgebot. Hier in der Brcom kann man in Hunderten von Strängen die Katastrophen nachlesen, die eheliche Untreue auslöst. Zur damaligen Zeit war eine Zerbrechen einer Ehe mit Sicherheit lebensbedrohlich, da Sicherungssysteme wie Sozialhilfe nicht existierten.
nicht stehlen ist bei uns durch das Strafgesetzbuch geregelt, damals bedrohte jeder Diebstahl in der gemeinschaft das Überleben einer Familie.
Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen, ist auch bei uns ein Straftatsbestand, nahezu selbstverständlich.
Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört. Auch bei uns in vielfältiger Form strafbewährt. Es ist ja wohl die Aussage, dass das Eigentum, der Besitz und die Ehe eines anderen Menschen zu respektieren ist.
Dieses erste Grundgesetz des jüdischen Volkes ist immer noch Grundlage auch unseres modernen Lebens. Sowohl die Israeliten wie wir vervollständigen unsere Gesetze immer dann, wenn sich neue Verletzungen der Grundsätze auftun. Meiner Mutter hätte ich nichts über das Verbot von Stalking erzählen brauchen, sie hätte es nicht geglaubt, dass es soetwas gibt.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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23.04.2011, 11:36Inaktiver User
AW: Die zehn Gebote
Ich finde deine Erklärungen sehr schön, Opelius. So bzw so ähnlich ist es mir auch erklärt worden als ich noch ein Kind war. Und es ist für mich auch heute noch die nachvollziehbarste Deutung. Alles andere macht so ein Durcheinander. alles wird unklar und plötzlich kann das einfachste der Gebote so kompliziert werden, dass man sich abwenden möchte von allen.
Den Avatar von streuner finde ich auch sehr schön, er hat eine Bedeutung, die hat mich erschüttert hat. Vielleicht mag streuner mal etwas dazu schreiben, ich würde mich freuen.
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23.04.2011, 12:46Inaktiver User
AW: Die zehn Gebote
Was erkennt man denn auf diesem Arvatar...?
Welche bedeutung hat es?
Ich bin wohl blind.
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23.04.2011, 13:59
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23.04.2011, 14:02
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23.04.2011, 16:01
AW: Die zehn Gebote
In Deutschland, zum Beispiel.
Zitat von Inaktiver User
Da spielt Religion keine große Rolle, und den meisten Menschen geht es gut.
Niemand wird gesteinigt, weil er/sie unerlaubten Sex hatte.
Niemand wird gehängt, weil er homosexuell ist.
Frauen müssen sich nicht hinter Burkas verstecken, Bildung gibt es für Mädchen und Jungs.
Vergleiche mal die Lebensumstände von säkularen Staaten und "Gottesstaaten", da siehst du ganz genau, wo es sich besser lebt.
Und dass bei den ZJs immer nur Liebe und eitel Wonne herrscht, wirst nicht einmal du behaupten.
Die "neue Erde" wo alle ganz lieb, brav und tugendhaft sind, wäre für mich der reinste Alptraum.Geändert von 3146 (23.04.2011 um 16:06 Uhr)
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23.04.2011, 19:35Inaktiver User
AW: Die zehn Gebote
3146, da bist du ja endlich wieder mal

So herrlich weltlich.
Ich möchte noch hinzufügen: Auch den Kindern geht es besser, seit es verboten ist, sie zu hauen. Den Ehefrauen geht es besser, seit sie sich trennen dürfen und es verboten ist, sie zu vergewaltigen.
Wann soll bitte diese schöne alte Zeit mit dem lieben Gott gewesen sein? Im Mittelalter
Na, das wüsste ich aber.
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23.04.2011, 21:27Inaktiver User
AW: Die zehn Gebote
Wieso - die war noch nicht. Die kommt erst noch
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23.04.2011, 22:16
AW: Die zehn Gebote
Schade, dass es in diesem Forum so schwierig zu sein scheint, mal an einem Thema dran zu bleiben. Ob es den Menschen in religiösen oder in areligiösen Gesellschaften besser geht (soweit man diese Frage überhaupt allgemein beantworten kann), wäre ein interessantes Thema, dazu könnte ein eigener Strang eröffnet werden; auch zu den ZJ kann man natürlich allerhand diskutieren - es existieren dazu schon mehrere Stränge.
Hier geht es eigentlich um die 10 Gebote und die Frage, ob sie für uns noch irgendwie relevant sind.
Streuner, ich hoffe, ich habe deine Intention richtig interpretiert.
So, das war ein kurzer moderativer Aufseufzer, und jetzt inhaltlich:
Danke für deinen Beitrag, Opelius.
In unserer modernen Gesellschaft sind Religion und Justiz völlig getrennte Lebensbereiche, sodass man dazu neigt, zu vergessen, dass dies im Altertum ganz anders war.
Zur Geschichte des Dekalogs siehe auch hier
Interessant fand ich den Querverweis auf altägyptische Schriften. Bereits dort (in dem sog. Ägyptischen Totenbuch von ca. 1500 v.Chr.) findet sich die Vorstellung, dass ein Mensch, der in seinem diesseitigen Leben Vater und Mutter geehrt, nicht gemordet und nicht gestohlen hat, gute Karten gegenüber den Richtergöttern beim Totengericht hat. Kommt uns doch irgendwie bekannt vor.
Da waren die Israeliten eher spät dran, s.o. Wobei es natürlich ohne weiteres denkbar oder sogar wahrscheinlich ist, dass es die Maximen des Nicht töten, nicht stehlen, nicht lügen schon lange vorher gab, bevor sie schriftlich fixiert wurden.
Abgesehen von den ersten beiden Geboten, die klar religiöser Natur sind, finden sich die Grundgedanken der anderen acht in unserer heutigen Straf- und Sozialgesetzgebung wieder.
Und klar könnten wir heute auch ohne die (Urform der ) Zehn Gebote existieren - wir bzw. unsere Vorfahren haben sie ja weiterentwickelt, ausformuliert, ergänzt und in modernes Deutsch übersetzt.
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs



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