Noch eine Ergänzung hierzu:
Das Orgiastisch, Wollüstige, Masslose am Katholizismus macht, glaube ich, weniger Angst (und ist auch weniger verführerisch), wenn man es erkennt, auch in sich selber erkennt. Und annimmt. Und nach Formen sucht, diese Facette zu leben, ohne anderen zu schaden oder andere zu bevormunden.
Den eigenen Ängsten und deren Ursachen nachspüren, ist sowieso das Allerwichtigste.
Ein schönes und nach wie vor lesbares Buch dazu ist meiner Meinung das:
Fritz Riemann
Grundformen der Angst: Eine tiefenpsychologische Studie
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28.03.2011, 13:32
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
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28.03.2011, 13:43
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)
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28.03.2011, 13:44
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Islabonita
Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin
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28.03.2011, 13:50Inaktiver User
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Es ist die Art und Weise WIE sie das tut

Und meine Probleme haben nichts mit ihren und nichts mit deinen zu tun....
Mit "Unglauben" habe ich jedenfalls keine, nur mit der Art penetranter und teilweise
extrem unsachlichen Art der Darstellung des selbigen.
Da ist es durchaus erlaubt, mal diese Fragen zu stellen....Geändert von Inaktiver User (28.03.2011 um 13:55 Uhr)
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28.03.2011, 13:59
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Nun zum eigentlichen Thema:
Leben ohne Religion (und ohne Gott) funktioniert bei mir hervorragend.
Bei mir lief der Prozess von gläubig zu ungläubig so ab:
Katholisch erzogen, damit hatte ich grundsätzlich keine Probleme wie Schuldgefühle etc. Ich habe mir aber schon sehr früh (mit 13/14) die Frage gestellt, warum man sich so sicher sein kann, dass die eigene Religion die einzig Richtige ist.
Später kam dann noch explizit Kritik an der Katholischen Kirche dazu und führte zu einem Abwenden von Religion generell. Ich war dann eine lange Zeit Agnostiker.
Den letzten "Kick" vom Agnostiker zum Atheisten hat mir Richard Dawkins mit seinem Buch "Gotteswahn" gegeben.
Ich fühle mich durch die Abwendung von Religion und einer für mich absurden Vorstellung von Gott wesentlich freier als vorher und ich habe einen anderen Blick auf viele Dinge. Irgendjemand schrieb das hier schon, mir kommen mittlerweile alle religiösen Rituale etwas absonderlich vor, für mich ist Glauben das Gleiche wie Aberglauben.Islabonita
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28.03.2011, 14:00
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Wenn dir selbige Art so sehr missfällt - es gibt einen Ignorieren - Button.
Zitat von Inaktiver User
Und schon brauchst du dich nicht mehr zu ärgern.
Geändert von 3146 (28.03.2011 um 14:05 Uhr)
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28.03.2011, 14:04Inaktiver User
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Nein, da würde mir zuweilen was entgehen
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28.03.2011, 14:18
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
Nein.
Du hattest auch nicht von "allgemeingültiger" Weisheit der bunt gekleideten Männer geschrieben, sondern das hier:
Darüberhinaus war mein Beitrag auch nicht an Dich persönlich gerichtet, sondern hat einen Gedanken aufgegriffen. Ich habe von meiner persönlichen Erfahrung im Umgang mit Ängsten geschrieben, und dann einen Tipp für ein Buch gegeben, das ich sehr anschaulich fand.Ging mir früher auch so. Nach einem Besuch im Petersdom war ich geschockt. Ich bin da heulend rausgelaufen, weil ich mich in anbetracht dieser Masslosigkeit zu Gewürm degradiert, kleingemacht und gedemütigt gefühlt habe.
Und ja, ich finde, dass es viel nützt sich über seine unbewusste Ängste klar zu werden. Und auch darüber, was genau mich eigentlich an der Einstellung eines anderen so aggressiv macht.
Es gibt ja den Spruch, dass mich die Dinge, die ich bei mir selbst nicht mag und sehen will, bei anderen besonders triggern. Ich weiss nicht, ob dieser Spruch durchgängig stimmt. Oftmals hat es sich aber für mich gelohnt, genauer bei mir hinzuschauen, wenn ich mich über einen Anderen geärgert habe.
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28.03.2011, 14:25
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
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28.03.2011, 14:33
AW: Gottlos - Leben ohne Religion
ok, danke, jetzt ist es klar

Ein interessanter Gedanke, den du da aufwirfst. Ich meine auch - das muss nicht immer so stimmen - so wie es ja auch den Spruch mit dem getroffenen Hund gibt, der nicht immer stimmt (ich kenne ihn nicht auswendig, weil ich ihn nie sage)
Und ja - wahrscheinlich lohnt es sich trotzdem genauer hinzuschauen.
Letztendlich stellst du hier DIE Frage, die ja auch hier im Thread tobt, warum Gläubige sich häufig von Nicht-Gläubigen angegriffen und getriggert fühlen und umgekehrt.Garstige Bratkartoffeln! (Gollum)



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