Hallo ihr zwei,
würdet ihr euch bitte einer etwas respektvolleren Sprache befleißigen?Danke.
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29.07.2011, 10:03
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs
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31.07.2011, 09:51
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31.07.2011, 23:55
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
mal ein bisschen futter für die streithähne:
die herausragende stellung, die der mensch unter den lebewesen einzunehmen glauben kann, ließe sich u.a. aus dem alten testament ableiten, in dem vom menschen als ebenbild gottes geredet wurde (demnach hätte der glaube an den alten mann mit bart - was ja wohl auch für würde und weisheit stehen kann (nicht muss) - durchaus seine existenzberechtigung).
das wort "würde" findet seinen ursprung im begriff "wert", was so weit voneinander ja nicht entfernt ist. daraus lässt sich durchaus entnehmen, dass "würde" ein begriff ist, der im zusammenhang mit allen lebewesen stehen sollte (wobei sich mir nicht wirklich erschließt, wie ich die würde einer pflanze definieren würde ... ihren wert allerdings schon.
ich war zu faul, mich sachkundig zu machen, bin aber einigermaßen sicher, dass der begriff "würde" auch für tiere irgendwo gesetzlich verankert ist ... für die schweiz weiß ich es sicher...
meiner meinung nach steht dem lebewesen "mensch" von natur aus keine herausragende stellung zu (jedenfalls nicht, wenn man den entwicklungsgeschichtlichen hintergrund betrachtet), jedoch ist aufgrund der entwicklung unserer art eine vorMACHTstellung sicher nicht zu leugnen.
habe ich richtig im kopf, dass maddin von empathie sprach? - ein verhalten, das ich mit diesem begriff belegen würde ebenso wie hilfsbereitschaft sind in der tierwelt häufiger zu beobachten - auch hier also keine herausragende eigenschaft der menschlichen spezies, die kommunikationsfähigkeit in der tierwelt wird wohl kaum jemand abstreiten, ebensowenig wie brutalität, mordgier, habsucht, lernfähigkeit oder der gebrauch von werkzeugen. eines aber glaube ich ganz fest: tieren fehlt die notwendigkeit eines gottglaubens ... und an diesem glauben halte ich fest, bis mir fundiert das gegenteil bewiesen werden kann
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01.08.2011, 02:06Inaktiver User
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Emphatie..was jeder haben sollte. Als Mensch.
Nicht in der Tierwelt.
Tiere haben nur eines. Überleben.
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01.08.2011, 02:12Inaktiver User
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Noch eines
ES gibt keine Notwendigkeit eines Gottglaubens. Das brauch kein Mensch und auch kein Tier.
Du willst dich nur bestätigt fühlen.
Ok, es gibt keinen Gott.
Es hat ihn eigentlich nie gegeben. Also warum glaubst du sowas??
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01.08.2011, 02:20Inaktiver User
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Ein Tier muß dem Menschen gleichgestellt werden. Hoffentlich denken viele dasselbe.
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01.08.2011, 09:28
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Was Menschen deutlich besser können als Tiere, ist das Umgehen mit Sprache. Besonders auch mit abstrakten Konzepten und sehr ausgeklügelten Gedankengebäuden, die in der konkreten Realität nur noch sehr wenige Ankerpunkte haben... also wer mal die Texte der Postmoderne gelesen hat... oweia...

praktische Folge daraus ist, dass man von erwachsenen Menschen zu Recht erwartet, das abstrakte Konzept "Gesetze" zu verstehen und sich daran zu halten, von Tieren aber nicht, weil sie dazu einfach nicht in der Lage sind. Wenn Ross und Reiter über ein Rotlicht galoppieren... so ist es der Reiter, der die Verantwortung dafür trägt.
grüsse, barbara
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01.08.2011, 17:54
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01.08.2011, 19:58
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
*smile* ich widerspreche, Eurer Ehren. Ich habe es anders erlebt, na jedenfalls kann ich das Verhalten der beobachteten Tiere nicht anders interpretieren.
In aller Kürze, weil hier eher doch nicht on topic: eine Herde junger Zebrahengste, ein tödlich verwundetes Zebra - ein Zebra aus dieser Herde versuchte über einige (wenn auch wenige) Minuten das verwundete, schwankende andere zu stützen, auf dass es auf den Beinen bliebe. Als es dennoch umfiel und starb versuchte das "hilfreiche" Tier weiterhin, dem anderen wieder auf die Beine zu helfen, drückte, stupste ... es ließ erst ab, als es die Menschen in der Nähe bemerkte.
Für mich überraschend, denn ich hatte niemals damit gerechnet, dass Zebras so reagieren könnten.
Dieses Zebra war völlig uneigennützig zur Hilfe bereit - ein Faktor, der klar zur Empathie zu zählen ist.
Allgemein bekannter ist die Hilfsbereitschaft innerhalb von Elefantenherden, mit ein wenig Nachdenken fielen mir sicher noch weitere Beispiele ein. Es mag genug sein, denn ich bin mir meiner Glaubwürdigkeit sicher
LG
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01.08.2011, 22:51


Danke.
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