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Thema: Kain und Abel

  1. Inaktiver User

    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Denn da steht, dass "Gott barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit".
    Er ist gerecht, er verzeiht Übertretung und Sünde. Gott ist liebevoll und stillt die Bedürfnisse seiner Geschöpfe.
    Auch das liest man im AT...

    Da fallen mir spontan zu meinem Frühstückskaffee die Vertreibung aus dem Paradies, Sodom und Gomorrha, die Ersäufung fast aller Menschheit in der Sintflut, Loths Salzsäulenweib und noch einiges Anderes ein - nicht zuletzt der Opfertod Gottes eigenen Sohnes, den zudem noch ein anderer Mann großziehen durfte, weil der leibliche Vater seine Verantwortung nicht wahrnahm, parallel dazu noch eine junge Frau, Maria, in großen Gefahr brachte - sanft ausgedrückt.


    Wenn ich der Bibel glauben darf.


    ... und Kains nicht angenommenes Opfer im Gegensatz zu Abels angenommenen Opfer, was Kain dann durchdrehen ließ.

    Kain hat nur einen Menschen umgebracht - okay, das ist schon zuviel. Der Gott der Bibel ist ein Massenmörder und Machtmissbräucher. Das legitimiert dann Vertreter "seiner" Religionen ihrerseits zur Nichtachtung, Missachtung fremder gelebter Lebensentwürfe und Vernichtung von Menschenleben. Davon ist die menschlische Geschichte leider voll.

    Was Abel getan hätte, wäre sein Opfer nicht angenommen worden und Kains wäre angenommen worden, wissen wir nicht. Überhaupt wissen wir nicht, ob es einen Streit nach dem Opfergeschehen gab, der eskalierte.


    A propos Gerechtigkeit: Da ist die Kain-Abel-Geschichte leider ein schlagendes Beispiel, wie Ungerechtigkeit dramatische Folgen erbringen kann - wenn sich die Untergebenen zu sehr mental an die wie auch immer aufgestellte Obrigkeit binden.


    Jetzt abseits von aller historischen Deutung - die letztlich auch nur eine Deutung und Vermutung ist - um sich das alles für heute für die betreffenden Religionen kompatibel zu machen, behaupte ich, in erster Linie. Den wen, außer einiger sehr spezialisierter Gelehrten, würde es sonst noch heute interessieren. Der heutige Klerus lebt immer noch sehr gut davon, vom Geld der Allgemeinheit, ob nun kirchenzahlende Kirchenmitglieder oder nicht.

    Geändert von Inaktiver User (17.10.2010 um 12:57 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist im Grunde genommen egal ob er beides ist oder nicht ist, denn...

    Gott, der Glaube an ihn, ist das Bekenntnis zum Guten.
    .
    ich sehe das auch so,

    dennoch geschehen in seinem Namen und im Glauben an ihn Verbrechen. aber ich erkenne das smiley mit dem zwinkernden Auge. Dann hast du also auch in dieselbe Richtung gedacht wie ich. Trotzdem, das muß ich jetzt einfach sagen, finde ich es immer wieder erschreckend wieviel Unrecht im Namen Gottes von Menschen verursacht wird. Es erschreckt mich noch immer.
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2010 um 12:43 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da fallen mir spontan zu meinem Frühstückskaffee die Vertreibung aus dem Paradies,
    Wäre Gott glaubwürdig geblieben, wenn er nicht zu seinem Wort gestanden hätte?

    Würdest du einer Regierung (ver)trauen, wenn sie sich nicht selbst an ihre Gesetze halten würde?

    Gott warnte, sie hörten nicht und mußten die Folgen tragen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sodom und Gomorrha,
    Nicht nur Lot und seine Familie hätte am Leben bleiben können...
    Die zukünftigen Schwiegersöhne lachten nur.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    die Ersäufung fast aller Menschheit in der Sintflut,
    Es hätten noch sehr viel mehr Menschen gerettet werden können, wenn sie denn wirklich zugehört hätten und mit Noah in die rettende Arche gegangen wären.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Loths Salzsäulenweib
    Auch hier wieder wurde bewußt eine Warnung Gottes bzw. der Engel ignoriert. Schließlich haben Lot und die beiden Töchter gehorcht. Es war also möglich.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    und noch einiges Anderes ein - nicht zuletzt der Opfertod Gottes eigenen Sohnes,
    Das wurde hier schon ausführlich diskutiert.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    den zudem noch ein anderer Mann großziehen durfte, weil der leibliche Vater seine Verantwortung nicht wahrnahm,
    Der "leibliche" Vater ist JHWH. Jesus wurde von Gott erschaffen und lebte eine unvorstellbar lange Zeit mit ihm im Himmel, bevor er auf die Erde kam und als Mensch geboren wurde.

    Gott war sich seiner Verantwortung sehr wohl bewußt und hatte seinen geliebten Sohn ganz bewußt in diese gottesfürchtige Familie gegeben.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    parallel dazu noch eine junge Frau, Maria, in großen Gefahr brachte - sanft ausgedrückt.
    Hätte sie sich geweigert, hätte er eine andere Frau ausgesucht. Sie wurde freiwillig Jesu Mutter.
    Josef blieb freiwillig bei seiner geliebten Frau..
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was Abel getan hätte, wäre sein Opfer nicht angenommen worden und Kains wäre angenommen worden, wissen wir nicht.
    Überhaupt wissen wir nicht, ob es einen Streit nach dem Opfergeschehen gab, der eskalierte.

    .
    Da es in der Bibel steht und auch von Jesus bestätigt wurde, bin ich davon überzeugt, dass es tatsächlich so und nicht anders passiert ist.

    Ansonsten sind die obigen Fragen auch keiner Antwort wert.

    Denn es hätte ja auch genau so gut keine ersten Menschen mit Namen Adam und Eva geben brauchen,
    kein Sodom und Gomorra, kein Lot, keine Ehefrau Lots, die zur Salzsäule erstarrt ist,
    keine Sintflut incl. Arche und Noah,
    kein Moses und die 40 jährige Wanderung durch die Wüste,
    kein Jesus Christus, der für unsere Sünden starb...
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2010 um 14:06 Uhr)

  4. gesperrt

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    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kain hat nur einen Menschen umgebracht - okay, das ist schon zuviel. Der Gott der Bibel ist ein Massenmörder und Machtmissbräucher.
    Diese Aussage ist mir zu pauschal. Der Gott bzw. das Gottesbild, wie es sich uns in der Bibel darstellt, hat entweder verschiedene Gesichter (Gottesbilder), oder aber es handelt sich um verschiedene Götter, die sich nur als ein und derselbe Gott ausgeben. Was von beidem zutrifft, muss offen bleiben und muss jeder für sich selbst beurteilen. Fakt ist, das eins von beiden zutrifft.
    Der Gott, den ich kenne und an den ich persönlich glaube, ist weder Mörder, noch missbraucht er seine Macht. Oder anders gesagt, er ist gut.
    Wer das anders sieht und an einen Gott glaubt, der weder gut noch böse ist, oder gut und böse zugleich, der hat vielleicht einen Glauben, aber welchen? Ist so ein Glaube nicht sinnlos und leer? Ich denke schon, aber jeder muss an das glauben, an das er glauben muss, niemand wird zu irgend etwas gezwungen. Ich sehe gerade darin einen Grad an Freiheit, der uns durchaus zugedacht ist und der auch einen Sinn hat.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das legitimiert dann Vertreter "seiner" Religionen ihrerseits zur Nichtachtung, Missachtung fremder gelebter Lebensentwürfe und Vernichtung von Menschenleben. Davon ist die menschlische Geschichte leider voll.
    Das ist leider wahr, aber ich sehe das so: Die Freiheit, die Gott uns gegeben hat (s.o.), hat ihren Preis.

  5. Inaktiver User

    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von tessie_10 Beitrag anzeigen
    ...
    Der Gott, den ich kenne und an den ich persönlich glaube, ist weder Mörder, noch missbraucht er seine Macht. Oder anders gesagt, er ist gut. ...
    Diesen Ansatz halte ich für gut und fruchtbar - wenn auch selbst nicht gläubig.

    Wahrscheinlich ist solch ein Glaubensbegriff für die Seele wie ein molliger warmer Mantel im Winter oder ein kühler Waldsee im Sommer. So stelle ich mir das vor.

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    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diesen Ansatz halte ich für gut und fruchtbar - wenn auch selbst nicht gläubig.

    Wahrscheinlich ist solch ein Glaubensbegriff für die Seele wie ein molliger warmer Mantel im Winter oder ein kühler Waldsee im Sommer. So stelle ich mir das vor.
    oder wärmend im sommer und kühlend im winter.
    lg
    legrain

  7. gesperrt

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    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diesen Ansatz halte ich für gut und fruchtbar - wenn auch selbst nicht gläubig.
    Was nicht ist kann ja noch werden (die letzten werden die ersten sein …). Außerdem finde ich es immer noch besser, gar nicht an Gott zu glauben, als sich Götzenbilder von einem Gott zu machen und diese hinter sich herzuschleppen wie ein Klotz am Bein.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich ist solch ein Glaubensbegriff für die Seele wie ein molliger warmer Mantel im Winter oder ein kühler Waldsee im Sommer. So stelle ich mir das vor.
    Ja, das lässt sich kaum beschreiben, es ist wie ein Tanz im Regen an einem herrlichen Sommertag. Und das schönste: dieser Tanz endet nie, er führt direkt und ohne Abwege in den Himmel. So, und bevor ich jetzt noch ganz abhebe , komme ich dann doch erstmal wieder runter, zurück auf den lieben Erdboden...

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    AW: Kain und Abel

    Denn es hätte ja auch genau so gut keine ersten Menschen mit Namen Adam und Eva geben brauchen,
    kein Sodom und Gomorra, kein Lot, keine Ehefrau Lots, die zur Salzsäule erstarrt ist,
    keine Sintflut incl. Arche und Noah,
    kein Moses und die 40 jährige Wanderung durch die Wüste,
    kein Jesus Christus, der für unsere Sünden starb...
    Alles Mythen und Legenden, deutlicher gesagt erfundene Geschichten.

    Jesus starb, weil ihn die Römer für einen Aufrührer hielten.

    War nicht geplant, wurde erst im Nachhinein als Sühneopfer gedeutet.
    Was ist das für ein Vater, der seinen Sohn umbringen lässt, damit er den Menschen deren Sünden verzeihen kann?
    Unlogischer Schwachsinn, das.

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    AW: Kain und Abel

    Es gibt etliche Seltsamkeiten in der Kain-und Abel-Story:

    Ge. 4,15: "Darauf machte der Herr dem Kain ein Zeichen, damit ihn keiner erschlage, der ihn finde."
    Wer sollte ihn erschlagen? Laut Bibel gab es nur 3 Menschen zu der Zeit - Adam, Eva, und Kain.

    Gen 4,17: Kain erkannte seine Frau; sie wurde schwanger und gebar Henoch.
    Wo kam seine Frau plötzlich her?

    "Kain wurde Gründer einer Stadt und benannte sie nach seinem Sohn Henoch"

    Selbst wenn Adam und Eva nach Henoch-Stadt gezogen wären, hätte diese Stadt genau 5 Einwohner gehabt.

    Alles seeehr seltsam.

  10. gesperrt

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    AW: Kain und Abel

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    ...
    Selbst wenn Adam und Eva nach Henoch-Stadt gezogen wären, hätte diese Stadt genau 5 Einwohner gehabt.
    Weißt du wieviele Kinder Adam und Eva noch hattten?

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