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  1. Inaktiver User

    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    Das habe ich immer nach einem Glas Sekt z.B., dann war es auch immer "Absicht, die keiner erkannt hat".....

  2. Inaktiver User

    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Ich denke dass haben erst mal nicht wir zu entscheiden wen wir hier brauchen oder nicht.
    Er hat ja(oder sie??)noch nichts geaeussert was nerven würde,oder gar mehr.Oder?Mir ist nichts aufgefallen.
    Wir haben hier schliesslich noch mods die sich einschalten wenn was ist...

    Es gibt auch andere Arten von Missionierung,nicht nur religiöse...und die gibt es sehr oft in dieser schönen Kommune...

    Seven
    Ebend !

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    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ebend !
    Ts, hast Du schon Sekt getrunken?
    Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre

    Voltaire

  4. Inaktiver User

    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    Wir haben hier schliesslich noch mods die sich einschalten wenn was ist...
    Genau.
    Was wir hier brauchen oder nicht, bestimmen in der Regel die User selbst, die über ein Thema diskutieren und Meinungen austauschen wollen oder eben nicht.

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    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    Der Titel dieses Threads ist schon lächerlich. Ausgerechnet die Religion nimmt etwas unter die Lupe...

    Zitat Zitat von magnusfe Beitrag anzeigen
    Übernatürliche nichtnaturwissenschaftlich beweisbare kräfte
    Gibt es nicht.

    Es gibt den Placeboeffekt (das schließt auch den Glauben an Übersinnliches ein. Hier braucht man übrigens zwischen Religionen und Eso-Müll nicht zu unterscheiden).

    Zitat Zitat von magnusfe Beitrag anzeigen
    obwohl es merklich wirkt und nicht nur placebo ist, aber nicht naturwissenschaftlich nachvollziehbar eben
    Soso. Wie stellen Sie denn fest, dass NICHT der Placeboeffekt, sondern "Übernatürliche nichtnaturwissenschaftlich beweisbare kräfte" wirken? Die Antwort sollte Ihnen doch sicher leicht fallen oder?

    Ich bin gespannt.
    Geändert von Atzel (15.06.2010 um 17:12 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    Zitat Zitat von Atzel Beitrag anzeigen
    Der Titel dieses Threads ist schon lächerlich. Ausgerechnet die Religion nimmt etwas unter die Lupe...
    Entspann Dich!

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    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    Zitat: "Soso. Wie stellen Sie denn fest, dass NICHT der Placeboeffekt, sondern "Übernatürliche nichtnaturwissenschaftlich beweisbare kräfte" wirken? Die Antwort sollte Ihnen doch sicher leicht fallen oder?

    Ich bin gespannt."[/QUOTE]

    Es ist in der Tat ein Leichtes soetwas festzustellen! Dazu muss man zunächst einmal analysieren, welche Komponenten zwingend zu einem Placeboeffekt gehören müssen.
    Der Placeboeffekt beruht auf der Selbstsuggestion, die sich eine Versuchsperson gibt. Hier wirken wesentlich drei Dinge zusammen:
    1. Es wird eine Substanz verabreicht.
    2. Es wird eine Suggestion gegeben.
    3. Die Versuchsperson suggeriert sich eine Wirkung, die dann fälschlicherweise auf die Substanz projeziert wird.

    Fehlt eine dieser Komponenten, kann kein Placeboeffekt vorliegen.

    Es ist schon Mode geworden, dass man alles, was man naturwissenschaftlich (noch) nicht erklären kann, schnell als Placeboeffekt abtut. Es ist ja auch eine so leichte und schnelle Erklärung, bei der man sich nicht weiter anzustrengen braucht und passen tut es irgendwie ja immer. Doch bei genauerem Hinschauen zeigt sich oft sehr schnell, dass eine der oben angeführten Komponenten nicht zutrifft.

    Beispiel Homöopathie:

    Oft tritt bei Probanden nach der Einnahme eine H-Medikaments eine andere Wirkung ein, als erwartet. Dies widerlegt Komponente 3.
    Oder es wird einmal eine H-Substanz verabreicht und einmal nur klares Wasser. (Wobei aus naturwissenschaftlicher Sicht beides nur klares Wasser ist.) Es zeigt sich jedoch immer nur bei der H-Substanz eine messbare Wirkung.
    Es wird nun schon seit vielen Jahrzehnten auch in der Veterinärmedizin mit Homöopathie gearbeitet. Wirkungen von H-Medikamenten lassen sich hier messen. Es dürfte aber ziemlich klar sein, dass so ein Schwein oder eine Kuh nicht weiss, ob man ihm einen Tropfen H-Medikament in den Futtertrog getan hat. Es ist also Komponente 1 verletzt, denn eine Versuchsperson muss wissen, dass sie eine Substanz verabreicht bekommen hat, damit ein Placeboeffekt vorliegt.

    Ein noch viel drastischeres Beispiel aus dem Bereich der Traditionellen Chinesischen Medizin:
    Schon seit den Siebzigern ist bekannt, dass in vielen Krankenhäusern schwere Operationen ohne Anästesie durchgeführt werden. Dem Patienten werden lediglich drei Akupunkturnadeln an zuvor individuell zu ermittelnden Stellen, eingestochen, was eine völlige Schmerzunempfindlichkeit hervorruft. In einer Dokumentation wurde gezeigt, wie eine Frau am offenen Herzen operiert wird und dabei völlig klar und ansprechbar ist. Dieser Umstand ist aus der Sicht westlicher Medizin und Naturwissenschaft völlig unerklärlich, und wird seit vielen Jahrzehnten heftig diskutiert.

    Es scheint mir dabei wenig Sinn zu machen, dies alles mit dem Placeboeffekt abzutun oder gar böse Geister heranziehen zu wollen, denn die können sog. übernatürliche Phänomene noch viel weniger erklären. Vielmehr laden uns solche Phänomene dazu ein, unsere Naturwissenschaft einmal kritisch zu durchleuchten. Nur so kann die Wissenschaft wachsen und dann einmal heute noch Unerklärliches in Zukunft einmal erklären zu können. Darum interessieren mich solche Phänomene, denn sie sind die vorderste Front der Wissenschaft, wo es noch etwas zu entdecken gibt.
    Bedenkt man einmal den unglaublichen Vorgang des Verschickens einer SMS. Eine Nachricht wird unsichtbar durch die Luft abgeschickt. Flitzt dabei durch feste Materie, wie Wände oder sogar die Körper anderer Menschen, ohne das die etwas davon spüren. Dann wird in Sekundenschnelle die Botschaft wieder exakt im Wortlaut beim Empfänger zusammengesetzt. Ein Vorgang der für die Menschen vor über Hundert Jahren völlig übernatürlich erschienen sein würde. Man hätte mit dem SMS-Verschicken locker ganze Theatersäle mit staunenden Menschen füllen können. So wird vieles, was heute noch übernatürlich ist, morgen vielleicht einmal natürlich sein. Ob etwas natürlich oder übernatürlich ist, hängt ausschließich von dem Stand der Erklärungsmodelle ab.

    Es ist naiv anzunehmen, Naturwissenschaft sei einfach so, wie jemand der einen Kartoon öffnet, und dann zu schauen, was darin ist. Naturwissenschaft besteht nicht nur aus dem Sammeln von Empirischen Daten. Diese Daten müssen dann auch interpretiert werden und in Modelle eingeordet werden. Daten alleine machen noch keine Aussage über die Wirklichkeit. Sie müssen erst noch zu einer Wirklichkeit konstruiert werden. Diese Konstruktion jedoch funktioniert nach bestimmten meist unausgesprochenen Regeln, sog. Paradigmen. Dies bedeutet, dass die naturwissenschaftliche Realität letztlich nicht die Wirklichkeit an sich, sondern ein Konstrukt ist. Unsere Realität ist also letztlich ein Konstrukt dass nach meist unreflektierten Paradigmen aufgebaut ist. Es erstaunt mich immer wieder, wie wenig Naturwissenschaftler über diesen Umstand reflektieren und dann in ihrer Naivität alles, was nicht in ihr Denkmuster passt, sofort als Phantasien abgestempelt wird. In der Philosophie, namentlich in der Wissenschaftstheorie wird jedoch über solche Paradigmen reflektiert. In der westlichen Naturwissenschaft ist es immer wieder zu Paradigmenwechseln gekommen, (siehe etwa die einsteinsche Relativitättheorie.) Ein solcher Paradigmenwechsel trat immer dann ein, wenn das alte Paradigma bestimmte Phänomene nicht mehr erklären konnte. Die Wissenschaft wurde also mit Unerklärlichem konfrontiert.
    In der Philosophie bezeichnet man dies als "Konstruktiven Realismus".
    Man muss von der naiven Ansicht wegkommen, dass unsere Paradigmen alles, was es in der Wirklichkeit gibt, erfassen können, bzw. was sie nicht erfassen können, nicht in der Wirklichkeit existiere. Wissenschaftliche Paradigmen sind stets im Wandel, und die Unerklärlichkeit eines Phänomens kann somit genausogut auf eben diese Begrenztheit wissenschaftlicher Paradigmen zurückgeführt werden.
    Es gibt mittlerweile fast an jeder Universität Europas Institute welche sich genau mit diesem Thema befassen. So wird an der Universität Wien am Philosophischen Institut seit Jahren an dem Verhältniss zwischen westlicher und alter chinesischer Medizin geforscht.
    Während unsere Medizin und Naturwissenschaft sich seit über 2000 Jahren an Paradigmen orientiert, welche von Aristoteles ausgehen, hat sich in China ein völlig anderes Paradigma durchgesetzt und eine hoch entwickelte Medizin hervorgebracht, die wir mit unserem westlichen Denken nicht so ohne weiteres nachvollziehen können.
    Das westliche Denken neigt dazu, Dinge zunächst analytisch in kleinere Einheiten zu zerlegen und diese Teile dann durch den sog. Kausalnexus miteinander zu verbinden, also nach dem Ursache-Wirkung-Prinzip. In der westlichen Medizin wird somit der menschliche Körper in Einzelteile zerlegt, um dann die Wechselwirkungen zwischen diesen Einzelteilen zu erforschen. Es ist einsichtig, dass dabei auch etwas verloren geht, obwohl man ja kein Einzelteil übersehen hat: nämlich die Ganzheit. In China hat man im Gegensatz dazu den Menschen immer als Ganzheit betrachtet, die in einem bestimmten Gleichgewichtsverhältnis steht. Man kennt nicht einmal einzelne Organe, wie Herz oder Lunge, sondern betrachtet sie vielmehr als Ausdruck bestimmter Muster, welche sich aus dem Verhältnis zur Ganzheit ergeben. Man kennt also keine einzelnen Entitäten die in einem Kausalnexus untereinander stehen, sondern vielmehr Muster, die in einem bestimmten Verhältnis untereinander stehen.
    Ein Beispiel:
    Eine Vireninfektion
    Im Westen zerlegt man das Problem in Einzelteile. Da wären die Organe, das Immunsystem und die Krankheitserreger etc. Die Krankheitserreger werden als die Ursache betrachtet und die Krankheit als die Wirkung. Es wird also eine neue Ursache gesetzt, um eine neue gewünschte Wirkung zu erzielen. Man verabreicht Antibiotika oder stärkt das Immunsystem, damit dieses dann zur Ursache für die Wirkung des Gesundwerdens wird.
    In China würde man den Viren als Krankheitsauslöser kaum Aufmerksamkeit schenken. Man versucht vielmehr garnicht nach einem Auslöser zu suchen. Vielmehr versucht man herauszufinden, welches Muster im Leben des Patienten übermäßig gelebt wird und welches andere Muster dabei zu kurz kommt. Dann wird man versuchen das Muster, welches zu kurz kommt, wieder zu stärken, damit ein wieder ein Gleichgewicht hergestellt wird.
    Wer dies für Unsinn hält, der frage sich einmal: Wir werden täglich mit einer Vielzahl von Krankheitserregern bombardiert, jedoch werden wir manchmal krank und ein anderesmal wieder nicht. Warum könnte das so sein?

    Fazit: Wenn die heutige Naturwissenschaft auf Unerklärliches stößt, muss dies nicht zwangsläufigig auf Phantasie oder Täuschungen beruhen, sondern kann genausogut an den Grenzen der Paradigmen die im Hintergrund der Wissenschaft selbst verborgen sind, liegen. Eine Änderung oder Erweiterung dieser Paradigmen kann Unerklärliches in Zukunft zu Erklärlichem machen. Dazu muss die Naturwissenschaft und ihre Grundprinzipien reflektiert werden, anstatt sie immer nur blind und naiv anzuwenden.
    Geändert von Novalis73 (07.02.2011 um 20:47 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Esoterik / Alternativmedizin unter religiöser Lupe

    danke novalis!
    ich wollte gerade posten: was wisst ihr schon, was weiß ich schon, was es gibt oder was nicht?
    so eine aussage kann doch keiner mit sicherheit treffen.

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