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  1. User Info Menu

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klar, du hast ja einen Job. Dir kannst doch egal sein, wie viele Stellen nach Asien abwandern.
    mein job zb basiert darauf, dass in asien produziert wird. soll's ja auch geben. trotzdem ist mir nicht alles egal. ich habe halt nur in den meisten punkten eine andere meinung als du. ich verstehe ja, dass du dir mehr "soziales miteinander" und eine gerechtere entlohnung wünschst, aber die art und weise, wie du es versuchst rüberzubringen, erinnert mich eher an das parteiprogramm der linke. "reichtum für alle" funktioniert aber nicht.

  2. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Der-Ohne-Namen Beitrag anzeigen
    also das ist mir nun wirklich zu pauschal!
    willst du damit sagen, dass alle walmartangestellten von der allgemeinheit unterstuetzt werden muessen, da sie so wenig verdienen??? vielleicht solltest du mal ueberlegen, was mit den angestellten passiert, wenn es walmart nicht geben wuerde. dann wuerden sie naemlich keinen job haben (weil nicht qualifiziert) und der allgemeinheit (sofern ueberhaupt sozialleistungen gezahlt werden) noch mehr auf der tasche liegen. achja, sie koennten sich ja dann einen anderen job suchen.

    und was ist mit all den geringverdienern, die nur ueber die runden kommen, weil sie bei walmart guenstig einkaufen koennen?
    Dieses oberdämliche Argument kann ich scho ganz lange nicht mehr hören.

    wenn er da nicht zu unmenschlichen Bedingungen arbeiten könnte, könnte er überhaupt nicht arbeiten. Sorry, aber dass ist nun einfach Ignoranz und Dummheit im Quadrat.

    Aber, da fällt mir eine Geschichte ein: eine Arbeitskollegin in jungen Tagen ist zu einem Tierarzt als Tierarzthelferin arbeiten gegangen. Sie hätte ihm eigentlich in der Praxis helfen müssen, wie der Name Tierarzthelferin schon sagt. Bald musste sie mit dem Hund Gassi gehen, die Wäsche der Frau aufhängen und dieses und jenes im Haushalt machen. Als sie sich dann mal beschwert hat, dass dies nicht zu ihrer Arbeit gehöre, hiess es, er, der Tierarzt, hätte ihr ja nicht gesagt, sie müsse bei ihm arbeiten kommen.

    Damit kann man einfach jeden Missstand beschönigen, jeden.

    Ein Kind, das in China unter unmenschlichen Bedingungen Spielwaren für verwöhnte europäische und amerikanische Kids herstellen darf/muss, dabei fast kaum das Allerallernötigste verdient (der Verdienst reicht meist für eine Tasse Reis pro Tag und eine schäbige Matratze, die mit anderen Arbeitskolleginnen geteilt wird. Tampons, Hygieneartikel etc. Fehlanzeige und die Gesundheit ist meist eh nach wenigen Jahren runiniert), kann ja soo froh sein, denn sonst hätte es ja gar keine Arbeit.

    Meist zucken die meisten nur mit den Schultern, wenn sie so was erzählt bekommen... kann ja froh sein, für uns den Fabriksklaven spielen zu dürfen....

  3. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Der-Ohne-Namen Beitrag anzeigen
    willst du damit sagen, dass alle walmartangestellten von der allgemeinheit unterstuetzt werden muessen, da sie so wenig verdienen??? vielleicht solltest du mal ueberlegen, was mit den angestellten passiert, wenn es walmart nicht geben wuerde. dann wuerden sie naemlich keinen job haben (weil nicht qualifiziert) und der allgemeinheit (sofern ueberhaupt sozialleistungen gezahlt werden) noch mehr auf der tasche liegen. achja, sie koennten sich ja dann einen anderen job suchen.

    ?
    Ja, genau, das will ich damit sagen, nämlich dass viele Walmart Angestellte von der Allgemeinheit unterstützt werden müssen, weil sie so wenig verdienen. (Habe ich dies nicht schon geschrieben??)

    Wenn sie nicht bei Walmart arbeiten können, weil es Walmart nicht gäbe? Nun, vielleicht könnten sie dann bei einem anderen Geschäft arbeiten, dass etwas fairerer Arbeitsbedingungen bietet.

    Ich will ja nicht sagen, dass Walmart schief ist, sondern das ganze System ist oberschief. Walmart tut nur, was Walmart tun muss.

    Das System ist schief, und zwar sehr schief.

    na ja, es gibt genügend Stimmen, die die Gesellschaft warnen. Wenn die soziale Schere weiter aufgeht, dann wird es für beide Seite nicht mehr gemütlich.

    Eine Bekannte ist in Mexiko City aufgewachsen. Dort ist die soziale Schere ja bis zum Anschlag geöffnet und wenn eine Mutter ihr Kind von der Schule abholt, geht dies so, dass die Kinder ausgerufen werden. Die Kinder dürfen nicht mal mehr kurz vor der Schule warten, weil selbst dies zu gefährlich ist. Sie müssen von der Mutter direkt bei der Betreuungsperson abgbeholt werden. Als Frau auch nur kurz um den Häuserblock gehen, ist viel zu gefährlich und alleine Auto fahren wird ebenfalls nicht gern gesehen, mal schnell einen Kumpel im Lokal treffen ist unmöglich.

    Möchtet ihr noch so leben, selbst wenn ihr zu den Gewinnern des sozialen Monopolys gehören würdet? Ich bevorzuge dann doch lieber einen bescheidenen und gemässigten Wohlstand, aber dafür für alle, wenn ich mich dabei einigermassen sicher in meiner Haut fühlen kann.
    Geändert von Inaktiver User (03.08.2010 um 20:38 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Lucii Beitrag anzeigen
    "reichtum für alle" funktioniert aber nicht.
    Das ist nichts weiter als eine oberfaule Ausrede, weil man zu faul ist, sich Alternativen zum aktuellen System zu überlegen.

  5. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ....

    Möchtet ihr noch so leben, selbst wenn ihr zu den Gewinnern des sozialen Monopolys gehören würdet? Ich bevorzuge dann doch lieber einen bescheidenen und gemässigten Wohlstand, aber dafür für alle, wenn ich mich dabei einigermassen sicher in meiner Haut fühlen kann.
    Nein, so möchte ich nicht leben.
    Ich möchte und werde weiterhin hier leben und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung und unsere soziale Marktwirtschaft schätzen und verteidigen.

    Und ich kann allen Völkern nur raten sich für ein solches System in ihren Ländern einzusetzen und dafür zu kämpfen. Es lohnt sich.

    Es wird uns niemals gelingen die Verhältnisse in anderen Ländern zu verändern nur weil wir unser System über Bord werfen.
    Kein Land wird sich von uns belehren lassen wollen.

    Wir sind nicht verantwortlich für die politischen Verhältnisse in anderen Ländern.

    Du schriebst irgendwo du seist Schweizerin wenn ich recht informiert bin.

    Meines Wissens nach ist die Schweiz ebenfalls ein freiheitlich demokratisches Land.
    Du kannst also gerne deine Energie verwenden und deine Landsleute überzeugen ein anderes System zu installieren. Such dir Mehrheiten dazu wenn du sie finden kannst.

    Und wir machen in Deutschland das, was wir mehrheitlich so für richtig halten.
    Geändert von Inaktiver User (03.08.2010 um 21:02 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieses oberdämliche Argument kann ich scho ganz lange nicht mehr hören.

    wenn er da nicht zu unmenschlichen Bedingungen arbeiten könnte, könnte er überhaupt nicht arbeiten. Sorry, aber dass ist nun einfach Ignoranz und Dummheit im Quadrat.

    Aber, da fällt mir eine Geschichte ein: eine Arbeitskollegin in jungen Tagen ist zu einem Tierarzt als Tierarzthelferin arbeiten gegangen. Sie hätte ihm eigentlich in der Praxis helfen müssen, wie der Name Tierarzthelferin schon sagt. Bald musste sie mit dem Hund Gassi gehen, die Wäsche der Frau aufhängen und dieses und jenes im Haushalt machen. Als sie sich dann mal beschwert hat, dass dies nicht zu ihrer Arbeit gehöre, hiess es, er, der Tierarzt, hätte ihr ja nicht gesagt, sie müsse bei ihm arbeiten kommen.

    Damit kann man einfach jeden Missstand beschönigen, jeden.

    Ein Kind, das in China unter unmenschlichen Bedingungen Spielwaren für verwöhnte europäische und amerikanische Kids herstellen darf/muss, dabei fast kaum das Allerallernötigste verdient (der Verdienst reicht meist für eine Tasse Reis pro Tag und eine schäbige Matratze, die mit anderen Arbeitskolleginnen geteilt wird. Tampons, Hygieneartikel etc. Fehlanzeige und die Gesundheit ist meist eh nach wenigen Jahren runiniert), kann ja soo froh sein, denn sonst hätte es ja gar keine Arbeit.

    Meist zucken die meisten nur mit den Schultern, wenn sie so was erzählt bekommen... kann ja froh sein, für uns den Fabriksklaven spielen zu dürfen....
    ach herje, sind also alle walmartmitarbeiter nur dumme rindviecher, die zu walmart getrieben wurden? wenn es so schlecht ist und es alternativen gibt, warum gehen dann nicht alle??? und die von dir zitierte tierarzthelferin? ist sie geblieben oder gegangen?

    ich bin immer noch der meinung, dass jeder mensch eine wahl hat.

    love it,
    change it, or
    leave it!

    und was das arme kind in china anbelangt (wieso sind eigentlich tampons genauso wichtig wie sauberes wasser und ausreichend zu essen?), so sind hier nicht die boesen arbeitgeber dran schuld, sondern die kaeufer in deutschland oder sonstwo auf der welt, die immer alles billiger haben wollen, damit sie sich noch mehr konsum leisten koennen. die nachfrage regelt das angebot. wie schoen oefter von mir propagiert, die geiz-ist-geil-mentalitaet ist der schluessel allen uebels.

  7. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich bin auch der Meinung, daß in unserem System, der sozialen Marktwirtschaft auch klare Spielregeln herrschen und deren Einhaltung auch durchaus massiv kontolliert wird.
    Leiharbeit ist nicht verboten und Dumminglöhne auch nicht.
    Es gibt gerade mal zwei Berufsgruppen mit Mindestlöhnen.

    Wir leben seit Schröder nicht mehr in einer sozialen Marktwirtschaft sondern im Kapitalismus.
    Hat schon vor zig Jahren ein Gewerkschaftler dem Hernn Henkel erklärt.

    Ich vertrete durchaus die Meinung, daß mit eigentum auch eine Verpflichtung einhergeht. Steht so auch in unserer Verfassung. (...) Aber Unternehmensgrößen bestimmen oder Privatvermögen per Gesetz bestimmen wollen, sorry ein solches System ist mir zuwider.
    Es steht drinnen, aber das war es auch.
    Zu WAS verpflichtet es denn? Zu nix. Der Satz ist ein Relikt aus der Zeit der Gründung als wir noch alle christlich waren, das sind wir schon lange nicht mehr. Es gibt im Kapitalismus keine Moral, denn sie behindert nur die Gewinnmaximierung.

    Unternehmensgrößen bestimmt ist sinnlos, die Unternhemen die dem Wachstumswahn verfallen sind werden eh alle untergehen, ist das Gesetz der Schwerkraft, zu groß zu unflexibel, wie bei den Sauriern. Fatal wird es, wenn Neugründungen nicht mehr geschehen, wenn z.b. ein engagierter Mensch seine Emmlädchen nicht eröffnen kann, weil er kein Geld von der Bank bekommt wg. Basel II.

    Ich hab auch nichts gegen große Vermögen, ihr Geld können sie ja nicht essen, aber man kann es versteuern.

  8. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wer sagt uns denn, dass Fam. Aldi nicht auch wohltätig wurde. Das Erbe fließt ja wohl in Stiftungen.
    Das ist aber keine gemeinnützige Stiftung, sondern eine Familienstiftung damit der Aldi Konzern NIE "untergeht".

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bei der Markus-Stiftung handelt es sich nicht um eine Stiftung, die dem Gemeinwohl verpflichtet und deshalb steuerlich begünstigt ist. Sie ist eine Familienstiftung. „Hier wird nicht das Allgemeinwohl gefördert, sondern ein bestimmter Personenkreis, der dem Stifter verwandtschaftlich nahesteht“, erklärt Ralf Schwind, Direktor Strategische Vermögensplanung bei der Privatbank Merck Finck.

  9. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Leiharbeit ist nicht verboten und Dumminglöhne auch nicht.
    Es gibt gerade mal zwei Berufsgruppen mit Mindestlöhnen.
    Warum sollte man Zeitarbeit verbieten ? Es ist eine Variante von Beschäftigung und es gibt sie ja nicht erst seit kurzem.
    Und kein Mensch behauptet, daß alles perfekt ist. Grundsätzliche Mindestlöhne sind eine berechtigte Forderung. Aber selbst in der SPD gibt es dafür keine Mehrheit.
    Und die braucht man in einer Demokratie nunmal.

    Wir leben seit Schröder nicht mehr in einer sozialen Marktwirtschaft sondern im Kapitalismus.
    Hat schon vor zig Jahren ein Gewerkschaftler dem Hernn Henkel erklärt.
    Vor zig Jahren war Schröder noch nicht Kanzler. Also ist das ja wohl mehr als albern.
    Und niemand hat je behauptet, daß unter ihm alles richtig lief. Ganz im Gegenteil.
    Ich habe im Politikforum schon viel Prügel bezogen weil ich die Einhaltung der sozialen Marktwirtschaft vehement vertreten habe.
    Aber sowas wird im allgemeinen mit politischen Mehrheiten geregelt und mit den Spielregeln unserer Republik. Und nicht mit absurden Umverteilungsforderungen.

    Es steht drinnen, aber das war es auch.
    Zu WAS verpflichtet es denn? Zu nix. Der Satz ist ein Relikt aus der Zeit der Gründung als wir noch alle christlich waren, das sind wir schon lange nicht mehr. Es gibt im Kapitalismus keine Moral, denn sie behindert nur die Gewinnmaximierung.
    So ein Unsinn. Es gibt noch sehr viele Unternehmer die ihre ethischen Verpflichtungen durchaus ernst nehmen.
    Und auch eine Rückbesinnung auf Werte ist durchaus Realität.

    Unternehmensgrößen bestimmt ist sinnlos, die Unternhemen die dem Wachstumswahn verfallen sind werden eh alle untergehen, ist das Gesetz der Schwerkraft, zu groß zu unflexibel, wie bei den Sauriern. Fatal wird es, wenn Neugründungen nicht mehr geschehen, wenn z.b. ein engagierter Mensch seine Emmlädchen nicht eröffnen kann, weil er kein Geld von der Bank bekommt wg. Basel II.
    Wer ein Emma-Lädchen eröffnen möchte scheitert nicht an Basel II sondern bereits vorher an seinem Verstand.

    Tante-Emma-Lädchen starben in den 70ern völlig zu Recht aus.

    Ich hab auch nichts gegen große Vermögen, ihr Geld können sie ja nicht essen, aber man kann es versteuern.
    Es ist vollkommen ausreichend Einkommen zu versteuern. Wer sich aus seinem Einkommen, in welcher Höhe auch immer, ein Vermögen aufbaut, hat es bereits versteuert. Damit erzielte Zinsgewinne sind wieder steuerpflichtig.
    Das Kapital selbst durch eine Vermögenssteuer nochmals zu belasten lehne ich in der Tat ab. Das ist Raub.
    In der Tat war die Abschaffung der Vermögensteuer, die übrigens höhere Kosten als Nutzen verursachte, war die einzig richtige Entscheidung der Regierung Schröder/Fischer.

  10. Inaktiver User

    AW: Wie viel Geld sollte man verdienen dürfen und wie?

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Ich meine,es ist keine Ungerechtigkeit Gottes dass manche mehr manche
    weniger an Materiellem haben.Das hat karmische Gründe.

    Zu sagen Reiche müssen Armen geben,waere wie zu sagen,Arme haben
    das Recht von Reichen etwas zu nehmen...

    Hmmm...
    Es gibt kein Karma. Und es ist auch nicht Gott der das Geld und/oder den Reichtum verteilt. Gott erwartet aber dass man seinem Nächsten hilft (so man kann!), in allen Religionen.

    Im AT ist Mundraub erlaubt.

    Gott weiß schon um die Ungerechtigkeiten und er liebt die nicht die ungerecht handeln.
    Natürlich hat deshalb noch kein Armer das Recht etwas von einem Reichen zu verlangen.

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