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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Blickwinkel Beitrag anzeigen
    Braucht glaube wirklich eine Begründung oder Beweise? - Das Thema wäre so einfach zu handhaben, wenn die Gläubigen sich schlicht auf ihren Glauben berufen, statt Beweise zu konstruieren.
    Wer konstruiert Beweise?

  2. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Von 'rational' rede ich, wenn ich Glaubens-Aussagen mit meinem Verstand nachvollziehen kann und wenn sie insgesamt einen für mich nachvollziehbaren Sinn ergeben sowie in sich widerspruchsfrei sind.
    Diese Art von systemimmanenter Logik gibt es allerdings auch in Wahnsystemen (bitte nicht falsch verstehen, ich halte Religion nicht für einen Wahn ) und in allen Sparten narrativer Kunst. Auch dort muss die Story in sich stimmig sein.

  3. Inaktiver User

    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Blickwinkel Beitrag anzeigen
    Braucht glaube wirklich eine Begründung oder Beweise? - Das Thema wäre so einfach zu handhaben, wenn die Gläubigen sich schlicht auf ihren Glauben berufen, statt Beweise zu konstruieren.

    Selbst der Nicht-Glaube stößt letztendlich irgendwann an eine (Beweis)-Grenze
    Liest du eigentlich alle Postings oder nur jedes zweite? Post 204:
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lässt man Religion als das stehen, was sie ist: eine Möglichkeit, sich mit transzendenten Fragen zu beschäftigen (die nicht der menschlichen Logik unterliegen), braucht man alle diese Begründungen nicht. Dann ist jede religiöse Anschauung und jedes Ritual richtig, sofern sie die Menschen berühren und für sie einen spirituellen Wert darstellen.
    Dann endet aber auch jede Missionierung, weil es sich um ein offenes Feld handelt, für das jeder die Metaphern wählen kann, die im zusagen.

  4. gesperrt

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Heute beschäftige ich mich mit Philosophie, Psychologie - und bin auch offen für Themen wie Transzendenz. Die Fragen nach den letzten Dingen sind nicht deshalb uninteressant, weil sie unbeantwortbar sind, man kann sich solchen Themen auch annähern, beschreiben, sich künstlerisch ausdrücken.....


    ..., ich empfinde manchmal aber eine Ahnung von einem göttlichen Prinzip in dem Sinn, dass da noch etwas ist - über dass messbare und sinnlich erfahrbare. Was somit der Wissenschaft immer verborgen bleiben würde!?
    Es wird verborgen bleiben, weil unser Verstand und unsere Erkenntnisfähigkeit beschränkt sind.
    Das macht ja aber nichts.

    Und dann ist unser Hirn, meine ich gelesen zu haben, so strukturiert, dass es überall (Sinn-) zusammenhänge und Bezüge sehen und herstellen will.
    Durch diese Eigenschaft haben wir Menschen sicher einen Überlebensvorteil.
    Manchmal sieht das Hirn aber vielleicht auch Zusammenhänge, wo gar keine sind.
    Diese Eigenschaft lässt uns eben einfach kreativ sein. Mit negativen und positiven Auswirkungen.

    Ich finde wir können diese Fähigkeit/Eigenschaft ruhig auch geniessen, durch Erahnen von Transzendentem, Spielen mit Poesie und Kunst, Basteln von Theorien.

    Vielleicht sollten wir wegen der nicht zu unterschätzenden Nebenwirkungen diese Fähigkeit aber mit Verstand geniessen.


    Liebe ist göttlich.
    Liebe IST!

    Und es ist mir am Ende egal, ob Liebe von Gott kommt, ein Spiel der Hormone oder ein evolutionärer Vorteil ist.

  5. gesperrt

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, wenn jemand eine Analogie in die Diskussion einführt mit der Aufforderung, etwas dazu zu sagen - und dann bei einer Antwort wie meiner sich verdrückt mit einem unpassenden Argument à la "manchen tut es weh wenn andere zu ihrem Glauben stehen" ...ja, dann stört mich das.
    Das hat so etwas pseudo-märtyrerhaftes.
    Könntest du bitte mal erklären, was dich daran stört, wenn ich ein Analogiebeispiel bringe, um eine Sache verständlicher zu machen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Könntest du da bitte ein Beispiel nennen, welche Glaubensaussage du damit meinst, so als Beispiel?

    Ich kann mir jetzt konkret keine Glaubensaussage vorstellen, die in sich widerspruchsfrei ist.
    Zum Beispiel die Aussage 'Gott ist Geist'.

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liest du eigentlich alle Postings oder nur jedes zweite? Post 204:

    ich bitte inständig um verzeihung dafür, dass ich dem nicht rechnung gezollt habe, statt dessen durch primitive wiederholung bestätigte....

    wozu fragst du dann aber nach?

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Apokryphen wurden bewusste ausgesondert.
    Damals hat man sie nicht verstanden, daher "natürliche Auslese".
    ... living next door to ...

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lässt man Religion als das stehen, was sie ist: eine Möglichkeit, sich mit transzendenten Fragen zu beschäftigen (die nicht der menschlichen Logik unterliegen),
    Das grenzt dann an Zauberei und Hokuspokus: Ein Ritual, das mich berührt, das ich aber nicht verstehe - unfassbar.

    Auch Transdendenz kann man verstehen, wenn man in sich hineinhört.
    ... living next door to ...

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann gilt dein Beispiel also auch für jede virtuelle Existenz, beispielsweise für Jungs Philemon oder irgend eine Figur, die ich mir ausdenke. Ich könnte also genausogut sagen: ein weißes Einhorn hat mir mitgeteilt, ich soll...
    Nein, aber inzwischen vermute ich, dass das Problem darin liegt, dass in der Erläuterung von Hume bereits auf der Sein-Seite ein übernatürliches Wesen auftaucht. Das ist aber gar nicht der Punkt oder gar notwendig bei der Sein-Sollen-Dichotomie. Der Punkt ist, dass naturwissenschaftliche Methoden nur Antworten auf Sein-Fragen geben können (z.B. ob Protonen irgendwann zerfallen oder nicht), religiöse Methoden aber auch Antworten auf Sollen-Fragen geben können.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Übrigen finde ich es äußerst amüsant, dass du meine Annahme, diese Frage sei unbeantwortbar, damit konterst, dass du unbewiesene Behauptungen in den Raum stellst.
    Was habe ich behauptet?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn du von der realen Existenz "höherer Wesen" ausgehst und nicht der Meinung bist, dass es sich um Metaphern handelt, solltest du klar begründen, worin diese Existenz besteht. Darauf warte ich immer noch.
    DU bist hier in Zugzwang, nicht ich.
    Na in ihrer Kommunikationsfähigkeit natürlich.
    "...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
    (Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')

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    AW: Gottlos - Leben ohne Religion

    Zitat Zitat von Blickwinkel Beitrag anzeigen
    Braucht glaube wirklich eine Begründung oder Beweise? - Das Thema wäre so einfach zu handhaben, wenn die Gläubigen sich schlicht auf ihren Glauben berufen, statt Beweise zu konstruieren.

    Selbst der Nicht-Glaube stößt letztendlich irgendwann an eine (Beweis)-Grenze
    Jeder glaubt aber etwas anderes, und dann glauben welche, ein Erfahrungsaustausch in Glaubensfragen ginge ohne Erklärung oder Verwendung von Wörtern.
    ... living next door to ...

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