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10.02.2011, 08:34Inaktiver User
AW: Darf man über Religion lachen?
Geändert von Inaktiver User (10.02.2011 um 08:37 Uhr)
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10.02.2011, 08:49
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10.02.2011, 09:39Inaktiver User
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10.02.2011, 10:12
AW: Darf man über Religion lachen?
Das Glück gehört denen die sich selber genügen." Aristoteles
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10.02.2011, 10:23Inaktiver User
AW: Darf man über Religion lachen?
ich finds bei solchen diskussionen immer wieder erstaunlich, worüber man erstmal diskutieren muss - und von wie wenig man ausgehen kann.
lachen
über etwas lachen
über jemanden lachen
jemanden anlachen
jemanden auslachen
ihr kennt doch alle die unterschiede, oder? natürlich kann ich über religion lachen, über äußerungen von leuten, darüber, wie manche ihren glauben leben. aber man macht das doch nicht in gegenwart der betreffenden person! ich lache doch nicht leute dafür aus, was sie glauben!!! dass das verletzend ist, muss man doch nicht erklären, oder?
wenn mir einer sag, er sei von beruf versicherungsvertreter, lache ich doch auch nicht drüber, oder?
(ich verwende "ich" hier nicht in dem sinne, dass ich nie danebentrete und nie fehler mache - ich versuch nur, möglichst wenig "man" zu schreiben *GGG*)
staun!
für diejenigen, die denken, dass humor nicht in die religion gehört, empfehle ich wärmstens die bücher von adrian plass ;-))))
allerdings finde ich auch: wie eine beleidigte leberwurst zu reagieren, wenn man ausgelacht wird, spricht auch nicht gerade für geistige größe... ;-)
Geändert von Inaktiver User (10.02.2011 um 10:29 Uhr)
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10.02.2011, 10:35Inaktiver User
AW: Darf man über Religion lachen?
lachen
über etwas lachen
über jemanden lachen
jemanden anlachen
jemanden auslachen
Tja. Ich weiß, man lacht auch nicht, wenn jemand den Löffel in die Suppe fallen lässt und sich dabei von oben bis unten verkleckert. Und man lacht nicht, wenn die Mitbewohnerin ihr Buch sucht und feststellt, dass sie es in einem Anfall geistiger Umnachtung in den Kühlschrank gelegt hat. Und man lacht nicht, wenn ein Nachrichtensprecher sich verhaspelt und statt "H-moll-Messe" "H-Mess-Molle" sagt.
Ist alles sehr unhöflich. Könnte das Gegenüber verletzen.
Aber wenn mir der Löffel in die Suppe fällt und ich dann von oben bis unten bekleckert bin und mein Gegenüber verkneift sich das Lachen, dann bin ich nicht beleidigt, sondern lache einfach mit. Über mich. Gibt doch sowieso wenig genug zu Lachen im menschlichen Leben.
Ebenso, wenn jemand über einen meiner Spleens lacht. Dann kann ich sagen: "Lustig, was? Lach du nur - aber so bin ich nun mal!"
Es gibt so viele hochempfindliche Reaktionen hier ... Wirklich unangenehm ist mir das Lachen anderer über mich eigentlich nur, wenn ich mich schäme und weiß, dass ich wirklich was falsch gemacht habe.
Grüße, Cariad
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10.02.2011, 10:38Inaktiver User
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10.02.2011, 12:45
AW: Darf man über Religion lachen?
Hallo Dharma,
das ist das zweite Mal, dass ich etwas von Dir anmerkenswert und infragestellbar fand, weil mein Bild von Dir und diese zwei Bemerkungen, die ich anmerkte nicht zusammenpassten. Und ich habe mir das nicht ausgerechnet. Und Dich habe ich auch nicht ausgerechnet.
Ich denke, dazu ist dies Forum auch da: hinterfragen, in Frage stellen, nachhaken, verstehen..
Ich selbst kann mich lebhaft daran erinnern in einem Theaterstück, das ich ganz toll fand, zu einer Szene laut laut gelacht zu haben, die ich ganz fantastisch fand und die mich so sehr berührte, weil ich sie als so wahr empfand, dass ich nur laut lachen konnte.
*räusper* Ich war die einzige im Publikum. Die beiden Darsteller hatten allerdings sehr damit zu kämpfen, nicht auch laut zu lachen. Das Lachen war stärker als sie selbst.
Und dann bekamen sie einen ganz tollen Übergang hin zur nächsten Szene.
Ich glaube (sic!) dass jemand, der auch über sich selbst und seinen eigenen Glauben lachen kann es leichter hat.
Und auch ich übe noch.
-ND-Das Glück gehört denen die sich selber genügen." Aristoteles
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10.02.2011, 12:50
AW: Darf man über Religion lachen?
Natürlich muss man damit rechnen. Es ist doch eine unbestreitbare Tatsache, dass nicht alle Menschen gleich sind. Was für den einen ernst ist, ist nun mal für andere, aus einer anderen Perspektive gesehen, zum Lachen. Wo ist das Problem? Emotionen kann man doch nicht einfach per Knopfdruck ein- und ausschalten, sie sind entweder da oder nicht. Man kann Emotionen höchstens unterdrücken, oder vorspielen - aber ob das der richtige Weg ist?
"Verlachen" ist ja hier eigentlich auch der unpassende Ausdruck ist, es sollte besser einfach "Lachen" heißen. Die TE ist schließlich nicht zu der Diskussion gegegangen mit dem Vorsatz, irgend jemanden lächerlich zu machen (das könnte man dann zu Recht kritisieren...), sondern die Situation hat sich vielmehr spontan so ergeben, nämlich als einer der Gläubigen seinen persönlichen Standpunkt darlegte.
Also was mich betrifft, ich kann die Emotionen der TE absolut nachvollziehen und verstehe nicht, wieso man sich darüber entrüsten muss.
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10.02.2011, 13:47


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