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  1. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Du meinst, Theorie im RU, Praxis in der Gemeinde.
    Wäre denkbar.
    Macht aber nur dann Sinn, wenn die Gemeindeangebote auch genutzt werden. Ansonsten wäre Ethik wirklich das bessere Fach.

    Ich kann jemandem an der Tafel erklären, wie man schwimmt, verschiedene Schwimmtechniken vorstellen und ihm aus dem Leben von Sportschwimmern erzählen.
    Dann weiß er alles, was es über das Schwimmen zu wissen gibt.
    Nur eins kann der dann nicht: schwimmen.

  2. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    theorie und bandbreite. Nicht davon ausgehen das jeder einer bestimmten Konfession angehört. sondern Offenheit und akzeptanz fördern indem alle Kinder im Klassenverband Reli unterricht haben.
    Ich hab da mal eine Frage: was ist denn eine bekenntnissfreie Schule. Ich dachte alle staatlichen (=nichtkirchlichen) schulen sollten bekenntnissfrei sein? oder hab ich das missverstanden?

  3. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    theorie und bandbreite. Nicht davon ausgehen das jeder einer bestimmten Konfession angehört. sondern Offenheit und akzeptanz fördern indem alle Kinder im Klassenverband Reli unterricht haben.
    Ich hab da mal eine Frage: was ist denn eine bekenntnissfreie Schule. Ich dachte alle staatlichen (=nichtkirchlichen) schulen sollten bekenntnissfrei sein? oder hab ich das missverstanden?
    Ich möchte durchaus einen nach Konfessionen und Religionen getrennten Unterricht.
    Zumal es ja auch den ganz klaren Auftrag durch das Grundgesetz zum Religionsunterricht gibt. Es ist ebenso durch Gesetze geregelt, daß die Kirchen den Unterricht gestalten. Daher ist ein solcher Unterricht wie du ihn wünschst nicht möglich. Und m.E. auch nicht wünschenswert.

    Auch eines sollte man nicht vergessen.
    Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Staat der sich auf die christlichen Grundwerte beruft.
    Nicht umsonst heißt der erste Satz der Präambel zum Grundgesetz
    Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen....
    .

    In einem hast du Recht, staatliche Schulen sind bekenntnisfreie Schulen. Daher wird ja auch dort der Religionsunterricht nach Konfessionen getrennt durchgeführt. Und auch nur dort besteht die Möglichkeit alternativ Ethikunterricht anzubieten oder sich sogar vom Reli Unterricht befreien zu lassen.

    In einer evangelischen Schule gibt es logischerweise ausschließlich evangelischen Religionsunterricht. Bei katholischen Schulen nur katholischen.

    Und Marina hat m.E. durchaus Recht wenn sie einen Mangel an Basiswissen in christlichen Dingen bemängelt.

    Auch wenn hier Religionsfreiheit herrscht und wir keine Staatskirche haben, im Gegensatz zu einigen unserer Nachbarländern, so ist und bleibt die Bundesrepublik ein christliches Land. Manifestiert auch durch die Präambel des Grundgesetzes.

    Und tatsächlich gibt es nicht eine einzige Partei von Belang die dieses ändern will.

  4. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    In einem hast du Recht, staatliche Schulen sind bekenntnisfreie Schulen. Daher wird ja auch dort der Religionsunterricht nach Konfessionen getrennt durchgeführt. Und auch nur dort besteht die Möglichkeit alternativ Ethikunterricht anzubieten oder sich sogar vom Reli Unterricht befreien zu lassen.

    Ich musste mich vor einigen Wochen doch sehr wundern, dass der Reliunterricht in der 8. Klasse des staatlichen Gymnasiums meines Sohnes völlig wegfiel. Warum weiß ich bis heute nicht. Ein "Ersatzfach" wie Ethik gibt es auch nicht. Vermutlich ist die Erklärung ganz einfach, es wird wohl am fehlenden Lehrpersonal liegen. Im letzten Halbjahr hat den Unterricht ein Gemeindepfarrer übernommen.

  5. Inaktiver User

    Stirnrunzeln AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte durchaus einen nach Konfessionen und Religionen getrennten Unterricht.
    Zumal es ja auch den ganz klaren Auftrag durch das Grundgesetz zum Religionsunterricht gibt. Es ist ebenso durch Gesetze geregelt, daß die Kirchen den Unterricht gestalten. Daher ist ein solcher Unterricht wie du ihn wünschst nicht möglich. Und m.E. auch nicht wünschenswert.
    ich bin zu faul hier grade in alle details zu gehen. ich bin nicht überrascht das Leute auf getrennten Religions- und damit Bibel-unterricht pochen. Allerdings ist die angebliche "glaubensübetragung" hinfaellig wenn zuhause keine religion praktiziert wird (wie zum Beispiel die ganzen Eltern die vielleicht an Weihnachten mal in die Kirche gehen und von gott sowieso nix halten. ) Da bleibt nix übrig, das ist ein Unterricht fürs Klo. (sorry fuer meine Sprache hier) Trotzdem beharren die Gläubigen auf Religionsunterricht. Wenn die Kirche und Gemeinde es nicht schaffen ihre Schäflein zusammen zu bringen und auszubilden, wieso sollte es dann in der Schule funktionieren?
    Und statt Toleranz zu fördern wird schön weiter Separation betrieben. Sowas sollte sich (kann sich) heute keiner mehr leisten in einer Zeit wo so viele Religionen auf dem gleichen Raum wohnen.
    Das Grundgesetz schreibt übrigens nur Religionsunterricht zu, nicht aber christlichen Religionsunterricht.
    schlussendlich sagt das Grundgesetz auch dies:
    Niemand darf wegen seines ... seines Glaubens, seiner religiösen ... benachteiligt oder bevorzugt werden.
    Wenn man "ja einfach sein Kind vom Unterricht abmelden kann" nimmt die Gesellschaft damit eine Benachteiligung billigend in kauf. Aber Hauptsache mal eine Religion und Inklusion und Toleranz predigt.
    so. ich bin dann mal wech.. das ist mir hier alles zu intolerant und mittelalterlich.

  6. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .....
    Das Grundgesetz schreibt übrigens nur Religionsunterricht zu, nicht aber christlichen Religionsunterricht.
    Richtig. es gibt ja auch z.B. jüdischen Religionsunterricht in NRW.
    Dort wo Bedarf besteht.
    Es ist ja auch geplant islamischen Reli-Unterricht zu geben.

    Das ist ja auch ok und es spricht auch nichts dagegen.


    Wenn man "ja einfach sein Kind vom Unterricht abmelden kann" nimmt die Gesellschaft damit eine Benachteiligung billigend in kauf.
    Wer wird denn da benachteiligt ?

    Aber Hauptsache mal eine Religion und Inklusion und Toleranz predigt.
    so. ich bin dann mal wech.. das ist mir hier alles zu intolerant und mittelalterlich.
    Du schreibst sehr unqualifiziert und sehr uninformiert.

    Niemand hat einen Ausschließlichkeitsanspruch auf christlichen Religionsunterricht ausgesprochen.

    Hättest du mal besser alle Beiträge gelesen, dann hättest du das auch gewißt und würdest nicht pauschal alle die Religionsunterricht wünschen als intolerant und mittelalterlich verunglimpfen.

    Auch wenn es dich möglicherweise erstaunt, auch Christen haben das Recht auf freie Meinungsäußerung.

    Wenn ich deinen letzten Satz so lese wird sehr deutlich wer in Wahrheit intolerant ist.

  7. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    mist. natürchlich doch noch mal geschaut. Ich frag mich wer hier nciht liest Coer. Wenn "nicht mit der Kirche konform" fuer dich "unqualifiziert und sehr uninformiert." ist, dann bin ich gerne unqualifiziert. Ich vermute da helfen dann auch 25 Jahre katholische Kirche nicht.
    Wer wird denn da benachteiligt ?-- das Kind das in dem moment aus dem klassenverband ausgeschlossen wird und die versprochene Unterrichtsstunde halt nicht kriegt. ich wunder mich wieso sich alle so gegen einen allgemeinen Unterricht wehren *nicht alle. es gab auch beiträge die es fuer möglich halten..zum Glück ich hoffe die Gesellschaft bewegt sich allgemein dorthin.* Viel Spass noch beim Selbsbeweihräuchern.

  8. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    mist. natürchlich doch noch mal geschaut. Ich frag mich wer hier nciht liest Coer. Wenn "nicht mit der Kirche konform" fuer dich "unqualifiziert und sehr uninformiert." ist, dann bin ich gerne unqualifiziert. Ich vermute da helfen dann auch 25 Jahre katholische Kirche nicht.
    Wer wird denn da benachteiligt ?-- das Kind das in dem moment aus dem klassenverband ausgeschlossen wird und die versprochene Unterrichtsstunde halt nicht kriegt. ich wunder mich wieso sich alle so gegen einen allgemeinen Unterricht wehren *nicht alle. es gab auch beiträge die es fuer möglich halten..zum Glück ich hoffe die Gesellschaft bewegt sich allgemein dorthin.* Viel Spass noch beim Selbsbeweihräuchern.
    Ich hab versucht mitzulesen. Aber jetzt gerade sehe ich nur eine die sich selbst beweihräuchert und das bist du.
    Argumente die nachvollziehbar waren kamen nur von anderen.

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    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Trotzdem beharren die Gläubigen auf Religionsunterricht. Wenn die Kirche und Gemeinde es nicht schaffen ihre Schäflein zusammen zu bringen und auszubilden, wieso sollte es dann in der Schule funktionieren?
    Und statt Toleranz zu fördern wird schön weiter Separation betrieben. Sowas sollte sich (kann sich) heute keiner mehr leisten in einer Zeit wo so viele Religionen auf dem gleichen Raum wohnen.
    Das Grundgesetz schreibt übrigens nur Religionsunterricht zu, nicht aber christlichen Religionsunterricht.
    Coeut-de-Leon hat es schon geschrieben, in NRW gibt es auch jüdischen Religionsunterricht und griechisch-orthodoxen. Auch der Islam hätte Anspruch auf religionsunterricht an öffentlichen Schulen, wenn der Islam-Rat in der Lage wäre die sehr unterschiedlichen regionalen Strömungen auf ein verbindliches Konzept zu bündeln. Der Unterricht müsste dann nach den Schulgesetzen auf Deutsch erfolgen und damit tun sich die Gläubigen einiger Herkunftsländer schwer.

    Die Mütter und Väter des Grundgesetzes hatten ihre Erfahrungen mit dem Kirchenkampf im 3. Reich und dem beginnenden sozialistischen Erziehungsideal der neugeborenen DDR vor Augen. Deshalb schrieben sie den verpflichtenden Religionsunterricht in die Verfassung.

    Der Artikel 7 ist allerdings ergänzt worden mit einem Kommentar, der sogenannten "Bremer Klausel". Die gilt für die Bundesländer Bremen und Berlin, dort findet kein Religionsunterricht an öffentlichen Schulen statt, aber in allen anderen Bundesländern.

    Toleranz wird von Dir gefordert. Wie schön!
    Nur, dass Du Toleranz ausschließlich für Deine persönliche Meinung forderst. Alle, die bisher für den Beibehalt des Religionsunterichtes eingetreten sind, haben ein Haufen Argumente geliefert, die Deinen persönlichen Vorstellungen sehr nahe kommen. Aber die nimmst Du nicht zur Kenntnis, sondern ziehst Dich auf einfache Kirchen-Schelte zurück.
    So kann man auch Toleranz predigen!
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

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    Geändert von Inaktiver User (16.10.2010 um 16:49 Uhr) Grund: diskussion lohnt nicht....

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