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    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Diesen Ort findest in Dir selbst, sonst suchst Du vergebens.
    Das mag stimmen.

    Vielleicht ist dieser Ort aber auch überall.

    Ich weiß es nicht.

  2. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Hä?
    Das heißt nichts weiter, als dass wir nach dem "Sonnen"-Kalender, die Moslems nach dem Mondkalender leben.
    Deine Gedankensprünge sind echt manchmal zu krass...
    Ich werde jetzt nicht fragen, was das mit der Zukunft des CT zu tun hat...

  3. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    @ Streuner Du siehst die Zukunft des Christentums darin, dass sich etwas verändert, nämlich die Meditationspraxis und die Stille in das Zentrum gerückt werden. Stimmt´s, oder sehe ich das falsch?
    Geändert von Inaktiver User (17.11.2010 um 20:39 Uhr)

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    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Das Christentum wird wie bisher auch in der Zukunft eine große Rolle spielen, neben dem Islam.
    Ich (vor langer Zeit Katholik) schickte meine Tochter (nicht getauft) in den protestantischen Religionsunterricht. Warum? Weil ich denke, dass die christliche Religion auch für mich und meine (inzwischen auseinandergebrochene) Familie eine Rolle spielen kann. Nur darf sie nicht so menschenverachtend handeln wie die katholische Kirche. Ich hoffe, dass die Protestanten den Weg weitergehen, den sie bisher gegangen sind, und immer wieder das eine oder andere hinterfragen. Dann kann auch ich den christlichen Glauben ernstnehmen.
    Ich bin, also denke ich

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    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Zitat Zitat von Wolfgang60 Beitrag anzeigen
    ...... Nur darf sie nicht so menschenverachtend handeln wie die katholische Kirche. Ich hoffe, dass die Protestanten den Weg weitergehen, den sie bisher gegangen sind, und immer wieder das eine oder andere hinterfragen. Dann kann auch ich den christlichen Glauben ernstnehmen.
    Deine Einstellung zum Religionsuntericht finde ich löblich. Ich denke, dass auch ein junger Mensch heute wenigstens die Grundlagen des christlichen Glauben kennen sollte. Wie will man sonst z.B. die abendländische Kunst verstehen, wenn man nicht einmal weiß, worum es da zum Teil geht.

    Ich möchte aber davor warnen, die evangelische Kirche in den Himmel zu loben. Als ev. Christ muss man auch wissen, dass Kirche nicht immer mit Ruhm bekleckert hat. Und ebenfalls Schuld auf sich geladen hat. Sie ist sehr anfällig für aktuelle Zeitgeistrtömungen. Sie war die Stütze des wilhelmischen Militarismus und profitierte erheblich von den Reparationszahlungen Frankreichs nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71.
    Die Rolle der ev. Kirche im Dritten Reich war eher unrühmlich. Die meisten ev. Kirchengemeinden ordneten sich den „Deutschen Christen“ zu (die nationalsozialistische Ideale vertraten), nur wenige Gemeinden zählten sich zur "bekennenden Kirche", deren bekanntesten Vertreter Martin Niemöller und Dietrich Bonhoeffer waren.
    Der Reichsbischof (Reibi) Ludwig Müller (1933 bis 1945) war Parteimitglied seit 1931 und ordnete die Eingliederung der evangelischen Jugendorganisationen (circa 500.000 junge Protestanten) in die Hitler-Jugend (HJ) an. Nicht genehme Pfarrer der bekennenden Kirche stellte er für den normalen Waffendienst bei der Wehrmacht frei oder unterstützte deren Inhaftierung.

    Soetwas muss man auch als ev. Christ wissen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Opelius,

    Es ehrt dich sehr, dass du als evangelischer Christ auch auf die Schattenseiten der evangelischen Kirche hinweist.
    Katholiken tun das eher nicht, sie folgen meist ihren klerikalen Vorbildern, die beschönigen, entschuldigen und unter den Teppich kehren, so lange dies irgendwie möglich ist.

    Daher:

  7. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Ich finde es auch sehr wichtig, dass die ev Kirche offen die eigene Vergangenheit während der NS-Zeit aufarbeitet. Mir ging es so, dass ich fürchterlich geschockt war als ich durch das Fernsehen erfuhr, welche Rolle die Kirche gespielt hatte und dass eine ev. Einrichtung für behinderte Kinder alle ihre Schützlinge umbringen ließ (Rickling). Wenn man das nicht bearbeitet, kann man meiner Meinung nach nicht verantwortungsvolles Mitglied und Mitarbeiter der ev Kirche sein. Denn gerade vor einem so schrecklichen Hintergrund muß man sich entschieden und klar für einen Weg der Nächstenliebe und der sozialen Hilfen entscheiden. Was sollen die Menschen mit schön geweißten Kirchenwänden, neuen klingenden Glocken und anderen Schönheitsreparaturen an Gebäuden oder auf dem Kirchhof, wenn der Mensch und gerade der schwächere und hilfsbedürftige oder hilfesuchende nicht mehr Mittelpunkt der Aktivitäten ist.
    Das Schweigen und Meditieren ist nach meiner Einstellung etwas, das einen kleinen Platz behalten kann, das wichtigste ist es nicht und schon gar nichts, was aus dem Christentum die Religion der Zukunft macht, im Gegenteil, Kirche muß sich einmischen, mitten unter den Menschen sein und mit ihnen gehen, genau wie Jesus es vorgelebt hat. Dann wird es eine Religion mit Zukunft bleiben.

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    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Opelius u. 3146, wie ich schon schrieb: "Ich hoffe, dass die Protestanten den Weg weitergehen, den sie bisher gegangen sind, und immer wieder das eine oder andere hinterfragen"
    Mehr brauch ich gar nicht zu sagen. Die Geschichte der kath. und der evgl. Kirche in der nicht immer rühmlichen Vergangenheit unseres Abendlandes kenne ich auch, nicht immer in Datails, aber genügend.
    Ich bin, also denke ich

  9. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ... Kirche muß sich einmischen, mitten unter den Menschen sein und mit ihnen gehen, genau wie Jesus es vorgelebt hat. Dann wird es eine Religion mit Zukunft bleiben.
    Jesus mischte sich nicht in die Politik ein. Seine Regierung, sein Königreich war nämlich kein Teil von dieser Welt.

    Seine Nachfolger organisierten auch keine Aufstände gegen irgendwelche Ungerechtigkeiten.

    Sie blieben unter sich, aber halfen denen, die Hilfe benötigten. Ihr Hauptanliegen war das Predigen der guten Botschaft vom auferstandenen Jesus Christus.

    Die ersten Christen waren Untertanen dieser Königreichsregierung und erzählten jedem, der zuhören wollte, etwas von dieser Regierung.

    Sie waren eine Organisation der Liebe innerhalb der bösen gottentfremdeten Welt.
    Lese doch mal die Apostelgeschichte.

    Dann erkennst du einen großen Unterschied zwischen dem wahren Christentum Jesu und der frühen Christen und dem "Christentum" der Kirchen...

  10. Inaktiver User

    AW: Ist das Christentum die Religion der Zukunft?

    Jesus war schon bei seiner Geburt für die herrschende Macht eine Bedrohung. Lies mal die Evangelien, u.a. die Weihnachtsgeschichte

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