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    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    basierend auf deinen Beiträgen (die ja auch altes Gewäsch sind) hab ich dir was neues erzählt.
    Was du erzählt hast, mag ja alles stimmen, doch es interessierte in dem Zusammenhang einfach niemanden, verstehst du das nicht? Da könnte jetzt genausogut jemand die Wasserstandsmeldungen der letzten 2 Wochen angeben, und das mag auch alles korrekt sein, nur wen interessiert denn das?

    Gib's doch zu, du wolltest nur unter Beweis stellen, wie gut du in der Schule aufgepasst hast, stimmst? Na, wenns dir geholfen hat...

  2. gesperrt

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    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Am Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dieses geworden, und ohne es wurde auch nicht eines von dem, was geworden. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht ergriffen. Joh.1,1-5 und das folgende

    Diese Verse und die weiteren könnte man dann allerdings nicht mehr glauben. Wovon sollte Johannes zeugen, von welchem Licht, wenn leben sich eben so zwangsläufig nebenbei entwickelt hat nach physikalischen Gesetzen, weil sich bestimmte Bedingungen auf der Erde ergeben hatten? Ich grüble und grüble, aber mir will die Logik nicht aufgehen wie beides zusammengeht Urknall und christlicher Glaube. Vielleicht kann das ja mal jemand verständlich erklären, der theologisch bewandert ist.
    Ich versteh nicht, worin jetzt das Problem liegt. Der Urknall, falls es ihn gegeben hat, war der Beginn des Universums, nicht des Lebens. Warum hätte Gott alles auf einmal erschaffen sollen, vielleicht geht das eben nicht? Was wissen wir?

  3. Inaktiver User

    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Allerdings finde ich auf den Seiten der EKD auch nichts wirklich weiterführendes. Da wird unterschieden zwischen dem Schöpfungsglauben und dem Biologie-bzw Physikunterricht, also dem Urknall und der Evolutionstheorie. Ich finde es nicht gut, wenn es so nebulös belassen wird und diese Gedanken allein als Probleme von Schule und Unterricht behandelt werden. Erwachsene möchten doch auch gern einen Standpunkt einnehmen zu dieser Thematik. Da wird nur lapidar gesagt, die lehrer sollen das gläubige Kind achten, aber ihm die Forschungsergebnisse und -neuerungen nicht vorenthalten. Gut, gut, aber woran soll ein evangelischer Lehrer glauben? Das bleibt ihm demnach ganz allein überlassen. Wenn evangelische Kirche sich entzieht, keinen klaren Standpunkt einnimmt, kann man als Protestant alles oder nichts glauben. Ich weiß nicht, Toleranz hin oder her, woran soll man sich halten? Jeder nach seiner facon?
    Ich möchte natürlich auch nicht, dass alles vorgeschrieben wird etc, sondern begrüße es, dass wir als mündige Gläubige betrachtet werden, nur so wichtige Dinge, wie Schöpfungsglaube ja oder nein, müssten meiner Meinung nach geregelt sein.
    Geändert von Inaktiver User (12.10.2010 um 18:44 Uhr)

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    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, Toleranz hin oder her, woran soll man sich halten? Jeder nach seiner facon?
    Luther nannte das die Freiheit eines Christenmenschen. Das macht vielleicht den großen Unterschied zur kath. Kirche. Da gibt es Dogmen, die immer für alle Katholiken gelten (ob sie sich dran halten, ist was anderes). Ein Ev. Christ ist nur seinem Gewissen und Gott selbst verpflichtet. Er darf sich seinen Glauben also auch zusammenbasteln.

    Ich habe nicht das geringste Problem damit, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entstehung des Weltalls, des Lebens auf der Erde und der Evolution als wahr zu sehen - und die Genesis als eine ältere Version und schöner erzählt zu sehen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. gesperrt

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    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Verse und die weiteren könnte man dann allerdings nicht mehr glauben. Wovon sollte Johannes zeugen, von welchem Licht, wenn leben sich eben so zwangsläufig nebenbei entwickelt hat nach physikalischen Gesetzen, weil sich bestimmte Bedingungen auf der Erde ergeben hatten?
    Ich frage nochmal: Wieso soll der Urknall bedeuten, dass sich das Leben 'zwangsläufig nebenbei' entwickelt haben soll? Es ist doch klar, dass für die Entstehung des Lebens erst mal gewisse Voraussetzungen da sein müssen, und die hat der Urknall mit all seinen Folgeerscheinungen nun mal geschaffen. Daran ist nicht Unlogisches und nichts Widesprüchliches. Ist es nicht einleuchtend, dass Gott Schritt für Schritt vorgegeangen ist? Alles auf einmal geht nun mal nicht, genauso wie 1 und 1 niemals 5 sein kann.

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    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    nur so wichtige Dinge, wie Schöpfungsglaube ja oder nein, müssten meiner Meinung nach geregelt sein.
    Was meinst du mit "geregelt"?

    Bei der Entstehung des Universums, wie immer das passiert ist, war niemand dabei. Also darf sich jeder das so vorstellen, wie er möchte.
    Die meisten Christen glauben eben, dass ihr Gott die Welt erschaffen hat. Das wie scheint ihnen nicht so wichtig.

    Die Passage aus dem Johannesevangelium, die du zitiert hast, ist hinreichend vage und in viele Richtungen deutbar - sie widerspricht nicht der Evolution, oder?
    Irgendwann und irgendwie hat Gott das Licht erschaffen - kann schon sein.

    Wenn Theologen, die sich berufsmässig die Köpfe darüber zerbrechen, kein Problem haben, wieso ist es so schwierig für dich?
    Geändert von 3146 (12.10.2010 um 19:00 Uhr)

  7. gesperrt

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    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    @ Floralina,

    könnte es sein, dass du mit Urknall die Evolutionstheorie meinst? Dann könnte ich deine Bedenken allerdings verstehen. Die Evolutionstheorie lässt sich wirklich nur schwer mit dem christlichen Glauben vereinbaren, wenn überhaupt. Aber Evolution, ebenso wie Urknall bleiben davon unberührt. Ob Evolution oder nicht, ob Urknall oder nicht, spielt für das christliche Glaubensverständnis so gut wie keine Rolle. Die Evolutionstheorie, so wie sie heutzutage gelehrt wird, allerdings schon. Vielleicht liegt da dein Problem?

  8. Inaktiver User

    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Also ist es das beste, ich bastle mir meinen Glauben zusammen bzw höre einfach auf zu suchen. Schließlich habe ich meinen Glauben eigentlich längst gefunden. Die Kopfschmerzen um Fragen, bei denen man irgendwie doch nur nach Gleichgesinnten sucht, erspare ich mir lieber in Zukunft.

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    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Schließlich habe ich meinen Glauben eigentlich längst gefunden.
    Ja, dann passt es doch?

    Man muss sich nicht unbedingt unnötige Kopfschmerzen machen.

  10. Inaktiver User

    AW: Herrscht ein neuer Glaubenskrieg auf der Welt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ist es das beste, ich bastle mir meinen Glauben zusammen bzw höre einfach auf zu suchen. Schließlich habe ich meinen Glauben eigentlich längst gefunden. Die Kopfschmerzen um Fragen, bei denen man irgendwie doch nur nach Gleichgesinnten sucht, erspare ich mir lieber in Zukunft.
    Floralina, ich kann verstehen das das erstmal Kopfschmerzen bereitet. ich war auch erstmal irritiert. Aber Evolution ist keine "Theorie" mehr, Biologen können Evolution beobachten und erforschen. Und einige Biologen sind auch Christen.
    Ich denke man muss sich klar machen wann die Schöpfungsgeschichte geschrieben wurde. Damals wussten die Leute nicht was wir heute wissen. Jedes Volk und jede Religion hat ihre Schöpfungsgeschichte, Menschen wollten ja schon immer wissen woher sie kommen und wie alles um sie herum entstanden ist.
    Nur weil man die biblische Schöpfungsgeschichte nicht wörtlich nehmen kann, heisst das ja nicht das der ganze Glaube zusammen bricht.

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