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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Ist es nicht viel schwerer, damit zurechtzukommen, wenn man an einen gütigen, gerechten Gott glaubt? Stellt sich nicht automatisch die Frage: warum lässt er das zu?
    Natürlich stellt sich diese Frage, doch darauf kann man durchaus Antworten finden. Auf meine obige Frage an die Atheisten lassen sich hingegen keine Antworten finden - darin liegt der Unterschied.

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von Alaska Beitrag anzeigen
    Atman und Atem haben aber womöglich tatsächlich die gleiche Sprachwurzel und Atman und Brahman hängen offenbar auch zusammen.
    Hallo Leute, im arabischen ist atmen, Seele ruah, ausgesprochen wie das bayrisch eingefärbte Ruhe, das zur sprachlichen Verwandtschaft.

    Ich möchte Tessie danken, die mir die schöne Vorstellung vermittelt hat, ich hätte im Leben von Gott einen "Freifahrtschein" bekommen, für den ich mich nur noch bedanken muss, das hat mir viel gegeben. Danke, Tessie.

    Als Phänomenologin bin ich momentan ganz mit der Vorstellung beschäftigt, der Papst entscheidet wie mein Chef, was ich zu glauben habe. Auch eine Möglichkeit, dem religiösen Diskurs einmal aus dem Weg zu gehen. Ich muss nicht mehr so viel selbst forschen, es nicht mehr so nah an mich heran lassen wie bespielsweise jemand, der besessen davon ist, in der Bibel etwas bestimmtes zu suchen und zu finden. Der Papst hat mit all seinen Gelehrten entschieden, wie zu glauben ist, und das gibt mir momentan große Ruhe. Den eigenen Tod kann ich mir so tröstlich vorstellen, ich muss nicht weiter suchen, ich glaube einfach an das Paradies. Ich hätte früher nicht geglaubt, dass mir das so viel Kraft, weil Ruhe, geben kann. Ich genieße diesen Frieden gerade.
    ... living next door to ...

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von Alles Beitrag anzeigen
    Ich möchte Tessie danken, die mir die schöne Vorstellung vermittelt hat, ich hätte im Leben von Gott einen "Freifahrtschein" bekommen, für den ich mich nur noch bedanken muss, das hat mir viel gegeben. Danke, Tessie.
    Danke für das Lob. Doch inwiefern sollte ich dir dieses Gefühl vermittelt haben? Bin mir ehrlich gesagt keiner Schuld bewußt.

    Zitat Zitat von Alles Beitrag anzeigen
    Als Phänomenologin bin ich momentan ganz mit der Vorstellung beschäftigt, der Papst entscheidet wie mein Chef, was ich zu glauben habe. Auch eine Möglichkeit, dem religiösen Diskurs einmal aus dem Weg zu gehen. Ich muss nicht mehr so viel selbst forschen, es nicht mehr so nah an mich heran lassen wie bespielsweise jemand, der besessen davon ist, in der Bibel etwas bestimmtes zu suchen und zu finden. Der Papst hat mit all seinen Gelehrten entschieden, wie zu glauben ist, und das gibt mir momentan große Ruhe. Den eigenen Tod kann ich mir so tröstlich vorstellen, ich muss nicht weiter suchen, ich glaube einfach an das Paradies. Ich hätte früher nicht geglaubt, dass mir das so viel Kraft, weil Ruhe, geben kann. Ich genieße diesen Frieden gerade.
    Möchte deine Ruhe und deinen 'Frieden' wirklich nicht stören, aber ich halte es für sehr fragwürdig, um nicht zu sagen gefährlich, einen Menschen - und der Papst ist doch nur ein Mensch - entscheiden zu lassen, was man denkt und was nicht. Gerade vom Chef einer Kirche, die so abstruse Lehren verkündet wie die Lehre von den ewigen Höllenqualen, wie sie im Katechismus der RKK dokumentiert ist und damit vom Papst abgesegnet. Will dir wirklich nicht reinreden, aber vielleicht denkst du mal darüber nach.

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von Blickwinkel Beitrag anzeigen
    .... Gemeint hatte ich allerdings etwas anderes.

    Die "freudvollen schönen Momente" in meinem Leben auf die ich abzielte, hatten wenig mit dem von Dir aufgeführten Wohlleben zu tun; ich dachte da viel mehr an Momente, Freude, Glücksgefühle ... die unbezahlbar wertvolle, nachhaltige Erinnerung geworden sind ... und in Reflektion auf Deinen Beitrag keine Bedeutung durch oder dank Wohlstand erhalten...
    Ich scheine Dir auf die Füße getreten zu haben, das tut mir leid.
    Ich glaube jedem, der mir sagt, dass er ohne einen Glauben glücklich ist.
    Ich möchte jetzt nicht lang im Strang rumwühlen, um Zitate von Dir zu finden, also interpretiere das aus der Erinnerung.
    Zum zweiten Male hast Du wiederholt, dass die Bibel ein Plagiat sei. Ich halte diese Ansicht für falsch. Nach der für uns heute üblichen Interpretation handelt es sich um "Plagiat", wenn man ohne Angabe der Quelle aus anderen Schriften abschreibt. Das trifft auf die Bibel nicht zu. Soweit ich weiß, wurden die jahrhundertealten Erzählungen während der Babylonischen Gefangenschaft zu Papier gebracht, weil die Israeliten zum wahrscheinlich ersten Male schrfitliche Aufzeichnungen gemacht haben.
    Zum Vergleich: niemand wirft den Gebrüder Grimm vor, dass sie Plagiate veröffentlicht haben. Weil sie die jahrhundertealten der Märchengeschichten wahrscheinlich zum ersten Male sich angehört und zu Papier gebracht haben. Mündliche Überlieferungen aufzuzeichnen, zu bearbeiten und zu veröffentlichen kann kein Plagiat sein.
    Du hast Dir gegenüber Majolika verbeten, dass sie die Bibel ausführlich zitieren soll, denn Du könntest keine Missionierung ausstehen.
    Reden wir in diesem Strang über die christliche Religion und sie soll nicht die Bibel zitieren? Sie ist im Moment die einzige Bibelfeste in diesem Forum. Du könntest auch gerne eine Strang aufmachen mit dem Thema: "erklär mal einer bitte die Relativitättheorie", aber zitiert bitte nicht den Einstein, den kann ich nicht leiden.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    diese Sichtweise ist traurig, und nicht nur das, die Welt, die sie postuliert, ist brutal, kalt und ungerecht.
    ach tessie, wie viele kriege wurden schon im namen irgendeines glaubens gekämpft?
    wie viel eiskalter missbrauch von kirchen vertuscht?
    wie viel machtbesessenheit versteckt sich hinter ach so ehrenwerten kirchenmännern?
    wie viel bigotte verlogenheit verbirgt sich hinter betschwestern und -brüdern?

    sollte ich demzufolge kontern: gläubige menschen schrecken vor gewalt nicht zurück, sie sind kalt und selbstgerecht? - nicht wirklich, nicht wahr?

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn mit dem vielen Elend zurecht, das es doch zweifelsfrei gibt? Was ist z.B. mit Kindern, die totkrank zur Welt kommen und dann ein jämmerliches kurzes Dasein fristen, die also nie Glück haben und nie eine Chance? Und das war nur ein Beispiel von unzähligen, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
    du siehst mir sicher nach, dass ich diese frage gern an dich zurückspiele. wie kann man mit einem glauben an einen gott all das akzeptieren, was du aufzählst?

    für mich war das elend, von dem ich weniger sah als wusste, einer der gründe, dass ich anfing meinen ehemals überzeugten zwischenzeitlich aber wackeligen glauben noch ernsthafter zu hinterfragen. ich suchte antworten und fand sie für mich. das hat absolut nichts an dem elend geändert. jedes einzelschicksal bleibt damit so schrecklich und traurig wie bisher. aber ich kann besser damit umgehen...

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Mag sein, solange es einem selbst gut geht, dass man das alles gut verdrängen kann. Mit meinem christlichen Glauben an einen gütigen und allmächtigen Schöpfer, der die Welt geschaffen hat, ist die Vorstellung vom Tod als das endgültige Ende, unvereinbar.
    willst du damit jetzt sagen, dass der gläubige mensch weniger verdrängt als der ungläubige?

    was ist mit diesem "gütigen und allmächtigen schöpfer, der eine solche welt geschaffen hat (s. den vorigen absatz)? weshalb sollte diese macht so zynisch sein, der mehrzahl der menschheit eine hölle auf erden zu bescheren und eine minderheit mit dem überfluss des lebens zu beschenken - nur um dann allen gemeinsam ein paradies nach diesem leben zu versprechen?

    ich bin gespannt auf deine antwort, vor allem aber auf meine elend-rückfrage .....

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von Analuisa Beitrag anzeigen
    Hi


    Es würde mich auch trösten, wenn ich diesen Glauben hätte, und ich bedaure es manchmal, ihn nicht zu haben. Ich glaube auch, dass es leichter ist, mit dem nahenden Tod seinen Frieden zu machen, wenn man den festen Glauben hat, dass er nicht das endgültige Ende ist.
    ja, sehe ich genauso. ich weiß, wie schwer mir fiel zu respektieren, dass da wirklich nichts mehr ist.... im wasser verlorene asche, nichts von dem menschen, seinen gefühlen, seinem wissen ...

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    Natürlich stellt sich diese Frage, doch darauf kann man durchaus Antworten finden. Auf meine obige Frage an die Atheisten lassen sich hingegen keine Antworten finden - darin liegt der Unterschied.
    warum aber bleibst du uns diese antworten schuldig?

    liebe tessie, könntest du dich vielleicht doch mal damit anfreunden, deine ansichten nicht immer als unumstößliche tatsachen zu formulieren? du disqualifizierst damit quasi jede andere lebensauffassung
    (auch wenn nur die eines 'un-gläubigen). bitte.

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von Alles Beitrag anzeigen
    Ich möchte Tessie danken, die mir die schöne Vorstellung vermittelt hat, ich hätte im Leben von Gott einen "Freifahrtschein" bekommen, für den ich mich nur noch bedanken muss, das hat mir viel gegeben. Danke, Tessie.

    Als Phänomenologin bin ich momentan ganz mit der Vorstellung beschäftigt, der Papst entscheidet wie mein Chef, was ich zu glauben habe. Auch eine Möglichkeit, dem religiösen Diskurs einmal aus dem Weg zu gehen. Ich muss nicht mehr so viel selbst forschen, es nicht mehr so nah an mich heran lassen wie bespielsweise jemand, der besessen davon ist, in der Bibel etwas bestimmtes zu suchen und zu finden. Der Papst hat mit all seinen Gelehrten entschieden, wie zu glauben ist, und das gibt mir momentan große Ruhe. Den eigenen Tod kann ich mir so tröstlich vorstellen, ich muss nicht weiter suchen, ich glaube einfach an das Paradies. Ich hätte früher nicht geglaubt, dass mir das so viel Kraft, weil Ruhe, geben kann. Ich genieße diesen Frieden gerade.
    hallo Alles ... du kannst vielleicht erahnen, wie groß meine freude ist, in dieser runde nun auch noch jemanden zu haben, die uns solche phänomene näher bringen kann...

    ja, so wie es bisher läuft, hatte ich mir diesen strang vorgestellt.... untersteh dich, hier nicht regelmäßig mitzuschreiben! (aber nicht nur du, der strang lebt natürlich erst durch alle, die sich hier einbringen)

    @all

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von Blickwinkel Beitrag anzeigen
    ach tessie, wie viele kriege wurden schon im namen irgendeines glaubens gekämpft?
    wie viel eiskalter missbrauch von kirchen vertuscht?
    wie viel machtbesessenheit versteckt sich hinter ach so ehrenwerten kirchenmännern?
    wie viel bigotte verlogenheit verbirgt sich hinter betschwestern und -brüdern?

    sollte ich demzufolge kontern: gläubige menschen schrecken vor gewalt nicht zurück, sie sind kalt und selbstgerecht? - nicht wirklich, nicht wahr?
    Warum denn nicht, wenn es doch stimmt? Gläubig zu sein bedeutet doch noch lange nicht, an einen gütigen, gerechten und allmächtigen Gott zu glauben. Ich würde mal behaupten, viele Gläubige, wenn nicht sogar die Mehrheit aller Gläubigen glauben nicht wirklich an diesen (christlichen) Gott, noch nicht mal diejenigen, die das behaupten und sich das Mäntelchen ‚christlich’ umhängen.

    Zitat Zitat von Blickwinkel Beitrag anzeigen
    du siehst mir sicher nach, dass ich diese frage gern an dich zurückspiele. wie kann man mit einem glauben an einen gott all das akzeptieren, was du aufzählst?
    Es gibt verschiedene Ansätze, welche die Frage plausibel beantworten können. Ich persönlich glaube an Reinkarnation. Und hier lässt sich das Leid entweder als nicht unvermeidbar erklären, welches aber im Rahmen dieser Lehre niemals mit dem Tode endet, sondern immer nur ein vorübergehender Zustand ist, der irgendwann von besseren Zeiten abgelöst wird. Oder als Folge von ungelöstem Karma, so ähnlich lehrt das ja auch der Buddhismus bzw. andere fernöstlichen Weisheitslehren. Entscheidend ist aber auch hier, dass das Leid niemals das letzte Wort hat, ein Unterschied also wie Tag und Nacht im Vergleich zur atheistischen Vorstellung, nach welcher der Tod bzw. das Leid immer das letzte Wort haben.

    Zitat Zitat von Blickwinkel Beitrag anzeigen
    willst du damit jetzt sagen, dass der gläubige mensch weniger verdrängt als der ungläubige?
    Ich würde das von mir selbst ohne weiteres behaupten, kann damit aber nicht für alle Gläubigen sprechen.
    Geändert von tessie_10 (25.02.2011 um 20:51 Uhr)

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    AW: Glauben, Leben, Tod - Religion und Philosophie ... nix ist off topic

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen

    Möchte deine Ruhe und deinen 'Frieden' wirklich nicht stören, aber ich halte es für sehr fragwürdig, um nicht zu sagen gefährlich, einen Menschen - und der Papst ist doch nur ein Mensch - entscheiden zu lassen, was man denkt und was nicht. Gerade vom Chef einer Kirche, die so abstruse Lehren verkündet wie die Lehre von den ewigen Höllenqualen, wie sie im Katechismus der RKK dokumentiert ist und damit vom Papst abgesegnet. Will dir wirklich nicht reinreden, aber vielleicht denkst du mal darüber nach.
    wenn ich richtig informiert bin, hat die moderne katholische kirche die hölle inzwischen unter den tisch fallen lassen. - wie opelius schon sagte ... kirche entwickelt sich eben auch weiter....

    allerdings kenne ich noch einige evangelische abarten, die ich fast noch gruseliger und altmodischer finde als die rkk...

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