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  1. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sogar sehr hübsch, ohne Beschränkungen, ohne Regeln, die ich dämlich finde.

    Ohne Gott, ohne Glauben- Leute, macht euch mal frei davon!
    Warum sollte ich mich frei machen, von etwas was mir gut tut

  2. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Solidarität und Nächstenliebe sehe ich nun gar nicht als natürliches Verhalten des Menschen. In meinen Augen ist das Betreiben von Kernkraftwerken z.B. ein Akt von Mißachtung dem Leben gegenüber. Wer Kernkraftwerke baut, sie betreibt handelt gegen das Leben. Denn wer so schlau ist diese Technik zu durchdenken, weiß, dass im Falle eines Unfalls, eines Unglücks oder eines menschlichen mömentanen Versagens, eines Terroranschlags etc alle Menschen in einem weiten Umkreis dem Tod preisgegeben sind wie auch die gesamte Natur nachhaltig zerstört wird. Die Nachkommen der Überlebenden sind erbgutgeschädigt, Überlebende haben ein so weit erhöhtes Krebsrisiko, dass es nicht mal wirklich prozentual benennbar ist. Wer an Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde glaubt, für den sind Nächstenliebe und Solidarität ein wichtiges Kernstück der Glaubenslehre. Aber Nächstenliebe heißt klar und eindeutig Stellung beziehen für das Leben - gegen Kernkraftwerke - Solidarisch zusammenhalten im Kampf gegen Atomenergie!

  3. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von B-i-m Beitrag anzeigen
    Bin ich gottlos, wenn ich ohne Religion lebe?
    Das weisst du selber besser !

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es sollte klar sein: Für zwischenmenschliche Werte ist kein Gottesglaube notwendig, Solidarität und Nächstenliebe haben ihren Ursprung im natürlichen Verhalten des Menschen.

    Zu viele moderne Werte mussten gegen die Religionen errungen werden: Demokratie und Gleichberechtigung, Meinungs- und Pressefreiheit, die Freiheit von Wissenschaft und Kunst, das Verbot von Folter und Todesstrafe, Minderheitenschutz und Toleranz gegenüber Andersdenkenden.
    Ein bißchen Geschichtsklitterung betreibst Du schon! Die Aufklärung im 18. Jahrhundert war der Grundpfeiler für die Entwicklung des Humanisamus und daraus resultierenden Ergebnisse, die für uns heute im zwischenmenschlichen Leben unabdingbar sind. Es war ein Kampf gegen den Dogmatismus, den beide Kirchen vor allem hier in Deutschland bis dahin betrieben.
    Ohne eine Reformation, dem ersten gelungenen Versuch, die allmächtige päpstliche Kirche zu verändern, wäre es nicht zu einer Aufklärung gekommen. Ohne Auseinandersetzung mit den tradierten Aussagen der Kirchen (nicht der Religion) wäre dieses Denken nicht entstanden.

    Man braucht offensichtlich einen starken Gegner, um neue Werte zu definieren.
    Ob Solidarität und Nächstenliebe auch ohne Religion entstanden wären, wissen wir nicht. Denn Jahrtausende beherrschten die unterschiedlichsten Religionen das Denken von Menschen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Man braucht offensichtlich einen starken Gegner, um neue Werte zu definieren.
    Ob Solidarität und Nächstenliebe auch ohne Religion entstanden wären, wissen wir nicht. Denn Jahrtausende beherrschten die unterschiedlichsten Religionen das Denken von Menschen.
    Nächstenliebe ist ja auch eine Frage der (persönlichen) Definition.

    Kann man sich darauf einigen, dass man in seinem Gegnüber ein Wesen erkennt, dass einem in seiner Art gleicht, und dass dieses Gemeinsame als verbindend empfunden wird und nicht als trennend? Und daraufhin das Handeln als zugewandt und unterstützend gegenüber dem Nächsten ausgerichtet wird?

    Dann ist Nächstenliebe im Sinne von Gruppensolidarität auch ein evolutionärer Vorteil: es erhält die Art besser, wenn die Individuen solidarisieren und füreinander einstehen. Teamwork, z.B.: die gemeinsame Jagd.

    Wenn sich dieses Verhalten eben dadurch erhält, dass es das Überleben der Art befördert, muss sich dann später nur noch eine Art Überbau, ein Denkschema (Religion!) bilden, damit das Verhalten auch interpretiert und vermittelt werden kann. O.k., ist jetzt sehr einfach gedacht, aber es ist nicht so abwegig, oder?

  6. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn sich dieses Verhalten eben dadurch erhält, dass es das Überleben der Art befördert, muss sich dann später nur noch eine Art Überbau, ein Denkschema (Religion!) bilden, damit das Verhalten auch interpretiert und vermittelt werden kann.
    Nicht nur das. Wenn man die Regeln an einem göttlichen Wesen festmacht, stellt man sie auf eine höhere Stufe außerhalb der menschlichen Banalität. Dann verankert man sie im Göttlichen und sichert sie gegen Kritik. Finde ich an sich eine gute Idee, so lange nicht Handel damit getrieben wird.

  7. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Wenn sich dieses Verhalten eben dadurch erhält, dass es das Überleben der Art befördert, muss sich dann später nur noch eine Art Überbau, ein Denkschema (Religion!) bilden, damit das Verhalten auch interpretiert und vermittelt werden kann. O.k., ist jetzt sehr einfach gedacht, aber es ist nicht so abwegig, oder?
    Dann verankert man sie im Göttlichen und sichert sie gegen Kritik
    Der Gedanke ist nicht abwegig: so haben sich Monarchien über Jahrhunderte erhalten. Es kommt also darauf an, welche Art überlebt, und auf Kosten welcher anderen.

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ohne eine Reformation, dem ersten gelungenen Versuch, die allmächtige päpstliche Kirche zu verändern, wäre es nicht zu einer Aufklärung gekommen. Ohne Auseinandersetzung mit den tradierten Aussagen der Kirchen (nicht der Religion) wäre dieses Denken nicht entstanden.
    Zur Zeit der Reformation herrschte das Zeitalter der Renaissance, der Humanismus ist entstanden.

    Die Menschen sind zum Ablass gezwungen worden, die ersten Kanonen wurden gegossen. Das war die Zeit von Fugger, Dürer, Michelangelo, da Vinci.

    Die Päpste damals, die Medici waren vielleicht alle korrupt, aber sie förderten Übersetzungen aus dem Altgriechischen und es waren die ersten Päpste, die sich dem Sex hingaben.

    Wer weiß, was geworden wäre, wenn nicht Luther gekommen wäre und die Renaissance-Päpste verteufelte und wieder die deutsche Moral einklagte.
    ... living next door to ...

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von balalala Beitrag anzeigen
    Bei dieser Frage würde ich mich als Agnostiker dem Kenntnisstand seriöser Wissenschaftler/ Historiker/ Religionswissenschaftler anschliessen.
    Keine Ahnung, wie dieser im Augenblick ist.
    Liebe balalala, ich möchte nicht anmaßend sein, aber es interessiert mich, wie es andere Frauen empfinden:

    Mich rührt der historische Jesus, der als der Sohn der Kleopatra interpretiert werden kann und zwar ohne dass Göttliche Elemente hinzukommen.

    Ich bin durch Zufall darauf gestoßen und es gibt keine Beweise, nur 2000 Jahre alte Fragmente von sechs Leben ( 3 Mütter, 3 Söhne ), die vielleicht 1 Mutter und 1 Sohn waren.

    Drei unvollständige Fresken könnten zu einem zusammengefügt und restauriert werden.

    Dieser historische Jesus ist auch den ersten Blick ungewohnt, manchmal auch abstoßend, aber es könnte auch vieles erklären. Beispielsweise alt-ägyptische pharaonische Elemente in den Evangelien, insbesondere Johannes.

    Ich füge den Link hier mal ein. Entschuldigt bitte so manche unzulängliche Formulierung.
    ... living next door to ...

  10. gesperrt

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nächstenliebe ist ja auch eine Frage der (persönlichen) Definition.

    Kann man sich darauf einigen, dass man in seinem Gegnüber ein Wesen erkennt, dass einem in seiner Art gleicht, und dass dieses Gemeinsame als verbindend empfunden wird und nicht als trennend? Und daraufhin das Handeln als zugewandt und unterstützend gegenüber dem Nächsten ausgerichtet wird?

    Dann ist Nächstenliebe im Sinne von Gruppensolidarität auch ein evolutionärer Vorteil: es erhält die Art besser, wenn die Individuen solidarisieren und füreinander einstehen. Teamwork, z.B.: die gemeinsame Jagd.

    Wenn sich dieses Verhalten eben dadurch erhält, dass es das Überleben der Art befördert, muss sich dann später nur noch eine Art Überbau, ein Denkschema (Religion!) bilden, damit das Verhalten auch interpretiert und vermittelt werden kann. O.k., ist jetzt sehr einfach gedacht, aber es ist nicht so abwegig, oder?
    Religion, ein Ergebnis natürlicher Auslese? Ich denke, das ist ziemlich abwegig, sogar absurd . Es verdeutlicht nur mal wieder dieHilflosigkeit der Evolutionstheorie als Erklärungsmodell für tatsächlich stattgefundene Entwicklungsprozesse.
    Wenn dein Gedankengang zutreffen würde, müßte z.B. das Christentum das Ergebnis natürlicher Auslese sein, wirklich witzig. Aber anderseits auch nicht viel witziger als der Gedanke, die gesamte biologische Evolution durch natürliche Auslese erklären zu wollen.
    Geändert von tessie_10 (17.03.2011 um 21:07 Uhr)

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