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28.05.2010, 18:15Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Geändert von Inaktiver User (28.05.2010 um 18:20 Uhr)
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28.05.2010, 18:18Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Atzel: du bist
respektlos, arrogant und unverschämt,
das ist immerhin WISSEN !
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28.05.2010, 18:20Inaktiver User
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28.05.2010, 18:33
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Liebe Leute,
wenn jemand auf der einen Seite mit einer unglaublichen Bestimmtheit Sachen sagt wie "Nein, jemand wird nicht in dem und dem Land reinkarniert" auf der anderen aber "nicht blind glauben sondern überprüfen", wie um Himmels willen kann man solch ein inkonsistentes und unüberlegtes Zeug ernstnehmen? Ich kann das nicht und werde das auch nicht. Ich reagiere übrigens nicht aggressiv (und meinetwegen auch arrogant) auf andere Sichtweisen, sondern auf Aberglauben und Theorien die man glauben will weil sie interessant sind. Hallo, wir haben 2010?!
Ich kann mir vorstellen, dass die Diskussion mit Laluna-X noch sehr interessant wird und wir sind ja auch nicht der selben Meinung.
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28.05.2010, 18:41Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Seh ich auch so. Und manchen Menschen macht das Angst, oder sie sind neugierig und wollen unverstehbares verstehen.
Du scheinst diese "Tatsache" - oder Beobachtung von dir?- aber auch sehr ernst zu nehmen, oder?Man nimmt damit etwas zunächst sicheres (ich nehme wahr, ist also so) weg und bringt eine meine Meinung nach sehr interessante Ungewissheit rein. Daraus kann man aber nicht schlussfolgern, das alles was eben nicht Teil der wahrnehmbaren Alltagswelt ist wahr wäre. Sei ehrlich: viele Eso-Tanten glauben ALLES, ohne Unterschied.
Darauf können wir uns einigen, oder?
Ich versteh immer noch nicht so ganz, warum dich das so aufregt?
Geht es dir um Missbrauch, oder Weltfremdheit allgemein?
Wobei wieder zu klären wäre: was ist Weltfremdheit in einer Welt, die in ihrem tieferen Wesen fremd ist, weil unverstehbar?
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28.05.2010, 18:43Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
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28.05.2010, 18:53
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Gruß dingsda
Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.
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28.05.2010, 19:00
AW: Seelenwanderung und Faschismus
ja schon, so ernst wie ich etwas nehmen kann für das ich mich ein wenig interessiere. Und weil die Annahme das Dinge die man nicht widerlegen kann (darum geht es hier ja eigentlich) autmatisch wahr sind wenn man sie nur interessant genug findet, unlogisch und kindisch ist. Niemand wird selbst die Nicht-Existenz von etwas ganz offensichtlich erfundenem beweisen können. Russell´s Teapot oder das Fliegende Spagettimonster sind gute Beispiele.
Auch schon gesagt: Die Bestimmtheit der Formulierungen von nicht beweisbarem.
Jeder soll sich seine eigene kleine Religion selbst zusammenbauen oder irgendeiner Glaubensrichtung folgen, das ist meiner Meinung nach absolut ok. Und ich finde es auch spannend wenn Leute mit komplett verschiedenen Ansichten miteinander reden und streiten. Man kann sich im Idealfall gegenseitig auf neue Gedanken bringen, das ist natürlich super.
Aber wer mit einer unglaublichen Gewissheit seinen - ich nenne es mal - Glauben verkündet, soll sich doch bitte über Reaktionen nicht wundern. Das sollte ein Erwachsener schon vertragen können.
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28.05.2010, 19:02Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Nochmal: man kann durchaus geteilter Meinung sein. Ich bin mit einem Mann verheiratet, der sich ein Leben ausserhalb des Körpers und somit nach dem Tod schlicht nicht vorstellen kann. Er lässt mich leben, hat sich noch nie zu einer beleidigenden Äusserung hinreissen lassen.
Ich befasse mich seit über zweieinhalb Jahrzehnten mit diesem Thema und mittlerweile sind mir Aussagen im Sinne von "die anderen spinnen eh alle" und "beleidigen, da Argumente fehlen" einfach verleidet. Wie sagte mal Elisabet Kübler Ross? Eines Tages wissen sie es ja sowieso. Wieso sich über all diejenigen, die an nichts glauben als an das, was sie mit ihren begrenzten Augen sehen, aufregen? Ich freue mich dann über all jene, die jetzt noch sagen "ja, die arme Frau Dr. Kübler Ross".
Nochmals: es gibt so viele Hinweise, denen man seriös nachgehen kann. Zum einen die Schriften von Frau Kübler Ross, die sehr empfehlenswert sind. Es gibt die alten Veden, die man ebenfalls lesen kann. Leute, die eine Nahtoderfahrung gemacht hatten oder machen durften (Stefan Jankovic für Interessierte), es gibt Sterbeforscher, es gibt all die Kinder, die sich noch an frühere Leben erinnen können, es gibt Leute, die sich in tiefer Entspannung an frühere Leben erinnern, es soll Leute gegeben haben, die in aussersinnlichen Erfahrungen Verstorbene sehen etc. etc.
Wenn jemand keine Lust hat, sich mit dem Tod auseinander zu setzen, gut. Wenn jemand sich mit all diesem beschäftigt und es dann immer noch Blödsinn findet, auch gut. Aber von nichts eine wirkliche Ahnung haben und sich dann in Beleidigungen flüchten, das geht mir einfach auf den Wecker.
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28.05.2010, 19:06Inaktiver User
AW: Seelenwanderung und Faschismus
Weisst du, wir alle sterben irgendwann. Früher oder später holt der Sensemann jeden. Ist es da nicht klug, sich mal über den Tod und das eventuelle Leben danach Gedanken zu machen? Schliesslich spare ich auch fürs Alter, ohne zu wissen, ob ich überhaupt die 50 oder die 60 erreiche.
Und ist es nicht klug, sich so zu verhalten, als gäbe es ein Jenseits, eine ausgleichende Gerechtigkeit und die Wiedergeburt? Wenn es nun kein Jenseits gibt, dann hatte ich in meinem Erdenleben wenigstens etwas mehr an innerem Frieden. ich verstehe hier die Westler ganz und gar nicht. Man will sich doch immer gegen alles absichern. Aber ausgerechnet dies eine wirklich sichere Tatsache, dass man eines Tages stirbt, die versucht man zu verdrängen.
Ich versuche hier einfach logisch zu denken: an erster Stelle steht die Frage nach einem Gott. Gibt es einen? Gibt es keinen? Wenn nein, wie konnte dann das Leben entstehen? Wirklich nur durch Evolution? Reichte die Zeit dazu oder steht doch eine höhere Intelligenz dahinter?
Wenn es einen Gott gibt, der uns erschaffen hat: wann hat er uns erschaffen? Vor der jetzigen Existenz? Wenn ja, wo waren wir vorher? Wenn nein, wieso lässt er dann seine Gaben so ungleichmässig auf seine Kinder nieder?
Irgendwann kommt man dann zu verschiedenen Möglichkeiten:
es gibt keinen Gott
es gibt einen Gott, aber nur ein Leben (dann wäre dieser Gott für mich sehr ungerecht)
es gibt einen Gott, aber mehrere Leben
Man kann das Thema Reinkarnation wirklich logisch angehen, indem man sich immer fragt, welche Möglichkeiten es gibt und wie die Welt aussähe, wenn die einzelnen Möglichkeiten Tatsachen wären. Man kann die Argumente dafür (starke Anziehungskraft zwischen Menschen, die sich z.B. noch nie gesehen haben, Erinnerungen von Kindern, Nahtoderlebnisse, heilige Schriften, Leute mit übersinnlichen Wahrnehmungen, Deja vus) neben die Argumente dagegen (die meisten könnten sich nicht an frühere Leben erinnern, in der Bibel steht angeblich nichts darüber) stellen und kommt so vielleicht auch weiter. vorausgesetzt, es interessiert einen genügend.
So, ich muss leider...Geändert von Inaktiver User (28.05.2010 um 19:14 Uhr)



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